Interessante Zahlen zum Suchtverhalten der Schweizer
Im Soblog schreibt Suchtberater Erich Bucher interessantes Zahlenmaterial über Herr und Frau Schweizer. Beispiel: Bei den Rauchern betragen die direkten Krankheitskosten 728 Millionen Franken. Und da kommt die Frau Schaub aus der Partei der Chef-Sparsamen und fordert, dass Werbeeinschränkungen für die Tabakindustrie aufgehoben, resp. gar nicht eingeführt werden. Ignorant!

Haha! Wenn man nicht lachen könnte müsste man gleich weinen. Ich frage mich aber was das mit Kultur zu tun hat?
geändert, danke für den Hinweis
Ja, lieber Freumann, wer zahlt denn dann die AHV? Das sind doch jetzt schon die Raucher…
Und deswegen sollen Werbeeinschränkungen aufgehoben/nichteingeführt werden? Die Kosten, welche von Rauchern verursacht werden (direkte und indirekte) sind imo um einiges höher als der einbezahlte AHV Beitrag. Kosten/Nutzen Verhältnis stimmt sicher nicht.
Also, immer schön weiter mit dieser primitiven hexenjagd gegen raucher, kein argument zu doof…
Krankheitskosten sind in den allermeisten fällen auf menschliches fehlverhalten zurückzuführen. Also, leuts, seit doch bitte konsequent, denkt eure tollen ideen zu ende, und vordert die abschaffung aller spitäler!
Papperlapapp. Also, dass die AHV durch die Raucher finanziert wird ist absoluter Schwachsinn. Wenn die Schäden, die das Rauchen unserem System zufügt gedeckt werden sollten, müsste ein Paket über 10 Franken kosten. Alles andere ist Raucher-Romantik. (Siehe Skandinavien)
Allerdings finde ich persönlich die Raucher-Hatz mittlerweile auch sehr aggressiv und grenzt in gewissen Bereichen an Diskriminierung.
Ich gebe jedem Nichtraucher aber recht, der darauf besteht, sein Steak im Restaurant ohne Qualm zu geniessen.
Nichtraucher Schutz soll sein, aber auch hier sehe ich einfach genug Möglichkeiten und Spielraum für Kompromisslösungen! Und irgendwo hat der Mensch ja auch noch ein wenig Selbstbestimmungsrecht. Also mein Plädoyer:
Schützt die Nichtraucher mit klar abgetrennten Bereichen, aber hört auf die Raucher zu kriminalisieren, denn diese Haltung find ich nicht Swiss-like!
Tststs.
Ich legte die aktuellen Zahlen doch schon oft vor.
Die zusätzlichen AHV-Beiträge der Rauchenden betrugen 2004 1,5 Milliarden Franken. Der Betrag setzt sich zusammen aus den Abgaben auf den Tabak und aus der um 5 bis 10 Jahre verminderten Lebenserwartung.
Ferner verursachen Nichtraucher ja nicht einfach keine Kosten, die Kosten fallen bei ihnen in der Regel halt später an. Vereinfacht gesagt, kosten 10 Jahre Pflegeheim mit Alzheimer ein Vielfaches gegenüber einem halben Jahr Intensivbehandlung wegen Lungenkrebs.
Seher interessant aber finde den genannten Beitrag. 728 Millionen? Das BAG spricht in seinen Kampagnen immer von 1,2 Milliarden.
Ein Argument mehr also gegen die Raucherhatz!
Auch ich bin für verstärkten Nichtraucherschutz. Die zurzeit praktizierte Hexenjagd nimmt aber immer absurdere Formen an. So darf man in Kalifornien im Umkreis von 6 Metern vor der Restauranttür nicht rauchen. Das Restaurant liegt aber vielleicht an einer vierspurigen Strasse.
Bei uns verursacht die Luftverschmutzung Gesundheitskosten von über 7 Milliarden Franken p.a., die Aktivitäten beschränken sich aber auf das Verbot des Rauchens im öffentlichen Raum.
Zum Rauchen in den Beizen hat sich Hanf-Schwuchtel gelungen geäussert:
http://www.ignoranz.ch/forum/4_490_0.html
Ich würde mir in dieser Diskussion schon etwas mehr Objektivität wünschen.