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Initiative für mehr Transparenz und Ethik im Erdölgeschäft

FairOil, ein Non-Profit-Verein nach Schweizer Recht, hat sich zum Ziel gesetzt, mehr Transparenz und Ethik in das globale Erdölgeschäft zu bringen. Anstatt ständig über die Menge der Ölreserven und damit den Öpreis, will man die Konsumenten über die Herkunft und die Förderumstände von Erdölprodukten informieren. Mit einem Pilotprojekt für ein “Ethik-Ranking” der Schweizer Tankstellen startet der Verein seine Aktivitäten.

Wussten Sie, dass…

  • … rund 60 Prozent des schweizerischen Energieverbrauchs auf Erdöl basiert?
  • … 95 Prozent des in der Schweiz verbrauchten Rohöls aus politisch unstabilen Regionen stammt?
  • … trotz immensen Erdöleinnahmen die Bevölkerung in vielen Erdöl -Herkunftsländern aufgrund von Bürgerkriegen, diktatorischen Regimes und Korruption kaum vom schwarzen Gold profitiert?

Primäres Ziel muss sein, die Gesamtmenge des in der Schweiz verkauften Öls zu reduzieren. Trotzdem finde ich es wichtig, dass man sich auch der Herkunft des Öls bewusst ist und unterstütze daher die Ziele dieses Vereins.

Webseite:

Dieser Artikel wurde von Sandro am Mittwoch, 1. März 2006 in der Rubrik Allgemein und zu den Stichwörtern , , , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

4 Kommentare zum Artikel “Initiative für mehr Transparenz und Ethik im Erdölgeschäft”

  1. AlphaPapaGolf am 1. März 2006 um 13:11

    Könnte man nicht ein Ranking der preisgünstigsten Dieseltankstellen einbauen?

  2. Chevy am 1. März 2006 um 15:38

    über 1.- auf den Liter sprit ist wirklich nicht Fair.

  3. quadour am 1. März 2006 um 22:08

    Wo ist denn hier der Zweck der Übung? Nur ein weiteres Label mehr, sonst gar nichts.

    Nachwachsende Rohstoffe werden Benzin immer mehr ersetzen. Die Amis haben jüngst eine äusserst wichtige Initiative dazu gestartet, die Brasilianer machen es schon seit über 10 Jahren vor: Ethanol und Rapsdiesel als Alternative. Schweden hat an über 290 Tankstellen Ethanol anzubieten. Klares Ziel Schwedens ist es, innert 5 Jahren rund 25% des gesamten Treibstoffes via nachwachsende rohstoffe zu generieren. Damit wird nicht nur das Kyoto Protokoll erfüllt, sondern auch die (Drogen) Abhängigkeit zu diesen geistesgestörten muslimischen Staaten kann abgebaut werden. Wie weit ist die Schweiz damit?? Die Autokonzerne sind schon längst bereit und bieten entspr. Motoren an.
    Aber das passt natürlich Fundis wie Georg Meier überhaupt nicht in den Hals. Denn die sind gegen Individualverkehr per se. Dann heisst es: Geruchsbelästigung…

  4. Georg Meier am 1. März 2006 um 22:31

    Jetzt mal halblang, quadrour: Eben, in Schweden wird vorwärts gemacht, da gibt es einen politischen Willen. Es gibt moderne Vorschriften in bezüglich Isolation von Häusern ect.

    In der Schweiz werden all diese vorbildlichen Massnahmen von der SVP und FDP zusammen torpediert.

    PS: Ich bin nicht per se gegen den Indiviual-Verkehr, sondern für einen guten, allseitig verträglichen Individual-Verkehr, in dem sich die Verkehrsteilnemer respektvoll verhalten. Man sollte aber auch über den irrationalen Mobilitätswahn nachdenken dürfen.

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