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Ignorant: Präsidenten der FDP und SVP sprechen sich für neues Atomkraftwerk aus

Rolf Schweiger (FDP) und Ueli Maurer (SVP) glauben, dass die Kernenergie Zukunft hat. Es gebe keine Alternative zur Kernenergie, behaupten die beiden einflussreichen Männer in der NZZ. Hintergrund ist das Ende der Betriebsdauer der bestehenden Kernreaktoren in der Schweiz um das Jahr 2020. Die Planung der neu zu bauenden Reaktoren müsse jetzt begonnen werden. Wohin der radioaktive Abfall der bisherigen und zukünftigen Reaktoren soll, wird hier natürlich nicht besprochen, dieses Problem überlassen die beiden Herren gerne unseren Nachfahren. Ignorant!

Dieser Artikel wurde von Sandro Feuillet am Montag, 25. Oktober 2004 in der Rubrik Allgemein und zu den veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

4 Kommentare zum Artikel “Ignorant: Präsidenten der FDP und SVP sprechen sich für neues Atomkraftwerk aus”

  1. PolitBlog www.ignoranz.ch » Moritz Leuenberger macht klar: Endlagerung vor neuem AKW am 2. September 2005 um 16:09

    [...] Nachdem im Herbst die Rechte den Bau eines neuen AKW’s vorspuren wollte, spricht nun Verkehrsminister Leuenberger Klartext. Bevor die Endlagerung des gefährlichen atomaren Abfalls nicht geklärt ist, kommt der Bau eines neuen Abfallgenerators nicht in Frage. Die Suche nach solchen Endlagern ist ja schon heute eine unlösbare Aufgabe, da ist es nur logisch dass diese Frage geklärt sein muss, bevor man an den Bau eines neuen Reaktors denken kann. Abgelegt unter: Ökoterror Tags: none — Sandro @ 15:28 [...]

  2. Forum Politik » Atomstrombefürworter trotz offener Atommüll - Frage im Aufwind am 12. März 2007 um 12:35

    [...] Zwar verteilt der Staat in regelmässigen Abständen Jodpillen, damit die Bevölkerung bei einem allfälligen atomaren Zwischenfall “etwas in der Hand” hat. Auch melden die bestehenden Atomkraftwerke beispielsweise für das Jahr 2004 sieben klassierte Zwischenfälle. Auch der Generator des Atomkraftwerks Leibstadt ist bis im Herbst ausser Betrieb, weil ein Konstruktions- oder Produktionsfehler vorliegt. (Ja natürlich, das macht überhauptnix, ist ja bloss der Generator, der hat gaaar nix mit dem Reaktor zu tun…) Auch die Ensorgung des strahlenden Atommülls ist seit bestehen der Atomkraftwerke in der Schweiz eine zentrale aber ungelöste Frage. Jeder potentielle Standort stösst bei der lokalen Bevölkerung logischerweise auf extremen Widerstand. Nichts desto Trotz plant die Energiefirma Axpo bereits das nächste AKW. Zwar hat Energieminister Moritz Leuenberger letzten Dezember klargemacht, dass vor der Planung der nächsten Atomkraftwerke eine Lösung für den Aufgestauten Atommüll gefunden werden müsse. Diese Tatsachen hat jedoch auch die Spitzen der Bürgerlichen Politiker in der Schweiz nicht daran gehindert, sich für den Bau neuer AKW’s auszusprechen. Wenn die Sache so einfach wie nötig ist, wieso offerieren Die Herren Politiker nicht Ihr Heimatdorf als Atommüllager? Oder wie wärs wenn man sich mal die Vorschläge der Jungen Grünen zu Herzen nehmen würde? Anstatt beim (Häuser-) Bauen sparen die AKW sparen! Abgelegt unter: Umweltschmutz Tags: AKW, Atommüll, Wirtschaft, Greenpeace — Sandro @ 09:23 [...]

  3. Forum Politik » Dossier Kernkraft am 12. März 2007 um 13:04

    [...] 25.10.2004: Ignorant: Präsidenten der FDP und SVP sprechen sich für neues Atomkraftwerk aus [...]

  4. argonaut am 16. März 2007 um 02:50

    Lassrn wir die beiden ältlichen Herren Schweiger und Maurer ruhig schwafeln.
    Die sind nicht mehr Parteipräsidenten, falls das Volk dereinst darüber abstimmen wird.

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