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Herkömmliche Glühbirnen müssten verboten sein

Aus kurzfristigem finanziellen Gründen kaufen heute noch die meisten Schweizer “Heizlampen” statt Glühbirnen. Die uralte Glühbirnentechnologie ist unglaublich verschwenderisch, gehen doch 95% der Energie für Wärme anstatt für Licht drauf. In der Sendung 10vor10 von Vorgestern war ausserdem zu hören, dass ein normaler Haushalt mehrere hundert Franken sparen könnte wenn er konsequent mit Energiesparlampen beleuchtet. In Kalifornien und Australien sind daher bereits Anstrengungen im Gange, die alte viel zu verschwenderische Technologie zu verbieten. Müsste auch hier schleunigst eingeführt werden. Denn übers Geld lässt sich offenbar nichts machen. Die alten Glühbirnen kosten zwar kurzfristig weniger (Verkaufspreis ist tiefer, Lebensdauer aber ebenfalls), was offenbar viele Konsumenten dazu bewegt, diese zu kaufen (sic!). Daher: Entfernt diese unnötige Verschwendung subito aus den Verkaufsregalen. Übrigens war im selben 10vor10 Artikel zu hören, dass man ein ganzes AKW einsparen könnte, würde konsequent umgerüstet. Und das nur beim Licht! Aber da hat die mächtige Schweizer Stromlobby wohl keine Freude dran, denn unser rechtsbürgerlich dominierter Bundesrat ist denen ja schon auf den “Stromlücken”-Leim gekrochen…

Dieser Artikel wurde von Sandro am Donnerstag, 22. Februar 2007 in der Rubrik Energie und zu den Stichwörtern , , , , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

28 Kommentare zum Artikel “Herkömmliche Glühbirnen müssten verboten sein”

  1. vollmi am 22. Februar 2007 um 13:31

    Ich hab zum glück schon die meisten Lampen gegen FL-Lampen ausgetauscht. Bis auf die Halogenspots. Aber die kann man ja auch kaum gegen Energiesparlampen ersetzen, gibt ja keine in solcher Helligkeit und Form.

    mfG René

  2. Dreckfilter am 22. Februar 2007 um 13:40

    Halogenspots gibt es als Sparversion, bestückt mit LEDs statt Glühwendelbirnen.

    Aber der grüne Verbotswahn treibt zuweilen schon kuriose Blüten…

  3. buchi am 22. Februar 2007 um 16:31

    Ich sehe es als Falschen weg gewisse Produkte ganz zu verbieten, weil es doch manchmal ganz spezifische Anwendungen gibt, wo ineffiziente Produkte verwendet werden müssen.
    Sinvoller wäre eine massive Strafsteuer auf alle Produkte, welche eine gewisse Energieeffizienz nicht erreichen. Somit wäre es günstiger energetisch sinnvolle Produkte zu kaufen.

  4. Pirelli am 22. Februar 2007 um 16:34

    Vorweg: Aktuell angeregtwurde die Diskussion von der australischen Regierung. Und die ist mitnichten “grün” …

    Es ist mir bewuss, dass herkömmliche Glühbirnen technologisch gesehen verschwenderische Dinosaurier sind. Aber wie sieht es mit der grauen Energie bei der LED-Birnen-Produktion aus?
    Und hat jemand schon Erfahrung damit? Wie sind Lichtqualität und -farbe? Mit den bisherigen Stromsparlampen machte ich die Erfahrung, dass meine Augen beim Lesen viel schneller müde werden und dass die Farben (insbesondere Braun- und Rottöne) sehr an Intensität verlieren.

  5. sense2 am 22. Februar 2007 um 17:34

    ich dachte mal zu wissen das man die sparlampen nicht einfach so in und 3 min später wieder ausmachen soll da sie sonst schnell kaputt gehen… ist das so?
    habe aber zu hause eh fast nur spots…

  6. Dreckfilter am 22. Februar 2007 um 17:38

    @ Pirelli
    Die bekannten Stromsparlampen flimmern, da sie dieselbe Technologie wie Neonröhren nutzen. Abhängig von der Flimmerfrequenz kommt es daher zu Ermüdungserscheinungen. Deshalb lohnt es sich, Stromsparlampen aus dem höheren Preissegment zu erwerben.

    Dies erklärt auch die “kalte” Lichtfarbe vieler Stromsparlampen. Die qualitativ besseren Exemplare verfügen über einen Filter in der Aussenhülle, welcher das Licht bedeutend wärmer erscheinen lässt, aber nicht gleich gelb wie bei herkömmlichen Glühbirnen.

    Angaben zur grauen Energie bei LED-Spots (für 12 V und 230 V Halogenfassungen erhältlich) liegen mir nicht vor. Ich habe zum Spass erste Leuchten erworben. Die Lichtfarbe ist fast so kalt wie bei billigen Stromsparlampen, doch werden die Dinger kaum warm und verbrauchen entsprechend wenig Strom. Ferner sollen sie eine sehr hohe Lebensdauer haben. Da es ja auch farbige LED gibt, bin ich überzeugt, dass man das Farbproblem bald in den Griff bekommen wird. Das optische Bild der Leuchten ist aber schon etwas gewöhnungsbedüftig…

  7. Grimsdottir am 22. Februar 2007 um 19:59

    Sandro, da hast du uns aber glatt unterschlagen, dass Umweltschützer in Australien dieses Vorgehen kritisieren ;) Nebenbei finde ich es doch erstaunlich, mit was sich alles ein “Kraftwerk” sparen lässt. Eines mit Energiesparlampen, eines mit Standby… Subtrahieren wir mal alle Kraftwerke, die sich eben mal so einsparen liessen, hätten wir sicherlich -2 AKW’s nötig./ironieoff

  8. gumbyman am 23. Februar 2007 um 01:44

    @sense2
    Häufiges Ein/Aus war bei den alten FL und Sparlampen ein Problem, weil die bei der Zündung durch die billigen Blitzstarter jedesmal ein Stück der Beschichtung an den Elektroden verdampften. Bei den modernen, elektronischen Vorschaltgeräten ist die Zündung präzise geregelt (und meist sehr schnell), deshalb ist häufiges Ein- und Ausschalten eigentlich kein Problem mehr.

    @Pirelli
    Die modernen Sparlampen mit elektronischen Vorschaltgeräten sollten eigentlich nicht mehr (sichtbar) flimmern, da sie mit mehreren kHz Schaltfrequenz betrieben werden. Ganz anders bei alten FL und Sparlampen (mit magnetischem Vorschaltgerät), die flackern fröhlich mit 100Hz vor sich hin, und das kann empfindliche Augen stören.

    Lichtfarbe ist eine Frage der Beschichtung, so “echt” wie eine Halogenlampe wird eine Sparlampe die Farben aber nie wiedergeben. Die Halogenlampe ist ein Temperaturstrahler mit sonnenähnlichem, kontinuierlichem Farb-Spektrum, die Sparlampe/FL aber hat ein diskretes Spektrum mit wenigen Peaks drin, die für das Auge zwar so ungefähr wie weiss aussehen, beim Anleuchten eines Gegenstands aber dessen Farbe verfälscht wiedergeben. LED im Prinzip dasselbe, soviel ich weiss kriegt man die aber ziemlich schön weiss hin, ist aber auch nicht ganz billig. Allerdings halten die Dinger wirklich ewig (so an die 100’000h), da geht vorher die Elektronik futsch.

    Es gibt übrigens eine Alternative: Hochdruck-Metalldampf-Entladungslampen gibt’s ab 20W (entspricht ungefähr einer 100W Glühlampe), die haben eine spitzenmässige Farbwiedergabe, sind allerdings recht teuer, auch die Betriebsgeräte dafür.

    btw, hab’ auch fast überall Sparlampen und nerve mich immer wieder: Sparlampen gehn praktisch nie kaputt, die wenigen kleinen Halogenlämpchen dafür umso öfter…

    Aber grad vorschreiben bzw. verbieten, das kann’s nicht sein – lieber den Strom ein bisschen verteuern, dann stellen die Leute von selber um und sind erst noch glücklich, dass sie damit Geld sparen ;-)

    g.

  9. Gargi am 24. Februar 2007 um 01:35

    Hoi Sandro,
    Verbote finde ich nicht wirklich toll, da diese ein schlechtes Vorzeichen haben!
    Besser wären, wie bereits angetönt, Lenkungsmassnahmen, bzw. nicht subventionierte Elektrizität. Kostenwahrheit ist dringend nötig. Und Atomkraft als CO2-Neutral zu bezeichnen finde ich schlicht naiv. Mal überlegen, was wir da in der Schule zum Uranabbau gelernt haben…ah ja, Australien ist ja einer der Hauptlieferanten dieses Grundstoffs und sollte voraussichtlich in 80 Jahren das letzte liefern.

    Aber zum Thema Leuchtstofflampen: Bei EWZ gibt’s diese bis Ende März zum Preis von CHF 1.- pro Stück, alle Sorten! So macht sparen noch reicher….

  10. 0x1b - Blog am 24. Februar 2007 um 12:56

    Stromsparlampen

    Manchmal liebe ich es, auf Sandro’s Forum Politik herumzulesen, meist komme ich vom Planet her. Wie auf Heise gibt es eine Schlammschlacht in den Kommentaren – irgendwo in der Mitte der Extreme liegt wohl meist die Wahrheit. Diese Woche erregte der Ar…

  11. gumbyman am 25. Februar 2007 um 01:19

    Im @0x1b Blog wird tatsächlich vorgerechnet, dass die Beleuchtung durch Glühlampen den “Gegenwert” eines mittleren AKW’s frisst – soweit so gut.

    Dann kommt aber der absolute Schwachfug: da die Abwärme im Winter auch zum Heizen diene, könne dadurch 77’142’857 Heizöl eingespart werden (jawohl, auf 8 Stellen genau!). Das ist zwar vermutlich auch richtig, aber wenn man bedenkt dass derselbe Strom mittels Wärmepumpe die dreifache Heizleistung erbringt, und die Hälfte dieser Abwärme im Sommer anfällt und definitiv keinen Nutzen bringt, ist man schon mal bei einem relativen “Wirkungsgrad” von etwa 17% angelangt. Das wäre dann selbst für die mieseste Ostblock-Fernheizung aus dem vorletzten Jahrhundert definitiv kein akzeptabler Wert mehr…

    Ferner unterschlägt der 27dezimal blogger, dass Heizwärme z.B. auch mittels Holz, Solarthermie, Biogas, Fernheizung mit Prozess-Abwärme (z.B. Kehrichtverbrennung) usw. sehr viel sinnvoller betrieben werden kann.

    Und last but not least wird an vielen Orten Kohle mit einem Wirkungsgrad von etwa 1/3 (plus 2/3 Abwärme) verstromt – enorm sinnvoll, wenn dieser Drittel dann zuhause wieder in Abwärme verwandelt wird…

    Alles in allem: wenn man will, findet man auch in der idiotischsten Energie-Verschleuderung noch etwas Positives – man muss es nur richtig darstellen und aus dem Zusammenhang reissen, dann sieht’s sogar plausibel aus.

    g.

  12. oo am 25. Februar 2007 um 12:09

    Manueller Trackback
    Nach der Arena vom letzten Freitag habe ich endlich alle unsere Heizbirnen durch Stromsparlampen ersetzt und trage so meinen bescheidenen Teil zur Senkung des schweizerischen Energiebedarfs bei. Das soll erst mal ein Mitterechtsmensch nachmachen…
    http://olivier.oswald.name/weblog.asp?k=1,1556

  13. supergau am 25. Februar 2007 um 13:30

    Manchmal kommt es mir vor, dass alle Stromsparfreunde in einer Fabrik wohnen würden.
    Diese unförmigen Dinger kommen mir garantiert nicht in meine Wohnung. Schliesslich habe ich noch Sinn für edles Design. Und diese Stromaparlampen passen nun einmal nicht in schöne Lampen.
    Ich habe u.a. einen 7 und eine 5-flammigen Leuchter die mit E14 Klarglas, gedreht, bestückt sind.
    Soll ich diese schönen Leuchter nun mit den unförmigen , geschmacklosen Klötzen verhunzen?
    (Kosten Fr. 14. 50 p. Sück)
    Es wird einfach so weit kommen, dass noch mehr auf Halogen umgestiegen wird. Diese brauchen jedoch praktisch gleich viel Strom wie Glühbirnen, sind jedoch im Gegensatz zu den Sparlampen noch dimmbar.
    @Dreckfilter
    Bis die Halogen mit LEDs die gleiche Helligkeit
    wie normale und erst noch dimmbar werden, braucht es noch viel Forschung.

    Gruss SG

  14. Adrian am 25. Februar 2007 um 15:11

    Unsere manipulierbare “Volksvertreter” täten gut daran sich von der Stromlobby zu distanzieren. Natürlich kann heute mittels “Kommunikationskonzepte” ein ganzes Volk Inkl. deren gewählte Vertreter manipuliert werden. Das dies aber offensichtlich zu seinen Ungunsten geschieht und dabei jede Allternative zum vornherein blokiert wird verdanken wir in erster Linie unseren Fantasielosen und wahrscheinlich auch Amtsmüden Bundesräten und deren Berater.
    Ich bin überzeugt, wenn der Gegenwert eines AKW’s in Solaranlagen, Kleinkraftwerke und Windstromerzeugung gesteckt wird erübrigt sich jede Diskussion über traditionelle Energiegewinnung. Allerdins müssten auch die Baureglemente felxibler werden damit jedermann Solarpanels aufs Dach schrauben dürfte. Die Landschaftsschützer müssten ebenfalls der Ökologie ein Opfer bringen und sich die endlosen Einspruchprozedere verkneifen wenn an einem windigen Ort (und davon hätten wir mehr als genug in der Schweiz) ein Propeller gestellt wird. Der Bundesrat täte im gegenzug gut daran sich anstelle der AKW Diskussion Förderprogramme und Einfuhrerleichterungen zu schaffen damit alternativenergien zu erschwinglichen Preisen produziert werden können.

  15. sozialleistungeninfo am 25. Februar 2007 um 17:00

    In DE gibt es zur Zeit eine ähnliche Diskussion. Selbst wenn man tatsächlich ein AKW einsparen könnte, warum hat die Politik in letzter Zeit den unbändigen Drang alles was sie in die Finger bekommen gesetzlich regeln zu wollen? Rauchen verbieten in der Öffentlichkeit, den Verkauf vom Glühbirnen verbieten, etc… wie kann man seinen Wählern eigentlich noch klarer sagen das man sie für dämlich hält und ihnen keine vernünftige Entscheidung zutraut?

  16. supergau am 25. Februar 2007 um 17:24

    @sozialleistungeninfo
    Es ist doch ganz klar: Die Wahlen stehen vor der Tür. Jeder und jede will zu den besten gehören. Die sind profilierungssüchtig und narzystisch veranlagt. ( Narzysmuss ist eine Charaktereigenschaft, die sich durch ein geringes Selbstwertgefühl bei gleichzeitig übertriebener Einschätzung der eigenen Wichtigkeit und dem grossen Wunsch nach Bewunderung auszeichnet. Wikipedia )

    Gruss SG

  17. gumbyman am 25. Februar 2007 um 19:00

    @supergau
    Teilweise einverstanden: Halogenlampen sind für gewisse Anwendungen einfach “schöner”. In vielen Bereichen musst Du aber nur die richtige Leuchte aussuchen, die gut aussieht und wo Sparlampen reinpassen – ist nicht immer einfach, hab’ auch ‘ne Weile gesucht. Für die Treppen- und Korridor-Beleuchtung hab’ ich sogar schon Komplimente von wegen Ästhetik bekommen, und auch da sind Sparlampen drin (mit dem richtigen Vorschaltgerät sind die sogar dimmbar ;-)

    Aber wie gesagt, Verbote sind doof, die Anreize sollten über’s Portemonnaie gehen. Selbstverständlich soll keinem seine Traumbeleuchtung verboten werden, nur die gedankenlose Verwendung von billigsten “Heizbirnen” sollte verhindert werden, da wo das Licht lange brennt und es genauso gut mit einer sparsamen Beleuchtung geht.

    g.

  18. Pirelli am 25. Februar 2007 um 19:33

    Info, was die Reglementierungswut angeht, geb ich dir recht. Es müsste halt über den Preis geregelt werden. Wer normale Glühbirnen einsetzen, mit einem fetten Auto rumfahren, rauchen will, so das tun können, aber ganz massiv nezahlen müssen dafür.

    Aber mit gleichen Ellen soll gemessen werden: Zwei Drittel des Zigarettenpreises sind Abgaben – 2,5 Mrd. Franken werden wir dieses Jahr in die Bundeskasse überweisen. Von den Einsparungen bei AHV und KK ganz zu schweigen. Die Treib- und Brennstoffabgaben machen 4,5 Mrd aus, dafür werden aber Strassen gebaut, während die Tabakabgaben ohne Gegenleistung geschuldet sind. Im Gegenteil: Das Meiste fliesst in die AHV, von der die Raucher im Schnitt 10 Jahre weniger profitieren.
    Wie teuer müssten also analog Benzinpreis und Anschaffungskosten bei den Motorfahrzeugen und den Stromfressern sein? 5 Franken der Liter und 20 Franken die Glühbirne?

    Ich bin einverstanden.

  19. Dreckfilter am 26. Februar 2007 um 09:26

    @ supergau
    Hab die Dinger in eine Schrankbeleuchtung eingebaut. Dort hatte ich eben das Wärmeabflussproblem; die Helligkeit reicht aber völlig aus (gleich wie die alte Halogen) und einen Dimmer braucht es dort nicht.

    Dimmbarkeit sollte eigentlich elektronisch möglich sein (bedingt wohl speziellen Dimmer wie bei elektronischen Stromkonvertern). Die Helligkeit wird schon noch kommen, wenn man so die leistungsfähigsten LED (noch nicht in Glühlampen erhältlich) anschaut…

  20. Dreckfilter am 26. Februar 2007 um 09:32

    @ Pirelli
    “Die Treib- und Brennstoffabgaben machen 4,5 Mrd aus, dafür werden aber Strassen gebaut, …”

    Falsch: mit dem Erlös werden im Strassenbereich primär Anpassungen für den öV, Verkehrsberuhigungsmassnahmen, Lichtsignalanlagen (mit öV-Bevorzugung) gebaut; das ist ja eben gerade die grösste Augenwischerei. Nicht einmal ein Viertel des Geldes wird für den Bau neuer Strassen oder Verkehrsverflüssigungsmassnahmen (beispielsweise Kreisel) verwendet.

  21. ghandi am 26. Februar 2007 um 11:21

    ich vermisse die Berücksichtigung der produktion von stromsparlampen. Stromsparlampen sind nicht immer und ausnahmslos von Vorteil.
    Stromsparlampen sind Sondermüll und gehören nicht in den Abfall. (zu vergleichen mit Neon, nur das man den Kondenser jedesmal mit wegwirft)
    Die neuen LED Lampen sind um einiges efizienter und Umweltverträglicher als die Stromsparlampen.

  22. dani12 am 26. Februar 2007 um 18:07

    hier geht es um geld verdienen…oder?

  23. Pirelli am 27. Februar 2007 um 14:53

    Dreckfilter: Bringste mal Zahlen und Quellen statt blosser Behauptungen? Das wäre der Diskussion förderlich.
    Ich habe etwas recherchiert und muss meine Angaben leicht revidieren:
    Im vergangenen Jahr hat jedes Motorfahrzeug dem Bund fast 1’560 Franken an Fiskalleistungen erbracht. 2004 waren rund fünf Millionen Motorfahrzeuge in der Schweiz registriert. Demzufolge hat der Bund im letzten Jahr gemäss Verfassung und Gesetz insgesamt rund 7,8 Milliarden Franken dank dem motorisierten Strassenverkehr eingenommen. Davon sind aufgrund der Zweckbindung rund 3,7 Milliarden Franken oder 47,4 Prozent für Aufgaben im Zusammenhang mit dem Strassenverkehr zu verwenden. 43,6 Prozent – also rund 3,4 Milliarden Franken – sind voraussetzungslos in die allgemeine Bundeskasse geflossen.
    http://www.strasseschweiz.ch/dcs/users/2/Ref_NZ_VIF_d.pdf?ExtranetFrontEnd=c4c83dbb5dc7e2d694e976da6c91b760

    Trotzdem belaufen sich die indirekten, ungedeckten Kosten nach konservativer Rechnung immer noch auf 6,7 Mrd, Klimawandel nicht inklusive.

    Was die Lichtsignalanlagen (“mit ÖV-Bevorzugung!”) angeht: Gäbs nur ÖV, brauchte es kaum Ampeln. Dieses Argument kannst du getrost streichen.

    Dann ist nicht zu vergessen, dass hier nur vom Bundesanteil an den Strassenprojekten die Rede ist. Den Rest bezahlen alle Steuerpflichtigen resp. im Fall von Erschliessungsstrassen die Mieter resp. Eigentümer der neuen Liegenschaften.

  24. Dreckfilter am 2. März 2007 um 13:57

    @ Pirelli
    “….Aufgaben im Zusammenhang mit dem Strassenverkehr….”

    Das Problem ist diese Begriffsdefinition. Genaue Zahlen liegen mir derzeit nur für den Kanton Zürich die Investitionszahlen (welche dann teilweise auch wieder durch den Bund mitfinanziert werden) vor (allerdings auf Papier, muss noch etwas recherchieren, wo sich die im Web finden lassen). Daraus stammt der Viertel, welcher effektiv für Verkehrsverflüssigungsmassnahmen hinsichtlich MIV eingesetzt worden ist.

    Aber ich denke nicht, dass wir uns über die Qualifizierung jeder einzelner Investition sinnvoll unterhalten können. Du demonstrierst deine Auffassung mit deinen Aussagen bereits zur Genüge…

  25. Pirelli am 2. März 2007 um 15:42

    Dreckfilter, könntest du mir dieses austeutschen? Ich verstehs nicht:
    Aber ich denke nicht, dass wir uns über die Qualifizierung jeder einzelner Investition sinnvoll unterhalten können. Du demonstrierst deine Auffassung mit deinen Aussagen bereits zur Genüge…

    Und dann waren da glaubs noch weitere Argumente in meinem Posting …

    Übrigens, dies hier zum Verbrauch der Strassenbeleuchtung – weils grad so schön passt:
    http://assets.wwf.ch/downloads/2006_09_28_studie_strassenbeleuchtung_khs_korr_d.pdf

  26. Dreckfilter am 2. März 2007 um 16:29

    @ Pirelli
    Wieder mal etwas schlechte Stimmung? ;-)

    Dieser Satz sagt genug über deine MIV-Feindlichkeit aus:
    “Was die Lichtsignalanlagen (”mit ÖV-Bevorzugung!”) angeht: Gäbs nur ÖV, brauchte es kaum Ampeln. Dieses Argument kannst du getrost streichen.”
    Daher halte ich eine sachbezogene Diskussion für sinnlos…

    Auf Strassenbeleuchtungen könnte man aus meiner Sicht übrigens getrost verzichten, die Autoscheinwerfer bringen heutzutage genug Licht (was bis vor rund 20 Jahren noch ein grosses Problem war). Aus meiner Sicht müssten einzig Fussgängerstreifen und Fusswege beleuchtet werden, selbst die Velofahrer haben heutzutage die Möglichkeit, genug leistungsstarke Scheinwerfer zu montieren.

  27. Chevy am 2. März 2007 um 16:57

    @Pirelli

    für Fussgänger gibt es Taschen und Kopflampen.

  28. Pirelli am 2. März 2007 um 17:40

    Auf die Strassenbeleuchtung kann in Agglomerationen nicht verzichtet werden, frag die Frauen in deinem Bekanntenkreis, was sie von deiner Idee halten. Aber sie können, wie es bei den nun mit LED betriebenen Ampeln schon geschieht, wesentlich sparsamer konzipiert werden. Das tun bereits viele Kantone, nur schon aus Kostengründen. Lies das Papier.

    Ja, ich stehe dem MIV sehr kritisch gegenüber. Aber gerade die von dir zitierte Aussage kannst du nicht als Beleg dafür nehmen: Du hast die ÖV-bevorzugung als Argument dafür genommen, was an Geldern vom MIV in den ÖV fliesst. Ich habe dieses Arfument folgerichtig damit gekontert, dass der ÖV, wäre er allein unterwegs, kaum der Ampeln bedürfte. Dies ist semantisch korrekt und logisch einfach nachvollziehbar.

    Wo bei dir der Knopf sitzt, weshalb du also ausgerechnet den nüchternen Konter auf ein eigenes Argument als Grund nimmst, auf die anderen Punkte nicht einzutreten, leuchtet mir nicht ein.

    Aber eigentlich, ganz ehrlich, ists mir wurscht.

    Hugh.

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