Hans oder Bruno, die Regierungsratswahl ohne Auswahl

Wer derzeit im Kanton Zürich seiner Bürgerpflicht nachgeht und den Stimmzettel für die Regierungsratswahl vom 10.April ausfüllt, hat “die Wahl” zwischen einem dreiviertel-bürgerlichen Hans und einem fünfviertel-bürgerlichen HeinoBruno. Wen soll man da wählen wenn man keinen von beiden mag? Vernünftigerweise wohl den dreviertel-bürgerlichen, da damit schlimmeres verhindert werden kann. Aber, fragt sich da der Stimmbürger, ist eine Wahl dazu da, etwas zu verhindern, oder etwas zu wählen? Wie kann es kommen, das für die Linke Hälfte der Bevölkerung im Kanton Zürich bloss ein bürgerlicher Kifferjäger und ein unbekannter Parteiprogramm-Vorbeter zur Verfügung steht?
Wenn die SVP ihren zweiten Sitz im Regierungsrat verliert, kann sich dreiviertel-Sieger Hans ja unmöglich als legitimiert verstehen. Er wird sich bis zu seinem Abgang als linksmitte-Notnagel verstehen müssen. Denn, auch wenn ich nun seinen Namen auf meinen Stimmzettel geschrieben habe, gewählt habe ich ihn noch lange nicht, höchstens “unfreiwillig ausgewählt” und das ist doch ein entscheidender Unterschied!

Nur schade, dass dieser Unterschied nicht zählt, gewählt ist gewählt
Na und? Die Linken sind selber Schuld! Sie hätten Ruth Genner unterstützen müssen. Wenn aber ein grosser Teil der Linken die CVP unterstützt (nur um die SVP zu blockieren, und dabei die eigenen Prinzipien brechen), ist das einfach nur peinlich!!!!
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Es kann jeder auf seinen Wahlzettel schreiben was er will.
Ich schlage den linken Wählern vor : Ruth Genner
ich schlage den rechten Wählern vor : Toni Bortoluzzi
So wird das abolute Mehr in die Höhe getrieben und wir kommen zu einem ev. dritten Wahlgang