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Geschenktipp: Emissionszertifikat

Kaufen wir der Industrie die Emissionsrechte weg, damit Investitionen in Nachhaltige Fabriken und Technologien endlich wirtschaftlich werden! Auf der Webseite www.thecompensators.org kann man ganz einfach solche Zertifikate aufkaufen und damit der Wirtschaft entziehen:

Klimaschutz ist zurzeit sehr billig: Gerade mal 6,45 Euro kostet ein Emissionszertifikat an der Leipziger Strombörse. Für diesen Preis kann eine Firma eine Tonne des Klimakillers Kohlendioxid in die Luft blasen. Bei einem so niedrigen Preis lohnen sich Filtereinbau oder modernere Anlagen kaum. Damit die Industrie in Klimaschutz investiert, müssten die Verschmutzungszertifikate rar und damit teuer werden. Den Preis kann ab sofort jeder beeinflussen – indem er Emissionzertifikate kauft und anschließend vernichtet.

(Quelle)

Ist doch ein prima Last-Minute-Weihnachtsgeschenk, so ein Emissionszertifikat…

Dieser Artikel wurde von Sandro am Donnerstag, 21. Dezember 2006 in der Rubrik Umwelt und zu den Stichwörtern , , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

14 Kommentare zum Artikel “Geschenktipp: Emissionszertifikat”

  1. fragenspeck am 21. Dezember 2006 um 10:25

    Darf ich dann die Luft verpesten?

  2. Sandro am 21. Dezember 2006 um 10:53

    Hm, gute Idee fragenspeck. Jeder kauft sich Emissionszertifikate die seinen ökologischen Fussabdruck egalisieren.

    Dann ja.

  3. Exilant am 21. Dezember 2006 um 11:24

    Kann ich als Privatmann damit auch handeln?

  4. Sandro am 21. Dezember 2006 um 11:31


    Jede Person und jedes Unternehmen kann Fördermitglied von TheCompensators* werden. Um Fördermitglied zu werden, müssen Sie sich bei uns anmelden und einen Mitgliedsbeitrag bezahlen.

    Der monatliche Mitgliedsbeitrag für natürliche Personen ist der
    - Gegenwert von einer (1) Emissionsberechtigung.

    Quelle: thecompensators.org

  5. Chevy am 21. Dezember 2006 um 11:54

    Zitat:
    Den Preis kann ab sofort jeder beeinflussen – indem er Emissionzertifikate kauft und anschließend vernichtet.

    Ein blöderer vorschlag habe ich die letzten 20 Jahre nicht gehört, wie wärs wenn man mit dem selben Geld jemandem einen Feinstaubfilter kauft oder einen Beitrag daran Zahlt (z.B. dem Dieselfahrenden Nachbarn) da hat die Umwelt mehr davon. Wer ein bischen merh Geld übrig hat kann ja einer Firma (z.B. Baufirma) helfen die Geräte umzurüsten.

  6. bluefox am 21. Dezember 2006 um 13:31

    Man muss die relationen sehen. Wenn du nur für ein jahr und nur für deutschland auch nur ein prozent der zertifikate aufkaufen wolltest, müsstest du 5000000 zertifikate kaufen. Falls dies den preis für energie ein bisschen anheben würde, würde die über die verkaufspreise der produkte kompensiert.

    Doch das ist gar nicht erst anzunehmen: “….das zeigt der Preisverfall der vergangenen Monate. Der Emissionshandel ist gegenwärtig überflutet mit Zertifikaten, was den Preis an der Handelsbörse rapide in den Keller trieb. ”

    Die Firma “TheCompensators” würde am ausstellen der urkunden 17.2Mio verdienen. Gute geschäftsidee, oder?

  7. _driv3r_ am 21. Dezember 2006 um 15:03

    Es findet sich immer ein dummer, dem man im wahrsten Sinne des Wortes warme Luft verkaufen kann muahaha.

  8. Chevy am 21. Dezember 2006 um 17:07

    @Sandro

    Bist Du mit gutem Bsp. vorangegangen? Wiviele Zertifikate hast Du schon gekauft und Vernichtet?

  9. Land(m)ei(er) am 23. Dezember 2006 um 19:27

    Wird denn beim Verbrennen dieser Zertifikate nicht CO2 und Feinstaub freigesetzt?

  10. Sven am 27. Dezember 2006 um 09:59

    Also meiner Meinung nach ist dies eine clevere Idee von den Geschäftsleuten, die ordentlich verdienen wollen…

    Ich ziehe den Vergleich mit den Mondgrundstücken, die eine amerikanische Firma mal verkauft hat… ;)

  11. Paracelsus am 17. Januar 2007 um 15:48

    Wie schön sich doch das eigene Gewissen mit dieser Emissionabgabe beruhigen lässt. Politiker bemühen sich sogar auch noch die Gewissen ihrer ganzen Wählerschaft miteinzubeziehen! Profaner Ablasshandel!
    Wer bezahlt darf weiterfahren wie gehabt,die Giftgasentsorgung geht ungebremst weiter. Der grüne Kanton Bern will jetzt sogar eigene Abgaskraftwerke bauen und damit den gesamten CO2-Ausstoss schlagartig un bis zu 50 % erhöhen! Herrlich weit haben wir^s gebracht!

  12. Chevy am 17. Januar 2007 um 16:22

    @Paracelsus

    Was ist ein Abgaskraftwerk? und mit was für Abgasen wird dort Energie gewonnen?
    haben Sie eventuell ein Link dazu?

  13. Paracelsus am 17. Januar 2007 um 20:08

    Ich bezeichne mit diesem Ausdruck ein ganz normales Kraftwerk zur Erzeugung elektrischer Energie. Vorne werden Unmengen Erdgas aus den unendlichen Weiten Sibiriens hineingepumpt(Energieverlust bis hierhin

  14. Mece am 19. Mai 2009 um 14:46

    Ha, es lebe der neue Ablasshandel…. die Geschichte wiederholt sich…

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