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Genug Unterschriften für “Keine Schusswaffen zu Hause”

Mit einer im August gestarteten Petition kämpft die Frauenzeitschrift Annabelle für die Verbannung der Ordonanzwaffe im Haushalt. (ignoranz.ch berichtete)

Die Unterschriftensammlung ist nun abgeschlossen. Die 15’269 Unterschriften werden nun den eidgenössischen Räten übergeben.

Die Annabelle reagierte mit dieser Petition auf die steigende Anzahl von Morden innerhalb von Familien. Die Opfer sind meist Kinder und die Frauen der Männer. Dass die Ordonanzwaffe als oft als Drohmittel genutzt wird ist ein offenes Geheimnis.

Auch für ignoranz.ch steht fest: Eine Waffe ist zum töten gebaut worden, für nichts anderes! All die Sportschützen dürfen ihrem Sport ja trotzdem fröhnen. Aber eine Armeewaffe hat nichts zuhause verloren. Und das viel gehörte Argument “Tradition” – da kann man ja nur lachen. Und ein Register mit Armeewaffen exisitiert auch nicht. Lächerlich, unverantwortbar!

Dieser Artikel wurde von pipo am Mittwoch, 13. September 2006 in der Rubrik Allgemein und zu den Stichwörtern , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

74 Kommentare zum Artikel “Genug Unterschriften für “Keine Schusswaffen zu Hause””

  1. AlphaPapaGolf am 13. September 2006 um 18:59

    die paar Unterschriften, hingekritzelt von aufgescheuchten Annabelle-Leserinnen, bedeuten NICHTS…simply written in the wind…
    Wir behalten unsere Armeewaffen zu Hause.Definitiv

  2. Encephalon am 13. September 2006 um 19:27

    @APG:
    Da könntest du dich aber wundern, wieviele Armeeangehörige darauf verzichten würden. Zudem kann ich mir irgendwie gar nicht vorstellen, dass du überhaupt eine Armeewaffe zu hause hast, sprich je Dienst geleistet hast. Spekulation, da du von “wir” redest. Bingo?

    Armeewaffen gehören ins Zeughaus und nicht in den Kleiderschrank. Definitiv! Wenn die Lage mal wieder so sein sollte, dass wir damit rechnen müssen, dass die Österreicher einmarschieren könnten, kann man ja evtl. wieder über diese sinnlose “Tradition” reden.

  3. Richard am 13. September 2006 um 20:01

    alle Vernunfts- und logischen Gründe sprechen GEGEN ein Aufbewahren einer Armeewaffe zuhause.

    Ich freue mich darauf, dass sich diese Meinung schweizweit durchsetzen wird und es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis dieser traditionelle Unsinn endlich abgeschafft wird :-)

  4. thermite am 13. September 2006 um 20:12

    Ach, was man nicht noch so alles verbieten könnte. Ich meine, es gibt ja so viel das gefährlich ist…

    Ich finde es in Ordnung wenn man die Waffe zu Hause aufbewahren kann (ich will ja für das Obli nicht jedesmall noch ins Zeughaus), allerdings erachte ich es als unsinnig, dass jeder noch ein Schächtelchen Munition mit nach Hause nehmen muss.

  5. Beat am 13. September 2006 um 20:48

    Wird das so wie beim Hooligan Gesetz? ;)

  6. Encephalon am 13. September 2006 um 20:51

    Das “Obligatorische” kann man auch gleich abschaffen. Dient ja schliesslich eh nur zur Subventionierung der Schützenvereine. Schiessen üben kann man ja auch während dem WK zur Genüge.

  7. Richard am 13. September 2006 um 22:41

    genau, das Obligatorische ist auch so ein alter Zopf in diesem bewaffneten Trachtenverein.

    Dabei gäbe es ja für die Schiesswütigen schon längst die Möglichkeit, diese “Fertigkeit” elektronisch zu üben. Es gibt ja schon lange Flugsimulatoren, wieso nicht auch Schiesssimulatoren, für jene, dies nun wirklich nicht lassen wollen oder können. Gilt natürlich auch für all jene, die nicht gern schiessen und doch müssen in diesem militärischen Zwangssystem.

  8. RetoB am 14. September 2006 um 01:05

    Ob das Ding zuhause verstaubt oder im Zeughaus spielt ja eigentlich keine grosse Rolle.
    Soll doch jeder selber entscheiden, ich hätte den Knochen gerne im Zeughaus gelassen.
    Wer aber behauptet, es sein zwingend nötig dass die Waffe jederzeit einsatzbereit sei, den sollte man langsam von Baum schütteln.
    Das aber diese Waffe als Tatwaffe bei Auseinandersetzungen benutzt wird, ist wohl eher sekundär, ein Brotmesser hätte auch genügt.
    Wie sagt man doch: “dass es zu dieser Art von Konfliktlösung gekommen ist, muss aber einiges in der Erziehung falsch gelaufen sein.” Eine Waffe ist immer nur so gefählich, wie jener der sie benutzt, und da liegt die Gefahr.

  9. thermite am 14. September 2006 um 09:06

    @Richard:
    Ich bin ja überhaupt kein Schiessfan aber das Argument mit der Simulation kannst du ja kaum in dieser Art verwendent. Zu einer Freizeitbeschäftigung gehört ja fast immer noch das gewisse ‘Look and Feel’ welches sich mit einer Simulation nur annähernd realisieren lässt.

    Bekannt ist auch, dass Flugsimulatoren aus Gründen der hohen Ausbildungskosten entwickelt wurden.(Siehe auch Flugsimulator )

    Des weiterem ist es jedem der nicht Teil dieses ‘militärischen Zwangssystems’ werden will freigestellt, seinen Pflicht in Form von Zivildienst oder Zivilschutz wahrzunehmen.

    Insgesammt lässt sich vielleicht noch erwähnen, dass es doch relativ viele Schützenvereine gibt und wir deren ‘Hobby’ auch respektieren sollten.(Siehe auch: Toleranz)

  10. Dreckfilter am 14. September 2006 um 10:46

    Juppie, mehr Verbote und Einschränkungen! Auf zum voll durchleuchteten und regulierten Staat! Der gläserne Bürger, einfach zu kontrollieren und ohne Gegenmöglichkeiten rückt in Greifnähe! Wer beklagt sich da noch über Nachrichtendienste und Anti-Terror-Massnahmen? Die Initianten unterstützen solche Strategien direkt!

    Ich verstehe die Aufregung nicht wirklich, die Armeewaffen können ja bereits jetzt freiwillig von jeder der Armee angehörigen Person im Zeughaus eingelagert werden, kostenlos…

  11. Babylon am 14. September 2006 um 10:56

    @ Dreckfilter

    1) Was ist der Zusammenhang zwischen Armeewaffen nicht daheim zu haben und Überwachung der Privatsphäre im Rahmen eines dummen Antiterrorprogrammes? ..aber das hatten wir schon mal..

    2) Die Leute die ihre Waffe FREIWILLIG im Zeughaus abgeben sind mit Sicherheit nicht die, die sie dann auch missbräuchlich verwenden. Das dürfte dir doch einleuchten, oder?

  12. Richard am 14. September 2006 um 12:32

    @thermite: es ist (in der Schweiz) eben gerade nicht so, dass frei zwischen Militärdienst, Zivildienst oder Zivilschutz gewählt werden kann. Männer, die körperlich und (psychisch?) gesund sind, müssen immer noch Militärdienst leisten. Für den Zivildienst ist nach wie vor eine sog. Gewissensprüfung abzulegen. Diese wird jedoch bald einmal abgeschafft werden, da nun auch der hinterste und letzte Waffenplatzpsychiater langsam das Einsehen hat, dass sich Gewissen gar nicht prüfen lässt.

    Das mit den Schiesssimulatoren ist sicher auch nicht die beste Idee, da geb ich dir recht. Die Kosten dafür wären wahrscheinlch zu hoch. Also weg mit dem Obligatorischen, ersatzlos streichen !

  13. Dreckfilter am 14. September 2006 um 13:17

    @ Babylon
    Wenn wir es schon mal hatten, warum fragst du dann? Oder soll ich nochmals von vorne beginnen :-) ?

    Deine zweite Aussage würde ich nicht unterschreiben. Das Abgeben im Zeughaus mag in einem rationalen Moment erfolgen, viele Handlungen mit Waffen erfolgen aber in Affektsituationen. Somit schützt das freiwillige Abgeben durchaus vor Fehlhandlungen. Deine These trifft ausschliesslich auf langfristig geplante Waffeneinsätze zu, welche jedoch zumindest im Bereich der Straftaten kaum je mit Armeewaffen durchgeführt werden.

  14. Babylon am 14. September 2006 um 13:43

    @ Dreckfilter

    Weil du s noch immer nicht kapiert hast. Nein, bitte nicht nochmals..! Hab heute leider echt keine Zeit dafür.

    Die zweite Aussage von dir stimmt aber nicht. Natürlich sind Waffeneinsätze oft Affekthandlungen, aber meist greifen solche Leute im Affekt zur Waffe, die Waffen zumindest sympathisch finden. Und die geben sie nicht freiwillig ab.

    Sorry, ich will jetzt aber nicht wieder in diese müssige Haarspalterei-Diskussion verfallen. Lies den anderen Thread nochmals.. wir machens einfach so: Du stimmst gegen eine Abgabe, ich stimme dafür. Keiner von uns wird es schaffen, den anderen zu überzeugen. ;)

  15. Willi Tell am 14. September 2006 um 15:38

    Was ist eine Waffe?

    Nach dem Sturmgewehr wird es der Schraubenzieher oder das Küchenmesser, das Stuhlbein, oder sogar der Strom, das Halstuch, dert Hammer, etc……

    Jeder Gegenstand braucht eine Hand die es führt!

    Ich glaube ihr seit hier auf totalen Irrwegen mit solchen Rechtssprechungen.

    Nach euren Argumenten ist das Sturmgewehr schuld. Nur ein Gegenstand kann nun mal ohne Menschliches zutun gar nichts anstellen.

    Somit überlegt euch gut was der Sinn und Zweck von solchen Gesetzen ist!

    Denkt nach!!!

  16. Dreckfilter am 14. September 2006 um 16:36

    @ Babylon
    Woher hast du denn das mit dem “sympathisch finden”? Viele Menschen finden Waffen “unsympathisch”, sofern man denn mit Sachen überhaupt echte Sympathien verbinden kann (sorry, ich schaffe das nur mit Lebewesen). Daher vertrete ich die Auffassung, dass viele Armeeangehörige ihre Waffe einlagern würden, so sie denn um diese Möglichkeit, welche nicht sehr gut kommuniziert wurde und wird, wüssten. Im Affekt überlegt übrigens niemand, ob er zum gerade in der Hand haltenden Gegenstand irgendwelche Beziehungen hat, da dies ja gerade durch den Affekt unterbunden wird…

  17. Babylon am 14. September 2006 um 17:02

    @ Dreckfilter

    Das Wort war etwas schlecht gewählt. Mit sympathisch meine ich, dass gewisse Leute Waffen “cool” oder so finden, während andere sie verabscheuen. Es gibt Leute, die mögen das Gefühl, eine Waffe in der Hand zu halten, vielleicht weil sie ihnen ein Gefühl der Stärke gibt. Genau dieses Gefühl brauchen sie dann im Affekt, wenn sie – völlig überfordert – mit der Waffe ihre Frau bedrohen oder gar schiessen. Das sind die problematischen Leute. Und diese Leute werden nie ihre Waffe freiwillig abgeben. Und wenns nur aus Faulheit ist. Und genau deswegen ist die neue Regelung nützlich.
    Ich hoffe du siehst meinen Punkt. Aber du wirst mir wieder widersprechen, wie jedesmal.

  18. Babylon am 14. September 2006 um 17:07

    @ Willi Tell

    (zum x-ten Mal) Ja, man kann mit vielerlei Gegenständen Menschen töten. Aber mit einem verdammten Sturmgewehr gehts halt um einiges einfacher als mit einem Schal. Besonders im Affekt. Wenn du im Affekt abdrückst, dann ist die Wahrscheinlichkeit viel höher, jemanden zu töten, als wenn du ihn “nur” verprügelst. Ausserdem hat es keinen nützlichen Zweck, so ein Ding daheim zu haben, und wenn man nur einen Fall von Mord oder Suizid im Affekt damit verhindert, hat es sich schon gelohnt. Sag mir EIN Argument, das für die Waffe daheim spricht. “Tradition” oder “Freiheit” zählt nicht.

  19. quadour am 14. September 2006 um 20:34

    Die Diskussion langweilt doch langsam. Aufgrund der immer höheren Kriminalität in der CH muss man das Verwahren von Schusswaffen privat
    unterbinden. Wenn man sich vor Augen führt, wer da alles ein Gewehr zu Hause hat… da wird mir Angst und Bang.

    Ich glaube, dass nur noch Schusswaffen verkauft werden dürfen, wenn ein Nachweis zu dessen Gebrauch gegeben wird.

    Ich beispielsweise muss auf meinem Hof so ca. 9 Mal im Jahr einen Rothirsch im Gehege schiessen. Dies sollte ja wohl kein Problem sein. Ich habe Gewehre, mit denen kann ich in der Nacht auf 120 meter eine Nuss abschiessen, so genau sind die.

    Ebenfalls auf meinem anderen Land in Westaustralien. Da kommen immer wieder Kängurus rein in den Weizen. Die muss ich abschiessen.

    Aber bitte nicht Schusswaffen an die sog. Wehrmänner abgeben. Nur aus nationalistischen Zwecken solche “Gebräuche” weiter zu machen führt früher oder später ins Desaster.

  20. René am 14. September 2006 um 20:50

    @quadour: wie wärs denn statt symptombekämpfung mit der ursachenbekämpfung? also die Steigende Kriminalität zu bekämpfen?

    Wieso können die armen Ehefrauen ihren Männern nicht nahelegen ihre Waffen im Zeughaus zu lassen. Wozu ein Gesetz dafür?
    Wenn sie keine Waffen zuhause wollen sollen sie das ihrem Mann sagen. Wenn der dies nicht macht ist die Ehe eh nix wert und sollte geschieden werden.

    mfG René

  21. thermite am 14. September 2006 um 21:40

    @René
    Das Problem ist, dass man den Amoktätern meist bis zur Tat nichts anmerkt und sie sich völlig normal verhalten. In kaum einem der Fällen, die leider geschehen sind, konnte man etwas erahnen. Insofern lässt sich nicht an die ‘Vernunft der Frauen’ appellieren.

  22. pipo am 15. September 2006 um 01:19

    es ist schon erstaunlich, was hier als Argument herhalten muss.

    Wenn wir jetzt mal ganz ganz ganz ehrlich zu uns selbst sind… Es gibt schlicht und einfach keinen einzigen Grund ein Sturmgewehr zuhause zu haben. Nicht einen einzigen, plausiblen Grund.

    Denn, wenn keine Waffe da ist, die man, von mir aus im Affekt, nehmen kann, kann auch niemand abgeschossen werden. 1+1 ist schwerer zu rechnen als dieses Gleichnis:

    Schussaffe = Gefahrenpotential mit sehr wahrscheinlicher Todesfolge bei Verwendung gegen Kinder und Frau.

    Keine Waffe = mindestens ein vermindertes Risiko bei einem Ausraster des Typen.

    Und kommt jetzt nich irgendwelchen Schuhspannern oder Schraubenzieher =)))

    Man liest ja, ist doch die Mehrheit hier auch dieser Meinung. Ich frage mich wirklich nur, wie man diese nicht teilen kann. (Bin sonst nicht ganz so rechthaberisch)

  23. SYLO am 15. September 2006 um 01:22

    mein bruder hat sich erschossen miner besten freundin ihr bruder ebenso mit dem sturmgewehr 90 ich denke es reicht langsam das die gewehr-zuhälter ihre branche wechseln”

  24. Dreckfilter am 15. September 2006 um 07:24

    @ SYLO
    Ursache für beide Selbstmorde dürfte wohl kaum das Sturmgewehr 90 gewesen sein…

  25. Dreckfilter am 15. September 2006 um 07:31

    @ Babylon
    Ob Armeewaffen “cool” sind? Diejenigen, welche Waffen wohl “cool” (oder so ähnlich) finden, werden sich sowieso Waffen beschaffen, egal ob legal oder illegal. Dort hilft dir die vorgeschlagene Regelung kaum. “Bestraft” werden nur diejenigen, welche legal eine Waffe besitzen wollen, zu welchem Zweck auch immer (was geht dieser den Staat eigentlich an? wollt ihr wirklich den “gläsernen Bürger”).

    Da die Armeewaffe bereits im Zeughaus abgegeben werden kann, halte ich die Regelung für unverhältnismässig. Sinnvoll wäre aus meiner Sicht, wenn am Ende eines Dienstes die Waffe grundsätzlich abgegeben werden kann, ausser für diejenigen, welche sie zu schiesssportlichen Zwecken nach Hause nehmen wollen. Dann würden nämlich auch die “Faulen” ihre Kanone nicht nach Hause schleppen wollen.

    Aber du wirst mit widersprechen ;-) !

  26. Chevy am 15. September 2006 um 07:40

    Ein paar Promille aller die eine Dienstwaffe zu Hause haben sind nicht in der lage damit umzugehen und erschiessen sich damit Zufällig oder Absichtlich.
    Wegen diesen paar Idioten sollen alle anderen auf das Recht die Waffe zu Hause zu haben verzichten und jedes mal ins Zeughaus rennen um das obligatorische zu schiessen oder für ein Feldschiessen? kann nicht sein.
    Wer sich nicht stark genug fühlt (Psychisch) der kann die Flinte ja heute schon deponieren respektive Waffenlosen dienst machen. Es wurde also bereits eine lösung gefunden für solche fälle und es ist nicht nötig allen anderen die Flinte auch noch wegzunehmen.

    Warum soll ich jedes mal wenn ich schiessen gehen möchte mein Geweher mit meinem Geländewagen im Zeughaus abholen? Keiner von euch Grünen dürfte das unterstützen wenn man nur daran denkt wiviele mehrkilometer durch solch eine Regelung entstehen würden.

  27. ghandi am 15. September 2006 um 09:03

    man kann ja alles verbieten was als waffe benutzbar ist!
    Küchenmesser, Halstuch, Regenschirm, Stuhlbein,
    Auto, Strom, Hund, ja sogar die Natur.

    Mal sehen was noch übrigbleibt.

    Ich glaube die Waffen würden den Menschen abschaffen deren Hand sie führt.

  28. Dreckfilter am 15. September 2006 um 09:56

    @ ghandi
    Grandioser Schlusssatz!

  29. SYLO am 15. September 2006 um 12:00

    an dreckfilter:
    natürlich gebe ich nicht dem sturmgewehr die schuld-aber:
    das militär sagt mann kann ja auch ein messer nehmen wenn mann sich was antun will-da gehts aber auch bisschen über die psychologie-also ich meine das insofern das mann mit einem sturmgewehr in der küche nicht arbeitet und ja das sturmgewehr ist ne schnelle möglichkeit!!das sturmgewehr ist genauso geschaffen zum töten wie alle anderen pistolen maschinengewehre auch-aber mann muss sich nich mal mehr eins kaufen mann bekommt es gratis von unsrem lieben staat-soll einfach weg ab in die kaserne mit dem mist!!!und dreckfilter wäre dir sowas passiert würdest du auch ein bisschen anders über die ganze sache denken-ich denke mann rettet menschen wenn mann das sturmgewehr enzieht-ob junge menschen frauen oder kinder-gruss sylo

  30. SYLO am 15. September 2006 um 12:01

    und chevy:
    du tust mir wircklich leid

  31. René am 15. September 2006 um 12:50

    @SYLO: Egal um was es geht. Wenn man etwas verbietet werden meistens Menschen gerettet. Deswegen kann man aber nicht alles verbieten.

    Wie sagte doch mal ein kluger Mann: “Wer Freiheit opfert um Sicherheit zu gewinnen, wird beides verlieren”

    Es gibt gute Gründe ein Strumgewehr zuhause haben zu dürfen:
    Einer ist, manche Menschen wollen es zuhause haben. Das ist kein unwichtiger Grund.

    mfG René

  32. SYLO am 15. September 2006 um 12:53

    @Rene

    das ist ja das übel^^

    mfg back sylo

  33. TahcaUshte am 15. September 2006 um 13:54

    Waffenregister? Das interessiert einen Mörder ja sicher, bevor er losschlägt. Auch schon mal überlegt, dass ein Mörder bevor er das erste Mal zuschlägt ein ganz normaler Bürger ist? Ein Waffenregister bringt genau NULL! Es ist dasselbe wie mit der Videoüberwachung – die verhindert auch keine Verbrechen, sondern erleichert höchstens die Aufklärung danach.

    Und dass wir in den Schweiz weltweit die zweithöchste Selbstmordrate haben, hat genau gar nichts mit dem Sturmgewehr zu tun. Sonst hätten wir nämlich vor 50 Jahren schon eine viele höhere Rate gehabt als heute, da es viel weniger Einwohner gab, aber viel mehr Gewehre zu Hause lagerten.

    Ordonanzwaffe als Drohmittel? Das ist völliger Käse! Erklär mir doch mal jemand den Unterschied zwischen: “ich bringe dich um” und “ich bringe dich mit meiner Ordonanzwaffe um”.

    Schade, dass hier Ignoranz.ch auf dieselben populistischen Muster reinfällt, wie gewisse andere Parteien.

  34. Babylon am 15. September 2006 um 16:05

    @ Rene

    “Es gibt gute Gründe ein Strumgewehr zuhause haben zu dürfen:
    Einer ist, manche Menschen wollen es zuhause haben. Das ist kein unwichtiger Grund.”

    Ja. Das ist ein einleuchtender Grund. Dann darf ich also auch ein Kilo Plutonium daheim haben, weil ich das will? Noch immer hats kein einziger geschafft, nur einen einzigen Grund dafür zu nennen.

    @ TacaUshte

    “Ordonanzwaffe als Drohmittel? Das ist völliger Käse! Erklär mir doch mal jemand den Unterschied zwischen: “ich bringe dich um” und “ich bringe dich mit meiner Ordonanzwaffe um”.”

    Das ist ein Unterschied. Wenn dir ein Psycho sein Gewehr vor die Nase hält ist die Drohung ungleich stärker, als wenn er es nur wörtlich macht. Und wenn er dann noch im Affekt abdrückt umso mehr.

    Schade dass hier auf Ignoranz.ch gewisse Poster einfach schreiben, bevor sie das Hirn einschalten. Oder ihre wahren Beweggründe nicht offenlegen, wie z.B. “Ich finds geil, eine Flinte daheim zu haben. Damit kann ich Leute beeindrucken und mir wahnsinnig wichtig vorkommen.

  35. Dreckfilter am 15. September 2006 um 16:11

    @ SYLO
    Ein guter Kollege von mir hat sich vor rund zwei Monaten im Auto vergast (soll angenehmer sein, als zu schiessen, und zudem die grössere Erfolgsquote haben). Deswegen würde ich die Autos (oder andere Kohlenmonoxidproduktionsmöglichkeiten) noch längst nicht einziehen lassen oder ähnliches.

    Tatsache ist, dass Menschen lernen müssen, mit den bestehenden Gerätschaften auf dieser Welt umzugehen. Dazu gehören auch Waffen etc. Die Welt davon zu “entwöhnen” versuchen, wird nur dazu führen, dass die Probleme akzentuierter auftreten. Denn was es gibt, lässt sich bekanntlich nie vollkommen verbieten.

  36. TahcaUshte am 15. September 2006 um 17:15

    @Babylon

    Schade dass gewisse Poster den anderen jeweils die Intelligenz absprechen, weil sie anderer Meinung sind. Aber eben, hat man keine Argumente, schiesst man auf Personen.

    Und nein, ich habe keine Waffe zu Hause und brauche es auch nicht. Ich habe zwar Militär gemacht, aber auf die Knarre beim Abgeben habe ich verzichtet.

    Zum Thema:
    Wenn ich als Mann eine Frau bedrohe – spielt es da eine Rolle ob ich mit einem Messer rumfuchtle oder mit einer Knarre?
    Und apropos Affekt: das Messer kann eventuell rumliegen und innert einer Sekunde bereit sein, wie machst du das mit der Ordinanzwaffe? In einer Sekunde geladen?

  37. Dreckfilter am 15. September 2006 um 17:17

    So viel nützt ein Waffenregister:
    http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/27085355

    Ueberhaupt nichts, aber wenigstens hat man Augenwischerei betrieben…

  38. keyser soze am 15. September 2006 um 17:37

    @Dreckfilter
    was willst du mit deinem letzten post sagen?

    und hier ne allgemeine frage: ich kann zwar mit einem messer ein rüebli schälen aber auch jemanden verletzen oder töten. aber immerhin kann ich das rüebli rüsten. das gleiche gilt fürs auto: ich komm damit von a nach b und kann damit aber auch jemanden umbringen.

    bei einem gewehr sieht das aber schon ein bisschen anders aus: völlig ungeeignet als küchengerät, werkzeug oder verkehrsmittel.

    was also kann der schweizer mit seiner waffe zuhause machen? und diese letzte frage meine ich durchaus ernst.

  39. Dreckfilter am 15. September 2006 um 17:41

    @ keyser soze
    Der Artikel handelt von einem Affektmord mit Schusswaffe in Kanada. Kanada verfügt seit längerem über ein Waffenregister, analog wie es die Initiative verlangt; und welches man gegenwärtig eigentlich aufheben möchte (offenbar primär wegen der Kosten). Der Affektmord liess sich trotz Waffenregister leider in keiner Weise verhindern. Dies ist aber nur einer der Gründe, weshalb ich ein Waffenregister für ein unnötiges und überflüssiges gesetzliches Intrument halte.

  40. Rico am 15. September 2006 um 17:46

    Zitat Kayser:”was also kann der schweizer mit seiner waffe zuhause machen? und diese letzte frage meine ich durchaus ernst.”

    Zuhause nichts, aber im Schützenhaus.

    (Sag jetzt aber nicht, dann könnte man die Schusswaffen ja im Schützenhüsli aufbewahren statt daheim)

  41. AlphaPapaGolf am 16. September 2006 um 10:52

    In Kanada wurden einige mit einem Messer abgestochen,

  42. Richard am 16. September 2006 um 11:28

    Die Arena gestern im SF zu diesem Thema hat wohl klar gezeigt, wer die besseren, vernünftigeren, logischeren Argumente hat. Nämlich besonnene Politiker, Sachverständige, Psychiater, die sich mit der Thematik auskennen und Betroffene von Gewalt durch Schusswaffen. – Und nicht etwa Schützenvereinsler, Pro-Tell-Präsidenten oder rechtsaussen stehende Polizeichefs.

    Ich denke die Statements von der bürgerlich-linken Seite für ein “Verbot von Waffe und Munition im Chleiderschrank” hat wohl die Mehrheit der Zusschauer überzeugt, dass dieser alter Zopf nun endlich abgeschnitten werden muss.

    @APG: natürlich ist es so, dass auch mit Messer getötet/gemordet werden kann. Aber es ist doch wohl ein riesiger Unterschied, ob ich am Abzug einer Waffe nur einen Finger krümmen muss, oder einige Kraft aus dem Handgelenk mobilisieren muss, um jemanden abzustechen.

  43. supergau am 16. September 2006 um 11:29

    Da will ein ganz hartnäckiger Auto und Waffenhasser dauernd wissen, wieso ein Sportgerät (wie wir Schützen sagen) zuhause aufbewahrt werden soll:

    Sollen die 200`000 Schützen die jährlich am Feldschiessen teilehmen, ihr auf sie abgestimmtes Sportgerät jedesmal im Zeughaus abholen?
    Oder die 50`000 Sportschützen die sich am
    letzten Eidgenössischen Schützenfest in Frauenfeld zu einem friedlichen Wettkampf trafen: Hätten die zuerst BR Schmid fragen sollen, ob sie das Gewehr benützen dürfen?

    Und glaubt ihr eigentlich es gäbe an jeder Ecke ein Zeughaus?
    Seit der Armeereform XXI verschwinden die je länger je mehr!
    Fragt mal einen Mitarbeiter z. B. im Zeughaus Zürich, wie der um seinen Job zittert!

  44. RetoB am 16. September 2006 um 18:23

    @keyser soze
    [i]bei einem gewehr sieht das aber schon ein bisschen anders aus: völlig ungeeignet als küchengerät, werkzeug oder verkehrsmittel.

    was also kann der schweizer mit seiner waffe zuhause machen? und diese letzte frage meine ich durchaus ernst. [/i]
    Ich habe damit staubgefangen im Kleiderschrank, und scheinbar hat es den Kleidermotten Angst gemacht. Auch habe ich damit schon mal eine harte Nuss geknackt.

    @Dreckfilter
    [i]weshalb ich ein Waffenregister für ein unnötiges und überflüssiges gesetzliches Intrument halte. [/i]
    Die Registration der Waffen ist nicht unnütz, doch wenn es keinerlei Rolle spielt, ob man mit registrieren Waffen umherrennt, so nützt es auch nichts.
    Jeder der sie nicht registrieren lässt, und und mit einer Waffe erwischtwird, sollte entwaffnet und vorallen Genauer unter die Lupe genommen werden, denn ohne Grund verweigert er dies wohl kaum.
    Und wer mit einer Waffe sein Selbstwert steigern will, gehört eh in die Klapse.

    Ich bin gegen ein Verbot, aber ich bin der Auffassung, dass es Auflagen geben sollte die rationell begründet, und auch kontolliert werden sollten.

    Viele die ich kenne, hatten gar nicht die Möglichkeiten der Sicheren Aufbewahrung, und einer hatten sie gar mit Munitition im Schrank, falls man sie bräuchte. Ok der hatte keine Kinder, ansonsten hätte er wohl eines weniger.

    Auf der andern Seite sollte man auch nicht vergessen das viele Wissen, das in Schweizerhaushalte ein Stumgewhr steht, und einige Kleinkriminelle sich eher davon abhalten lassen einzubrechen, wenn jemand zu hause ist.
    Aber ob dies wirklich SO relevant ist, die paar die da draufgingen nur weil einer der die Rechte anderer nicht akzeptiert und auch kaum mehr einem Risiko einginge?
    Aber mir sind schon einige Ausländer begegnet, auch im Ausland, die ziemlich erstaunt und respektvoll daurauf reagierten.
    Und auch wenn ich dies wohl eher ein Gefühl ist, aber einigen hat man förmlich angesehen, die waren froh dies vorher zu erfahren.

  45. supergau am 16. September 2006 um 19:32

    babylon
    Auf Deine Antwort warte ich eigentlich!

  46. Encephalon am 17. September 2006 um 11:11

    Bei der Sache geht es doch um eines: Wenn die Armeewaffe nicht mehr nach hause genommen werden kann, wird das Obligatorische wohl nicht mehr durchführbar sein. Das bedeutet, dass die Schützenvereine, welche bis anhin mit dem Obligatorischen “überlebt” hatten, nun gefährdet würden. Diese Lobby und die Lobby der Munitions- und Waffenhersteller ist derart stark, dass nun klar sein sollte, warum der BR so entschieden hat.

  47. Pete am 17. September 2006 um 11:34

    Mein Onkel wurde von meinem Cousin mit dem Sturmgewehr erschossen. Nach einem kurzen, heftigen Streit kam es zu diesem tragischen “Unfall”. Wäre keine Waffe vorhanden gewesen, so würden wohl beiden noch friedlich leben.

    Wenn die Armeewaffen nicht mehr zu Hause aufbewahrt würden, dann liessen sich evtl. ein paar Tötungsdelikte pro Jahr verhindern.

    Das wäre doch sehr sinnvoll. Jedenfalls viel sinnvoller als “Lärmbegrenzungen für Rasenmäher” und dergeleichen.

  48. supergau am 17. September 2006 um 11:41

    @Encephalon
    Ich bin Schützenmeister und Vize eines kleineren Schützenvereins. Ich kann Dir darum eine kleine Rechnung präsentieren;

    Bei uns schiessen jährlich ca. 50 AdA das Obli.
    Pro AdA erhälten wir Fr. 18.00 für unsere Umtriebe.
    Pro Obli brauchen wir (8er Scheibenstand):
    3 Mann (oder Frau) im Büro.
    1 Schütenmeister an der Türe.
    4 Warner
    2 Schützenmeister im Schützenstand.
    Die 4 Warner sind Junioren denen geben wir nebst der Verpflegung noch ein Sackgeld von 10 Franken.

    Wir brachen also mindestens 10 Personen um diese Schützen zu betreuen.
    Glaubst Du wirklich, dass wir wegen diesen 900.00 Franken reich werden?
    Die meisten Schützenvereine in der Schweiz müssen also den Rappen bzw. die Patrone zweimal umdrehen.

    Und die Links-Grünen versuchen uns erst noch täglich fertig zu machen.

    Nur gelingen Wird Euch das nicht!

    Genausowenig wie das immer wieder herumgeisternde Wort Sonntagsfahrverbot.

  49. Encephalon am 17. September 2006 um 13:41

    @supergau:
    Gratuliere!

    Ich habe ja nicht behauptet, dass die Schützenvereine deshalb reich werden. In anderen Vereinen wird ebenso viel ehrenamtlich geleistet. Aber wenn das Obligatorische abgeschafft würde, was wäre dann? Ist es nicht auch so, dass jeder Schützenverein für die Durchführung des Obli Zuschüsse vom Bund oder Kanton erhält, oder legt ihr da aus der eigenen Tasche drauf?

  50. turander am 17. September 2006 um 14:01

    Immer dann, wenn ein Mann für seinen Suizid verantwortlich ist, und wenn er auch noch jemanden “mit in den Tod” nimmt, stehen die Militärwaffen, und gleich anschliessend Schusswaffen ohne Militärherkunft, ganz, ganz oben auf der Liste. Sie sind die allerhäufigste Methode, solche Lebensabschlüsse zu erledigen. Kaum ein Mann erschlägt, erdrosselt oder ersticht ev. seine Mitmenschen und dann sich – die Militärwaffen sind es.

    Immer dann, wenn ein Mann sein Land “plötzlich” und unerwartet “verteidigen” muss, muss er angeblich die “Waffe im Schrank” haben, um “bereit” zu sein. Es ist allerdings in den letzten 20 Jahren wohl kaum ein einziges Mal vorgekommen, dass jemand gerade die Schusswaffe und die Munition so schnell benötigte, dass er sie zu Hause benötigt hätte. Die meisten Einsätze, die tatsächlichen Dienst MIT der Waffe notwendig machen, haben vorher noch ein 2-3tägiges Briefing, mit Spezialschulung, denn solch ein ernst gemeinter Waffeneinsatz wird niemals ohne vorherige Schulung ablaufen.

    Es ist somit eindeutig so, dass das Argument, Schusswaffen aus Verteidigungsgründen zu Hause zu haben, schlicht ohne Grundlage ist. Es ist also gar kein Argument. Es handelt sich um nichts als ein ausserordentlich fehlgeleitetes, folgenschweres Urteil, wenn man das glauben würde. Ausser ein bisschen Historik und dem Irrglauben, dass man mit dem Sturmgewehr “Den Terrorismus” im “Griff” haben, ist da nichts. Aber auch das wissen wir schon seit längerer Zeit.

    Trotzdem haben wir natürlich so Waffen zu Hause. Das ist OK, denn es mag ein “Befehl” sein, eine “Anordnung” – aber die ist genauso (wenig?) sinnvoll, wie man im Militärdienst gelegentlich “”gebügelte”" Hemden anziehen muss.

    Ich habe das übrigens ausprobiert. Man kann ein ungebügeltes Hemd anziehen – und die Landesverteidigung merkt nichts, gar nichts merkt sie. Man kommt da automatisch drauf: wenn einem einer sagt, die Waffe zu Hause, das sei wichtig, wegen der Sicherheit, dann weiss man sofort, der weiss auch mit den Hemden nicht Bescheid.

  51. supergau am 17. September 2006 um 14:12

    @Encephalon
    Ich habe genau geschrieben was wir als Schützenverein erhalten: Fr 18.00 pro AdA.
    Und keinen Rappen mehr. Pro AdA. versteht sich.
    Die anderen Schützen des Oblis (jeder Schweizer kann mit einer Ordonnanzwaffe mitschiessen), diejenigen, die also ausgemustert sind, erhalten von uns die 20 Schuss gratis.

    Es müssen nur die Probeschüsse bezahlt werden.
    .-50 Rappen wobei
    wir pro Patrone .-37 Rappen bezahlen.
    Wobei wir pro Schuss noch .- 5 Rappen für den Scheibenunterhalt rechnen müssen.

    Die Probeschüsse müssen übrigens auch AdA bezahlen.

    Mit Gruss

  52. supergau am 17. September 2006 um 14:27

    @turander Genau was Du schreibst ist der Grund weshalb es das Obli braucht.
    Du schreibst vom Briefing mit Spezialschulung bevor eine Waffe zu Hand genommen wird.
    Genau da liegt der Grund des Oblis! Der AdA muss jedes Jahr mit seiner EIGENEN Waffe schiessen. Er wird bei Bedarf jedesmal von erfahrenen Instruktoren beraten und kann alle Fragen stellen.

    Und dann muss er das Gewehr auseinandernehmen, reinigen und wieder zusammensetzen. Und kann immer wieder Fragen stellen. Das alles ohne militärischen Drill.

    So lernt er innert kurzer Zeit den Umgang mit dem Gerät und wird vielleicht noch Mitglied des Schützenvereins…

    Mit Gruss

  53. Encephalon am 17. September 2006 um 18:46

    @supergau:
    Schön und recht, aber was genau ist jetzt die Argumentation für das Schiessgerät im Haushalt?

    a.) Potenzieller Schützenvereins-Beitritt?
    b.) Terrorismusbekämpfung?
    c.) Nationaler Einbruchsschutz?
    d.) Verteidigung bei einem Landkrieg gegen CH?

    Ich finde einfach keine vernünftige Argumentation FÜR eine Dienstwaffe in jedem Haushalt eines AdA! Je länger ich diese Diskussion verfolge, desto mehr frage ich mich, was ihr überhaupt verteidigen wollt und mit welchen Argumenten? Was ist der schlussendliche Grund, warum jeder AdA seine “persönliche” Waffe bei sich zu hause aufbewahren sollte? Und warum MIT entsprechender Munition? Warum kein zentrales Waffenregister? Ich wäre ja sogar einverstanden, wenn man einfach die Waffe OHNE Munition zu hause hätte – wenns denn unbedingt sein sollte. Ich habe auch nichts gegen integre Sportschützen einzuwenden. Jeder der will soll seine Waffe nach hause nehmen können, solange er in einem Schützenverein ist oder andersartig eine Legitimation dafür erbringen kann. In der letzten Arena hat ein Vertreter von “Pro Tell” sinngemäss in etwa folgendes von sich gegeben:
    “Es geht darum, dass der Soldat am entscheidenen Tag bereit sein soll. Man kennt ja den modernen Terrorismus.”
    Das sagt doch eigentlich alles, oder? Keine standhafte Argumentation in meinen Augen. Wie sieht denn der “entscheidende” Tag aus? Soll der gemeine Soldat nun auf Terroristen schiessen, oder auf mutmassliche Attentäter? Befürchtet die Armeeführung, dass ein Landkrieg gegen die CH bevor steht? So wie ich die Armeeführung kenne, würden die sich doch glatt in die Hose machen, sobald ein AdA von seiner Schusswaffe aus diesem Beweggrund Gebrauch machen würde. Zumindest würden sie sich ausdrücklich davon distanzieren und den treuen Soldaten hängen lassen, nein, sogar voll zur Verantwortung ziehen.
    Tut mir leid, aber ich kann beim besten Willen kein glaubhaftes Argument FÜR eine Waffe im Haushalt sehen geschweige denn finden.

  54. supergau am 17. September 2006 um 20:02

    @Encephalon
    Lies doch bitte meinen Beitrag Nr. 43
    Es gibt tatsächlich bei uns hunderttausende von Schützenfreunden. Und immer mehr Freundinnen! (Stgw 90, ohne Rückschlag).
    Und die bezahlen sehr viel für ihr Hobby. Der Bund gibt da keinen Franken.

    Die einen spielen Tennis, die anderen gehen Schiessen und die AdAs lernen ihr Gerät besser kennen!

    Was die Arena betrifft, muss ich Dir Recht geben: Unsere Vertreter gaben ein trauriges Bild ab.
    Mit solchen kann man wirklichkeine Freunde gewinnen! Sie waren von der Materie her komplett überfordert.
    Gruss

  55. Dreckfilter am 18. September 2006 um 09:10

    Irgendwie wird hier immer noch ignoriert, dass bereits jetzt keine der Armee angehörige Person mehr verpflichtet ist, ihre Waffe zu Hause zu behalten. Vielmehr kann diese kostenlos in jedem Zeughaus eingelagert werden. Alle Argumente, welche darauf beruhen, dass die Waffe zur Erhaltung der “Verteidigungsfähigkeit” bei den Armeeangehörigen bleibe, greifen somit in keiner Weise. Vielmehr ist es heutzutage freiwillig, die Waffe noch zu Hause aufzubewahren.

  56. ghandi am 18. September 2006 um 10:39

    Es ist sowieso viel efizienter das Sturmgewehr gegen Mac Hamburger einzutauschen, wir schmeissen dann diese Mac`s gegen unsere gegner und sie vergiften sich langsam und quallvoll.
    Ausserdem gibt das wieder Arbeit für unsere Pharmaindustrie und argumente für eine Krankenkasse erhöhung!

    Ich glaube der Mensch hat nur noch ein Symptomverhalten ohne realitässicht zu den Ursachen.
    Bedauernswert ist dieses Tier namens Mensch, mit seinen enormen Fähigkeiten benimmt er sich minderwertiger als jedes Tier.
    Ein zerstörungswütiges Tier das seinen eigenen Lebensraum einschränkt!

    Macht was ihr wollt, aber wundert euch nicht wenn viele nicht mehr mitmachen!

    Es gibt kein einig Volk von Brüdern mehr, wir haben uns schon soweit geteilt das bei Kriegsausbruch der Bürgerkrieg zuerst stattfindet weil man sich nicht mehr auf etwas einigen kann!

  57. Richard am 18. September 2006 um 13:24

    @Dreckfilter und andere Waffennarren:

    es stimmt schon, die Armeewaffe kann freiwillig und sogar kostenlos ins Zeughaus abgegeben werden .

    Diejenigen Wehrleute, die von diesem Aufbewahrungsangebot im Zeughaus Gebrauch machen, sind meistens auch die der vernünftigen Sorte.

    Es gibt aber auch die anderen, die eine (Armee)-Waffe sehr gerne bei sich zuhause lagern, um ein Macht-und Überlegenheitsgefühl ausleben zu können.

    In vielen Fällen ist diese Waffe dann auch nicht irgendwo gesichert und von der Munition getrennt abgeschlossen , sondern sie steht irgendwo im Schrank oder liegt in einer Schublade (Pistole), ist also sehr schnell griffbereit. kommt dazu, dass mit diesen Waffen oftmals auch Angehörige bedroht werden, so im Sinne “jetzt chlöpfts denn, wenn ned parierscht” Klar passiert meistens nichts, aber im Affekt kanns dann eben doch mal “chlöpfen” und das gilt es zu vermeiden.

    Ich hatte selbst als Kind mal so ein Erlebnis, als der “liebe” Hauswart seine Waffe (zu seiner Gaudi) zückte um uns etwas Eindruck zu machen.

  58. Rico am 18. September 2006 um 14:30

    Richard: “Es gibt aber auch die anderen, die eine (Armee)-Waffe sehr gerne bei sich zuhause lagern, um ein Macht-und Überlegenheitsgefühl ausleben zu können.”

    Und Du glaubst, das lösen zu können, indem alle ihre Armeewaffen im Zeughaus deponieren müssen? Wer mittels Waffe im Schrank ein “Macht- und Überlegenheitsgefühl ausleben” muss, hat dann einfach eine private / zivile Waffe daheim. Die kann er dann sogar geladen bereit halten, im Gegensatz zur Armeewaffe. Ist das dann schlauer.

  59. Dreckfilter am 18. September 2006 um 15:10

    Diese “Armeewaffen” werden “garantiert” registriert werden (unter getrennter Aufbewahrung von Waffen und Munition; die Gewehre sind übrigens alle seriefeuerfähig):
    http://www.blick.ch/news/schweiz/artikel45251

    Aber schön den Amtsschimmel am Wiehern halten…

  60. Richard am 18. September 2006 um 15:52

    @Rico

    selbstverständlich bin ich für ein generelles Waffenverbot, also für ein Erwerbsverbot von jeglichen Schusswaffen.

    Für die, dies nicht lassen können, gäbe es ja noch die Möglichkeit sich mit Paintball auszutoben, oder virtuell am Computer. Es ist mir schon klar, dass viele einfach ein Ventil brauchen.

  61. ghandi am 18. September 2006 um 18:58

    Symptom Krieger ohne Ende!

    Schaffen wir die Ehe ab dann gibts keine scheidung mehr!

    Schaffen wir das Herbstlaub ab da es zu aufwendig ist zusammenzukehren!

    Ihr begreift gar nichts!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Es ist und bleibt der Mensche der das Verursacht da könnt ihr abschaffen und verbieten was ihr wollt, es wird nichts lösen!

    Ich würde am liebsten den Abschuss auf alle Gehirn verknoteten Idioten die immer wieder irgendeiner Materie schuld zuweisen wollen,freigeben.
    Man müsste nur sich nur noch halb soviel Aergern:

  62. supergau am 18. September 2006 um 18:58

    Nun würde mich interessieren:
    Seit ihr alle arbeitslos,.oder hängt ihr an der Nadel?

  63. ghandi am 19. September 2006 um 12:29

    supergau wenn du nicht erträgst das es anders denkende oder noch nichtmanipulierte Menschen gibt.
    So ist das dein Problem!
    Es ist nur billig und schlecht alle zu denunzieren oder mies zu machen die eine andere Wahrheit vertreten.
    Solche reaktionen lassen auf deine Gesinnung schliessen.
    Alle Diktatoren arbeiten auf diese weise.
    Das kleine Buch von Machiavelli “der Prinz”
    würde dir vielleicht auch die Augen öffnen.
    Es ist schon schlimm genug von einem Machiavelistischen Prinzip zu sprechen, da Machiavelli 1550 nur ursachen und Wirkungen analysiert hat.

  64. turander am 19. September 2006 um 14:38

    @supergau:

    Nein, Obli bringen nichts, und die Waffe / Munition zu Hause bringen auch nichts.

    Was man speziell vor einem Einsatz durchnehmen muss, und das soll auch mal 2 bis 5 Tage dauern dürfen, ist nicht so sehr das Waffengeklapper – dh. Zerlegen, Zusammensetzen, Reinigen, Laden, Zielen, Abdrücken, usw. – als das gesamte Drumrum.

    Man ist in einem Einsatz, wo es Dinge zu berücksichtigen gibt. Stets muss man wissen, wann ist die Waffe wie anzusehen: wann zeigt man sie, wann nicht; wann legt man den Finger an den Abzug. Das sind extrem heisse Fragen, denen mit einem “Obli” niemals beizukommen ist. Es wäre doch falsch, anzunehmen, dass einer, der nur seine Oblis besteht, scharf an einer Botschaft Wache stehen kann!! Da gehört doch bedeutend mehr an Ausbildung dazu. Da sind Übungen zur Handhabung und Schiessübungen das kleinste Problem.

    Das heisst, ohne gründliche Vorbereitung unmittelbar vorher geht es ohnehin nicht. Und dazu gehört vielmehr, dass man im WK gründlich schiessen geht, als dass die Waffe zu Hause herumsteht, wo sie nichts als Schaden anzurichten droht.

  65. virtualsky am 20. September 2006 um 06:52

    Die Waffen im Zeughaus werden eh nur geklaut :D

  66. Dreckfilter am 20. September 2006 um 08:47

    @ turander
    Ich gehe absolut damit einig, dass man statt des “Obli” besser eine Art Wachtdienstschiesstraining durchführen würde. Aber die Durchführung eines solchen Trainings ausserhalb der Truppendienste hat kaum einen Zusammenhang mit der Aufbewahrung der Waffe zu Hause. Trainingswaffen könnten auch vor Ort des Trainings ohne weiteres bereitgestellt werden (zumal die Sturmgewehre dazu mit speziellen Riemen etc. versehen werden müssen).
    Die Möglichkeit zur Aufbewahrung der Waffe zu Hause sollte aus meiner Sicht primär aus staatspolitischer Sicht erhalten bleiben, denn keine Regierung soll je in der Lage sein, die Schweizer Bevölkerung nachhaltig zu unterdrücken (dies war und ist der ursprüngliche Gedanken hinter der Abgabe von Armeewaffen in die Privathaushalte). Indirekt könnte man somit sagen, dass die Abschaffer dieses Rechts einen totalitären Staat unterstützen. Dass Menschen, welche mit der Waffe zu Hause überfordert sind oder sich dabei unwohl fühlen, diese nicht bei sich aufzubewahren brauchen, ist bereits heute möglich, weshalb die gestellten Forderungen übertrieben, unnötig und bezüglich des angestrebten Ziels (weniger Selbstmorde und Straftaten mit Schusswaffen) unwirksam sind.

  67. Chevy am 20. September 2006 um 11:37

    Mein Stgw bleibt sicher bei mir zu Hause, da kann man es nicht einfach abholen wie in einem Zeughaus.
    Vor allem werden die anderen Waffen nicht weniger schädlich nur weil jetzt ein Stgw fehlt.

  68. Nebenkläger_II am 20. September 2006 um 12:04

    Die fremdländischen Machthaber in Bern fürchten wohl, die Angehörigen der Schweizer Armee könnten noch auf dieselbe dumme Idee kommen, wie die Thailänder im Schweinestall, Pardon, Bundeshaus einmal ordentlich auszumisten.

  69. daniela-t am 21. September 2006 um 13:41

    Daniela T. aus Überstorf – eine Mörderin?
    Ihr Urteil ist gefragt!
    http://www.daniela-t.ch

  70. mylo am 23. September 2006 um 15:31

    wenn alle AdA’s ihre waffen im zeughaus deponieren müssten, würde das enorme kosten verursachen. auf logistische probleme…..

    es müsste dann jeder fürs obligatorische seine waffe holen. ebenfalls für in den wk. dabei gibts immer weniger zeughäuser……also ein riesen aufwand.

    und wie ist das mit denen die freiwillig schiessen unter dem jahr? müssten nicht mal schiessclub mitglieder sein…..müssen die auch jedesmal ihre waffe holen und wieder zurück bringen?

    sorry, aber das könnt ihr vergessen. wenns soweit kommt gehe ich stets ohne stgw in den wk!!

  71. Rico am 23. September 2006 um 17:22

    Zitat: “wenn alle AdA’s ihre waffen im zeughaus deponieren müssten…”

    Man möge mich entschuldigen. Ich – als alter Mann – lerne immer noch gerne dazu im Deutsch. Also das mit dem / den Ada / Ada’s.
    Ada, das heisst doch Angehöriger der Armee.
    Und die Mehrzahl sind Ada’s? Die Mehrzahl wäre doch Angehörige der Armee.
    Wenn’s aber Ada’s heisst, das wären dann die Angehörigen der Armee’s ? Das ist jetzt neue Mehrzahlbildung?

    Sorry, ich habe nicht’s begriffen. Gehe jetzt zwei Pizza’s essen und trinke dann noch zwei Espresso’s.
    Nicht’s phür ungu’t.

    Und jetzt kann man das von mir aus in den Trollwald verschieben. Oder so. Ich greife deshalb nicht zum Karabiner.

  72. Pirelli am 23. September 2006 um 19:44

    Danke, Rico.

    Korrektoren haben dafür einen Namen: Deppenapostroph.

  73. gumbyman am 24. September 2006 um 22:21

    @Rico / Pirelli
    Dann würdet Ihr also “AdAs = Angehöriger der Armees” oder “A(-r)dA = Angehörige der Armee” schreiben? Auch ganz originelles Ohrdogra-Vieh ;-)
    Aber Ernst beiseite, ich glaube irgendwo gelesen zu haben dass Tippfehler u. dgl. grosszügig überlesen und nicht zur Veräppelung des Gegners herangezogen werden sollen.

    Nun aber zum Thema – als zwanghaft…nein: zwangsweise ein StGW besitzender Temporär-Soldat hatte ich immer ein ungutes Gefühl dabei, diesen Donnerstock im Haus herumliegen zu haben, samt Munitionsdose. Ein *echter* Grund dafür fehlt: bei Vorwarnzeiten von 10 Jahren(!) – siehe Armeeleitbild XXI – sollte auch das Abholen des StGW im Zeughaus noch drinliegen…

    Dass Sportschützen Ihr (notabene auf Einzelschuss beschränktes) Sportgerät mit Waffenerwerbsschein und Leumundszeugnis auch nach Hause nehmen dürfen, damit kann ich noch leben – aber unter gar keinen Umständen damit, dass Hunderttausende Armeewaffen inklusive Munition einfach so zu Hause herumliegen! Beim Schiessstand darf ja bekanntlich keinerlei Munition mit nach Hause genommen werden, aber jeder AdA hat eine ganze Dose davon zu Hause.

    Ich bleib’ dabei: wer eine Waffe als Sportgerät braucht, und sich ernsthaft darum bemüht, soll sie ohne Munition haben dürfen. Alle Armeewaffen samt Munition gehören ins Zeughaus – schliesslich nehm’ ich den Pinz, das Funkgerät und den restlichen Plunder auch nicht mit nach Hause.

  74. Pirelli am 24. September 2006 um 23:50

    Gumbyman, nichts liegt mir ferner, als Leute zu veräppeln. Und von “Gegnern” schreibe ich nicht.

    Aber entsinnst du dich der unsäglichen Börsen für “Pin’s”? Seit damals hat sich der unsachgemässe Gebrauch des Apos eingebürgert.

    Orthografie hat immerhin den Vorteil, dass sie – entgegen dem meisten hier Geschriebenen – klaren Regeln unterliegt. Dies trotz der Reform der Reform der Reform.

    Der fragliche Plural lässt sich auf zwei Arten schreiben: die AdA/AdAs, analog zu die LKW/LKWs. Ich ziehe die Form ohne das den Plural anzeigende s vor, da sich dieser aus dem Kontext locker erschliesst.

    Das natürlich gänzlich off-topic.

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