Hier Werben?

Fünf Argumente gegen Schneekanonen

Immer mehr Wintersportgebiete, insbesondere tief liegende, rüsten sich mit Schneekanonen gegen die unvermeidlichen Auswirkungen des Klimawandels. Fünf Punkte, welche gegen den grossflächigen Einsatz von Beschneiungsanlagen sprechen:

  • Wasserhaushalt
    Beschneiungsanlagen benötigen logischerweise Unmengen von Wasser, dafür werden meist eigene Seen angelegt. Ein massiver Eingriff in die empfindlichen Ökosysteme.
  • Energieverbrauch
    Schneekanonen brauchen Wasser und Strom um Schnee zu produzieren. Die grosse Menge Energie verursacht bei der Produktion CO2, welches dem Klimawandel weiteren Vorschub leistet. Ein Teufelskreis.
  • Lärm
    Damit die Touristen die Ruhe der Berge geniessen können, laufen die Beschneiungsanlagen nachts. Dies stört zwar nicht den Mensch, aber viele Tiere. Es konnte schon beobachtet werden, dass Eulen und andere Tiere von solchen Anlagen vertrieben wurden oder von den Futterplätzen fernblieben.
  • Dichte von Kunstschnee
    Kunstschnee weist andere physikalische Eigenschaften auf als der natürliche Schnee. Dies kann negative Folgen haben für die heikle Pflanzenwelt.
  • Zusatzstoffe
    Wenn die Temperatur nicht mitspielt, wird dem Kunstschnee Dünger/Bakterien beigemischt. Was diese Zusätze für Auswirkungen haben, liegt im Dunkeln. Auch fragt sich, was es für Sinn macht, bei Temperaturen über dem Nullpunkt zu beschneien…

Insgesamt gibt es viele langfristige Risiken, welche sich nur schwer abschätzen lassen. Sind diese Risiken den kurzfristigen Gewinn (sofern es diesen trotz Beschneiung gibt) wirklich wert? Wegwerfgesellschaft auch im Bereich der Berge?

Quelle der Infos: umweltschutz-news.de

Dieser Artikel wurde von Sandro am Mittwoch, 30. Januar 2008 in der Rubrik Energie und zu den Stichwörtern , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

2 Kommentare zum Artikel “Fünf Argumente gegen Schneekanonen”

  1. Chevy am 30. Januar 2008 um 14:02

    Bergseen als Massiven eigriff zu sehen finde ich falsch, beim Grimsel-Stausee hat sich ein ökosystem entwickelt dank des Sees, dies ist auch an anderen Orten zu beobachten. Dazu kommt das wir in Zukunft den Regen vielleicht nichtmehr so regelmässig haben sind wir dann aus ganz anderen Gründen froh um diese Seen.
    Um Strom umweltfreundlich Herzustellen sind noch viele Wasserkraftwerke zu Bauen, auch solche mit Stauseen.
    Aber ich glaube das ist ein Grundsatzproblem von dir, Keine AKW’s, keine FKW, keine Stauseen, wills Du den Strom nur mit Windrädchen und Solarzellen herstellen?

    Wie hier schon mehrfachh behauptet könnte der Srom ja eines Tages CO2 neutral sein.

    Die dichte von Kunstschnee belastet die Bodenoberfläche so wie 8 Wochen alter “normaler” Schnee der regelmässig angetaut ist.

    Mit was für Schneekanonen kann man bei Plustemparaturen beschneien? ev. ein Hersteller?

    Die Energie zum Beheitzen von Sesselliften und Gondelbahnen könnte man getrost Sparen, das ist Sparen ohne verlust, auch das Ausleuchten von Pisten müsste nicht sein.

  2. rlarsson am 30. Januar 2008 um 15:04

    Jetzt wollen unsere weltoffenen Grünen noch die letzten Wintersport-Urlauber aus dem Ausland aus der Schweiz vertreiben.

    Die Schein-Argument “contra Schneekanonen” mit dem Wasser und den künstlichen Bergseen ist eh gar keines. Nur in den Hirnis von unseren Grünen. Im Frühjahr schmilzt auch Kunstschnee und das Wasser fliesst wie sonst auch zu Tal. Oder klauen die Touristen etwa Schnee?

Kommentar verfassen

Sie müssen eingeloggt sein um Artikel zu kommentieren.

Werbung

Twitter Beiträge

Ähnliche Artikel

Facebook

Rubriken

Stichwörter

Das Politik Forum ist CO2 neutral

Neuste Kommentare

Archiv