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Ferien? Zeit für MyClimate…

myclimate, the climate protection partnership

Herr und Frau Schweizer fahren in die Ferien. Viele mit dem Auto, viele mit dem Flugzeug. Das Problem dabei ist, dass man dabei die Umwelt mit dem Treibhausgas CO2 belastet und damit die Klimaerwärmung anheizt. Doch diese Umweltbelastung lässt sich bei myclimate kompensieren. Mit dem CO2-Rechner kann man ausrechnen, wie viele Kilogramm CO2 man ausgestossen hat. Dann bezahlt man den entsprechenden Betrag und ermöglicht damit einem Projekt, ebensoviel CO2 einzusparen. Eine Winwin-Situation für alle.

Hier die myclimate.ch-Preise für einige Feriendestinationen (Preise für den Retourflug pro Person):

  • Zürich -Ibiza, 2’236 km, 665 Kg CO2: 25.00 Fr.
  • Zürich – Gran Canaria, 6’012 km, 1’623 Kg CO2: 60.00 Fr.
  • Zürich – Rimini, 988 km, 294 Kg CO2: 11.00 Fr. *
  • Zürich – Bangkok, 18’060 km, 3’402 Kg CO2: 126.00 Fr.

* Das Minimum ist aus admnistrativen Gründen 25.-. Bei Kurzen Flügen zahlt man also mehr CO2 als man selber ausgestossen hat.

Viele Reisebüros bieten die Bezahlung der Myclimategebühren schon bei der Buchung der Reise an. Wie man oben sehen kann fallen diese Gebühren auch nicht gross ins Gewicht, dafür wird man durch ein “reines Gewissen” entschädigt. Wer nichts von diesem Ablasshandel hält hat immernoch genug Alternativen. Denn am wenigsten CO2 stösst immernoch der ÖV- und Rucksacktourist aus…

Dieser Artikel wurde von Sandro am Donnerstag, 20. Juli 2006 in der Rubrik Umwelt und zu den Stichwörtern , , , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

28 Kommentare zum Artikel “Ferien? Zeit für MyClimate…”

  1. Moni am 20. Juli 2006 um 12:05

    Kann ich unbedingt empfehlen, die Projekte sind meiner Meinung nach sehr gut und bringen der Bevölkerung einen grossen Zusatznutzen und erleichtert ihnen das Leben erheblich.

  2. sense2 am 20. Juli 2006 um 12:16

    Fahre am Samstag in die Ferien nach Rumänien, judihui ;)

  3. Dreckfilter am 20. Juli 2006 um 13:20

    Toll, man kann sich von seiner moralischen Schuld, die Umwelt erwärmt zu haben freikaufen, und das erst noch sehr günstig! Wie viel die Projekte zur Reduktion des CO2-Ausstosses beitragen, ist für mich überdies sehr fraglich. Meist wird zur Verwirklichung derselben nochmals nicht unerheblich CO2 produziert!

    Wie wäre es, statt so weit weg zu gehen, in der Nähe zu bleiben? Die Folgen wären weniger Verkehr und weniger CO2. Aber eben, bezahlen ist einfacher als verzichten (zumal man ja dafür nicht benieden wird von seinen Nachbarn und Bekannten wie bei weit entfernt liegenden Feriendestinationen)! Ich mache daher trotzdem Urlaub in der Schweiz.

  4. Moni am 20. Juli 2006 um 13:36

    @Dreckfilter
    Es hat doch nichts mit freikaufen zu tun, bei einigen vielleicht schon. Das muss aber auch jeder mit seinem Gewissen vereinbaren. Ich kaufe mir schon seit einiger Zeit diese Klimatickets weil ich ebenfalls nicht aufs Fliegen verzichten will. Ich verzichte der Umwelt zuliebe auf anderes und habe in meinem täglichen Leben vieles umgestellt. Es ist jedenfalls besser als nichts zu machen wenn die Leute nicht aufs Fliegen verzichten wollen.

    Es wird auch in Zukunft geflogen ob es umweltschädlich ist oder nicht und so lange es keine Kerosinsteuer oder sonst was gibt, ist das etwas für die, die freiwillig etwas tun möchten. Ich glaube nicht denn sonst würdest Du erkennen, dass z.T. nichts neues gebaut wurde sondern lediglich das alte in Stand gesetzt und die Leute geschult um es selbst zu unterhalten und zu betreiben.

    Die Zweifler gibts immer, aber bei allem und überall. Has Du die Projekte auf http://www.climate.ch angeschaut?

  5. Pirelli am 20. Juli 2006 um 14:04

    Sense, mit deinem 16-Liter-aber-nur-wenns-gut-geht-und-auf-der-Autobahn-Drecksteil? Pfui.

    Ich finde es auch etwas bedenklich, dass man sich quasi einen Ablassbrief kaufen kann. Das gibt Wasser auf die Mühlen derjenigen, die Klimawandel als Glaubensfrage abtun.

    Aber die MyClymate-Projekte entsprechen alle dem Gold Standard, der wurde von den führenden Umweltorganisationen eingeführt, und es finden regelmässige Kontrollen statt. Diese Bedenken also sind grundlos, Dreckfilter.

    Im Übrigen verbringe auch ich die Ferien in der Schweiz, bedaure allerdings, dass mir meine Lieblingsdestination, das Tessin, aufgrund der hohen Ozonwerte nun verschlossen ist.

  6. Dreckfilter am 20. Juli 2006 um 14:32
  7. sense2 am 20. Juli 2006 um 14:40

    >Sense, mit deinem 16-Liter-aber-nur-wenns-gut-geht-und-auf-der-Autobahn-Drecksteil? Pfui.

    jep, ich werde speziell für dich ein paar sehr schöne offroad fotos machen! hier ein kleiner vorgeschmack für dich: http://southafrica-2010.ch/gallery/main.php

  8. Moni am 20. Juli 2006 um 15:01

    @dreckfilter

    Sorry, sollte die, die schon angegeben war sein, habe mich vertan.

    Was z.B. das Projekt Himalay angeht, so glaube ich dass es CO2-mässig sehr gut ist. Diese Region ist nur wenige Monate pro Jahr auf dem Landweg erreichbar, währen ca. 7 – 8 Monaten pro Jahr muss fast alles per Flugzeug eingeflogen werden. Somit absolut effektiv mit dem positiven Nebeneffekt, dass es der Bevölkerung bedeutend besser geht.

  9. quadour am 21. Juli 2006 um 21:37

    Hoch interessant, was ihr alle für Projekte habt! Füdlibürger Pirelli will nicht mehr in sein geliebtes Tessin (Ich nehme an, schon seine Grosseltern sind in diesen mittlerweile scheusslich überbauten Siedlungsbrei äh tschuldigung “Sonnenstube” gefahren).

    Ich selber fliege in 5 Tagen nach Perth, Westaustralien. Da ist es jetzt bitterkalt. Ich gehe dorthin, weil ich eine Weizenfarm mit 4’000 ha kaufen will. Der Preis für Weizen wird sich in den nächsten 3 Jahren verdoppeln und noch mehr. Und damit auch mein Investment.

    Ich musste das einfach sagen, weil dieser Blog immer “bünzliger” wird. Über die Landesgrenzen schauen die wenigsten, obwohl in den Schulen mittlerweile Englisch fast ein Pflichtfach ist.

  10. Richard am 22. Juli 2006 um 00:26

    @quadour:

    na, so bitterkalt ist es in Perth nun auch wieder nicht im Juli. Trotz Winter hats dort doch noch angenehme 15 bis 20 Grad tagsüber. Immerhin liegt Perth ca. um den 30 Breitengrad, ist also vom Äquator gleich weit entfernt wie beispielsweise Kairo.

    Vielleicht solltest du dich vorher genauer mit den klimatischen Verhältnissen auseinandersetzen, bevor du deine Weizenproduktion in Angriff nimmst ;-)

    Apropos: wie willst du überhaupt wissen, dass sich der Weizenpreis in den nächsten 3 Jahren verdoppelt ??

  11. RonaldCH am 22. Juli 2006 um 12:00

    @quadour
    Bitterkalt ist es nicht in Perth, aber kühl, weil’s Winter ist und eben meistens dazu noch windet. Mit 16-18ºC und einem Chilling Faktor von -5ºC muss man gut angezogen sein, um sich um diese Jahreszeit wohl zu fühlen. Das Problem in WA ist, dass die Häuser nicht richtig geheizt werden können. Es ist nicht angenehm, Toilette zu machen am Morgen mit 12-14ºC im Badezimmer.

    Die Weizenfarm bekommst du event. sehr billig momentan, weil es total trocken ist. Die Farmer konnten bis jetzt nicht einmal säen, weil das Saatgut wegen Trockenheit überhaupt nicht aufgehen würde. Leider müssen sie Vieh verkaufen, obwohl die Preise im Keller sind wegen grossem Angebot. Keine guten Aussichten im Moment, während letztes Jahr ein Spitzenjahr war wegen extrem viel Regen. Alles in Allem ein schwieriges Umfeld für Farmer.
    R.

  12. AlphaPapaGolf am 22. Juli 2006 um 13:47

    Wo Kwadur dieser Schwätzer doch seine Farmen überall hat :
    in der Schweiz, in Deutschland, in Serbien und bald auch noch in Australien…..
    Wie hiess der andere doch gleich…???
    ….ahhh ja…Baron von Münchhausen!

  13. quadour am 22. Juli 2006 um 21:19

    Sehr gut informiert, Ronald CH, Ländereien sollte man immer dann kaufen, wenn viele am Verzweifeln sind, wie es jetzt mit der extremen Trockenheit in WA der Fall ist. Dabei darf man auch die Klimaveränderung nicht ausser Betracht lassen, welche gerade in WA sehr ernst genommen wird. Weizenfarmen im Osten des Weizengürtels (Merredin, Wogan Hills etc.) sind zwar billig (ca. 600 Fr. der HA), aber auch riskant. Mit einem durchschn. Ertrag von 1,5 Tonnen der Hektar Weizen mag es nicht mehr viel leiden.
    Andererseits muss man sehen, dass Australien mit einem Exportvolumen von rund 15 Mio. Tonnen Weizen der 2. grösste Weizenexporteur der Welt ist.

    Ich konzentriere mich auf küstennahe Objekte von Geraldton bis Perth (auch wegen der Transportwege) mit einem durchschn. Regenfall zwischen 425 bis 500mm. Dort beträgt die durchschn. Rendite zwischen 2,5 und 3,5 tonnen Weizen pro Hektar. Damit kann man leben. Nach der Ernte wird sofort mit dem 12m Väderstadt Carrier durchgefahren und nachher mit dem 12m Mulchsaatgerät gearbeitet. Die Schläge sind mindenstens 300 ha.

    Dabei wird für eine Farm mit 3’000 ha gerade mal ein Schlepper benötigt. Dieser fährt dann aber auch durch (24h) . Innert 3 Jahren hatten wir mit unserem John Deere Knicklenker
    9520 ganze 2’500 Stunden.

  14. RonaldCH am 22. Juli 2006 um 21:52

    @quadour
    Ich kenne die Verhältnisse ziemlich gut, da ich Ende letztes Jahr drei Monate in WA war (meine Tochter wohnt in Perth). Deine Ausführungen zeigen mir, dass du etwas verstehst vom Farming und über WA gut orientiert bist. APG’s Spott könnte in die Binsen gehen.
    R.

  15. Pirelli am 23. Juli 2006 um 13:03

    Quadour kauft ne Weizenfarm … will er Ethanol für den Welttreibstoffmarkt produzieren?

  16. Moni am 24. Juli 2006 um 13:36

    @quadour

    Kenne mich dort recht gut aus, war im April dort auf Verwandtenbesuch (selbstverständlich habe ich den Flug mit MyClimate kompensiert) und habe die Diskussion wegen Weizenanbau in Australien für Biotreibstoff mitbekommen. So ganz sicher ob das dann auch gemacht ist ist es übrigens nicht. Es gibt dort auch Opposition. Die Frage damals war, ob der Diesel der gebraucht wird um den Biotreibstoff herzustellen nicht zu hoch sei und dann eben die Oekobilanz dieses Treibstoffs fragwürdig.

    Viel Spass im Sommer – und schau, dass Dir der Weizen nicht verdorrt. Die 40 Grad Marke wird gerne überschritten… Aber jammere dann nicht, wenn Dir die Sachen Flöten gehen. Das Leben dort wird etliches Härter werden als hier und so manche Hobbyfarmer aus Europa mussten den Schwanz schon einziehen und aufgeben.

  17. quadour am 24. Juli 2006 um 21:34

    Danke RonaldCH und Moni für euren Feedback. Wirklich super, wie man durch einen Blog Leute “kennen lernt” welche so viel wichtige Inputs zu einem Thema zu sagen haben. Man kann ja verdammen, wen oder was man will, aber das Internet ist der absolute Hammer. Niemals gab es die Möglichkeit, innert kürzerster Zeit so viele Infos zu sammeln.

    Nur eins noch (an Moni): ich bin kein Hobbyfarmer, sondern Ich beabsichtige eine Farm mit mind. 3’000 ha mit mind. 400mm Regen und mit mind. 2.5 Tonnen Weizen/ha zu kaufen.

    Ich gehe davon aus, dass der Weizenpreis sich verdoppelt innert der nächsten 3 Jahre.

  18. Moni am 25. Juli 2006 um 08:30

    @quadour

    Ich hoffe für Dich, dass Deine Erwartungen erfüllt werden. Das einzige was wirklich sicher ist, die die Farmgrösse, beim Regen kannst Du hoffen, dass es so bleibt und dann klappts wahrscheinlich auch mit den 2,5 Tonnen/ha. Was den Preis betrifft habe ich meine Zweifel, es kann so kommen was ich für Dich hoffe aber eben auch das Gegenteil.

    Zu gerne würde ich mich von Deinem Glück bei einem nächsten Besuch in WA überzeugen kommen;-)) Habe eigentlich auch vor in den nächsten Jahren die Schweiz in Richtung Down Under zu verlassen. Sehe mich aber eher in Richtung Oekotourismus.

    Installierst Du denn eigentlich auf Deinem Farmdach wenigsten eine Solaranlage. Denn an Sonne wird es Dir dort ganz klar auch im Winter nicht mangeln.

  19. _driv3r_ am 26. Juli 2006 um 23:53

    “Zürich – Bangkok, 18′060 km, 3′402 Kg CO2: 126.00 Fr.”

    hmm, kann ich auch mit meinem Auto (sauberer Motor, kein Diesel) für 126.00 Fr. Ablassscheine kaufen und habe dann für 3.5Tonnen CO2 Ruhe vor dem Gejammere der Grünen, ja? Das könnte es noch wert sein :)

  20. Rico am 27. Juli 2006 um 08:09

    Vermutlich nicht, driv3r, denn man wird Dir vorhalten, dass da ja noch 147 (oder so) weitere Pax an Bord sind, die 126 Stutz Ablass bezahlen und sich die 3,4 to deshalb auf diese sagen wir mal 148 Leute verteilt.
    Recht hast Du trotzdem, wenn dieses Flugzeug auch fliegt, wenn nur 1 Pax an Bord ist (weil Linienflugzeug immer fliegt, ob jemand mit will oder nicht, wie der Bus / Zug, ….)

  21. Moni am 27. Juli 2006 um 08:41

    Ihr schafft es doch immer wieder alles ins Lächerliche zu ziehen. Also lieber Däumchen drehen und nichts tun.

    Ich kann euch versichern, auf dem Flug Zürich – Bangkok sind die Maschinen meist recht gut besetzt.

    Manchmal könnte ich echt an die Decke und frage mich dann, warum ich mich eigentlich so abmühe, meinen Beitrag zu leisten. Könnte doch glatt ziemlich Geld sparen.

  22. Moni am 27. Juli 2006 um 08:50

    Diese 3,4t beziehen sich auf einen Passagier für Hin- und Rückflug. Also rechne mal auf was so ein Flieger mit Vollbesetzung – je nach Typ weit über 200 Passagiere rauslässt.

  23. Pirelli am 27. Juli 2006 um 09:33

    Driv3r – möchte ich ja sehen, wie ausgerechnet du einen CO2-Ablassbrief erwirbst, nachdem dich die Klimaerwärmung ja noch nie hinter dem Ofen hervorlockte … aber wohl anstehen täte es dir. Und jedem Automobilisten.
    Andererseits setzt solches Verhalten eine gewisse Einsicht voraus. Und die vermisse ich bei dir – “sauberer Motor, kein Diesel” spricht hier Bände. Auch dein Motor produziert Dreck, wenngleich weniger als ein Diesel, und hat deshalb in diesen Hitzezeiten in der Garage zu bleiben.

    Ich sags wieder: Wenn du so überzeugt bist, dass deine Kiste “sauber” ist, dann lass sie doch mal in der Garage laufen – mit dir am Steuer.

  24. _driv3r_ am 27. Juli 2006 um 10:47

    “Ihr schafft es doch immer wieder alles ins Lächerliche zu ziehen. Also lieber Däumchen drehen und nichts tun.”

    Moni, tatsächlich kann man geradesogut nichts tun, als in blindem Aktionismus irgendwas durchzuboxen, was am Schluss auch genau überhaupt nichts bringt.

    Ausserdem bin ich beispielsweise nicht gerade ein Vielflieger (obwohl ich nichts gegen Flieger habe). Schon nur aus dem Grund muss ich mir also von keinem Grünen, der in die Ferien fliegt, mein Auto schlechtreden lassen.

  25. Moni am 27. Juli 2006 um 10:59

    @driv3r

    Dass es am Schluss nichts bringt behauptest Du jetzt einfach so ins Blaue hinaus.

    Vielfliegerin bin ich auch nicht, aber ich besteige ab und zu mal so ein Ding im Bewusstsein, dass ich damit die Umwelt verschmutze. Ich fliege auch nicht mehr, weil es mir möglich ist, CO2 mit einem zusätzlichen Ticket zu eliminieren.

  26. _driv3r_ am 29. Juli 2006 um 18:35

    “@driv3r

    Dass es am Schluss nichts bringt behauptest Du jetzt einfach so ins Blaue hinaus.”

    Dass es am Schluss etwas bringt behauptest du genau so ins Blaue hinaus. Um solche Probleme zu lösen reicht Prinzip Hoffnung meines Erachtens leider nicht aus.

    “Vielfliegerin bin ich auch nicht, aber ich besteige ab und zu mal so ein Ding im Bewusstsein, dass ich damit die Umwelt verschmutze.”

    Aber nicht dass du noch aus lauter Schuldgefühlen depressiv wirst :D Stell Dir mal vor, in Nahost werden Zivilisten gemeuchelt, und wir diskutieren hier über Ablasssteuern für Flugzeugpassagiere..irgendwie krank, nicht?

    “Ich fliege auch nicht mehr, weil es mir möglich ist, CO2 mit einem zusätzlichen Ticket zu eliminieren. ”

    Das verstehe ich nicht. Solange das Freiwillig ist habe ich nichts dagegen. Meinetwegen könnt ihr euer Feriengeld auch die Toilette runterspülen. Ich jedenfalls lade damit lieber meine Begleitung zu einem schönen Diner ein.

  27. Moni am 3. August 2006 um 12:25

    @driv3r

    Die arme Begleitung muss jetzt auch noch mit Dir zu Abend essen…

    Schuldgefühle habe ich keine, ansonsten würde ich etwas falsch machen und wäre zum handeln gezwungen.

    Wenn durch mein Geld andernorts CO2 eingespart wird, wird es garantiert etwas bringen. Denn ohne das Geld würde ich CO2 produzieren und die, die weiterhin das Gemüse einfliegen müssen und mit Dieselgeneratoren Strom prodzieren müssen ebenfalls.

  28. sense2 am 4. August 2006 um 19:08

    die ferien waren super, nächstes mal aber 3 wochen. in 12 tagen 4000km fahren ist einfach einbisschen viel :)

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