Feinstaubwerte wieder an neun zehn von dreizehn Messpunkten über dem Grenzwert [aktualisiert]
Das NABEL Messnetz des Bundesamtes für Umwelt zeigt, dass die Feinstaubwerte in der Schweiz derzeit wieder stark am steigen sind. An neun zehn der dreizehn Messtationen wurde heute der gesetzlich zulässige Grenzwert (50ug/m3) bereits wieder überschritten, in Bern und Lausanne sogar um mehr als das Doppelte.

Gefragt sind nun griffige Massnahmen, den Feinstaubausstoss nachhaltig und wirksam zu reduzieren. Dazu gehören auch Temporeduktionen, welche den Ausstoss am Auspuff um 30-50% reduzieren. Aber auch weitergehende Massnahmen wie obligatorische Filterpflicht für Baumaschinen und Landwirtschaftsgeräte dürfen nicht weiter verhindert werden. Die hier eingesparten Ausgaben fallen im Gesundheitswesen doppelt so hoch aus, wenn nichts getan wird.
Diskussionen zum Thema im Forum:

Die Feinstaubkonzentration kommt für unsere taubblinden Behörden so überraschend, wie seinerzeit der Meteorit, der die ganze Saurierpopulation auslöschte.
Kurz vor dem verenden, streckten sie die langen Hälse zusammen und brüllten jämmerlich….zu spät…
eisige Kälte legte sich über den Globus….
So werden auch wir in ein paar Tagen wieder röcheln und husten, wenn die Konzentration bei 200 mg angelangt ist. Leuenberger und Fierz werden wieder ins Horn stossen und gegenteilige Meinungen in den Blätterwald pusten (wie seinerzeit die letzten Saurier).
Man wird wieder für 47,35 Stunden die Geschwindigkeit auf Autobahn reduzieren, und Hinz und Kunz auffordern, das Cheminee abzuschalten. Thats it! Thats it?
Wie in aller Welt ist es denn möglich, dass Schweizer und ihre Politik so lahm sind?
Solange man sich nur drüber auslässt, wie komplex solche Probleme sind kommt auch kein Handeln zustande. Nur hühnern.
Uns muss die Schweiz wohl erst noch ein paar mal staubauf und bachab bis wir merken, dass das Problem nicht nur analysiert sondern in erster Linie gelöst werden muss.
Es ist wirklich interessant, wie der Feinstaub in diesem Winter plötzlich das grösste Problem der Schweiz ist, während all die Jahre zuvor niemand ein Problem damit hatte. Eigentlich müssten wir schon alle tot sein.
Diese ganzen endlosen Diskussionen über dieses obsolete Thema sollten bald ein Ende finden. An die arbeit statt herumzujammern!
btw. interessantes interview in der weltwoche zum thema feinstaub….
Ja die Wissenschaft, die macht Fortschritte. Zum Beispiel im Erkennen von Gefahren. Schon klar dass das einigen Rückwärtsgewandten nicht gefällt. Denn “früher war auch die Zukunft besser”, oder so.
“Ja die Wissenschaft, die macht Fortschritte. Zum Beispiel im Erkennen von Gefahren.”
Wenn denn eine Gefahr vorhanden wäre. Wie ich schon mehrfach betont habe spricht die dramatisch erhöhte Lebenserwartung des Durchschnittsbürgers nicht dafür, dass Feinstaub ein ernsthaftes Problem ist. Das grundlegende Problem unseres Gesundheitswesens ist doch, dass die Leute einfach immer älter und gesünder werden und gleichzeitig nicht mehr arbeiten wollen.
Zeige mir doch einen belegten Fall, wo ein Schweizer ausschliesslich aufgrund von Feinstaub gestorben ist. Und zwar kein Raucher (welcher sich wahrhaftig nicht über Feinstaub beklagen kann bzw. diesen für seine Gesundheitlichen Probleme verantwortlich machen kann). Da bin ich wirklich mal gespannt. Solange du das nicht kannst, musst du hier auch nicht von Wissenschaft sprechen.
@drive3r
Deine Haltung zum Feinstaub lässt erahnen, dass Du ignorant bist. Beim Bfu kannst Du die Zahlen erfahren. Gemäss einer Studie der ETH/EMPA hat der Feinstaub im Dieselruss die Besonderheit, dass die Kohlenstoffpartikel zusätzlich mit unverbrannten radikalischen Kohlewasserstoffen beladen sind. Partikel
Lest die Weltwoche, vor allem den Artikel wo erklärt wird wie ein grenzwert zustande kommt und das je nach berechnung zwisch 0 und 3000 personen pro jahr an Feinstaub angeblich sterben.
Die Frage ist wer hier einem Dogma aufsitzt: Jene die etwas gemessen haben, oder jene, wie Chevy, die Prinzipien von Ursache und Wirkung leugnen.