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Feinstaubbelastung wird falsch gemessen, Kinder direkt betroffen

Eine neue Studie aus England zeigt deutlich, dass Kinder besonders betroffen sind von hohen Feinstaubbelastungen in Städten. Ausserdem wird aufgezeigt, dass ein signifikanter Unterschied darin besteht, ob die Feinstaubbelastung auf 3 Metern höhe über Boden oder auf der Höhe in der Kinder atmen gemessen wird:

[..] erste Ergebnisse einer derzeit laufenden, mehrjährigen Studie über den Zusammenhang von Atemwegserkrankungen und Luftverschmutzung von Kindern zeigen, dass die Feinpartikel aus den Auspüffen spürbare Auswirkungen auf die Lungenfunktion haben. [..] Wie die Studie bislang herausfand, ist das Lungenvolumen von 8 bis 11 Jährigen, die in der Tower Hamlets Area wohnen, um 5 % kleiner als der nationale Durchschnitt. Und bei 7 Prozent der Kinder war die Lungenfunktion sogar bis zum einem Grad herabgesetzt, der nach internationalen Maßstäben als “gefährlich” gilt.

Quelle: Telepolis Artikel

Beim BFU ist leider nicht zu ermitteln, auf welcher Höhe die Messgeräte die Feinstaubbelastung genau messen. Hier besteht Handlungsbedarf. Einerseits müssen die Bemühungen zur Reduktion von Feinstaub weiter verstärkt werden, andererseits müssen die Messmethoden resp. die Höhe der Messgeräte deklariert und gegebenenfalls angepasst werden.

Dieser Artikel wurde von Sandro am Mittwoch, 10. Juni 2009 in der Rubrik Umwelt und zu den Stichwörtern , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

15 Kommentare zum Artikel “Feinstaubbelastung wird falsch gemessen, Kinder direkt betroffen”

  1. Loser am 10. Juni 2009 um 22:46

    Damit Chaoten die teuren geräte demolieren ?

  2. Bünzli am 11. Juni 2009 um 10:15

    Nein, damit die Lungen der Kinder nötigenfalls geschützt werden können.

    Bei dir schwingt die Angst mit die Messwerte könnten derart hoch sein, dass an einem Fahrverbot tatsächlich nicht mehr vorbeikommen wäre. Ein Weltuntergangsszenario!

  3. bluefox am 13. Juni 2009 um 01:25

    Es ist doch hoffentlich davon auszugehen, dass die messverfahren international genormt sind.
    Ansonsten würden die einen die messgeräte auf auspuffhöhe neben der meistbefahrenen strasse der stadt aufstellen, und die anderen auf 3m höhe im verkehrsbefreiten quartier. Und damit wären grenzwerte natürlich bedeutungslos.

    Würde mich eh einmal interessieren, wo der messwert “für zürich” gemessen wird.

  4. bluefox am 13. Juni 2009 um 01:34

    Ach ja, noch was, ich misstraue grundsätzlich studien.
    Könnte es sein, dass kinder in der stadt kein kleineres lungenvolumen haben, weil sie mit dem auto zur schule gefahren werden, oder den bus gleich neben der nase haben, und sich kinder auf dem land einfach mehr bewegen?
    Zugegeben, ich kenne die studie nicht, aber man könnte auch einen zusammenhang des lungenvolumens mit der anzahl schlulen pro quadratkilometer herstellen und (weil die städte da ganz schlecht abschneiden) die schliessung der schulen fordern…. Naja, ihr wisst was ich meine.

  5. Bünzli am 13. Juni 2009 um 22:53

    Nur, dass die Schulhäuser keine giftigen Gase und Feinstaub auf höhe der Atmungsorgane von Kindern emittieren.

    Man kann auch mit Gewalt etwas anderes als Ursache suchen.

    Die weiterführenden Links im Artikel benutzen, dann kannst du die Studie kennen lernen und dein Misstrauen in Gewissheit umwandeln – so oder so.
    http://www.icms.qmul.ac.uk/centres/Paediatrics/index.html

  6. useyourbrain am 17. Juni 2009 um 08:20

    Schon wieder????
    Das Thema Feinstaub wurde doch schon x-mal lang und breit getreten, bis endlich nachgewiesen wurde, dass nur gerade 5% des PM10 effektiv von Russpartikel aus Fahrzeugauspuffe kommt. Der Grossteil davon erst noch von Lastwagen, bei denen eine Geschwindigkeitsbeschränkung keinen Einfluss hat.
    Irgendwie grenzt das Ganze an Zwängerei. Wie wenn man irgendwie durch die Feinstaubproblematik einen Grund konstruieren möchte, um den Strassenverkehr weiter einzudämmen.
    Ich bin für jede Senkung von Feinstaubemissionen, solange die Probleme am richtigen Ort angegangen werden.

  7. cse am 20. Juni 2009 um 18:10

    @useyour…
    Hier gehts nicht darum, den Strassenverkehr einzudämmen, sondern um mehr Ökonomie in der Mobilität .

    Dort, wo am wenigsten Platz ist, am meisten Menschen leben, ein Auto am meisten Kraftstoff verbraucht, am meisten Lärm, Abgase und Gefahren produziert, ist es widersinnig dem ineffizienteste Verkehrsmittel am meisten Ressoucen zur Verfügung zu stellen.

    In der Stadt Auto zu fahren ist in etwa so hirnrissig wie auf der Autobahn Velo zu fahren.

  8. Pantheraonca am 25. Juni 2009 um 18:42

    @cse
    also eigentlich geht es hier gemäss Einleitung ganz klar um die angeblich falsche Messung von Feinstaub, da sie Kinder unter einer bestimmten Grösse nicht berücksichtigt.
    Ob dies tatsächlich der Fall ist und ob bei der Messung auch wirklich Kinderlungen oder sonstige Lungen das Ziel waren wurde bisher noch nicht diskutiert.
    Der erste Beitrag ging noch auf die Tatsache ein, dass bei einer tieferen Messung die Geräte nicht vor Vandalismus geschützt wären, doch schon der zweite Beitrag nahm ungefragt den Privatverkehr ins Visier.
    Wobei dann wieder die populistische Debatte Feinstaub – Privatverkehr ins Rollen kam.
    Die Verkehrsökonomie ist zwar ein sehr interessantes Thema, sollte hier jedoch nur am Rande erwähnt werden, da sie nicht zur Kernfrage gehört.
    Hirnrissig wäre eine Diskussion, die sich lediglich auf das Auto konzentriert und dies auch noch unter dem Deckmantel Ökonomie, wo doch eine Stadt so ziemlich die unökonomischste Lebensform überhaupt ist, bei der jede Ressource aus dem Umland mühsam produziert, abgepackt, transportiert und gelagert werden muss.

  9. cse am 27. Juni 2009 um 01:36

    PS
    Auf die Abgasbelastung des Freizeitverkehrs verzichte ich lieber als auf diejenige, die mir meinen Arbeitsplatz sichert.

  10. useyourbrain am 28. Juni 2009 um 16:40

    PPS
    Deshalb bin ich auch dafür, dass nach Ladenschluss sämtliche öffentliche Verkehrsmittel stillstehen, um die Feinstaubbelastung in der Freizeit zu reduzieren.
    Danke cse, dass Du nach Feierabend und am Wochenende zuhause bleibst.

    Im übrigen könnte man auch sämtliche Abgasbelastungen für Freizeitaktivitäten reduzieren. Insbesondere wären davon dann alle Lieferungen und Dienstleistungen für solche Aktivitäten betroffen (zbs. Lieferungen an Restaurants, Kulturelle Anlässe, wie Konzerte, Kinos, Clubs, etc.)
    Gerade in Städten herrscht hier riesiges Sparpotential. Die Ziele des Kyoto-Protokolls wären im Nu erfüllt, ganz zu schweigen von der stark reduzierten Feinstaubbelastung, die wir dann hätten.

  11. gods president am 6. Mai 2010 um 09:31

    Dass Jasmin Hutters frischgeborenes Söhnchen Jon möglichst feinstaubfrei aufwächst:

    http://www.ignoranz.ch/forum/4_4079_0.html

  12. cse am 7. August 2010 um 21:11
  13. gods president am 5. Dezember 2010 um 12:30

    Weiterer Missbrauch an Kindern: http://www.ignoranz.ch/forum/12_4228_0.html

  14. gods president am 14. Januar 2011 um 21:03

    Wie dank gemeinsamer Indianertaktik von der Grünen Partei und Christoph Blocher die Feinstaubbelastung nachhaltig gesenkt werden könnte: http://www.ignoranz.ch/forum/12_4251_0.html

  15. gods president am 20. Februar 2011 um 10:53

    Warum die SVP so extrem am Durchziehen ist:

    Weil die Grünen anscheinend Angst haben, sich von einem unökologischen EU-Beitritt explizit und öffentlich zu distanzieren, vielleicht aus Angst, sonst nicht (mehr) dazuzugehören.

    Weil die Sozialdemokratischen anscheinend Angst haben, als Holocaustleugnende assoziert zu werden, wenn sie nicht in Allem jubelnd eine andere Meinung vertreten als die SVP, gerade bezüglich EU-Beitritt.

    Weil die meisten anscheinend auch eine weltliche Kirche zu ihrer Sicherheit brauchen, da sie sich ansonsten in ihrer Freiheit Kinder zu schänden eingeschränkt fühlen.

    Weil die vielen Geschändeten ihren Peinigenden anscheinend immer wieder auf’s Neue ihre Beweglichkeit, ihre Flexibilität beweisen wollen.

    Weil es den meisten anscheinend wichtiger ist bei etwas Grossem dabei zu sein anstatt einen grossen (im Sinne von steifen) Pimmel zu spüren (wie auch immer).

    Weil die meisten ihre eigene Natur anscheinend zumindest so stark demütigen wollen, wie sie der restlichen Natur Schaden anrichten, vielleicht um allfälligen Neid, das Böse abzuweisen.

    Weil sich diejenigen mit so einem krankhaften Selbst- und Weltbild anscheinend die schönste, esoterischste (exoterristischste) Phantasie kreieren versuchen, vielleicht um wenigstens als Künstler(in) anerkannt zu werden.

    Weil die meisten anscheinend nicht nur zum Schein tun wollen, sondern den Schein, den ewigen Heiligenschein sein wollen, vielleicht gerade mit zum Schein heilig (bürgerlich) tun. Weil in der Bibel anscheinend nicht steht, was man nicht darf, sondern nur was man nicht solle.

    Wie in einem Spionagefilm mit Silvester Stallone spielen Bürgerliche mit ihrem Negativverhalten Lügner.
    Dies hat mit der Christianisierung durch die irischen Mönche begonnen und ist bei der Nachbarin angelangt, welche absichtlich die Haustüre offenlässt, um Heizenergie zu verschwenden.

    Das Ziel der Bürgerlichen ist immer dasselbe: andere ablenken, bis ihnen ein Scheiss passiert und dann aus dem Frust beginnen, sich ebenso destruktiv zu verhalten. Als wäre das Leben nicht real, ein Film.

    Logisch wird von solchen dann alles Logische, Reale als Utopie, als Fiktion, als Wahnvorstellung hingestellt.

    Bürgerliches Verhalten muss psychologisch betrachtet als die optimierte Psychose betrachtet werden.

    Wer bürgerlich wählt ist treu – nur sich selber nicht.

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