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FDP und SVP: Wasser predigen und Wein trinken

Wasser Predigen und Wein trinken

Immerzu beten Sie das Spargebet. An jeder Ecke soll “die Eigenverantwortung” für alles mögliche aufkommen. Gespart wird dann jedoch vorzugsweise bei sozial Schwachen, wie Alleinerziehenden, Behinderten und sonstigen lobbylosen “Randgruppen”. Keiner ist zu schwach von der Sparwut der Bürgerlichen Politiker verschont zu werden. Keiner? Doch! Lustigerweise gibt es Ausnahmen. Diese sind sinnigerweise in den Eigenen Reihen zu finden… Die gutbezahlten PolitikerInnen in Bern sind sich nicht zu schade, auf staatskosten Reisli, auch gern mal nach Japan, zu unternehmen. Natürlich gibt es dafür bei der Wirtschaftslobby-Partei FDP und auch der SVP tausend gute Gründe wieso das vom Staat bezahlt werden muss und man hier deshalb Wein trinkt anstatt das gepredigte Wasser. Und kein(e) Einzige(r) der FDP Nationalräte will die “Bildungsreise” an die Weltaustellung aus dem eigenen prall gefüllten Gelbeutel bezahlen. Das wäre jetzt ein gutes Besipiel für die gepriesene Eigenverantwortung gewesen, quasi als Beweis für die eigene Konsequenz. Aber nein, da lässt man lieber Vater Staat ran. Fazit: Wahltag ist Zahltag, hoffen wir, dass das Volk derlei üble Spiele entsprechend Quittiert.

Dieser Artikel wurde von Sandro am Freitag, 8. April 2005 in der Rubrik Allgemein und zu den Stichwörtern , , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

4 Kommentare zum Artikel “FDP und SVP: Wasser predigen und Wein trinken”

  1. nina am 8. April 2005 um 20:22

    In den meisten Ländern (Ausnahmen: Irland, UK, Spanien, Norwegen und neue Ostländer)des alten und verwöhnten/degenerierten Westeuropa muss gespart werden, denn diese Länder leben über ihre Verhältnisse. Der einmalige Nachkriegsboom von 1950 bis späte 80er Jahre mit seinen gigantischen Budgetüberschüssen liess zu, dass die Politiker – welche ja bekanntlich in erster Linie wiedergewählt werden wollen – Jahr für Jahr für ihre Klientschaft (Wähler)grössere Ausgaben beschliessen konnten. Jeder Ökonomiestudent lernt im ersten Semester die 3 Abfolgen einer modernen Volkswirtschaft: (1)Entwicklung/kleines Wachstum – (2)Boom/hohes Wachstum – (3)Saturierung/Konsolidierung. Während z.B. Indien, China, Südostasien, ehemaliger Ostblock in Phase 2 sind, ist Westeuropa in Phase 3. Wir sind saturiert und damit müssen wir uns halt mit Null resp. geringem Wachstum bescheiden. Damit muss halt auch das AusgabenWACHSTUM dem EinnahmenWACHSTUM angepasst werden. It's that stupid simple. Man kann natürlich – und dies wird in Westeuropa ja auch getan (Stichwort Defizitklausel der EU) – die Ausgaben schneller wachsen lassen als die Einnahmen und damit Schulden anhäufen. Aber dies ist natürlich extrem egoistisch, denn diese Schulden werden dann einfach an spätere Generationen weitergereicht. Eigentlich weiss dies jeder Politiker, und deshalb sind ja die Diskussionen auch so agressiv geworden. Nun ist es schon so, dass die lobbylosen Gruppen zuerst dran kommen. Ich finde das auch völlig daneben. Aber so ist es nun mal im Verteilungskampf um den Topf des Staates. Die zynische SVP ist ein typischer Vertreter dieses Verteilungskampfes, alle Subventionen/Gelder für deren Klienten, nichts für die anderen. Und dann spielen sie sich auch noch als Retter der Schweiz auf, z.B mit diesen blödsinnigen Angstmacherplakaten gegen Schengen.

  2. lukas am 9. April 2005 um 16:27

    schaut doch nur welche svp und fdp politiker dort hin fahren! svp ist nicht immer svp!!!

  3. Sandro am 10. April 2005 um 13:35

    [2] Aha, hier wird also plötzlich Differenzierung gefordert. Genau dies wird aber von den Hetzern der SVP (Mörgeli, Schlüer, Heer) dauernd vergeblich gefordert. Ob Ausländer, Kriminelle, Behinderte oder sonstige Randgruppen, die SVP differenziert nie! Sie schmeisst absichtlich immer alle in einen Topf, da muss man sich nur mal die Einbürgerungsabstimmungen anschauen. Nun kommt hier Lukas und fordert von uns Differenzierung bei den SVP Politikern…

  4. lukas am 12. April 2005 um 20:39

    [3] aha weisst du was, das volk hat die einbürgerungsvorlagen abgeschmettert! alleine die svp wähler hätten das nie geschafft!
    und schau doch, was ihr für eine politikerin als beispiel erwähnt! christine langenberger
    das soll bürgerlich sein? ist das nicht die frau, die nach den für die fdp katastrophalen nationalratswahlen von ihrer eigenen partei auf den sack bekam!!!???

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