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	<title>Kommentare zu: Fairtrade- Produkte kaufen – Weltarmut bek&#228;mpfen</title>
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	<description>Magazin gegen Ignoranz im Alltag</description>
	<lastBuildDate>Sat, 28 Jan 2012 17:46:06 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Kassensturz vom 1.12.2009: schoggibraune Sklaven</title>
		<link>http://www.ignoranz.ch/item/fairtrade-produkte-kaufen-weltarmut-bekaempfen/#comment-89556</link>
		<dc:creator>Kassensturz vom 1.12.2009: schoggibraune Sklaven</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 10:15:30 +0000</pubDate>
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		<description>[...] im Konsumentenalltag. An Empfehlungen fehlt es nicht, schon ein fl&#252;chtiger Blick auf die Website Ignoranz zeigt die Aktualit&#228;t [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] im Konsumentenalltag. An Empfehlungen fehlt es nicht, schon ein fl&#252;chtiger Blick auf die Website Ignoranz zeigt die Aktualit&#228;t [...]</p>
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		<title>Von: jozsi</title>
		<link>http://www.ignoranz.ch/item/fairtrade-produkte-kaufen-weltarmut-bekaempfen/#comment-65218</link>
		<dc:creator>jozsi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jan 2007 17:22:25 +0000</pubDate>
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		<description>Nachhaltiger Schwachsinn.

Am besten beginnt man mit den Kleiderspende-Sammelunternehmen, denn das gr&#246;&#223;te und beste solche  Gro&#223;unternehmen hat einen verdammt guten Namen ausgew&#228;hlt. Dieser Name ist Bestandteil eines sehr ausgereiften Marketingkonzeptes. J&#228;hrlich machen sie einige Aktionen in Afrika, wo sie ein paar Projekte zustande bringen, die sie &#252;berhaupt nichts kosten, weil sie alle von der Steuer abschreiben k&#246;nnen. Sie zahlen n&#228;mlich dort die Steuer, wo sie so viel wie m&#246;glich abschreiben k&#246;nnen, also bestenfalls zahlen sie gar nicht.
Weil Entwicklungshilfe und Unterst&#252;tzung f&#252;r die dritte Welt  unserem eingefleischten Unrechtsbewusstsein als Erste Welt-Menschen ein Ablasshandel sind, unterst&#252;tzen die Medien dieses Unternehmen nach Kr&#228;ften und r&#252;hren eifrig die Werbetrommel. Auf  des Spendenunternehmers Sammelcontainer haben sie geschrieben: SPENDEN F&#220;R ENTWICKLUNG. Sie haben einen kleinen Teil vergessen: Spenden f&#252;r unsere FIRMENENTWICKLUNG! F&#252;r ihre Handelsware geben sie keinen Cent aus!  Diese wird von flei&#223;igen H&#228;nden aussortiert. Was f&#252;r die Retrowelle brauchbar scheint und Kleider die in gutem Zustand sind, wandern in die &#252;ber ganz &#214;sterreich verstreuten Second Hand Gesch&#228;fte, wo sie – nicht gerade billig – an den Mann oder die Frau gebracht werden. Der Rest geht meistens nach Ost-Europa oder in &#228;rmere L&#228;nder und wird dort verkauft. Die restlichen Kleider verschenken sie nach Afrika. Solche nirgendwo verkaufbaren Kleider bezeichnen die Gebrauchtkleidersortiererbetriebe, die vom Roten Kreuz gesammelte Kleider weiter verkaufen, als „Afrikaware“. Das Kilo wird heute um 2 Cent gehandelt. Wenn die „Afrikaware“ Kleider unverk&#228;uflich sind, wird der Rest vom st&#228;ndig wachsenden Kleiderberg sogar verschenkt, was noch immer billiger ist als sie zu entsorgen. Man k&#246;nnte dar&#252;ber einen Dokumentarfilm drehen, bei dem brennende Gummischuhe und Plastik-Kleider sichtbar sind und f&#252;r den ich folgenden Titel vorschlagen w&#252;rde: Die europ&#228;ische M&#252;llbeseitigung. Das Rote Kreuz ist an dem Betrug am spendenwilligen B&#252;rger ebenfalls beteiligt. Die gespendeten Kleider werden n&#228;mlich an die Sortierbetriebe weiterverkauft, und f&#252;r dieses Sammelrecht streicht das Rote Kreuz das Geld ein um seine Hilfsprojekte zu finanzieren, aber bei Sammlungen vom Roten Kreuz nehmen Privatpersonen keinen Cent ein, wie das bei Containerspenden-Sammlerunternehmen der Fall ist .Die Spenden von dem Roten Kreuz sind die richtigen Spenden, weil die werden von der Steuer nicht abgeschrieben. Das Geld vom Verkauf des Sammlerrechts geht in die Staatskasse. Die Roten-Kreuz-Kleider gehen so oft durch zehn H&#228;nde bis sie beim Kunden landen. Man braucht sich keinen Illusionen hinzugeben. Es ist ein Business von dem viele profitieren, es werden nicht wenig Steuern bezahlt und Arbeitspl&#228;tze geschaffen. Und weil es ein profitables Business ist, raufen sich immer mehr „gemeinn&#252;tzige Spendenunternehmen“ darum, die gebrauchten Kleider abzuzapfen. Alles was man braucht ist schlussendlich eine Gesch&#228;ftsidee und ein Marketingkonzept. Leider hat die Second Hand Branche kaum eine Zukunft, was eigentlich der wichtigste Teil einer nachhaltigen Entwicklung w&#228;re. Nur die Unternehmen mit  „human“,  „karitativ“ und &#228;hnlichen Eigenschaften in ihrem Slogan, haben durch ihre guten PR noch eine gute Chance. Im Jahr 2006 hatten sie noch kein gutes PR-Management. Des Hordenf&#252;hrers Wiener Zeitung „Best of Vienna“ schrieb &#252;ber sie nicht einmal einen Bericht. Hat er vom Second Hand schon die Schnauze voll? Ist ihm seine Schulindustrie wirklich so wichtig? Wo er doch kaum Profit erwirtschaften kann, wenigstens kann er die Studenten da zur Verg&#246;tterung des Hordenf&#252;hrers erziehen. Die jungen K&#252;nstler und Designer werden in den Snob-Kulturen sehr hoch gesch&#228;tzt, und ihre Meinung ist vielen Menschen sehr wichtig. Sie bekommen sogar Privilegien, zum Beispiel d&#252;rfen sie ein winziges Gesch&#228;ft betreiben, obwohl der Hordenf&#252;hrer kleine Produzenten und Gesch&#228;fte, mit denen Hedgefunds und PE nichts anfangen k&#246;nnen, sonst eigentlich hasst und verachtet. Seine Lieblingskinder sind jetzt die Fair Trade Produzenten und H&#228;ndler. Die haben im Vergleich zu Spendensammler-Unternehmen ihr Marketing und PR-Management zus&#228;tzlich noch mit Parteien-Lobbys gespickt.
Ich habe auch sofort angefangen Fair Trade Produkte herzustellen: in Bangladesh.
Ich bin total fair!
Du bist mein Freund lieber Leser! Ich habe Vertrauen zu dir, deshalb erz&#228;hl bitte die Wahrheit &#252;ber Fair Trade nicht weiter! Bitte nie! Du darfst keinen so gro&#223;en Vertrauensbruch bei den beschr&#228;nkten romantischen Spie&#223;ern verursachen!

Ich habe &#252;ber 20 Millionen Euro Kredit aufgenommen, den ich p&#252;nktlich zur&#252;ckzahlen muss! In Bangladesh werde ich immer als reicher Mann behandelt! Sie erwarten von mir Gro&#223;z&#252;gigkeit. Gro&#223;z&#252;gig muss ich auch sein und zwar wegen meines Images. Schlie&#223;lich musste ich mich zuerst einmal sehen lassen. Zuerst kaufte ich mir den Stoff dort wo er am billigsten ist. Der H&#228;ndler von dem ich den Stoff gekauft habe, erz&#228;hlte mir, dass ich nicht der erste Fair Trade Produzent sei der bei ihm den Stoff eingekauft hat. Ich dachte nach: sie werden nicht nur den Stoff auf solche Weise kaufen, sondern?
Danach kaufte ich die anderen Bestandteile f&#252;r die Hosen, dort wo sie am billigsten zu haben waren. Meine Gedanken gingen weiter: meine Konkurrenten lassen sicher nicht alles in den teuren Fair Trade Betrieben machen, sondern dort wo es am billigsten ist. Ich muss mit meinen Fair Trade Konkurrenten den Kampf aufnehmen. Heute werde ich h&#246;chsten 20 – 30% der Herstellung in meinem Betrieb anfertigen lassen.
Mein Gewissen ist rein! &#220;berleg! Der Preis, und wo und wie die Waren hergestellt werden ist nicht wichtig, nur das Ziel! Ich erziehe den bl&#246;den Spie&#223;er zum Humanismus. Die Spie&#223;er schwimmen im Geld. Wenn sie ihr Geld f&#252;r meine teuren Waren ausgeben, k&#246;nnen sie weniger f&#252;r anderes ausgeben, der Konsum insgesamt sinkt und die Umwelt lacht, weil weniger weggeworfen wird, weil man an den teureren Dingen eben ein bisschen mehr h&#228;ngt. Das ist richtige nachhaltige Entwicklung! Die Spie&#223;er sollen f&#252;r meine Erziehungsarbeit auch etwas zahlen, denn niemand macht heute noch etwas umsonst! Jetzt haben wir uns schon angekleidet, also k&#246;nnen wir etwas essen und trinken gehen.

Warum werden unsere landwirtschaftlichen Produkte vom EU-Herstellerland und vom EU-Budget auch noch subventioniert? Wenn die &#228;rmeren L&#228;nder dann noch immer billiger sind, wird von der EU ein Strafzoll verordnet. Deswegen k&#246;nnen die landwirtschaftlichen Produkte aus der EU immer noch billiger sein. Warum protestieren die Fair Trade Anh&#228;nger nicht dagegen? Die &#228;rmeren L&#228;nder sollen nur ihre Rohstoffe nach Europa exportieren, Kakao, Kaffee, Bananen, S&#252;dfr&#252;chte, Dinge, die bei uns nicht wachsen und die man fr&#252;her Kolonialwaren nannte. Ist Fair Trade nicht auch ein Kolonialwarenh&#228;ndler? Warum mischen wir uns in ihr Wirtschaftssystem mit den Fair Trade Waren ein? Wir sollten einfach lernen, fair zu handeln!

Warum f&#246;rdern wir da eine privilegierte Schicht? Ist das nicht sch&#228;dlich f&#252;r die nicht gerade privilegierten Menschen? Wer bekommt diese privilegierten Rechte? K&#246;nntest du dir vorstellen, in einem Unternehmen in Bangladesh zu sein, das seine Mitarbeiter vergleichsweise gut bezahlt? Du k&#246;nntest doch gar nicht soviel f&#252;r deine Ware verlangen wie der Fair Trade Produzent, weil du als „unfair“ abgestempelt bist! Ich habe auch schon &#246;fters &#228;hnliches erlebt, als meine Kunden vom Spendenunternehmer gekaufte Kleider bei mir f&#252;r Besseres tauschen wollten, oder umsonst etwas haben wollten, wie es in Nix Kost L&#228;den gew&#246;hnlich ist, schlie&#223;lich besitze ich den „Fair“ oder „Human“ Stempel nicht, bin also sicher ein Steuerhinterzieher und Betr&#252;ger, der auf ihre Kosten handelt… Im  Fair Trade Vertrieb mischt sich eben auch die Politik ein. „China darf nicht so schnell weiter wachsen“, sagt euch der Hordenf&#252;hrer, und deswegen m&#252;ssen die Chinesen 20% Strafzoll f&#252;r ihren T-Shirt- Export in die EU bezahlen. Die arme chinesische Arbeiterschicht verdient damit 20% weniger, aber 20 Cent pro Stunde sind doch f&#252;r sie sowieso viel zu viel, oder nicht? Ich verrate euch: in China legen die B&#252;rger immer mehr erspartes Geld in der Bank an, wogegen die B&#252;rger in den USA wegen ihrer Konsumsucht insgesamt &#252;ber 13 Billionen Dollar Schulden haben. Wer ist dann reicher? 
Entschuldigt meine Abschweifung vom T-Shirt.
Warum m&#252;ssen beispielsweise die Mexikaner keinen vergleichbaren Strafzoll f&#252;r ihre T-Shirts abgeben? Ich sage es euch: Das sind die Interessen der USA, doch die Arbeitsl&#246;hne in Mexiko sind auch kaum h&#246;her, und die Arbeitsbedingungen sind  noch  schlechter als in China. In Mexiko werden viele Frauen auf dem Weg zum Arbeitsplatz entf&#252;hrt, ermordet oder vergewaltigt, was in China wegen der wesentlich besseren Polizeikontrollen und der Mentalit&#228;t der Chinesen fast nicht m&#246;glich ist. Die illegalen Mexikaner auf den Pflanzenplantagen in den USA bekommen durchschnittlich 2 Dollar pro Stunde, haben keine Krankenversicherung und m&#252;ssen oft 16 Stunden am Tag arbeiten. Nachts schlafen sie zu 20-30 Personen in einem Stall. Wenn sie schwer krank sind, k&#246;nnen sie dort sterben, weil sie die amerikanische Krankenhausbehandlung nicht bezahlen k&#246;nnen. Aus solchen Agrar-Unternehmen bezieht &#252;brigens McDonalds den Gro&#223;teil seiner Rohstoffe. Sollte man da McDonalds nicht sabotieren, wie Kleider Bauer? Stattdessen wurde ich von einer &#214;sterreicherin sabotiert.
Sie verweigerte mir k&#252;rzlich den Kauf mehrerer T-Shirts, als ich ihr sagte, diese seien in China hergestellt worden. Ich wurde &#246;fters gefragt, ob ich meine gebrauchten Kleider vom Roten Kreuz beziehe. Manche denken wohl, ich bek&#228;me meine Ware umsonst, und meine T-Shirts sind mit Kinderarbeit belastet. Sonst ist in Asien und sogar weltweit China eines der L&#228;nder mit der wenigsten Kinderarbeit, wegen der in den 70er-Jahren in China eingef&#252;hrten Ein-Kind-Familie. Jetzt stecken die Eltern all ihr Geld in das Studium ihrer Kinder, und in zehn Jahren werden die Chinesen auch in der Forschung an der Weltspitze sein. 

In Wahrheit kaufen wir Weltb&#252;rger doch verdammt viel unfaire Ware ein. Ich sage euch: Es gibt keine fairen Handys. Meine lieben Leser, nimmt das Handy in die Hand, geht zum M&#252;lleimer und schmei&#223;t es rein. Aber sp&#228;ter nicht wieder rausholen! Nein, das ist nicht gut. Hol dein Handy aus dem M&#252;lleimer, nimm es in die Hand, gehe auf die Stra&#223;e und wirf es mit aller Kraft gegen den Bordstein. Vielleicht ist es einfacher, wenn du dir gleich einen Hammer besorgst und so lange damit auf das Handy einh&#228;mmerst, bis da nur noch kleine flache Metallteile zu sehen sind. Tust du das nicht, bist du unfair. Den Fair Trade Handel kann man mit dem Kommunismus vergleichen: Der Kommunismus wurde auch mit voller Gutm&#252;tigkeit gegr&#252;ndet, und ist am Ende das unehrlichste System geworden, weil der Mensch egoistisch ist und nur im eigenen Interesse handelt.
Statt diesem Fair Trade Schwachsinn sollten wir mehr in Osteuropa produzieren lassen. Da verdient man schon ca. 2€ pro Stunde, oder ist das noch immer unfair?

Davon h&#228;tte doch Ost- und Westeuropa auch viele Vorteile. Oder wollen wir einfach einen wirtschaftlichen Selbstmord begehen? Leider wird es diese osteurop&#228;ischen Fair Trade Waren nie geben, weil die Fair Trade Hersteller und H&#228;ndler eine sehr stark betonierte Lobby haben. Ihre Wurzeln sind schon fest in Wirtschaft, Schwarzwirtschaft und Steuerhinterziehung verankert. Die Gr&#252;nen und die Gr&#252;nen-Medien m&#252;ssen etwas Besseres erfinden. Ich  werde noch einmal an einem Beispiel zeigen, wie die Medien den armen B&#252;rger auf den falschen Weg f&#252;hren k&#246;nnen. Die seri&#246;se Zeitschrift „Der Spiegel“ schrieb vor ein paar Wochen, das Rote Kreuz mache gro&#223;e Gesch&#228;fte mit gespendeten Kleidern und betr&#246;ge so den armen, ehrlichen B&#252;rger. Was glaubt ihr? Wurde der Artikel von so einem gemeinn&#252;tzigen Spendenkleidersammlungs-Unternehmen subventioniert, das gerade die afrikanische Entwicklung „f&#246;rdert“, oder hat der Spiegel einfach nur sehr kurzsichtige Journalisten? Es gibt da noch eine M&#246;glichkeit: man wollte einfach die Doppel-Moral wecken: „f&#252;r uns muss alles organisiert werden“. Spontan und selbst&#228;ndig k&#246;nnen wir nicht spenden, wir brauchen ein Spendeunternehmen, das unsere W&#252;nsche befriedigt, ansonsten sind wir in den pers&#246;nlichen Beziehungen zu den hier lebenden armen Menschen und bed&#252;rftigen Ausl&#228;ndern &#252;bergeizig. Unser rationeller Sinn schreibt uns vor, wir sollen immer auf unseren finanziellen Vorteil bedacht sein.
Bei dem nachhaltigen Schwachsinn sind noch die ehrlichsten und zukunftsw&#252;rdigsten Produkte die biologischen, aber auch hier sollte ein wenig umstrukturiert werden. Die Gr&#252;nen und die Gr&#252;nenmedien sollten die kleinen, &#252;bersichtlichen biologischen Familienbetriebe, Gesch&#228;ftslokale und Restaurants f&#246;rdern, aber keine Bio-Gro&#223;handelsunternehmen. Die kleinen Unternehmer k&#246;nnten die Gesch&#228;ftsr&#228;ume, Restaurants und Bioh&#246;fe kreativ gestalten, was man auch als Kunstwerk betrachten k&#246;nnte. Das w&#228;re eine wesentlich bessere Kunst als die Spie&#223;er-Kunst. Die Volkskunst funktioniert schon lange, wird aber weder anerkannt noch gef&#246;rdert, es wird sogar gegen sie vorgegangen, von der Spie&#223;erkunst und den Gr&#252;nen, Gr&#252;nenmedien usw. 

Warum?
Aus Eifersucht?
Oder ist ihnen nicht klar, was Kunst ist?
Sollte man so etwas von Fachleuten anerkennen lassen?
Dann bitte los, los!

http://www.eselmist.at/forum</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachhaltiger Schwachsinn.</p>
<p>Am besten beginnt man mit den Kleiderspende-Sammelunternehmen, denn das gr&#246;&#223;te und beste solche  Gro&#223;unternehmen hat einen verdammt guten Namen ausgew&#228;hlt. Dieser Name ist Bestandteil eines sehr ausgereiften Marketingkonzeptes. J&#228;hrlich machen sie einige Aktionen in Afrika, wo sie ein paar Projekte zustande bringen, die sie &#252;berhaupt nichts kosten, weil sie alle von der Steuer abschreiben k&#246;nnen. Sie zahlen n&#228;mlich dort die Steuer, wo sie so viel wie m&#246;glich abschreiben k&#246;nnen, also bestenfalls zahlen sie gar nicht.<br />
Weil Entwicklungshilfe und Unterst&#252;tzung f&#252;r die dritte Welt  unserem eingefleischten Unrechtsbewusstsein als Erste Welt-Menschen ein Ablasshandel sind, unterst&#252;tzen die Medien dieses Unternehmen nach Kr&#228;ften und r&#252;hren eifrig die Werbetrommel. Auf  des Spendenunternehmers Sammelcontainer haben sie geschrieben: SPENDEN F&#220;R ENTWICKLUNG. Sie haben einen kleinen Teil vergessen: Spenden f&#252;r unsere FIRMENENTWICKLUNG! F&#252;r ihre Handelsware geben sie keinen Cent aus!  Diese wird von flei&#223;igen H&#228;nden aussortiert. Was f&#252;r die Retrowelle brauchbar scheint und Kleider die in gutem Zustand sind, wandern in die &#252;ber ganz &#214;sterreich verstreuten Second Hand Gesch&#228;fte, wo sie – nicht gerade billig – an den Mann oder die Frau gebracht werden. Der Rest geht meistens nach Ost-Europa oder in &#228;rmere L&#228;nder und wird dort verkauft. Die restlichen Kleider verschenken sie nach Afrika. Solche nirgendwo verkaufbaren Kleider bezeichnen die Gebrauchtkleidersortiererbetriebe, die vom Roten Kreuz gesammelte Kleider weiter verkaufen, als „Afrikaware“. Das Kilo wird heute um 2 Cent gehandelt. Wenn die „Afrikaware“ Kleider unverk&#228;uflich sind, wird der Rest vom st&#228;ndig wachsenden Kleiderberg sogar verschenkt, was noch immer billiger ist als sie zu entsorgen. Man k&#246;nnte dar&#252;ber einen Dokumentarfilm drehen, bei dem brennende Gummischuhe und Plastik-Kleider sichtbar sind und f&#252;r den ich folgenden Titel vorschlagen w&#252;rde: Die europ&#228;ische M&#252;llbeseitigung. Das Rote Kreuz ist an dem Betrug am spendenwilligen B&#252;rger ebenfalls beteiligt. Die gespendeten Kleider werden n&#228;mlich an die Sortierbetriebe weiterverkauft, und f&#252;r dieses Sammelrecht streicht das Rote Kreuz das Geld ein um seine Hilfsprojekte zu finanzieren, aber bei Sammlungen vom Roten Kreuz nehmen Privatpersonen keinen Cent ein, wie das bei Containerspenden-Sammlerunternehmen der Fall ist .Die Spenden von dem Roten Kreuz sind die richtigen Spenden, weil die werden von der Steuer nicht abgeschrieben. Das Geld vom Verkauf des Sammlerrechts geht in die Staatskasse. Die Roten-Kreuz-Kleider gehen so oft durch zehn H&#228;nde bis sie beim Kunden landen. Man braucht sich keinen Illusionen hinzugeben. Es ist ein Business von dem viele profitieren, es werden nicht wenig Steuern bezahlt und Arbeitspl&#228;tze geschaffen. Und weil es ein profitables Business ist, raufen sich immer mehr „gemeinn&#252;tzige Spendenunternehmen“ darum, die gebrauchten Kleider abzuzapfen. Alles was man braucht ist schlussendlich eine Gesch&#228;ftsidee und ein Marketingkonzept. Leider hat die Second Hand Branche kaum eine Zukunft, was eigentlich der wichtigste Teil einer nachhaltigen Entwicklung w&#228;re. Nur die Unternehmen mit  „human“,  „karitativ“ und &#228;hnlichen Eigenschaften in ihrem Slogan, haben durch ihre guten PR noch eine gute Chance. Im Jahr 2006 hatten sie noch kein gutes PR-Management. Des Hordenf&#252;hrers Wiener Zeitung „Best of Vienna“ schrieb &#252;ber sie nicht einmal einen Bericht. Hat er vom Second Hand schon die Schnauze voll? Ist ihm seine Schulindustrie wirklich so wichtig? Wo er doch kaum Profit erwirtschaften kann, wenigstens kann er die Studenten da zur Verg&#246;tterung des Hordenf&#252;hrers erziehen. Die jungen K&#252;nstler und Designer werden in den Snob-Kulturen sehr hoch gesch&#228;tzt, und ihre Meinung ist vielen Menschen sehr wichtig. Sie bekommen sogar Privilegien, zum Beispiel d&#252;rfen sie ein winziges Gesch&#228;ft betreiben, obwohl der Hordenf&#252;hrer kleine Produzenten und Gesch&#228;fte, mit denen Hedgefunds und PE nichts anfangen k&#246;nnen, sonst eigentlich hasst und verachtet. Seine Lieblingskinder sind jetzt die Fair Trade Produzenten und H&#228;ndler. Die haben im Vergleich zu Spendensammler-Unternehmen ihr Marketing und PR-Management zus&#228;tzlich noch mit Parteien-Lobbys gespickt.<br />
Ich habe auch sofort angefangen Fair Trade Produkte herzustellen: in Bangladesh.<br />
Ich bin total fair!<br />
Du bist mein Freund lieber Leser! Ich habe Vertrauen zu dir, deshalb erz&#228;hl bitte die Wahrheit &#252;ber Fair Trade nicht weiter! Bitte nie! Du darfst keinen so gro&#223;en Vertrauensbruch bei den beschr&#228;nkten romantischen Spie&#223;ern verursachen!</p>
<p>Ich habe &#252;ber 20 Millionen Euro Kredit aufgenommen, den ich p&#252;nktlich zur&#252;ckzahlen muss! In Bangladesh werde ich immer als reicher Mann behandelt! Sie erwarten von mir Gro&#223;z&#252;gigkeit. Gro&#223;z&#252;gig muss ich auch sein und zwar wegen meines Images. Schlie&#223;lich musste ich mich zuerst einmal sehen lassen. Zuerst kaufte ich mir den Stoff dort wo er am billigsten ist. Der H&#228;ndler von dem ich den Stoff gekauft habe, erz&#228;hlte mir, dass ich nicht der erste Fair Trade Produzent sei der bei ihm den Stoff eingekauft hat. Ich dachte nach: sie werden nicht nur den Stoff auf solche Weise kaufen, sondern?<br />
Danach kaufte ich die anderen Bestandteile f&#252;r die Hosen, dort wo sie am billigsten zu haben waren. Meine Gedanken gingen weiter: meine Konkurrenten lassen sicher nicht alles in den teuren Fair Trade Betrieben machen, sondern dort wo es am billigsten ist. Ich muss mit meinen Fair Trade Konkurrenten den Kampf aufnehmen. Heute werde ich h&#246;chsten 20 – 30% der Herstellung in meinem Betrieb anfertigen lassen.<br />
Mein Gewissen ist rein! &#220;berleg! Der Preis, und wo und wie die Waren hergestellt werden ist nicht wichtig, nur das Ziel! Ich erziehe den bl&#246;den Spie&#223;er zum Humanismus. Die Spie&#223;er schwimmen im Geld. Wenn sie ihr Geld f&#252;r meine teuren Waren ausgeben, k&#246;nnen sie weniger f&#252;r anderes ausgeben, der Konsum insgesamt sinkt und die Umwelt lacht, weil weniger weggeworfen wird, weil man an den teureren Dingen eben ein bisschen mehr h&#228;ngt. Das ist richtige nachhaltige Entwicklung! Die Spie&#223;er sollen f&#252;r meine Erziehungsarbeit auch etwas zahlen, denn niemand macht heute noch etwas umsonst! Jetzt haben wir uns schon angekleidet, also k&#246;nnen wir etwas essen und trinken gehen.</p>
<p>Warum werden unsere landwirtschaftlichen Produkte vom EU-Herstellerland und vom EU-Budget auch noch subventioniert? Wenn die &#228;rmeren L&#228;nder dann noch immer billiger sind, wird von der EU ein Strafzoll verordnet. Deswegen k&#246;nnen die landwirtschaftlichen Produkte aus der EU immer noch billiger sein. Warum protestieren die Fair Trade Anh&#228;nger nicht dagegen? Die &#228;rmeren L&#228;nder sollen nur ihre Rohstoffe nach Europa exportieren, Kakao, Kaffee, Bananen, S&#252;dfr&#252;chte, Dinge, die bei uns nicht wachsen und die man fr&#252;her Kolonialwaren nannte. Ist Fair Trade nicht auch ein Kolonialwarenh&#228;ndler? Warum mischen wir uns in ihr Wirtschaftssystem mit den Fair Trade Waren ein? Wir sollten einfach lernen, fair zu handeln!</p>
<p>Warum f&#246;rdern wir da eine privilegierte Schicht? Ist das nicht sch&#228;dlich f&#252;r die nicht gerade privilegierten Menschen? Wer bekommt diese privilegierten Rechte? K&#246;nntest du dir vorstellen, in einem Unternehmen in Bangladesh zu sein, das seine Mitarbeiter vergleichsweise gut bezahlt? Du k&#246;nntest doch gar nicht soviel f&#252;r deine Ware verlangen wie der Fair Trade Produzent, weil du als „unfair“ abgestempelt bist! Ich habe auch schon &#246;fters &#228;hnliches erlebt, als meine Kunden vom Spendenunternehmer gekaufte Kleider bei mir f&#252;r Besseres tauschen wollten, oder umsonst etwas haben wollten, wie es in Nix Kost L&#228;den gew&#246;hnlich ist, schlie&#223;lich besitze ich den „Fair“ oder „Human“ Stempel nicht, bin also sicher ein Steuerhinterzieher und Betr&#252;ger, der auf ihre Kosten handelt… Im  Fair Trade Vertrieb mischt sich eben auch die Politik ein. „China darf nicht so schnell weiter wachsen“, sagt euch der Hordenf&#252;hrer, und deswegen m&#252;ssen die Chinesen 20% Strafzoll f&#252;r ihren T-Shirt- Export in die EU bezahlen. Die arme chinesische Arbeiterschicht verdient damit 20% weniger, aber 20 Cent pro Stunde sind doch f&#252;r sie sowieso viel zu viel, oder nicht? Ich verrate euch: in China legen die B&#252;rger immer mehr erspartes Geld in der Bank an, wogegen die B&#252;rger in den USA wegen ihrer Konsumsucht insgesamt &#252;ber 13 Billionen Dollar Schulden haben. Wer ist dann reicher?<br />
Entschuldigt meine Abschweifung vom T-Shirt.<br />
Warum m&#252;ssen beispielsweise die Mexikaner keinen vergleichbaren Strafzoll f&#252;r ihre T-Shirts abgeben? Ich sage es euch: Das sind die Interessen der USA, doch die Arbeitsl&#246;hne in Mexiko sind auch kaum h&#246;her, und die Arbeitsbedingungen sind  noch  schlechter als in China. In Mexiko werden viele Frauen auf dem Weg zum Arbeitsplatz entf&#252;hrt, ermordet oder vergewaltigt, was in China wegen der wesentlich besseren Polizeikontrollen und der Mentalit&#228;t der Chinesen fast nicht m&#246;glich ist. Die illegalen Mexikaner auf den Pflanzenplantagen in den USA bekommen durchschnittlich 2 Dollar pro Stunde, haben keine Krankenversicherung und m&#252;ssen oft 16 Stunden am Tag arbeiten. Nachts schlafen sie zu 20-30 Personen in einem Stall. Wenn sie schwer krank sind, k&#246;nnen sie dort sterben, weil sie die amerikanische Krankenhausbehandlung nicht bezahlen k&#246;nnen. Aus solchen Agrar-Unternehmen bezieht &#252;brigens McDonalds den Gro&#223;teil seiner Rohstoffe. Sollte man da McDonalds nicht sabotieren, wie Kleider Bauer? Stattdessen wurde ich von einer &#214;sterreicherin sabotiert.<br />
Sie verweigerte mir k&#252;rzlich den Kauf mehrerer T-Shirts, als ich ihr sagte, diese seien in China hergestellt worden. Ich wurde &#246;fters gefragt, ob ich meine gebrauchten Kleider vom Roten Kreuz beziehe. Manche denken wohl, ich bek&#228;me meine Ware umsonst, und meine T-Shirts sind mit Kinderarbeit belastet. Sonst ist in Asien und sogar weltweit China eines der L&#228;nder mit der wenigsten Kinderarbeit, wegen der in den 70er-Jahren in China eingef&#252;hrten Ein-Kind-Familie. Jetzt stecken die Eltern all ihr Geld in das Studium ihrer Kinder, und in zehn Jahren werden die Chinesen auch in der Forschung an der Weltspitze sein. </p>
<p>In Wahrheit kaufen wir Weltb&#252;rger doch verdammt viel unfaire Ware ein. Ich sage euch: Es gibt keine fairen Handys. Meine lieben Leser, nimmt das Handy in die Hand, geht zum M&#252;lleimer und schmei&#223;t es rein. Aber sp&#228;ter nicht wieder rausholen! Nein, das ist nicht gut. Hol dein Handy aus dem M&#252;lleimer, nimm es in die Hand, gehe auf die Stra&#223;e und wirf es mit aller Kraft gegen den Bordstein. Vielleicht ist es einfacher, wenn du dir gleich einen Hammer besorgst und so lange damit auf das Handy einh&#228;mmerst, bis da nur noch kleine flache Metallteile zu sehen sind. Tust du das nicht, bist du unfair. Den Fair Trade Handel kann man mit dem Kommunismus vergleichen: Der Kommunismus wurde auch mit voller Gutm&#252;tigkeit gegr&#252;ndet, und ist am Ende das unehrlichste System geworden, weil der Mensch egoistisch ist und nur im eigenen Interesse handelt.<br />
Statt diesem Fair Trade Schwachsinn sollten wir mehr in Osteuropa produzieren lassen. Da verdient man schon ca. 2€ pro Stunde, oder ist das noch immer unfair?</p>
<p>Davon h&#228;tte doch Ost- und Westeuropa auch viele Vorteile. Oder wollen wir einfach einen wirtschaftlichen Selbstmord begehen? Leider wird es diese osteurop&#228;ischen Fair Trade Waren nie geben, weil die Fair Trade Hersteller und H&#228;ndler eine sehr stark betonierte Lobby haben. Ihre Wurzeln sind schon fest in Wirtschaft, Schwarzwirtschaft und Steuerhinterziehung verankert. Die Gr&#252;nen und die Gr&#252;nen-Medien m&#252;ssen etwas Besseres erfinden. Ich  werde noch einmal an einem Beispiel zeigen, wie die Medien den armen B&#252;rger auf den falschen Weg f&#252;hren k&#246;nnen. Die seri&#246;se Zeitschrift „Der Spiegel“ schrieb vor ein paar Wochen, das Rote Kreuz mache gro&#223;e Gesch&#228;fte mit gespendeten Kleidern und betr&#246;ge so den armen, ehrlichen B&#252;rger. Was glaubt ihr? Wurde der Artikel von so einem gemeinn&#252;tzigen Spendenkleidersammlungs-Unternehmen subventioniert, das gerade die afrikanische Entwicklung „f&#246;rdert“, oder hat der Spiegel einfach nur sehr kurzsichtige Journalisten? Es gibt da noch eine M&#246;glichkeit: man wollte einfach die Doppel-Moral wecken: „f&#252;r uns muss alles organisiert werden“. Spontan und selbst&#228;ndig k&#246;nnen wir nicht spenden, wir brauchen ein Spendeunternehmen, das unsere W&#252;nsche befriedigt, ansonsten sind wir in den pers&#246;nlichen Beziehungen zu den hier lebenden armen Menschen und bed&#252;rftigen Ausl&#228;ndern &#252;bergeizig. Unser rationeller Sinn schreibt uns vor, wir sollen immer auf unseren finanziellen Vorteil bedacht sein.<br />
Bei dem nachhaltigen Schwachsinn sind noch die ehrlichsten und zukunftsw&#252;rdigsten Produkte die biologischen, aber auch hier sollte ein wenig umstrukturiert werden. Die Gr&#252;nen und die Gr&#252;nenmedien sollten die kleinen, &#252;bersichtlichen biologischen Familienbetriebe, Gesch&#228;ftslokale und Restaurants f&#246;rdern, aber keine Bio-Gro&#223;handelsunternehmen. Die kleinen Unternehmer k&#246;nnten die Gesch&#228;ftsr&#228;ume, Restaurants und Bioh&#246;fe kreativ gestalten, was man auch als Kunstwerk betrachten k&#246;nnte. Das w&#228;re eine wesentlich bessere Kunst als die Spie&#223;er-Kunst. Die Volkskunst funktioniert schon lange, wird aber weder anerkannt noch gef&#246;rdert, es wird sogar gegen sie vorgegangen, von der Spie&#223;erkunst und den Gr&#252;nen, Gr&#252;nenmedien usw. </p>
<p>Warum?<br />
Aus Eifersucht?<br />
Oder ist ihnen nicht klar, was Kunst ist?<br />
Sollte man so etwas von Fachleuten anerkennen lassen?<br />
Dann bitte los, los!</p>
<p><a href="http://www.eselmist.at/forum">http://www.eselmist.at/forum</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: mefalda</title>
		<link>http://www.ignoranz.ch/item/fairtrade-produkte-kaufen-weltarmut-bekaempfen/#comment-65116</link>
		<dc:creator>mefalda</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jan 2007 15:54:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ignoranz.ch/?p=780#comment-65116</guid>
		<description>@ninatest

Der Weltern&#228;hrungsbericht der UNO belegt, dass wir zur Zeit 12 Milliarden Menschen mit 3000 Kalorien pro Tag ern&#228;hren k&#246;nnten. Komm also bitte nicht mit der sozialdarwinistischen These, es sie gut wenn die Armen Teufel sterben, weil wir sie eh nicht ern&#228;hren k&#246;nnten!
Jeder der Heute an Hunger stirbt wird ERMORDET!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ninatest</p>
<p>Der Weltern&#228;hrungsbericht der UNO belegt, dass wir zur Zeit 12 Milliarden Menschen mit 3000 Kalorien pro Tag ern&#228;hren k&#246;nnten. Komm also bitte nicht mit der sozialdarwinistischen These, es sie gut wenn die Armen Teufel sterben, weil wir sie eh nicht ern&#228;hren k&#246;nnten!<br />
Jeder der Heute an Hunger stirbt wird ERMORDET!!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Renee</title>
		<link>http://www.ignoranz.ch/item/fairtrade-produkte-kaufen-weltarmut-bekaempfen/#comment-64841</link>
		<dc:creator>Renee</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jan 2007 11:23:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ignoranz.ch/?p=780#comment-64841</guid>
		<description>Leider h&#246;rt das ja beim Konsumieren von Fairtrade-Produkten hier(!) nicht auf. Das ganze Thema l&#228;sst sich gleichfalls auf den Konsum vor Ort &#252;bertragen. Also wenn wir Westeurop&#228;er/innen in den Urlaub fahren - und wom&#246;glich nicht bei den Einheimischen konsumieren, sondern alles beim Reiseveranstalter unserer Wahl, sprich Hotelanlage. Es ist n&#228;mlich nicht nur so, dass Afrikaner unsere Lebensmittel importieren, weil sie &quot;verlernt&quot; haben, sich selbst zu versorgen, sondern dass der gr&#246;sste Teil der Lebensmittelversorgung von Touristikveranstaltern importiert wird, weil das billiger ist, als die Sachen regional zu beziehen. Und zum Einwand von Fairtrade: ich h&#246;re da ein gewisse Ignoranz heraus: Fairtrade sagt eigentlich nichts dar&#252;ber aus, wie sinnvoll oder nicht auf einen Markt hin produziert wird, sondern dass den Produzenten faire Preise gezahlt werden. Fairtrade hat weniger mit Subventionen denn mit fairer Bezahlung f&#252;r die Produktion nach gefragten(!) G&#252;tern zu tun.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leider h&#246;rt das ja beim Konsumieren von Fairtrade-Produkten hier(!) nicht auf. Das ganze Thema l&#228;sst sich gleichfalls auf den Konsum vor Ort &#252;bertragen. Also wenn wir Westeurop&#228;er/innen in den Urlaub fahren &#8211; und wom&#246;glich nicht bei den Einheimischen konsumieren, sondern alles beim Reiseveranstalter unserer Wahl, sprich Hotelanlage. Es ist n&#228;mlich nicht nur so, dass Afrikaner unsere Lebensmittel importieren, weil sie &#8220;verlernt&#8221; haben, sich selbst zu versorgen, sondern dass der gr&#246;sste Teil der Lebensmittelversorgung von Touristikveranstaltern importiert wird, weil das billiger ist, als die Sachen regional zu beziehen. Und zum Einwand von Fairtrade: ich h&#246;re da ein gewisse Ignoranz heraus: Fairtrade sagt eigentlich nichts dar&#252;ber aus, wie sinnvoll oder nicht auf einen Markt hin produziert wird, sondern dass den Produzenten faire Preise gezahlt werden. Fairtrade hat weniger mit Subventionen denn mit fairer Bezahlung f&#252;r die Produktion nach gefragten(!) G&#252;tern zu tun.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: leuthold</title>
		<link>http://www.ignoranz.ch/item/fairtrade-produkte-kaufen-weltarmut-bekaempfen/#comment-64791</link>
		<dc:creator>leuthold</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jan 2007 08:43:15 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Fairtrade&quot; ist genauso unsinnig wie das Subventionieren unserer Bauern. Man soll Konkurrenzf&#228;higkeit f&#246;rdern und nicht jene subventionieren, die am Markt vorbei produzieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Fairtrade&#8221; ist genauso unsinnig wie das Subventionieren unserer Bauern. Man soll Konkurrenzf&#228;higkeit f&#246;rdern und nicht jene subventionieren, die am Markt vorbei produzieren.</p>
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		<title>Von: ninatest</title>
		<link>http://www.ignoranz.ch/item/fairtrade-produkte-kaufen-weltarmut-bekaempfen/#comment-64718</link>
		<dc:creator>ninatest</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jan 2007 20:04:15 +0000</pubDate>
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		<description>@Encephalon: Du machst es dir viel zu einfach. Du plapperst nur nach,was man dir erz&#228;hlt. Schalte doch mal deine Gehirnwindungen ein.

Die Leute in den Drittweltl&#228;ndern haben vergessen, was es heisst Nahrungsmittel selber anzubauen. Jetzt sind sie auf Importe angewiesen. Warum das? 

Weil die Industriel&#228;nder mit ihrer landwirtschaftlichen &#220;berschussproduktion fast jahrzehntelang die ganze &#220;berproduktion in die Entwicklungsl&#228;nder entsorgten. Damit ist jetzt Schluss. Europa wird innert 3 Jahren gar nichts mehr exportieren. Und das ist auch gut so. Hier in Europa brauchen wir die Ernten jetzt selber. Auch f&#252;r Biotreibstoff. Denn unsere &#214;lvorr&#228;te gehen zu ende. Und da ist auch noch die CO2 Problematik.

Da m&#252;ssen die Afrikaner dannn endlich sich selber helfen m&#252;ssen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Encephalon: Du machst es dir viel zu einfach. Du plapperst nur nach,was man dir erz&#228;hlt. Schalte doch mal deine Gehirnwindungen ein.</p>
<p>Die Leute in den Drittweltl&#228;ndern haben vergessen, was es heisst Nahrungsmittel selber anzubauen. Jetzt sind sie auf Importe angewiesen. Warum das? </p>
<p>Weil die Industriel&#228;nder mit ihrer landwirtschaftlichen &#220;berschussproduktion fast jahrzehntelang die ganze &#220;berproduktion in die Entwicklungsl&#228;nder entsorgten. Damit ist jetzt Schluss. Europa wird innert 3 Jahren gar nichts mehr exportieren. Und das ist auch gut so. Hier in Europa brauchen wir die Ernten jetzt selber. Auch f&#252;r Biotreibstoff. Denn unsere &#214;lvorr&#228;te gehen zu ende. Und da ist auch noch die CO2 Problematik.</p>
<p>Da m&#252;ssen die Afrikaner dannn endlich sich selber helfen m&#252;ssen.</p>
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	<item>
		<title>Von: ninatest</title>
		<link>http://www.ignoranz.ch/item/fairtrade-produkte-kaufen-weltarmut-bekaempfen/#comment-64717</link>
		<dc:creator>ninatest</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jan 2007 19:47:09 +0000</pubDate>
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		<description>F&#252;rchterlich und irgendwie auch pervers: da sterben t&#228;glich 20&#039;000 Kinder an Unterern&#228;hrung/Krankheit und trotzdem nimmt die Weltbev&#246;lkerung jedes Jahr um 73 Mio. zu. 

In 30 Jahren, 2037, betr&#228;gt die Welt- bev&#246;lkerung 2.2 Milliarden Menschen mehr, heute leben auf diesem Planeten 6 Mia. Leute. Wie wollen wir die dann ern&#228;hren?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;rchterlich und irgendwie auch pervers: da sterben t&#228;glich 20&#8217;000 Kinder an Unterern&#228;hrung/Krankheit und trotzdem nimmt die Weltbev&#246;lkerung jedes Jahr um 73 Mio. zu. </p>
<p>In 30 Jahren, 2037, betr&#228;gt die Welt- bev&#246;lkerung 2.2 Milliarden Menschen mehr, heute leben auf diesem Planeten 6 Mia. Leute. Wie wollen wir die dann ern&#228;hren?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Encephalon</title>
		<link>http://www.ignoranz.ch/item/fairtrade-produkte-kaufen-weltarmut-bekaempfen/#comment-64711</link>
		<dc:creator>Encephalon</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jan 2007 11:14:00 +0000</pubDate>
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		<description>W&#252;nschenswert w&#228;re, wenn unsere Damen und Herren Politiker dies auch so sehen w&#252;rden. Leider arbeitet die westliche Agrarpolitik genau gegenteilig. Mit Export-Subventionen bei uns und Import-Zoll-Verboten in Entwicklungsl&#228;ndern werden die dortigen Agrarm&#228;rkte gezielt zerst&#246;rt und somit etlichen Bauern die Existenz genommen. Wieder ein &quot;nettes&quot; Beispiel dazu, wie die Politik heutzutage lediglich noch f&#252;r die Interessen der Wirtschaft, statt f&#252;r die, der Menschen arbeitet. Die Kapitalmacht l&#228;sst gr&#252;ssen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>W&#252;nschenswert w&#228;re, wenn unsere Damen und Herren Politiker dies auch so sehen w&#252;rden. Leider arbeitet die westliche Agrarpolitik genau gegenteilig. Mit Export-Subventionen bei uns und Import-Zoll-Verboten in Entwicklungsl&#228;ndern werden die dortigen Agrarm&#228;rkte gezielt zerst&#246;rt und somit etlichen Bauern die Existenz genommen. Wieder ein &#8220;nettes&#8221; Beispiel dazu, wie die Politik heutzutage lediglich noch f&#252;r die Interessen der Wirtschaft, statt f&#252;r die, der Menschen arbeitet. Die Kapitalmacht l&#228;sst gr&#252;ssen.</p>
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		<title>Von: Beat</title>
		<link>http://www.ignoranz.ch/item/fairtrade-produkte-kaufen-weltarmut-bekaempfen/#comment-64702</link>
		<dc:creator>Beat</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jan 2007 20:24:24 +0000</pubDate>
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		<description>Ist manchmal eine Frage der Zeit ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ist manchmal eine Frage der Zeit <img src='http://www.ignoranz.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: ninatest</title>
		<link>http://www.ignoranz.ch/item/fairtrade-produkte-kaufen-weltarmut-bekaempfen/#comment-64700</link>
		<dc:creator>ninatest</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jan 2007 19:11:22 +0000</pubDate>
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		<description>Warum nicht im &quot;Speziall&#228;deli&quot; einkaufen? Ist das zu kompliziert f&#252;r dich?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum nicht im &#8220;Speziall&#228;deli&#8221; einkaufen? Ist das zu kompliziert f&#252;r dich?</p>
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		<title>Von: Beat</title>
		<link>http://www.ignoranz.ch/item/fairtrade-produkte-kaufen-weltarmut-bekaempfen/#comment-64698</link>
		<dc:creator>Beat</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jan 2007 18:07:41 +0000</pubDate>
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		<description>Also bei Bananen z.B. geb ich die paar Rappen mehr gerne aus.

Hat jemand eine gute &#220;bersicht? Nach M&#246;glichkeit ohne st&#228;ndigen Ausflug ins Speziall&#228;deli</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also bei Bananen z.B. geb ich die paar Rappen mehr gerne aus.</p>
<p>Hat jemand eine gute &#220;bersicht? Nach M&#246;glichkeit ohne st&#228;ndigen Ausflug ins Speziall&#228;deli</p>
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