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Endlich: Ulrich Schlüers Immunität aufgehoben

Ob es wohl bald einen neuen Eintrag auf der Liste der SVP “Gangster” gibt? Es ist zu hoffen. Denn Ulrich Schlüers relative parlamentarische Immunität ist gestern vom Nationalrat aufgehoben worden. Damit kann Schlüer nun wegen einer möglichen Ehrverletzung vor Gericht gebracht werden. Er hatte einen berner Anwalt in seinem Käseblatt “Schweizerzeit” als anonymen Denunzianten bezeichnet. Ein vernünftiger Entscheid von unseren Nationalräten. So können die publizistisch tätigen SVP Wadenbeisser nicht länger ungestraft Gift und Galle speien resp. zumindest dann dafür belangt werden, wenn sie wie so schon oft, übers Ziel hinaus schiessen. Der nächste der diese Entscheidung zu spüren bekommt wird wohl Christoph Mörgeli sein, wetten?

Dieser Artikel wurde von Sandro am Mittwoch, 26. September 2007 in der Rubrik Politik und zu den Stichwörtern , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

5 Kommentare zum Artikel “Endlich: Ulrich Schlüers Immunität aufgehoben”

  1. rlarsson am 27. September 2007 um 16:31

    Da jubeln und frohlocken sie bereits wie das Rumpelstilzchen :-)

    Judihui, der Schlüer und schon bald wird der Mörgeli in die Pfanne gehauen. Wäre ich Sandro, dann würde ich beiden bereits heute schon ein Einträgchen auf der berühmten Liste widmen.

  2. gumbyman am 28. September 2007 um 00:14

    Es war mehr als fällig. Dass Politiker in ihrer parlamentarischen Tätigkeit Immunität geniessen, das ist gut und richtig so. Warum sie aber für ihre privaten Machenschaften nicht zur Rechenschaft gezogen werden sollten, das ist nun wirklich nicht einzusehen.

    g.

  3. Pirelli am 28. September 2007 um 00:47

    Immerhin können die Rechten diesmal nicht von Komplott faseln: Der Letzte, dem dieses Schicksal widerfuhr, war der Jean Ziegler.

  4. Rotesocke am 30. September 2007 um 04:07

    Es ist mehr als übertrieben wenn man jemanden als Gangster bezeichnet oder ihn in die Liste von Gangstern aufnehmen will, weil er einen anderen einen Denunzianten genannt hat.

    Absolut lächerlich sowas. Noch lächerlicher ist es, wenn Politiker ihre Gegner mit Ehrverletzungsklagen eindecken. Es ist schlicht ein Armutszeugnis und zeigt, wie dünnhäutig Linke sind.

  5. ähm am 1. Oktober 2007 um 22:19

    Möchte kurz eine Frage stellen, hat Herr Schlüer eine Ruhmreiche Vergangenheit? vielleicht kann mir jemand etwas positives und negatives antworten.

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