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Endlich: Armeewaffen ohne Umwege ins Zeughaus!

Sie kommen zur Vernunft in Bern. So hat die Sicherheitspolitische Kommission heute entschieden, dass Wehrmänner in Zukunft die Waffe ohne administrative Schikanen im Zeughaus abgeben dürfen:

Neu sollen die Armeeangehörigen laut Zuppiger das Recht haben, die Waffe ohne Weiteres abzugeben, wie das in einigen Kantonen möglich ist.

(Quelle: Tagi/Newsnetz)

Abgelehnt wurde hingegen der Vorstoss von Chantal Galladé. In diesem hatte die SP Politikerin gefordert, die Armeewaffen generell nur noch in Zeughäusern aufzubewahren. Doch so fortschrittlich und zeitgemäss ist die Mehrheit der Kommission dann doch wieder nicht…

Dieser Artikel wurde von Sandro am Dienstag, 27. Januar 2009 in der Rubrik Politik und zu den Stichwörtern , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

10 Kommentare zum Artikel “Endlich: Armeewaffen ohne Umwege ins Zeughaus!”

  1. Loser am 27. Januar 2009 um 21:33

    Naja, was willst Du erwarten ? Traditionen werden gepflegt, die Vernunft kommt da nicht zum Zuge. Wäre interessant, wenn man die Schweiz für jedes Opfer verklagen könnte.

  2. Chevy am 29. Januar 2009 um 10:51

    Dann ist es ja überflüssig die Waffen einzuziehen, wer kein geeigneter Platz zu Hause hat für seine Flinte oder sich sonst schlecht fühlt mit der Waffe kann sie jetzt abgeben. So sind alle zufrieden die die sie Wollen haben sie, die die sie nicht Wollen haben sie nicht.

  3. Carolus Magnus am 29. Januar 2009 um 15:23

    Wer weiß, daß fast 90 Prozent aller Gewalttaten mit Messern verübt werden, verhält sich in etwa so, als ob man meint, ein Rauchverbot wegen Feinstaub einführen zu müssen, statt abgasfreie Autos zu produzieren.

    Gruß
    Carolus Magnus

  4. Carolus Magnus am 29. Januar 2009 um 15:28

    Wer weiß, daß fast 90 Prozent aller Gewalttaten mit Messern verübt werden und dennoch ein Gewehrhalteverbot fordert, verhält sich in etwa so, als ob er meint, ein Rauchverbot wegen Feinstaubs einführen zu müssen, statt abgasfreie Autos zu produzieren. Der nächste Sommer mit seinen Ozon-Grenzwertüberschreitungen kommt bestimmt, genau so wie Prohibitionen kommen und gehen.

    Gruß
    Carolus Magnus

  5. Thomas am 29. Januar 2009 um 23:28

    Würdest du die Gewalttaten in jene mit tödlichem Ausgang, mit schweren, mit leichten Verletzungen aufschlüsseln, wäre deine Behauptung vielleicht ein wenig aussagekräftiger.

  6. vollmi am 29. Januar 2009 um 23:39

    Auf das alles verboten wird was nicht uunbedint nötig ist und gleichzeitig ein Risiko darstellt.
    Wir basteln uns eine Welt aus Gummi.

  7. gumbyman am 30. Januar 2009 um 01:50

    Bin auch nicht wirklich glücklich mit dieser Regelung, obwohl es ein Schritt in die richtige Richtung ist. Denn gerade die gefährlichen Individuen – Waffennarren, Mini-Rambos, Psychopathen, Angst-Schiesser – werden die Waffe eben nicht abgeben. Aber immerhin, besser als nichts.

    g.

  8. Behemoth am 30. Januar 2009 um 12:29

    Habe bisher noch nie auch nur ein stichhaltiges Argument für die Aufbewahrung der Waffe zuhause gelesen. Weder hier noch über mehrere Jahre hinweg in den Medien.
    Weiss einer eins?

  9. Chevy am 16. April 2009 um 13:34

    @ Behemoth

    Das närchste Zeughaus liegt von mir zu Hause rund 24km pro Weg entfernt mit dem öv hätte man 1:45 pro Weg, das Stadt Zürcher Zeughaus macht um 16:00 Uhr Dicht.
    So sähe ein Tag Schiessen nach Behemoth aus:
    Somit könnte man an einem Tag extra frei nehmen an dem auch alle Kollegen frei nehmen können und das Schützenhaus offen hat.
    08:00 bis 9:45 Anfahrt zum Zeughaus, Waffe geben lassen im Zeughaustempo, um 10:15 zurück zum HB, Zug fuhr leider um 06, also Warten bis 11:06, dann mit dem Zug zum Schützenhaus. Ankunft beim Schützenhaus 11:45, Munition Kaufen, Gewehr Ausstossen 12:00, oh, leider ist jetzt Mittagsruhe bis 13:00. Endlich ist es 13:00Uhr, aber oh schreck, um 13:24 fährt der letzte Zug der es möglich macht die Waffe noch heute (sprich vor 16:00) zurückzubringen, Also ein Schuss aus Prinzip abgeben, dann auf den Rückweg machen Waffe Reinigen und um 15:10 wieder Abgeben.

    Auf diese weise ist sichergestellt das dieses Hobby niemandem mehr gefallen wird der nicht neben einem Zeughaus und Schiesstand lebt.

    Hier hast Du dein Stichhaltiges Argument, es ist in der Praxis nicht machbar, und ich wohne im KT Zürich, nicht im Vallis oder Fribourg wo die Distanzen noch erheblich grösser sind.

    Heute geht das so:
    Waffe ergreifefen, ausstossen, verschluss rein, mit dem Velo oder zu Fuss zum Schiesstand (2 bis 10min) Schiessen bis die Augen flimmern, gewehr reinigen und wieder nach Hause. Auf diese weise findet man auch spontan noch leute die Zeit haben.

  10. Chevy am 16. April 2009 um 13:37

    ups, habe einen Fehler gemacht, für die Rückreise vom Zeughaus wurde zu wenig Zeit einberechnet, fällt aber nicht ins Gewicht da sowiso bis 13:00 Mittagsruhe angesagt ist.

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