Einstiegsdroge Alkohol
Den Blog von drogensumpf.ch lese ich regelmässig mit grossem Interesse. Ich finde es spannend zu lesen, wie ein erfolgreicher Aussteiger sein Leben mit der Sucht beschreibt. In der letzten Zeit hat er mehrmals über die “Einstiegsdroge Alkohol” berichtet, und wie der Alkohol nicht nur den Einstieg in die “Drogenwelt”, sondern auch besonders Rückfälle nach Entzugstherapien in grossem Mass begünstigt, da er den Willen/Widerstand drastisch senkt:
Auch im Internet finden sich viele Beispiele von abgestürzten Menschen, deren Leid mit dem Geist aus der Flasche begonnen hat:
Lisa war ein Vorzeigekind aus gutem Elternhaus, bis sie es satt hatte, perfekt zu sein: Mit dem Griff zum Alkohol begann ihr Absturz. Am vorläufigen Ende ihrer Drogenkarriere nahm sie sogar Heroin.
Quelle: zdf.de
Die Erwachsenen machen es vor, die Kids tun es ihnen gleich:
Man will einfach nur cool und frei sein und lässt sich von seiner Clique verleiten, es einfach mal auszuprobieren. Wir reden von Drogen. Die Sucht geht von den Biodrogen bis zu den harten, chemischen Drogen. Oft fangen Jugendliche schon im Alter von zehn oder zwölf Jahren mit legalen Drogen wie Alkohol oder Zigaretten an.
Alkohol ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Kaum ein Fest wird gefeiert, kaum ein Apero abgehalten ohne Alkohol. Und so lange das so ist, wird diese Droge auch als Einstieg in harte Drogen “dienen”. Eines der günstigeren Mittel dem ein Wenig entgegenzuwirken wäre, öffentliches Trinken und Werbung an öffentlichen Plätzen strengeren Restriktionen, respektive dem Jugendschutz zu unterstellen. Aber wer sowas fordert wird ja stets als Wirtschaftsfeind abgestempelt…

Bitacle Blog Search Archive – Einstiegsdroge Alkohol
[...] Ein ehemaliger Drogens
Zitat:
Alkohol ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Kaum ein Fest wird gefeiert, kaum ein Apero abgehalten ohne Alkohol.
Was ist daran falsch? ist alles eine Frage des Masses. Meine Eltern sind beide seit über 30 jahren im Gastgewerbe (Täglich an Aperos und gelegenheit zum selber Sauffen) keiner von Beiden ist oder war Alkoholkrank. Eine Sucht ist immer auch ein Zeichen von schwäche und von mangelnder Disziplin, wenn man diesen Leuten den Alkohol nimmt dann werden sie sich unbewusst eine Andere Sucht suchen, wer weiss vielleicht gleich zu den harten Drogen.
Auch hier stelle ich einmal mehr fest das die Links Politisierende hälfte versucht über 90% der Bürger zu bestrafen um nichtmal 10% vor sich selbst zu schützen. Das gleich trauerlied spielt sich zur Zeit mit den Armeewaffen ab, nur weil ein paar vereinzelte nicht mit der Verantwortung umgehen können will man die Flinte gleich allen wegnehmen. Was ist das für eine Politik? Alle Verantwortung dem Staat? Selber Verantwortung tragen und Selbstbestimmung werden einfach abgeschafft, dafür erhällt man ein einfach zu führendes Volk das sich in Freiheit glaubt und gar nicht merkt das es nur da ist um den riesigen Politischen Wasserkopf am leben zu erhalten.
Es macht auch durchaus sinn Öffentliches trinken zu verbieten, denn es wird alles Besser wenn man es im verborgenen macht(ausser es ist die SVP), mann sieht es ja in den USA, die haben kein Alkoholproblem weil man auf der Strasse keinen Alkohol sieht.
Nur weiter so mit Forderungen nach weiteren veroten!
@chevi: sorry aber deine argumentationen bewirken bei mir einfach nur kopfschütteln. aussagen wie
lassen auf massiv fehlenden sachverstand schliessen.
Jaja, Die Liebe und der Suff
die reiben uns Männer uff !!
(Wieso möchten die Linken unsere Gesellschaft nach immer nach den Schwächsten ausrichten?)
Es ist doch so, dass der grösste Teil der Schweizer kein Problem mit Alkohol hat, insofern ist es mehr als fragwürdig, wenn man so die ganze Bevölkerung für die Fehler anderer bestrafen will (Ich beziehe mich jetzt vor allem auf das erwähnte Trinkverbot auf öffentlichen Plätzen).
Das grösste aber in diesem Artikel ist doch, dass ein Rot-Grüner die USA als Referenz zitiert, DAS Feindbild in Sachen Umweltpolitik, Verteidigungspolitik, Wirtschaftspolitik, Weltpolitik …
Das ist ja in der Tat schon fast lächerlich.
Oho, da ist mir ja ein massiver Fehler unterlaufen. Das Zitat über USA stammt ja von Chevy, und der ist garantiert weder grün noch rot. Also bitte den letzten Teil ignorieren
ähm ich glaube dem thema nach zu urteilen war das eine ironische bemerkung die chevy da gemacht hat…
@ PAX
Wenn aus einem Genussmittel ein Suchtmittel wurde, dann ist der vorwurf der mangelnden Disziplin, oder Psychischer Schwäche nicht fehl am Platz, da nützt auch dein Kopfschütteln nichts.
Geht mann Diszipliniert und Bewusst mit Alkohol oder anderen Drogen (TV, Nikotin, Kaffee etc.) um so ist eine sucht praktisch unmöglich.
Erst wenn die Disziplin und der bewusste umgang zb. durch schwäche nachlässt besteht die Möglichkeit in die sucht zu kommen.
Anderst sieht es natürlich aus mit harten Drogen, aber um die geht es hier ja nicht.
Chevy, deiner Argumentation zufolge bist du ein Befürworter der Hanflegalisierung, oder? Nur das wäre wirklich konsequent.
chevy deine argumentation überzeugt mich auch jetzt nicht. als person, die im sozialwesen arbeitet kann ich dir gerne sagen, dass es keine grenze zwischen einem genuss und einem suchtmittel gibt. die ist fliessend.
zudem gibt es genügend faktoren, die eine alkoholsucht begünstigen können, die weder etwas mit fehlender disziplin oder schwäche zu tun haben.
mit deinen aussagen qualifizierst du alle personen ab, die depressionen haben, die ängste haben oder die sonst in schwierigen lebensumständen stecken, aus denen es scheinbar kein entrinnen gibt. und von diesen leuten gibt es eine sehr grosse menge. da von schwäche zu sprechen ist pietätlos und dumm.
Ich sehe es genau wie Chevy und thermite.
Die meisten Leute haben kein Problem, einen gesunden Umgang mit Alkohol zu pflegen, genauso wie die meisten Leute keine Raser und keine heimlichen Terroristen sind.
Natürlich gibt es immer einige Ausnahmen, das liegt an der Normalverteilung, die praktisch allen biologischen Systemen zugrundeliegt.
Es kann und darf jetzt aber nicht das Ziel des Staates sein, aufgrund des Fehlverhaltens einer marginalen Negativhitparade die ganze, sich korrekt verhaltende Population zu bevormunden und zu entmündigen.
Entweder man kümmert sich gezielt um die negativen Randerscheinungen, oder man lässt es ganz bleiben und überlässt diese Leute halt ihrem Schicksal (der Genpool der Gesamtpopulation kann sich so nur verbessern, nüchtern und darwinistisch betrachtet).
ihr drei würdet euch wundern, wieviele alkoholiker es gibt, wenn man nicht die leute selber befragt, ob sie sich dafür halten, sondern objektive klinische kriterien anwenden würde.
und dass du driv3r mit darwin argumentierst erstaunt mich eigentlich auch nicht wirklich. einfach zur erinnerung; zur eugenik ist es danach dann nur noch ein kleiner sprung…
@ Sandro
Es gibt einige Pro und Kontras für die Hanflegalisierung, im allgemeinen währe ich dafür. Ich bin fast immer dafür wenn es darum geht Verantwortung vom Staat dem Bürger zu übertragen, dann das fördert das Gefühl verantwortlich zu sein, gegenüber sich und anderen.
“und dass du driv3r mit darwin argumentierst erstaunt mich eigentlich auch nicht wirklich. einfach zur erinnerung; zur eugenik ist es danach dann nur noch ein kleiner sprung…”
Da gibt es aber schon einige Unterschiede. Ein darwinistisches System reguliert sich selbst, es gibt keine Instanz, die festlegt, was gut oder schlecht, richtig oder falsch, wünschenswert oder nicht ist.
Letztlich entscheidet die Realität, die Umwelt darüber, was “richtig” oder “falsch” war insofern, dass die anpassungsfähigen Individuuen überleben, und die anderen nicht. Das ist doch etwas grundlegend anderes als in der Eugenik.
ja ich weiss das schon. davon kann man aber im allgemeinen nicht ausgehen. ich wollte es einfach für alle fälle klar machen.
“ich wollte es einfach für alle fälle klar machen.”
Du machst es eben nicht klar. Du bringst zwei an sich unterschiedliche Dinge durcheinander.
nein das glaube ich allerdings nicht. denn es wäre nicht das erste mal, dass darwins theorien missbraucht würden… denn wie gesagt, von darwin zur eugenik ist es ein kleiner schritt.
Aus dem Beitrag:
“Eines der günstigeren Mittel dem ein wenig entgegezuwirken, wäre öffentliches Trinken und Werbung an öffentlichen Plätzen strengeren Restriktionen, respektive dem Jugendschutz zu unterstellen.”
Das heisst gar nichts zu tun, ausser darüber zu diskutieren.
Wie unterstellt man öffentliches Trinken und Werbung auf öffentlichen Plätzen dem Jugendschutz? Vielleicht mit roten Warnleuchten (“ab 16/18″) an den Promoständen der Bierbrauereien?
Abgesehen davon ist die Alkohol- und Tabakwerbung dem Jugendschutz schon seit langem unterstellt, im Schulunterricht nennt man das Prävention!
@driver
Meiner bescheidenen Meinung nach machst du zwei Fehler:
1. Es überleben nicht nur die anpassungsfähigsten Individuen, sondern die, die am meisten Nachkommen haben, welche wiederum Nachkommen haben können.
2. Seitdem wir staatliche Gebilde eingeführt haben, wehrt sich der Mensch gegen das darwinistische System, sonst könnte man gleich ALLE Sozialwerke abschaffen (ich hoffe das ist nicht in deinem Sinn, ob restrukturieren oder nicht, das ist etwas anderes), Menschen in Hungerskatastrophen verhungern lassen usw. Der Mensch hat sich dadurch ein bisschen diesem System entledigt. Unterlägen wir vollkommen dem darwin’schen System, könnte man die Anarchie wieder einführen!
so long
Wieseo hat der Mensch eine grössere daseinsberechtigung als ein Tier?
Was schwach ist stirbt und geht im natürlichen zyklus unter.
Wer mit sich selber nicht umgehen ist zu schwach sein dasein zu bestreiten!
Ich weiss klingt sehr hart, aber das problem ist doch eigentlich das der Mensch eine paraoidische Angst vor dem Tod hat.
Alles was wächst und auf die Welt kommt muss gehen, das ist das natürlichste auf der Welt!
Die Alkohol und Raucherkampagne sind lanciert von fundamentalen Christen, sie bewisen damit ihre unchristlichkeit und arroganz!
keinen scheiss besser als fundamentale Moslems!
Es ist doch eigentlich tragisch, wie verblendet und ignorant gewisse Leute (z.B. ghandi) hier im Forum sind. Sie sind schlicht nicht in der Lage auf einer sachlichen Basis zu diskutieren und argumentieren auf einem Niveau das seinesgleichen zu suchen hat!
@Chevy
Eine Sucht ist immer auch ein Zeichen von schwäche und von mangelnder Disziplin, wenn man diesen Leuten den Alkohol nimmt dann werden sie sich unbewusst eine Andere Sucht suchen, wer weiss vielleicht gleich zu den harten Drogen.
Aha, du hast also einschlägige Erfahrungen mit Alkoholkranken? Du urteilst was Schwäche und mangelnde Disziplin ist? Das ist einfach nur lächerlich was du da von dir gibst, denn wenn du tatsächlich glaubst Alkohol sei keine harte Droge, dann muss ich davon ausgehen, dass du null Ahnung hast wovon du schreibst. Einer mehr der labbert und von sich behauptet, er wisse Bescheid *gäääähn*
Wenn aus einem Genussmittel ein Suchtmittel wurde, dann ist der vorwurf der mangelnden Disziplin, oder Psychischer Schwäche nicht fehl am Platz
Doch, denn die Gesellschaft trägt dazu bei, dass in der Schweiz sehr viele Menschen psychosoziale Probleme mit sich schleppen, die auf irgend eine Weise irgendwann eskaliert, egal um was es sich dabei handelt…
Geht mann Diszipliniert und Bewusst mit Alkohol oder anderen Drogen (TV, Nikotin, Kaffee etc.) um so ist eine sucht praktisch unmöglich.
So ein Schwachsinn, in eine Sucht schlittert man „Step by Step“, dass ist ja gerade das Gefährliche, die Abhängigkeit…
Anderst sieht es natürlich aus mit harten Drogen, aber um die geht es hier ja nicht.
Du hast wirklich 0 Ahnung, Alkohol ist eine harte DROGE, nichts anderes… Genau das Verharmlosen dieser Substanz macht uns so anfällig ihr zu erliegen… es fehlt wie immer die Konsequenz.
@thermite
Wieso möchten die Linken unsere Gesellschaft nach immer nach den Schwächsten ausrichten?
Bitte? Dass sind wohl eher die RECHTEN, denen fehlt es oftmals am Sozialenempfinden, die Linken haben eher den Hang alles zu dramatisieren, Disqualifikation von Minderheiten hingegen kommen mehrheitlich von Rechts…
Es ist doch so, dass der grösste Teil der Schweizer kein Problem mit Alkohol hat
Der Grossteil der Bevölkerung hat ebenfalls seine Probleme, über 300.000 offizielle Alkoholiker in unserem kleinen Land sind mehr als genug und wenn ich die Gesellschaft beobachte, sehe ich eine klare Tendenz Richtung „blödsinniges Saufen“. Vor allem bei Jugendlichen… Super, Augen zu und durch… Ich gebe dir aber absolut Recht, es kann nicht sein, dass der Staat alles mit Verboten zu reglementieren versucht.
@driver
Natürlich gibt es immer einige Ausnahmen, das liegt an der Normalverteilung, die praktisch allen biologischen Systemen zugrundeliegt.
Selbstverständlich darf dein „Wischiwaschi Gelaber“ nicht fehlen, wenn 6,5 Milliarden Folgekosten entstehen, kann ich das nicht einfach als „einige Ausnahmen“ betrachten…
Srengere Restriktionen oder dem Jugendschutz unterstellen.
Kein problem meiner ansicht nach. Trotzdem glaube ich nicht das wir weniger Alkohol Kranke hätten wegen dieser Massnahme.
Entscheidend gerade auch bei den jungen ist in welche form der Alk heute erhältlich ist, stichwort: Alkopops, da wird hochprotzentiges mit Zuckerwasser gemischt und angeboten damit auch diejenigen Trinken die sonst Schnaps gruusig finden.
@thermite
Wieso möchten die Linken unsere Gesellschaft nach immer nach den Schwächsten ausrichten?
Entschuldige, diesen etwas eigenartig formulierten Satz, habe ich erst bei mehrmaligem Lesen verstanden…
Trotzdem glaube ich nicht das wir weniger Alkohol Kranke hätten wegen dieser Massnahme.
So sehe ich das auch…
Alkopops, da wird hochprotzentiges mit Zuckerwasser gemischt und angeboten damit auch diejenigen Trinken die sonst Schnaps gruusig finden.
Auch das ist absolut korrekt, zudem wurden die Alkopops vor einigen Monaten drastisch im Preis erhöht um in dann, wiederum Wochen später klammheimlich zu senken, bravooooo…
@SpiritwalkerJa, der Satz war nicht sonderbar gut gewählt. Anyway, dein Vergleich der Linken (mangelndes Sozialempfinden) und Rechten (alles dramatisieren) gefällt mir, das hat schon was.
Ich möchte alle dazu ermuntern sich die Zahlen der Schweizerischen Fachstelle für Alkohol- und andere Drogenprobleme zu betrachten. Da erfährt man alles im Zusammenhang mit diesem Blog-Artikel.
Es ist unglaublich, dass wahres RAUCHGIFT wie Alkohol legal sein kann, botanische, unverarbeitet-konsumierte Pflanzen wie Marihuana aber auf der Shitlist auftauchen!
In einer Welt, in der Alk & Tabak legal und rezeptfrei erhältlich sind, MUSS Weed — God’s mistake? — genauso leicht zugänglich gemacht und dekriminalisiert werden!
@Spiritwalker
Zitat:
Doch, denn die Gesellschaft trägt dazu bei, dass in der Schweiz sehr viele Menschen psychosoziale Probleme mit sich schleppen, die auf irgend eine Weise irgendwann eskaliert, egal um was es sich dabei handelt…
oh, immer sind die anderen schuld, die anderen haben die Verantwortung…
Zitat2:
So ein Schwachsinn, in eine Sucht schlittert man „Step by Step“, dass ist ja gerade das Gefährliche, die Abhängigkeit…
MIt Diszipliniert in etwas reinschlittern? wie geht das?
Wiso können dann die meissten ein Leben lang Alkohol konsumieren ohne in die sucht zu schlittern? Etwa wei sie bewusst umgehen mit dem Alkohol, sprich Diszipliniert oder haben die alle nur Glück gehabt?
Oh Gott.
Vermutlich will die Linke jetzt Bier mit 400% besteuern.
An vielen Lunches trinken die Geschäftsleute KEINEN Alk. Man trinkt allenfalls am Feierabend noch ein Bier.
Aber das ist kein Grund, dass der Staat wieder eingreiffen muss.
Anyway.
Ich freue mich schon wenn die Jungen Grünen am Oktoberfest protestieren kommen
Na da seid ihr selbst Schuld!
Wir sind ja alle mit der Flasche erzogen worden!
Wir sind das Resultat unserer Vorfahren!
Ihr kämpft gegen eure eigen Dummheit und wirft sie uns auch noch vor!
Schämt euch.
Im übrigen finde ich eine solche Forderung genauso fundamental und extrem wie dies die fundamentalen Moslime auch tun!
Ihr seid eine Minderheit, die ihr nur mit belügen auf eure Seite bringen könnt.
Die rasante Zunahme von Alkohol-Abhängigen seit der Liberalisierung des Alkohlausschankes muss jemand politisch verantworten. Der Jugendschutz ist nicht mehr gewährleistet, da mittlerweile an jedem Kiosk Alkohol verkauft wird. Eigenverantwortung heisst auch, dass die Gesellschaft Verantwortung übernimmt und gute Rahmenbedingungen schafft.
Konrad
Und sonst geht eben der grosse Bruder ein Pullen holen.
Die verkaufsfördernden Werbekampagnen (“Steuererhöhungen im Namen des Jugendschutzes”) der eidgenössischen Drogenhändlerbande bescheren den frischgebackenen Menschenrechterzieher nicht nur grössere Einnahmen und enorme Gewinnchancen – dank mehr Kriminalität – für die hauseigene Justizmafia, sie werten die Suchtgifte ausserdem generell auf: Je höher der Strassenverkaufswert liegt, umso begehrenswerter und kostbarer werden ihre harten Drogen für die Konsumenten!
Beat. Verschone mich mit deinem Quatsch.
Konrad:
Es ist nun mal die Realität.
Der Jugenschutz kann noch so streng sein. Den ersten Rausch haben viele vor dem 16. Lebensjahr.
Kann mir einer mal erklären wie Kampf für Hanf mit Krieg gegen Rauchern und diesen Alk-Massnahmen zusammenpasst?
Wieso? Was hat Hanf mit harten Drogen wie Tabak und Alkohol gemein?
Also bitte:
Hanf ist genau so harmlos/gefährlich wie ein Bier oder eine Zigarette.
was ist es denn nun, gefährlich oder harmlos?
Muss jeder selbst wissen.
Wenn ich ein Bier pro Abend trinke ist es wohl harmlos. Bei 10 wirds da schon kritischer.
Das wären dann fünf Liter, eine deftige Vergiftung mit Nachwehen… lieber nicht.
“eines der günstigeren Mittel dem ein Wenig entgegenzuwirken wäre, öffentliches Trinken und Werbung an öffentlichen Plätzen strengeren Restriktionen, respektive dem Jugendschutz zu unterstellen.”
Das ist z.b. in den usa schon ewig so…..aber bringen tuts da auch nichts. regelmässig sind auch dort an alkoholfreien schulanlässen sämtliche schüler betrunken
Vielleich höhere Umsätze…
“Jedes Ding ist Gift, nur die Dosis bestimmt das das Ding kein Gift ist.” (Paracelsus)
So muss dies jeder selbst für sich entscheiden, es geht nicht an, das uns die Selbsverantwortung genommen wird.
Denn das tun wir mit jeder Einschränkung immer mehr!
Diese so genannte Selbstverantwortung ist Schwachsinn, eine Irreführung von jungen Menschen mit tödlichen Folgen!
Eine Besteuerung nach dem Alkoholgehalt ist übrigens nichts neues, je mehr Alkohol verkauft wird, desto höher sind die Einnahmen!
vielleicht bringt es was, wenn der Kauf von Alkoholika (auch Bier) erst ab 21 gestattet ist.
Es ist sicher nicht gut, wenn man schon mit 16 legal sich die Birne vollsaufen kann.
Das Problem mit dem Alkohol ist schon so alt und eine Ewigkeit in den Gesellschaften verwurzelt und kultiviert, dass es kaum lösbar ist. Wichtig wäre aber, dass man nicht zu früh damit konfrontiert wird, also eben doch ein genrelles Kauf- und Konsumverbot für Teenagers.
Ich finde Drogensüchtige echt zum Kotzen
wie kann man nur sich einen deutschen
Hustensaft für Kinder in die Venen spritzen
und Backpulver ins Gehirn ziehen?
Gegen Allgemeines unwohlsein half früher
Saridon (macht auch süchtig!).
Wenn ich Fixer sehe, befällt mich auch ein
Unbehagen. Was soll ich dagegen nehmen?
Wieso esst ihr das Opium nicht oder Raucht es
wie früher? Ich finde nur das Spritzen ekelhaft! Und wächst der Mohn nicht auch
in den Alpen?
Und hört auf Alkohol entschuldigenderweise
“auch eine Droge” zu nennen.
Versucht lieber mal einen lustigen Witz
zu dichten oder macht geschicklichkeits
spiele mit anderen. Nicht bloss Rausch
zustände konsumieren und so glücklich sein!
Ich muss mich manchmal auch zusammenreissen
und mich mit meinen unzulänglichkeiten
abfinden!
[i]ZitatWieso esst ihr das Opium nicht oder Raucht es wie früher? Ich finde nur das Spritzen ekelhaft! Und wächst der Mohn nicht auch
in den Alpen?[/i]
soll das eine Aufforderung sein für Dogenkonsum ? Zum Spritzen: Ekelhaft daran ist eigentlich nicht das Heroin selber, sondern der ganze andere Dreck darin und die unsterilen Methoden. Ich möchte nur kurz daran erinnern, dass im letzten Jahrhundert und davor es vor allem Apothker und Ärzte waren, die sich unter strilen Kautelen sich Opiumderivate gespritzt hatten. Man kann 100 Jahre alt werden wenn man es sauber appliziert und kriegt nicht einmal einen Organschaden dabei im Gegensatz zu Alkohol. Nur – und das ist weniger schön, man ist sehr schnell süchtig und die Entwöhung ist mehr als unangenehm.
[i]Zitat: Und wächst der Mohn nicht auch
in den Alpen? [/i]
Mohnanbau (auch für Eigengebrauch)wird in Österreich immer noch rege betrieben, der Anbau ist aber hierzulande verboten
@ Alle Fixer,Junkies und sonst Druffnigi:
Alkohol ist nur für die Haltbarkeit
des Getränks da (Keime) und nicht
für Rauschzustände!
Es gibt keine Einstiegsdrogen sondern
nur Synbiotische Effekte zwischen Pflanzen
und hominiden Lebensformen (man sehe die Form
des Mohns und die art der gewinnung des Harzes
das Opium) das gegen Schmerzen hilft.
Alkohol dient nicht zur bekämpfung
unfreiwilligen übels wie Heilmittel
aus der Drogerie oder Apotheke.
Der Drogenmissbrauch ist nur eine
herbeiführung eines Glückgefühls
ohne natürlichen eigenen Einsatz des
habitus.(eigener Körper)!
Rauschzustände als Lebensinhalt ist
ein Horror mit dem ich nicht Leben will!
Bald werde ich auf Fisch oder Brot getestet!
@ Alle Druffnigen
Es gibt keine Einstiegsdrogen
es gibt nur Eistiegsdruffnige!
Gib deinem Elend keine Chance
und wenns dir zuviel wird hau
mit der Faust auf den Tisch!
Du musst im Leben sagen können:
Ihr könnt mich alle!
@ Rückfällige Biertrinker
Das Bier erzeugt auch ein Rauschzustand.
Das heisst: “Es gibt kein Bier auf Hawai ole!”
Es gibt nur kalten Entzug und Allgemeines
Unwohlsein.
Die Gasse ist geschlossen und das Handy
schweigt, die Nadel ist Krumm und die Pumpe
ist leer! Es gibt keinen Schuss mehr fertig!
@ alle Alltagsteilnehmer
Es gibt auch keine Alltagsdrogen und
Drogenkarrieren das sind alles ausreden
von Fixern die es nicht schaffen das
Teufelszeug zu vergessen. Von verwöhnten
Weicheiern von Leibeigenen, abhängigen,
willenlosen Konsumzombies die uns Kosten
bis in den Tod. Ich hasse diese Blaulampen
gescheuten WC Codeverlanger.
Dieses verdammte Druffnigenpack geht mir
auf den Geist mit ihren HIV Spritzen
Fixerstüblis Spritzenabgabestellen Methadon-
geschenke, Notschlafstellen, Handygeld,
auslandtherapien, Krankenhausaufenthalten.
Man muss nicht immer Mittel nehmen gegen
Alles. Gewisse Schmerzen und Unwohlsein
gehören zum dasein und können ertragen
werden ohne das Heroin. Mattigkeit und
verträumtsein und Erholung müssen auch sein
da braucht es kein Kokain in der Disco.
Man muss nicht 50 Stunden im Club sein!
@ Aelpler
Selber mal schon einen (kalten?) Entzug durchgemacht? Oder gibt es andere Gründe für die dargestellten Perspektiven?
Dass Drogenkonsum primär der Herbeiführung eines (tatsächlichen oder nur erwarteten) Glücksgefühls dient, bestreite ich nicht. Doch auch dieses Bedürfnis hat eine Ursache. Worin wäre diese zu orten?
@ Dreckfilter
Nein aber ich bin schon 3 Stunden Nachts in der Kälte herumgestanden im Bündnerland und
habe Militärische Gerätschaften bewachen
müssen! Im Winter bei eisiger, klirrender
Kälte ohne Schnaps und Heizkörper!
@ Dreckfilter
Die Ursache könnte in der Machbarkeit liegen
aber mann muss ja nicht alles machen nur
weil man es kann. Man kann es auch sein lassen
und sich besseren Dingen zuwenden ohne
auf jemanden hören zu müssen.
Lerne zu vergessen!
@ Aelpler
Deine militärischen Erfahrungen teile ich vollkommen, doch muss ich sagen, dass “ohne Schnaps und Heizkörper” nur Selbstverschulden ist (wofür gibt es Flachmänner [hab ich zwar nie gebraucht] und Wärmebeutel?). Ich habe auch schon etwas schlimmere Dinge durchgemacht / erlebt und weiss, was ein Mensch aushält (und was nicht mehr, inkl. Todesfällen).
Deine Aussage “Lerne zu vergessen” wiederspiegelt sich in der Weisheit “Zeit heilt Wunden”; wobei Drogen die Zeit einfach beschleunigen (jedoch mit Nebenwirkungen). Ich denke, dass die häufigste Ursache für Drogenkonsum irgendwelcher Art in psychischen Verdrängungsbedürfnissen liegt. Doch warum müssen die Drogen konsumierenden Lebewesen (Drogenkonsum soll es meines Wissens auch bei Tieren geben) deswegen gleich pauschal “abgestraft” werden, wie es aus deinen Posts teilweise ersichtlich wird? Menschen können nach bestimmten Erlebnissen mit maladaptivem Bewältigungsmuster evtl. sogar auf Drogen wie beispielsweise Schmerzmittel angewiesen sein (und trotzdem gleichzeitig danach süchtig werden).
Und gibt uns unser Erlebtes ein Recht, über das Verhalten anderer zu urteilen?
@ Dreckfilter
Mir geht es darum wenn ich im Restaurant bin
und aufs Klo muss das Gefühl habe in der
Disco zu sein (Blaulampen) damit die Fixer
die Venen nicht finden. Dann weil ich zuerst
den Zugangscode für das Klo verlangen muss!
Wenn ich aber in der Disco bin befindet sich
der ganze Club auf dem Klo! Wenn ich auf der
Strasse herumlaufe werde ich die ganze Zeit
angequatscht ob ich Drogen kaufen will.
Und neuerdings fragen einen die Druffnigen
an der Bar ob der Drink angefangen oder fertig
sei. Sage ich: er sei Fertig, nimmt der Druffnige den Drink und trinkt den Rest aus!
Ich meine: muss denn das alles wirklich sein?
@ Aelpler
Es mag sein, dass ich nicht in denselben Lokalen verkehre, da mir diese Probleme unbekannt sind (ich kenne jedoch diverse andere Süchte aus eigener Anschauung mit anderer Perspektive). Daher mein konkreter Vorschlag: wie wäre es mit einem Wechsel der Lokalität? Man muss sich ja nicht gerade permanent in der Freizeit in die Problemzonen stossen, dann bleibt man auch hinsichtlich des Gesamtbildes etwas objektiver (und nüchterner).
Natürlich bleibt es jeder Person selber überlassen, wie weit sie die persönliche Freiheit anderer Menschen (und dazu zähle ich auch Drogenkonsum) respektieren wollen und wo man die Grenze ziehen will. Dass Menschen sich selber gefährden (wie auch immer, Extremsport, Geschwindigkeitsexzesse, Selbstverstümmelung etc.) ist der menschlichen Psyche aus meiner Sicht immanent. Eine Verdrängung dieses Problems hilft nicht, sondern schafft nur neue Problemzonen (konkret: indem man Drogensüchtigen den Barzutritt verbieten würde, wären auf der Strasse einfach die zwischenmenschlichen Probleme wieder etwas grösser, sprich du würdest vor der Bar angequatscht, ausgeraubt, verprügelt etc.).
Die menschliche Psyche baut nun mal zu einem gewissen Teil auf Verdrängen, beim einen mehr und beim anderen weniger. Dieser “Schutzmechanismus”, insbesondere bei Extrembelastungen, ist auch notwendig. Daher schlage ich vor, auf der anderen Seite anzusetzen und den Drogenkonsum zu entkriminalisieren und staatlich zu kontrollieren. Gleichzeitig muss den Menschen aller Generationen der Umgang mit Drogen richtiggehend gelernt werden (ich halte die bisherigen Informationen in diesem Bereich für ungenügend, insbesondere hinsichtlich Medikamentenmissbrauch). Die Tatsache, dass auf dieser Welt Drogen existieren, lässt sich nämlich mit Verboten nicht verändern, sondern nur leicht beeinflussen. Ich bin überzeugt, dass nach einer Legalisierung auch die deinerseits geschilderten Probleme wieder besser in den Griff zu kriegen wären.
@ Dreckfilter
Was heisst da persönliche Freiheit?
Drogen wie Heroin oder Kokain stehen
unter Strafe wie Tötung oder Körperverletzung
es werden auch nicht speziel Friedhöfe für
Tötungsdelikte und Morde gebaut oder?
@ Dreckfilter
Wechseln der Lokalität? Bei Mc Donalds?
Nein eine Legalisierung für Drogenkonsum
und freier Handel wäre wie eine Legalisierung
für Kannibalismus für Nahrung oder für öffentliches Duellieren mit Messern.
Und bei dem heutigen Genmanipulierten
Gras kann man da auch keine Ausnahme
mehr machen das ist auch schon gefährlich!!
@ alle Drogenlegalisierer
Da es ja schon Fixerstüblis gibt wieso gibt
es nicht auch Strassen für besoffene Autofahrer
oder Sterbewillige für Mörder?
Oder Wertgegenstände für Diebe?
Drogenmissbrauch ist tolerierte Anarchie
auf kosten der allgemeinheit!
Schon wenn ich auf einem oeffentlichen
Klo auf einer Blutlache ausrutsche oder
eine Spritze finde ich meine mein
Grossvater hätte sich die Seele aus
dem Leib gekotzt!
Wie wäre es mit Kontrollschilder für
Dealer die man Blitzen kann wenn sie
eine übertretung begehen?
Oder eine Krankenversicherung für Süchtige?
@ Aelpler
Du scheinst partout nicht akzeptieren zu wollen, dass Suchtverhalten (nicht nur Drogen-, auch Fress-, Arbeits- und Kaufsüchte etc. zähle ich hiezu) nun einmal bei jedem Menschen in irgendeiner Form vorkommen kann (und übrigens auch schon zu Grossvaters Zeiten vorkam, mit der Einschränkung, dass Drogen damals noch nicht ganz so effizient waren bis auf Alkohol). Es braucht keine Zweiklassengesellschaft mit einer Teilung in Süchtige und Nichtsüchtige, wie du sie sinngemäss forderst. Sie würde aus meiner Sicht nämlich wieder in einer Einklassengesellschaft, nämlich derjenigen der Süchtigen, münden. Das Problem ist nicht das Suchtmittel selber, sondern der Umgang mit den Ursachen von Süchten. In diesem Punkt sind deine Ansichten aber noch etwas unausgereift aus meiner Sicht. Solange keine Fremdgefährdung besteht vertrete ich die Auffassung, dass Süchte ausgelebt werden dürfen.
Uebrigens: seit wann gibt es Drinks im MacDo?
Älpler, das Thema hier geht um Alkohol. Deine niveaulosen und sehr wirren Postings tun da nichts zur Sache. Bitte beim Thema bleiben.
@ Sandro
Leider ist das Thema “Alkohol als Einstiegsdroge” niveaumässig schwierig
zu behandeln vorallem das Niveau der
süchtigen Fixer (Das sind nicht die
mit der Flasche)(oder dem Cüpli)
nimmt zusehends ab!
Und was verwirrt dich bei meinen “Postings” so?
@ Dreckfilter
Es gibt kein Recht auf Rauschgiftmittelmissbrauch auf oeffetlichen
Toiletten in Parks auf Spielplätzen für
KINDER u.s.w. und der Mc Donalds ist keine Bar!
Alkohol am Steuer ist auch streng Verboten!
@ Neueinsteiger dieses Blogthemas
Der “Dreckfilter” ist ein Blogpartner
beim Thema Alkohol als Einstiegsdroge.
Also kein dreckiger Jointfilter!
Ja Süchte dürfen ausgelebt werden am besten
frei von jeglichen Zwang und Einschränkung
freier Handel für alles für jeden Alters
Saubere Spritzen für jeden an jedem Ort
der Welt. Jeder hat das Recht auf Sucht
und Abhängigkeit auf Drogenversorgung
auf Lebenszeit anfangen kann man am besten
mit einfach zu beschaffenden Suchtmitteln
wie Alkohol oder Tabak dann Kiffen LSD
Heroin Kokain und dann beides zusammen.
Damit wir immer gut DRAUF sind!
Was soll man sonst wollen?
Es genügt langsam Aelpler… wenn du unbedingt schreiben musst, dann bitte im von anfang an im Trollwald. Dort kannst du dann beantworten was du für Drogen nimmst > im Trollwald gibts für dich einen eigenen Thread.
@ Georg Müller
Ja du hast recht. Wir sehen uns im Wald und
dann?
Meiner Meinung nach muss es keinen Einstieg
in ein Selbstzerstörerisches Suchtverhalten
geben wichtig wäre heute der Ausstieg von
den harten Suchtmitteln medizinisch möglich
zu machen. Also ich war nie abhängig von
harten Suchtmitteln ausser Rauchen und das was ich schreibe
entspricht schon der Realität auch wenn
in Gomiswald mir das niemand glaubt.
Nach der Vollnarkose im Spital konnte ich
ohne Enzugserscheinungen und Zwanggefühle
das Rauchen aufgeben.
Das war vor 2 Jahren seither keine einzige
Zigarette ich schwörs!
Vielleicht geht so etwas bei Heroin oder
Kokain auch wer weiss?
@ Aelpler
Schön wärs ja, wenn es bei harten Drogen mit dem Entzug auch so einfach wäre, doch muss ich aus deinem Posting nur schliessen, dass du keine Ahnung von den Realitäten hast / haben willst.
Uebrigens: Alkohol am Steuer ist nicht partout verboten (0,5 Promille sind grundsätzlich zulässig).
Suchtverhalten jeglicher Art wird sich nie verbieten oder vermeiden lassen, einzig der Umgang mit Suchtverhalten vermag zur Einsicht der einzelnen Betroffenen zu führen.
@ Dreckfilter
Also beschreibe doch mir einmal das von dem
ich keine Ahnung habe (glücklicher weise).
Die Idee mit der Vollnarkose kommt mir
ja nur wegen dem medizinischen Fortschritt
für weniger wichtige Dinge wie Kosmetik,
Fettabsaugen, Botox Spritzen usw.
Da gibt es ja auch noch das künstliche
Koma und solche Dinge.
Für diese Rauschsuchtproblematik muss
eine Lösung her und zwar schnell!
Ich appelliere hier an die Wissenschaft!
@ Aelpler
Du glaubst offenbar, dass sich der menschliche Wille tatsächlich zwangsweise beeinflussen lasse (zumindest hinsichtlich der Verabreichung von Narkosen). Tja, derart totalitäre Grundsätze vermag ich nicht zu teilen (das mündet dann in Zwanslagern etc., aber das hat die Menschheitsgeschichte doch eigentlich hinter sich, oder?). Nur zur Info teile ich dir mit, dass Narkosen häufig selber mit berauschenden Substanzen vorgenommen werden. Daraus sollte eigentlich schon genug ersichtlich sein, wie problematisch derartige Vorgänge beim Entzug harter Drogen enden könnten. An ein solches Spiel würde sich niemand heranwagen, denn ich befürchte, dass es in der Mehrheit der Fälle mit schlimmeren Zuständen enden würde. Aber wie immer: fragen sie ihren Arzt oder Apotheker…
@ Dreckfilter
Der Menschliche Wille ist bei einem Fixer
eh ausgeschaltet und durch die Sucht ersetzt
worden.
Es geht darum, dem Fixer sein Selbst ohne
Fremdbestimmung (Dealer) wiederzugeben
mit Zwangsheilung durch noch stärkere
Narkotika (Vollnarkose).
Drogensucht ist nur eine neue Form
des Leibeigentums.
@ Dreckfilter
Und das mit der Vollnarkose ist nicht unbedingt Utopisch ich
bin operiert worden und konnte mit dem Rauchen
sofort aufhören (vorher 1Päckli im Tag)!
Ich habe auch schon ohne Narkose
das Rauchen aufgegeben (war viel schwieriger).
Und ich habe im gegensatz zur Vollnarkose
dazumal wieder angefangen.
Schön wäre es wenn ein Mediziner diese
Idee aufgreifen würde.
Wunderbar wäre es wenn man Drogenkranke so
von der Sucht befreien und wieder in die
Gemeinschaft aufnehmen könnte.
@ Dreckfilter
Ja die Vollnarkose als Zwangsheilung für
Süchtige muss auch erst getestet werden.
Ich weiss ja nicht sicher wie da die
Wirkungen, Risiken sind.
Beschreibe doch mal das Leben eines
Schwerstabhängigen Fixers die Kosten
die Situation der Angehörigen.
Beispiel die Wohnung Toilette, Notschlafstelle
die nach Urin Stinkt mit Blutlachen
herumliegenden Spritzen Kot usw.
Müssen wir uns so vom Osten so Demütigen
Lassen. Verdienen wir nichts Besseres?
Der Alkohol kann nicht die Ursache für
dieses Elend sein Kiffen auch nicht.
@ Aelpler
Dass mit Narkosen die Symptome eines kalten Entzuges in gewissen Konstellationen verdrängt werden können, ist nachvollziehbar. Das Problem ist allerdings die psychische Abhängigkeit, welche ja auch bei dir offenbar zum Rückfall führte. Und genau dort ist der Wille der betroffenen Person entscheidend, welcher sich mit Narkosen kaum beeinflussen lässt.
Sorry, aber mit dem Beispiel deiner eigenen Person stützt du nur meine These, dass eben der Mensch nicht gezwungen, sondern nur überzeugt werden kann. Mit Narkosen lässt sich allenfalls in Einzelfällen der Weg zum entsprechenden Willen vereinfachen (das wird nach meiner Recherche übrigens bereits teilweise angewandt, allerdings sind die Feldversuche rar).
Das mit dem Leibeigentum begreife ich nicht so wirklich. Ich habe eigentlich nicht den Eindruck, dass Drogenabhängige derzeit analog zu Leibeigenen im Mittelalter ausgenützt oder gar “gehalten” werden. Und Zwangsheilung beinhaltet für mich die überwundenen Aspekte, welche bei Behinderten früher durchgesetzt wurden (Zwangssterilisationen etc.), und mündet im Gedankengut der Euthanasie (was willst du mit denen machen, bei denen statt einer Verbesserung eine Verschlechterung eintritt?). An die “Endlösung” der deinerseits vorgeschlagenen Strategie wage ich gar nicht weiter zu denken….
Und noch zur Info: mich graust es nicht vor menschlichen Exkrementen, gebrauchten Spritzen und Blutlachen, welche du regelmässig einflechtest in deine Postings. Ich bin auch mit zerplatzten und verteilten menschlichen Leibern nach Selbstmorden und ähnlichem beruflich bedingt vertraut. Die Abgründe der menschlichen Existenz sind viel tiefer, als es deine Postings zu Drogenfragen darzustellen vermögen und als du es dir wahrscheinlich vorstellen kannst.
@ Dreckfilter
Ja verglichen mit Szenen aus dem Mittelalter
ist es ja vergleichsweise harmlos das stimmt
schon. Das Problem neu dabei sind ja auch
Krankheiten wie HIV Hepatitis und so.
Die Kontrollierte Abgabe von dem Stoff
gibt es ja auch schon.
Ungerecht dabei ist die Kriminalisierung
des Hanfanbaus und Vertriebs neben den
Fixerstüblis bei denen man ja juristisch
Kapituliert.
Tönt so gemütlich: “Fixerstübli”!
Wieviele so “Stüblis” gibt es eigentlich
in Zürich schon?
@ Aelpler
Im Mittelalter gab es zusätzlich noch die Pest. Dass mit Spritzen Krankheiten übertragen werden können, ist nur eine Randerscheinung der Spritzennutzung, nicht des Drogenkonsums an sich (fast alle Drogen können sehr wohl auch ohne Spritzen konsumiert werden).
Ueber die Anzahl “Stüblis” kann ich leider keine Angaben machen, ich denke aber nicht, dass deren Anzahl etwas zum Suchtverhalten beiträgt. Diejenigen, die ich schon gesehen habe, machten mir keinen gemütlichen Eindruck.
@ Dreckfilter
Es geht auch darum das der Mensch auch
Fortschritte machen soll ich glaube dass
durch die allgemeine Liberalisierung von
stark reglementierten Dingen
Rückschritte inkauf genommen werden
müssen.
Regeln sind auch als Errungenschaften der
Gesellschaft anzussehen und nicht nur
als Einschränkung für den Einzelnen.
Im Mittelalter wusste man noch nichts
vom Alkohol. Und Opium kannte auch niemand hier.
nur Weihrauch und Pilze!
@ Aelpler
). Träum weiter…
Wie war das bitte? Im Mittelalter wusste man noch nichts vom Alkohol? Wein ist seit der Römerzeit allseits bekannt, Bier seit dem frühen Mittelalter wenn ich nicht irre. Glaubst du wirklich, dass die Menschen die berauschende Wirkung nicht kannten? Die Adligen tranken nur Wein (weil selbstdesinfiszierend
Regeln sind aus meiner Sicht nur dort zu setzen, wo sie zum Schutz des nächsten notwendig sind. Die dem Mittelalter folgende Phase der Aufklärung hat uns gelehrt, dass Wissen wichtiger ist als Regeln. Daher ist auch zwingend eine Instruktion im Umgang mit Drogen vor einer Liberalisierung notwendig, wie ich es schon ausgeführt habe (auch wenn ich nicht gerne auf eigene, alte Posts verweise).
@ Dreckfilter
Von “Alkohol” wusste man nichts glaube mir
den Begriff kannte man nicht im Mittelalter.
Man trank schon auch um des Rausches willen um
die Wette
der Beste war der der nicht besoffen wurde!
Es gab damals noch keine Chemiker!
@ Dreckfilter
Ich möchte nochmal auf die Süchtigenszene
wie sie sich Aktuell in Zürich darstellt
zurückkommen wieviel Geld benötigt ein
Abhängiger pro Tag etwa um seine Sucht
zu befriedigen?
Und wieviel Stoff bekommt er vom Staat?
Das Methadonprogramm muss auch von
einem Arzt begleitet werden. Was Kostet das?
Und wieviele Süchtige leben in Zürich?
Wer bezahlt diese Wohnungen?
@ Aelpler
Nein, im Mittelalter gab es nur Alchimisten, da hast du recht. Diese hatten aber keine schlechten Kenntnisse über die Wirkung von Alkohol (dazu braucht es nun wirklich keinen Dr. chem.). Der Alkoholkonsum pro Kopf war aber wohl deutlich höher als heute, insbesondere in gehobeneren Gesellschaftsschichten.
Dass Suchtprobleme Kosten verursachen, kann nicht verheimlicht werden, sollte aber zu den Ausgaben, welche benötigt werden, um Drogendelikte aufzuklären, in Relation gestellt werden. Glaubst du, dass das Polizeiheer und die Justizbeamten, welche sich damit befassen müssen / dürfen, gratis sind? Es gäbe weitaus verfolgenswertere Delikte (nein, damit meine ich nicht Strassenverkehrsübertretungen). Dass Süchtige eher in Ballungszentren leben aufgrund der höheren Anonymität, ist eine Tatsache, welche ich ebenfalls nicht verschweigen will.
@ Dreckfilter
Die neueste Razzia in einem Club in Zürich
hats ja wieder gezeigt: Das sind eh alles
numeno Druffnigi! Was solls!