Eine “Zeitung”, welche…
Eine Zeitung, welche Ihre Leserberatung verkauft, welche Anzeigen als redaktionelle Berichte tarnt, welche wissenschaftliche Studien falsch wiedergibt, welche ganze Artikel an Anzeigenkunden verkauft, sich direkt an Chauvinisten richtet, im Sommer auch mal eine Story künstlich mit nicht zu belegenden Zahlen “aufbläht“, welche ihren Lesern Bären aufbindet, welche behauptet, schon vor sechzig Jahren berichtet zu haben, welche auch mal wildfremde Frauen völlig themenfremd abbildet, welche nichtmal weiss, wer der SVP Präsident ist, welche gegen Bares jeden unsinnigen Mist abdruckt, ist die meistgelesenste Zeitung der Schweiz.

also ich mag 20 minuten
20min ist auch eine der wenigen zeitungen in der schweiz, die sich nicht an die richtlinien zur berichterstattung über suizid hält. wider besseren wissens werden in 20min sehr oft alle details zum suizid präsentiert, womöglich noch mit photo des ortes. dies obwohl man nachgewiesen hat, dass dies einen einfluss auf das verhalten potenziell suizidaler personen hat. ich hab der chefredaktion schon mehr als einmal geschrieben. entweder sind die zu dumm, oder aber einfach ignorant. fatal, gerade in einem solchen themengebiet.
Deshalb sind
Blogs die besseren Zeitungen
Blogs die besseren Zeitungen
naja, 20 minuten ist nicht schlimmste blatt der schweiz, mit dem blick kann es niemals mithalten.
20min ist einfach blabla, ausser sport und comics steht dort auch nix drin was wirklich interessant ist.
Nr. 1 : 20 Minuten
Nr. 2 : Blick
Nr. 3 : Ignoranz.ch (gratuliere Sandro)
i herzchen NZZ
[...] Aufgrund des schockierenden Artikels über die Meistgelesenste Schweizer Tageszeitung, habe ich mir gedacht, das interessiert doch sicher den Schweizer Presserat. Denn dieser ist gemäss seiner Webseite, zuständig für derlei unlauteres: Der Schweizer Presserat steht dem Publikum und den Medienschaffenden als Beschwerdeinstanz für medienethische Fragen zur Verfügung. [...]
[...] Mit ganzseitigen Inseraten (im eigenen Blatt) versucht die Internet-Redaktion des Werbeblatts 20 Minuten sich in der Schweiz als “die Newsquelle” zu empfehlen. “News is happening now” lautet der Claim welcher mit der Unterstützung von emotionsgeladenen Hurrikanbildern die Leser der Papierversion zum Klick auf 20min.ch verleiten soll. Die pingeligen 20min Leser des Pendlerblog haben diese grossmundige Eigenwerbung gestern auf die Probe gestellt um zu prüfen, ob 20 Minuten wirklich schneller als CNN ist. Das Ergebnis ist für die Pendlerzeitung vernichtend: 20 Minuten war nicht am schnellsten mit den Breaking News, war nicht am schnellsten mit der Aktualisierung, war nicht am schnellsten mit den Bildern, war nicht am schnellsten mit den Angaben zu den Toten, war nicht am schnellsten mit Analysen. Dafür waren sie am schnellsten mit der kommerziellen Verwertung des Unglücks: Bereits eineinhalb Stunden nach der Bombenexplosion, konnte man im 20-Minuten-Shop ein Buch zum Thema kaufen. [...]
[...] Sie nehmen täglich die meistgelesenste Zeitung der Schweiz auseinander und finden eigentlich immer Fehler. Seien es Anzeigen oder Publireportagen, die nicht als solche gekennzeichnet sind, oder eingekaufte Artikel von Inseratekunden, nichts entgeht den Argusaugen der Pendlerblogger. Dafür haben Sie auch schon viel Lob Hass erhalten. Gut informierte Quellen wollen die Urheber dieser Tiraden gar an der Werdstrasse ausgemacht haben, doch dafür haben wir weder Beweise noch ein schlecht betiteltes Symbolbild… Abgelegt unter: Propaganda Tags: 20minuten, 20min, tamedia, pendlerblog — Sandro @ 17:09 [...]