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Dürren, enorme Schäden für die Wirtschaft und Zehntausende Tote

Grünen Politiker die vor massiven Folgen der menschgemachten Klimaerwärmung warnen wirft man oft Panikmache oder Hysterie vor. Mal schauen ob nun auch die EU Kommission als “grüne Panikmacher” verschrien werden. Eine von ihr in Auftrag gegebene Studie hat nämlich ergeben, dass die Folgen des Klimawandels für Europa, neben angenehm warmen Wintern im Norden, im Süden durchaus drastisch werden:

Sollte sich das globale Klima bis 2071 gegenüber 1990 im Durchschnitt um 2,2 oder sogar 3 Grad Celsius erwärmen, könnten demnach insgesamt bis zu 36.000 beziehungsweise 86.000 Menschen an den Folgen sterben. [..] Der Studie der EU-Kommission zufolge könnten sich durch längere frostfreie Perioden in Nordeuropa die Ernteerträge um bis zu 70 Prozent erhöhen und in Südeuropa um mehr als ein Fünftel zurückgehen. Deshalb müsse der globale Ausstoß von Kohlendioxid sofort um 15 Prozent und bis 2050 sogar um bis zu 50 Prozent gesenkt werden, heißt es nach Angaben der dpa in der Studie.

(Quelle: Spiegel Online)

Also nicht den heutigen Stand beibehalten, sondern reduzieren! Ja, dies ist mit Einschränkungen für den Einzelnen Europäer verbunden. Kurzstreckenflüge für wenige Euros liegen halt einfach nicht mehr drin. Aber mal ehrlich, wer vermisst die?

Dieser Artikel wurde von Sandro am Donnerstag, 11. Januar 2007 in der Rubrik International und zu den Stichwörtern , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

7 Kommentare zum Artikel “Dürren, enorme Schäden für die Wirtschaft und Zehntausende Tote”

  1. Babylon am 11. Januar 2007 um 14:07

    Ich bin ganz deiner Meinung, genauso wie die Autofahrer- und Weltwochefraktion gleich wieder das Gegenteil behaupten wird.. history repeating im kleinen Massstab. Aber man kann das Thema nicht oft genug ansprechen, und vielleicht werden irgendwann die letzten Klimagallier ihre Köpfe aus dem Sand ziehen. Auch wenn es manchmal wohl nur die Lust an Streit und Provokation ist, die gewisse Beiträge gedeihen lässt..

  2. Grimsdottir am 11. Januar 2007 um 19:15

    Hä?

    “[...] die Ernteerträge um bis zu 70 Prozent erhöhen und in Südeuropa um mehr als ein Fünftel zurückgehen.”

    Insgesamt würde aber mehr geerntet werden, ist das nicht gut? Und dann aus der Tatsache, mehr ernten zu können, die Folgerung ziehen, dies verhindern zu müssen? Oder hab ich halt den Gesamtkontext nicht, weil ich nicht den ganzen Quelltext gelesen habe?

  3. Rico am 11. Januar 2007 um 19:39

    Offenbar hat keiner der Weltuntergangs-Propheten die Sendung im ZDF gestern Abend (nach 22 Uhr) gesehen. Typisch. Wäre ja auch schade, wenn man ein Feindbild aufgeben müsste.

    So sicher ist nicht, dass das CO2 so klimaentscheidend ist. Vom Methan redet z.B. niemand.
    Sicher ist sowieso nur, dass nichts sicher ist.

  4. ninatest am 11. Januar 2007 um 20:56

    Wir beginnen doch gerade die ersten Einflüsse der Klimaerwärmung zu sehen. Klimaerwärmung bedeutet erstmal mehr Dürren und damit schlechtere Ernten. Nicht überall, aber weltweit gesehen ist die Tendenz vernichtend.

    Die Getreidepreise haben bereits Rekordhöhen erreicht und die Lagerbestände sind auf dem tiefstem Niveau seit 1972.

    Um nur die wichtigsten zu nennen seit 2001:
    Dürren in 2003 in Europa, Nordamerika und China.
    Dürren in 2004 in Indien.
    Dürren in 2006 in Australien (Ernteertrag MINUS 56%),

    Eine solche Häufung von extremen Wettersituationen gab es noch nie.

    Meine lieben Ignoranten, spätestens wenn das Brot doppelt so teuer wird als heute, beginnt bei Euch vielleicht mal die Glocke an zu bimmeln.

  5. Chevy am 12. Januar 2007 um 16:34

    @ninatest

    mit der Gentechnologie hat man schon Mais und Weizen gezüchtet der mit einem Bruchteil vom Wasser auskommt wie die herkömmlichen Pflanzen.
    (PS: Schau dir mal die Ernteausfälle vom Jahr ohne Sommer an, es wurde dann danach auch eine Eiszeit propagiert, in der wir uns heute befinden.)
    Das die Sendung vom ZDF hier nicht erwähnt wird ist Typisch, gesehen haben sie sicher einige, nur Warhaben will das hier niemand.

  6. ninatest am 12. Januar 2007 um 21:04

    Das Problem ist nur, dass ausserhalb der USA kein Mensch Genfood fressen will. Da können die Amis noch so lange schreien: technology will save us!

    Ich persönlich habe auch keine Lust, diese mit Hormonen (Wachstumshormonen) vollgepumpten US Steaks zu verzehren. Es wird immer klarer, dass die verzehrten Wachstumshormone im Fleisch die schlimmste Krankheit des Menschen, den Krebs, eben auch wachsen lässt. En Guete.

  7. 0815 am 15. Januar 2007 um 14:20

    @Chevy
    “mit der Gentechnologie hat man schon Mais und Weizen gezüchtet der mit einem Bruchteil vom Wasser auskommt wie die herkömmlichen Pflanzen.”

    1)zum mais habe ich nichts gefunden, ich gehe deshalb davon aus, dass das nicht stimmt.

    2)es gibt eine genveränderten weizensorte (gen HVAI1) die angeblich weniger wasser braucht als herkömmliche. allerdings nicht einen bruchteil davon sondern lediglich ein paar prozent weiniger. einen andere quelle behauptet zwar 87% weniger, was aber ziemlich unwarscheinlich sein dürfte (vergleich mit normalen wassersparenden pflanzen).
    ich gehe deshalb davon aus, dass das ein ähnlicher werbegag sein wird wie der golden-reis (vitamin A) und ein besserer erfolg mit einfachernen mitteln erzeugt werden kann (andere pflanzen zb. hirse, tropfenbewässerung statt sprinkler).

    PS: ich bin gespannt von welcher quelle du deine infos hast.

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