Doudou Diène – Uno-Sonderberichterstatter: “Die Schweiz hat ein Problem mit Rassismus und Diskriminierung!”
UNO-Sonderberichterstatter Doudou Diène attestierte der Schweiz Probleme mit Rassimus und Diskriminierung. Sorgen bereitet ihm, dass Rassismus zunehmend verharmlost wird, auch in der Politik.
Als besonders besorgniserregend sei Ihm das Niveau von physischer Gewalt und verbalem Rassismus bei der Polizei aufgefallen. Gefangene, besonders schwarzafrikanischen Herkunft würden zum Teil unhaltbar diskriminiert, gefolgt werden diese von Menschen aus der Balkanregion.
Weiter kommt er zum Schluss, dass in der Schweiz eine Banalisierung von Rassismus stattfinde. Als Beispiel aus der Politik verwies er auf das SVP-Plakat, wo farbige Hände nach dem Schweizer Pass greifen. BR Christoph Blocher wiegelte ab und sagte, das Plakat sei in keinster Weise Rassistisch motiviert gewesen – jaja, und die Kinder kommen vom Storch!
Nebst den politischen und wirtschaftlichen Problemen mit Rassimus, sei auch die Ebene der Geisteshaltung angesprochen. Diène schlägt vor eine “kultrelle Strategie” zu fahren um dem versteckten Rassismus in der Bevölkerung zu begegnen.

die uno hat schon keine anderen sorgen mehr – schön zu lesen.
die schweiz hat es sich mit ihrer verfehlten asylpolitik selber vergrault. und die scheinbaren opfer sind dank ihren kriminellen landsleuten ebenfalls nicht unschuldig daran, die statistiken sprechen klare worte.
dass jetzt die partei zur rechenschaft gezogen wird, die sich gegen die überfremdung wehren will, ist ohnehin klar. schade nur, dass ich von diesem “uno sonderberichtserstatter” nicht sehr viel halte.
Was bitteschön hat die Hautfarbe mit der Asylpolitik zu tun? Es ist eine typisch rechtskonservative Taktik, diese zwei Dinge miteinander zu vermischen, um dann zu schliessen, dass Menschen mit anderer Hautfarbe ja selber schuld sind, wenn sie durch rechtskonservative Schmutzkampagnen in einen Topf mit Kriminellen, die zufälligerweise ein ähnliches Äusseres haben wie sie, geworfen werden.
Solange Leute wie du zu blöd sind, um zu erkennen, dass die Diskriminierung wegen der Hautfarbe und die Asylpolitik zwei völlig verschiedene Dinge sind, braucht es solche Leute wie Doudou Diène, die den Rassismus thematisieren. Wie lange müssen wir noch zur Bekämpfung des Rassismus Geld zum Fenster hinauswerfen und das Antirassismusgesetz anwenden, bis auch der letzte Idiot begriffen hat, dass sich kein einziger Mensch seine Hautfarbe selber auswählen kann?
> Was bitteschön hat die Hautfarbe mit der Asylpolitik zu tun?
Wo bitteschön habe ich das behauptet?
menschen werden (auch von der polizei) nicht einfach so aufgrund ihres aussehens/herkunft unterschiedlich behandelt. wenn jemand kooperationswillig ist, wird auch anständnig mit ihm umgegangen.
aber stellt man sich quer und versucht der polizei das leben schwer zu machen, wird man eben entsprechend behandelt. und da ist es ganz egal ob es nun ein schweizer, albaner, italiener, österreicher, schwarzafrikaner oder engländer ist. wie man in den wald ruft, so kommt es zurück.
Schau dir das Posting oben nochmals an. Wo ist von der Asylpolitik die Rede? Nirgends. Es geht hier um Rassismus und Diskriminierung.
Und was heisst: «Die scheinbaren Opfer sind dank ihren kriminellen Landsleuten ebenfalls nicht unschuldig daran»? Wer ist hier woran nicht unschuldig? Und was ist denn genau mit der erwähnten «Überfremdung» gemeint? Ich bitte um Klartext!
Erstens geht es um Polizeigewalt: Offenbar ist das Verhalten der Polizei gegenüber Schwarzafrikanern ein anderes als gegenüber anderen Untersuchungshäftlingen. Ich weiss, dass die Arbeit eines Polizisten oft frustrierend sein kann und zu Überreaktionen führt. Das berechtigt aber niemanden, seinen Frust an Menschen auszulassen, indem man sie aufgrund ihrer Hautfarbe vorverurteilt. Das hat nichts mit mangelnder «Kooperationswilligkeit» seitens des Verdächtigen zu tun.
Zweitens geht es um die Banalisierung des Rassismus in der Politik: im Beispiel das Abstimmungsplakat mit der braunen Hand. Was haben sich die Werber und die verantwortlichen Parteileute wohl überlegt, damit sie ihr Zielpublikum erreichen können? Die braune Hand bewirkt einen rein emotionalen Abwehreffekt bei all jenen, die willkürlich Schwarzafrikaner mit Drogendealer gleichsetzen, was klar als rassistische Einstellung gegenüber dieser Gruppierung identifiziert werden kann.
So verstärkt man damit den Rassismus im Alltag. Wer möchte sich im Bus neben einen Drogendealer hinsetzen? Welche Firma möchte einen Drogendealer als Arbeitskraft einstellen? Etc. etc. Der Schwarze, der sich nichts zu Schulden kommen lassen hat, kann nur mit den Schultern zucken und sich fragen, was er denn falsch gemacht habe…
Dieser Doudou wäre besser beraten in seiner Heimat zu forschen, oder in der UNO selber, wo Verwandte von Kofi Annan in scmutzige Politik verwickelt sind.
Besserwissende UNO Bürokraten gehören aus unserem Land aausgewiesen,hier könnte und sollte der Wegweisungsartikel angewandt werden. Pariert er nicht, werfen wir ihn ins Loch.
Merke: Die Schweiz ist nicht dazu da, Asylanten zu vergolden.
Schade dass dieser Steuergeldfresse auch von unseren Steurgeldern seinen Wanst mästen kann.
Hoppla, mein Vorgänger, der Hobby-Schreiberling wäre wohl durch den PISA-Test gefallen. Aber Hochmut kommt eben vor dem Fall.
Ich erhalte zur Zeit massive Wahlpropaganda der Schweizer Demokraten:
Ein Auszug daraus: «Zum Glück sind die Menschen auf dieser Welt nicht alle gleich, sondern ganz verschieden. Ihrer jeweiligen Heimat angepasst. Darum gehören z.B. Europäer nach Europa und Afrikaner nach Afrika.»
Autsch! Gutmenschen haben eben supermegakrass einfache Lösungen parat. Wer solchen Quatsch verzapft gehört unverzüglich aus unserem Land ausgewiesen – am besten in ein Kriegs- oder Krisengebiet…
..aha..!
Da Thomas alle, die nicht seiner Meinung sind, als blöd bezeichnet, brachte ich die Energie nicht auf, meine Meinung zum Besuch dieses ehrenwerten Uno-Herrn Diène aus Senegal mitzuteilen. Nun las ich eben folgenden Kommentar aus der Feder von Prof. Eduard Stäuble aus St. Gallen. Besser und treffender hätte ich’s nicht schreiben können, darum möchte ich euch allen diesen Artikel nicht vorenthalten. Der letzte Satz ist das Tüpfchen auf dem i!
>
R.
Hier den Artikel, – ich weiss nicht, warum er nicht übernommen wurde:
Ich habe nicht alle, die nicht meiner Meinung sind, als blöd bezeichnet, sondern nur diejenigen, welche ständig die Diskriminierung wegen der Hautfarbe mit der Asylpolitik in Verbindung bringen. Das ist eine rein politische Taktik auf dem Buckel von unschuldigen Menschen – unschuldig in dem Sinne, dass sie sich ihre Hautfarbe nicht selber ausgewählt haben.
Ja, und ich bezeichne jene Leute als hirnlose Gutmenschen, welche ein «Multi-Kulti-Problem» heraufbeschwören, um das Problem wie folgt zu lösen: «Zum Glück sind die Menschen auf dieser Welt nicht alle gleich, sondern ganz verschieden. Ihrer jeweiligen Heimat angepasst. Darum gehören z.B. Europäer nach Europa und Afrikaner nach Afrika.»
Solche rassistischen Parolen zeigen, dass die Schweiz bei einem UNO-Berichterstatter wie Doudou Diène Rechtfertigung ablegen muss und dass das Antirassimusgesetz nötiger ist denn je…
@Thomas
Ich finde Du solltest hier nicht so freche Kommentare schreiben. Bist ja schon fast wie der “Georg Meier”.
Wenn Du anderer Meinung bist, dann kannst Du das ja vernünftig mitteilen. Bitte nicht mit Schlägen unter der Gürterllinie.
Ohne Begründung kann ich das Attribut «frech» nicht akzeptieren. Für mich ist es unter der Gürtellinie, wenn hier ständig die Rassismus-Problematik mit der Asyl-Problematik vermischt wird. Wer in diesem Sinne die Political Correctness strapaziert, hat kein Anrecht darauf, diese guten Gewissens einzufordern. Bis jetzt hat sich von den Schreibern, die besagte Vermischung praktizieren, niemand explizit von rassistischen Beweggründen distanziert (auch in der Diskussion zum Fall in Toggenburg nicht). Damit fahre ich fort, euch die Ideologie der Schweizer Demokraten zu unterstellen (Europäer nach Europa, Afrikaner nach Afrika!), die ich für unterste Schublade halte und in einem Rechtsstaat bedingungslos strafbar sein muss…
Die Kommentare von RonaldCH, Pete, AlphaPapaGolf und abraham zeigen ein neues Phänomen auf: Die Political Correctness ist mitunter den Rassisten schon so weit verbreitet, dass sie schon ein Problem damit haben , wenn man sie als Rassisten bezeichnet. Dabei wäre es glaubwürdiger, wenn sie offen dazu stehen würden, dass sie Diskriminierung ganz ok finden. Des weiteren lenken sie mit ihrer Political Correctness davon ab, dass sie eben tatsächlich Rassisten sind: womit bestätigt wäre:
“Die Schweiz hat ein Problem mit Rassismus und Diskriminierung!”
Nun, es hat nichts mit Rassismus zu tun, wenn man die hetzerischen Aeusserungen eines Uno-Sendlings brandmarkt.
Auch wir Schweizer sind nicht schuld dran, dass wir Schweizer sind, (Ausnahme die Papierlischweizer, die sich zum teil ihre Papiere ergaunert haben).
Vielmehr ist festzustellen, dass von vielen Ausländern, die sich an unserem System laben, die Schweiz, die Schweizer, die behörden und Institutionen aufs gröbste verunglimpft werden.
Wenn socleh Leute zu Recht in die Schranken gewiesen werden, brauchen wir keine Doudous die hier ihre ungeputzte Nase in unsere Angelegenheiten stecken und uns bei der Uno und der Weltöffentlichkeit anschwärzen.
Ich versuche noch einmal, Prof. Stäubles Kommentar zu Herrn Diène einzufügen. Vielleicht klappts doch noch. Stäuble bringts auf den Punkt, obwohl ich schon voraussehe, dass Thomas und worldtraveller sich herrlich daran ärgern. Macht aber nichts, was wahr ist bleibt wahr:
Das hat uns gerade noch gefehlt! Schickt uns die UNO einen Herrn Doudou Diène aus Senegal auf den Hals, und der soll kontrollieren, wie es bei uns um «Rassismus und Intoleranz» stehe. Der Herr Diène hat sich ein paar Tage bei uns umgesehen und erklärt uns dann: Wir hätten keine politische Gesamtstrategie, wir brauchten ein Gesetz gegen Fremdenfeindlichkeit (was wir ja bereits haben), und der Staat müsse mehr Mittel für Erziehung und Aufklärung zur Verfügung stellen. Auch der Polizeimacht er Vorschriften, wie sie sich bei der Kontrolle von Drogenhändlern zu verhalten habe. Er hat sich offenbar nicht gefragt, warum es denn bei uns so viele Ausländer gibt (22%) und so viele echte und unechte Asylanten. Wenn es denen hier nicht wohl gefiele, warum sind sie denn da? Und warum kommen «Asylanten» ausgerechnet zu uns, wo es doch um «Rassismus und Intoleranz» bei uns so schlecht bestellt ist? Jeder vernünftige Mensch ist bei uns gegen Fremdenangst, gegen Fremdenfeindlichkeit oder gar Fremdenhass so lange sich die Fremden an unsere Ordnung und Gesetze halten und sich keine Delikte zuschulden kommen lassen. Herr Diène hat uns keine zusätzlichen Belehrungen zu erteilen. Das tut hierzulande schon zur Genüge der Herr Professor Kreis.
Diese Doudous und Konsorten agieren unter der Schutzmacht UNO, mit tatkräftiger Mithilfe von heimatmüden Gesellen wie eben Georg Kreis einer ist.
Ziel dieser Agitation ist es, die Schweiz und ihre Institutionen kaputtzumachen und durch einen multi-kulti Gutmenschenstaat zu ersetzen. In Teilbereichen zeigt diese Strategie schon Erfolg.
Wer für unser land Eintritt, der wird unter Führung von G.Kreis verbal windelweich geprügelt.
Ich mag den Georg Kreis auch nicht sonderlich, aber es braucht Leute wie ihn, die den Mörgelis und Schlüers hierzulande das Maul stopfen.
Was schreibt zum Beispiel Rudolf zum Fall von Toggenburg?
«Ich persönlich bekunde Mühe mit der Akzeptanz andersfarbiger bzw. -artiger in unserer Gesellschaft! [...] Wieso sollen wir uns diesem Multikultiwahn einiger Politiker und Grosskonzerne unterwerfen?
Bezüglich des Themas, finde ich es seltsam, gesellschaftliche Usanz provokativ umzustossen. Noch vor hundert Jahren hätte man den Besagten verbrannt!»
Ich hoffe, dass er damit nicht meint, man solle Andersfarbige verbrennen lassen (wie einst der andere Dölf).
Was schreibt abraham dazu?
«ich orientiere mich nämlich dem grundsatz, dass menschen unterschiedlichen rassen/kulturen grundsätzlich nicht zusammenpassen und daher auch in ihrer kultur getrennt leben sollen. das gesamte multi-kulti getue funktioniert nämlich nicht, da bin ich überzeugt.
damit meine ich, dass schweizer in der schweiz leben, balkaner in den ländern des ex-jugoslavien, spanier in spanien, afrikaner in ihren ländern etc. das schliesst nicht aus, dass man in anderen ländern zieht, aber immer mit der bedingung, sich anzupassen.»
Diese Ansicht ist etwas weniger unverblümt, aber sie bringt ebenfalls offen die Meinung zum Ausdruck, dass Menschen verschiedener Rassen auch verschieden sind. Durch die Gleichsetzung von Rasse und Kultur will abraham sagen, dass zwischen Äusserlichkeiten und Verhalten eine Korrelation besteht. Diese These kann jedoch empirisch leicht widerlegt werden – Rassismus existiert nur in den Köpfen frustrierter Leute.
Zum «Multi-Kulti»: Vielleicht sollten sich RonaldCH und Konsorten mal überlegen, ob sie hier nicht auf ein imaginäres Feindbild eindreschen. Ich verstehe unter «Multikultur» nicht, dass sich Parallelgesellschaften entwickeln sollen wie in Frankreich. Wer in der Schweiz leben will, hat sich gefälligst den hiesigen Gesetzen zu unterwerfen, die Landessprache zu lernen und sich zu integrieren. Punkt.
Zum Herrn Stäubli kann ich nur soviel sagen: Er vermischt genau wie ihr die Asyl- mit der Rassismus-Problematik. Wo hat er bloss seinen Professorentitel geklaut?
> Diese Ansicht ist etwas weniger unverblümt, aber sie bringt ebenfalls offen die Meinung zum Ausdruck, dass Menschen verschiedener Rassen auch verschieden sind.
ja, diese Meinung vertrete ich, und dazu stehe ich auch. Menschen sind verschieden.
> Durch die Gleichsetzung von Rasse und Kultur will abraham sagen, dass zwischen Äusserlichkeiten und Verhalten eine Korrelation besteht.
Nein, die Äusserlichkeiten haben keinen Einfluss auf das Verhalten, lediglich die Kultur/Erziehung/Bräuche etc. mit denen sie aufgewachsen sind.
“Nun, es hat nichts mit Rassismus zu tun, wenn man die hetzerischen Aeusserungen eines Uno-Sendlings brandmarkt.
Auch wir Schweizer sind nicht schuld dran, dass wir Schweizer sind, (Ausnahme die Papierlischweizer, die sich zum teil ihre Papiere ergaunert haben).”
Und auch diese Äusserung ist nicht rassistisch? Wer also von aussen kommt, ist ein Gauner? Und die Yakin-Brüder? All die anderen Sportler, die man so schnell eingebürgert hat, weil man sie im Nationalteam der jeweiligen Sportart haben wollte? Donghua Li z.B.?
Eure Welt ist schon sehr einfach.
Zu Kreis: Wahre Heimatliebe zeigt sich eben nicht darin, dass man seinem Land ohne jede Kritik gegenübersteht. Und Georg Kreis ist ein hervorragender Historiker, seine Arbeit ist wissenschaftlich fundiert, und dass er Kritik übt, zeigt, wie ernst er unser Land nimmt. Falls ihr einer anderen Meinung seid, dann bringt Fakten. Aber von euch hat ja nie jemand irgendetwas von Kreis gelesen, wie immer ist es einfacher, Voraburteile zu reproduziere, als sich eine eigene, fundierte Meinung zu bilden.
Nun ist es wirklich schwierig, der absoluten Wahrheit auf die Spur zu kommen. Das wurde aber schon vor Urzeiten erkannt, weshalb man die wissenschaftliche Methodik entwickelt hat. Kreis hält sich strikt daran und findet sich so in Übereinstimmung mit allen Regeln der Geschichtsforschung. Euer Schweiz-Bild aber basiert auf Märchen, Teilwahrheiten und, vor allem, dummdreisten Klischees. Das hat nichts mit Heimatliebe zu tun.
Wenn man euch so zuliest, ist man froh, gibt es Gebildete wie Kreis, die sich mit dem Rassismus hierzulande beschäftigen. Ihr seid nämlich schon recht widerliche Rassisten, und ich bin froh, euch nicht persönlich zu kennen. So viel unreflektierte Blödheit ist mir kaum je begegnet, immerhin tut ihr dem Titel dieses Forums alle Ehre. Aber mir ist nicht klar, was ihr hier eigentlich genau wollt. Dieses ist ein kritisches Forum, es stellt sich GEGEN die Ignoranz; Schaufenster für Ignoranz, wo ihr euch im braunen Licht sonnen könnt, gibts genug.
Und jetzt wird es sicher wieder heissen, ich sei “frech”. Grins. Wie immer: Rechts darf man austeilen und beleidigen, aber wehe jemand von der anderen Seite des Politspektrums nimmt sich dasselbe Recht heraus.
Nein, die Äusserlichkeiten haben keinen Einfluss auf das Verhalten, lediglich die Kultur/Erziehung/Bräuche etc. mit denen sie aufgewachsen sind.
Okay, darin sind wir uns einig. Abgesehen von trivialen Beispielen wie dem rothaarigen Albino-Typ, der tagsüber vorsichtig sein muss, um keinen Sonnenbrand zu bekommen, hat die Rasse wohl keinen Einfluss auf das Verhalten. Demzufolge muss man das Problem krimineller oder verhaltensauffälliger Asylanten auf andere Faktoren zurückführen wie z.B. die Korruption oder dem Chaos in den Ländern ihrer Herkunft. Das «Problem» mit den Asylanten muss durch Ursachenbekämpfung behoben werden: Stichwort Menschenrechtspolitik (auch wenn diese oftmals konträr zu wirtschaftlichen Interessen steht). Solange die Menschenrechte auf der Welt noch mit Füssen getreten werden, müssen wirtschaftlich solide Länder gefährdeten Menschen Asyl ermöglichen.
Jetzt habe ich wieder über Asylpolitik geschrieben, aber eigentlich ging es hier um Rassismus. Daher hier noch ein kurzer Kommentar zu den Scharfmachern der SVP: Wenn man vorgibt, mit einer braunen Hand, die nach einem Schweizer Pass greift, den Wählern die eigene Asylpolitik erklären zu können, ist das beschämend darum, weil erstens Symbole keine Argumente sind und zweitens weil man damit suggeriert, dass ein Zusammenhang zwischen der Hautfarbe und kriminellen Ausländern bestehe. Darüber dass letzteres nicht der Fall ist, sind wir ja derselben Meinung (siehe oben). In diesem Sinne wäre die braune Hand, die nach dem Schweizer Pass greift, vergleichbar mit einem Porträt von Christoph Mörgeli mit einem Hitlerschnauz…
richtig, es gibt aber auch noch andere faktoren.
ich mache jetzt mal eine subjektive aussage: “Menschen z.b. aus dem ehemaligen jugoslavien haben eine niedrigere hemmschwelle für tätlichkeiten und gewaltakten, besitzen einen ausgeprägten wortschatz an beleidigenden wörtern und wenden diese schneller und ungehemmter an und nutzen eine gaunerische gelegenheit eher aus.”
dies ist keinenfalls so gemeint, wie es klingt. es ist lediglich meine interpretation der statistik, wenn man bedenkt wie hoch der ausländeranteil bei straftaten ist. da hinein fliesst das subjektive empfinden beim lesen von zeitungsartikeln zu diebstahl, raub, mord und andere tätlichkeiten. und zuguter letzt die eigenen erfahrungen mit den oben genannten personen (“hei man wotsch problem”, “halt dini scheiss frässe man” etc).
wenn du meine obige interpretation nun als rassistisch definierst, dann musst du dir im klaren sein, dass damit die realität unterdrückst.
nochmal kontrket, damit es keine verwechslung gibt: für mich ist “jugos sind alle doof” ganz klar rassistisch, hingegen “jugos verursachen verhältnismässig mehr straftaten als schweizer”, ist keinenfalls rassistisch. dass dabei die “jugos” nicht gut weg kommen ist mir klar, aber man muss deswegen nicht gleich alles gefallen lassen und rein statistisch muss es einen geben, der schlechter weg kommt.
ja, die frage ist nur: wie vielen? darf es sein, dass diese gefährdeten menschen unser land regelrecht überschwemmen, die zweitgrösste bevölkerungsgruppe ausmacht und uns dermassen hintergeht? ich bin dafür dass man gefährdeten menschen hilft und sie vorübergehend aufnimmt, aber dann erwarte ich auch entsprechenden dank.
@Thomas
Glaubst du die Engländer und Franzosen hätten nicht auch den Wunsch und die Vorstellung gehabt, dass die Immigranten ihre Gesetze beachten und ihre Sprache lernen sollten? Was sollen sie nun deiner Meinung tun, wo es offensichtlich trotz allem linken Optimismus in die Hosen gegangen ist und sich völlig abgekapselte Ausländer-Ghettos gebildet haben, die sich heute teilweise ausserhalb staatlicher Kontrolle bewegen? – Immigration hat viele Facetten und es hat nichts mit Rassismus zu tun, wenn Bürger warnen und Opposition anmelden gegen den Multi-Kulti Wahn. Ich habe den Verdacht, dass du irgendwie ein Nutzniesser der Multi-Kulti Szene bist, – warum sonst müsstest du dich so aufregen über alle Bürger, die Bedenken haben über die heutige Entwicklung in unserm Lande.
Dass sich in England oder Frankreich Ghettos gebildet haben, ist richtig. Nur darf man dies erstens nicht pauschal allen Immigranten in die Schuhe schieben und zweitens hat die Problematik auch viel mit der Armut und Arbeitslosigkeit zu tun.
Da ich nicht weiss, was du genau unter einer «Multi-Kulti-Szene» verstehst, kann ich dir nicht antworten, ob ich dazugehöre. Meine Hautfarbe ist ein durchschnittliches Rosarot und ich bin hier geboren mit Muttersprache Züridütsch (oder so was ähnliches). Da ich in der Schwulenszene verkehre und oft Leuten mit einer anderen Hautfarbe oder Kultur begegne und so gut wie nie schlechte Erfahrungen mit diesen gemacht habe (vermutlich weil Homos alle in «demselben Boot» sitzen), halte ich es für eine eklatante Ungerechtigkeit, wenn man diese mit kriminellen und verhaltensauffälligen Ausländern in einen Topf wirft.
Was kriminelles Verhalten betrifft, so bin ich schon sowohl Menschen fremdländischen Aussehens als auch Schweizern («Hey Mann, wotsch eis i d’Fressi») begegnet. Diesbezüglich stufe ich gewisse Schweizer nicht als geringeres Bedrohungspotential ein. Ich könnte von meinem «weissen» Nachbarn erzählen, der nachts um 2 Uhr, die Türe derart zuschlägt, dass alle aufwachen, oder von meinem Nachbar, der ein Jesus-Bild auf die Türe geklebt hat und uns abends um 11 Uhr mit überlauter Techno-Musik beglückt. Aggression ist etwas, das ich als eine anthropologische Konstante (d.h. unabhängig von Hautfarbe oder Ethnie) betrachte, die nur durch die Kultur überformt (was nicht heisst: ausgemerzt – vgl. Freuds «Unbehagen in der Kultur») werden kann.
Aber ich gebe zu, dass einige «Jugos» Autoraser sind genauso wie jene Wirtschaftsstudenten vom Züriberg, welche mit den letzten Kokainresten in der Nase vom Vorabend im Kaufleuten mit ihrem neuesten Porsche bei ihren Lieblings-Chicks angeben wollen. Dass dies bei «Jugos» statistisch übermässig der Fall sein soll, könnte ich nachvollziehen, denn Macho-Allüren sind in diesen patriarchalisch strukturierten, auf Autorität gegründeten Ländern immer noch weit verbreitet (so wie es das auch bei uns noch gibt). Womit wir wieder beim Thema Kultur/Erziehung/Bräuche sind.
Nochmals zu den Asylanten (obwohl es hier ursprünglich um Rassismus ging und nicht um Asylpolitik): Ich bin tatsächlich der Meinung, dass, solange wir von ausgelagerter Billigarbeit, wirtschaftlichen Gewinnen auf Kosten der Drittweltländern etc. profitieren, es nur ein Akt ausgleichender Gerechtigkeit ist, Verfolgte, Flüchtlinge etc. bei uns aufzunehmen, unabhängig vom Risiko, dass sich darunter Kriminelle oder Sozialfälle (z.B. Kriegstraumata) befinden könnten. Die Frage, im Rahmen welcher Standards («Privilegien») wir diese behandeln wollen, ist dabei unabhängig von der Frage, wie viele wir aufnehmen wollen, zu beantworten, wobei mir letztere Frage ehrlich gesagt wurscht ist…
Ist das der Friede, von dem die internationalen Hassprediger, Pardon, Menschenrechterzieher immer sprechen?
Der Kongolese Doudou Diène ist ein Paradebeispiel für Volksverräter, die aus Profitgier über die Leichen der eigenen Landsleute gehen. Während die internationalen Verfechter der Demokratie die Kongolesen zu den Wahlurnen prügelten, lies er es sich bestimmt gut gehen in New York oder sonst in irgend einer Business Lounge.
Ich hoffe doch inständig, dass diesem Friedensbotschafter niemand den Hals aufschlitzt, oder ihn am nächst besten Baum aufhängt.
Diène ist Senegalese, Senegal liegt in W E S T A F R I K A, Kongo in Zentrallafrika.
Diène’s Bericht beschreibt die Zustände wie sie sind.
Nebenankläger, deine Phrasen können dümmer und schlechter recherchiert nicht sein.
WTF – “Schwarzafrikaner” = “Asylanten”?
Schon mal gehört, dass “Schwarzafrikaner” auch andere Rollen besetzen können als die des kriminellen Asylschmarotzers?
Ganz zu schweigen von Leuten afrikanischer und schweizerischer Herkunft, die ebenso Rassismus erfahren – und das nicht zu knapp.
Wie sagte doch dieser Junkie neulich im Trämmli zu dem afrikanisch-schweizerischen 12-jährigen der zusammen mit seinen weissen Kollegen ein bisschen Lärm machte? “Diese Scheissausländer können sich einfach nicht integrieren” – sagt der Drogenabhängige Ausseinseiter zu einem sich seinem Alter entsprechend ganz normal verhaltenden Bub der der Bezeichnung Ausländer noch nicht mal gerecht wurde.
“Diène’s Bericht beschreibt die Zustände wie sie sind.”
Klar. Dann kannst du mir sicherlich auch erklären, wie er in seinem Kurztrip in der Schweiz seinen seriösen Bericht zustande kommen liess? Ich vermute fast, es war die Weltwoche, die diesen scheinheilligen Toleranzprediger entlarvt hatte. Schade ist, dass ich diesen Artikel nicht mehr finde.
“Dann kannst du mir sicherlich auch erklären, wie er in seinem Kurztrip in der Schweiz seinen seriösen Bericht zustande kommen liess?”
Warum sollte ICH?
Denk doch selber darüber nach, wie ein solcher Bericht zustande kommt.
Noch keine Entwarnung. Ganz im Gegenteil.
“UNO-Berichterstatter: Rassismus bricht wieder aus”
http://www.baz.ch/news/index.cfm?ObjectID=C7E02EDA-1422-0CEF-70AAF105444EFBD2
Danke SVP!