Dossier ‘Widerstand gegen Atel-AKW’
Einige Links und Infos rund um den Widerstand gegen das von ATEL geplante neue Atomkraftwerk in der Schweiz. Liste wird laufend ergänzt.
Medien/Blogberichte:
- Rote Karte für die ATEL: die Schweiz braucht kein neues AKW. (umweltnetz.ch)
Das Gesuch ist hochgradig verlogen und energiepolitischer Unsinn – die ATEL hat dafür die rote Karte verdient! - Die Nachbarn sind erbost über neue AKW-Pläne (Tagesanzeiger)
Die Pläne für ein neues AKW in Gösgen stossen in Österreich und Süddeutschland auf Widerstand. Der Vorarlberger Landeshauptmann kritisiert das Vorhaben der Atel sogar offiziell. - Rote Karte für ATEL: ATEL-Chef bekennt sich zu Dinosaurier Technologie (lilith2.net)
Atel Chef, Giovanni Leonardi, spricht von der Aussicht auf eine “demokratische, sachliche und faire Auseinandersetzung” im Kampf für seine gewalttätige Technologie. - Vielen Dank, Atel! (WOZ)
Die Anti-AKW-Bewegung begann in Gösgen – und genau dort will nun die Atel den ersten neuen Meiler bauen. Das Rahmenbewilligungsgesuch ist eingereicht. Aber was für ein AKW wollen sie eigentlich? - Gesuch für neues Atomkraftwerk im Solothurner Niederamt – Jetzt geht’s los! (Greenpeace)
Wie schon länger zu erwarten reicht der Stromkonzern ATEL heute das Gesuch für einen AKW-Neubau ein. Und natürlich argumentiert sie mit Worthülsen wie «Versorgungssicherheit» ohne an Alternativen zu denken und «Nachhaltigkeit» ohne die Frage der Entsorgung gelöst zu haben. - Widerstand gegen neues AKW von Atel Grüne Partei
Die Grünen Schweiz werden jeden Versuch, in der Schweiz ein neues AKW zu bauen, entschieden bekämpfen. Wir werden – zusammen mit der Allianz Stopp Atom – das Referendum gegen das Rahmenbewilligungsgesuch der Atel ergreifen. Die Grünen verlangen einmal mehr einen Kurswechsel: wir verlangen Investitionen in Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Das ist ökologischer, sicherer und wirtschaftlicher als der unsinnige Bau neuer AKW.
Diskussionen im Forum:
Widerstand:
- Gemeinsam für eine Zukunft ohne Atomkraft
Die Allianz Stopp Atom will den Bau neuer Atomkraftwerke in der Schweiz verhindern. Um dieses Ziel zu erreichen, bringt die Allianz Probleme, Risiken und Sicherheitsmängel der Atomkraft ins Bewusstsein der Öffentlichkeit und zeigt auf, dass Atomenergie weder für die Stromversorgung der Schweiz noch für den Klimaschutz eine Lösung bedeutet.
Fakten zur Dinosauriertechnik “Atomkraft”
- Fakten zur Atomenergie
Die Schweiz hat keine Uranmienen, keine Atomkonzerne, keine Uranprozessierungsanlagen, keine Anreicherungsanlagen und keine Endlager. Es ist völlig absurd zum Schutz von Oligopolen und ideologischen Gründen ineffiziente, teure, ausländische Atomkonzerne zu fördern, nur um letztlich die Anzahl Klumpenrisiken und unsere Abhängigkeit von begrenzten ausländischen Rohstoffen erhöhen zu können. - Volkswirtschaftliche Betrachtungen zur Atomkraft in der Schweiz (PDF)
In die richtige Richtung geht dann viel eher solche Projekte/Ideen:
- Das 2000-Watt-Spital
Mit Erdwärme, optimierter Technik und einer kompakten Gebäudeform lassen sich die CO 2 -Emissionen und der Energieverbrauch eines Gebäudes massiv senken. Dies gelingt aber nur, wenn Architekten und Ingenieure umdenken, wie die Erneuerung des Triemlispitals zeigt. - Zürich steigt aus der Atomenergie aus
Der Zürcher Stadtrat will den Ausstieg aus der Atomenergie und die Reduktion von CO 2 -Emissionen als erste Schweizer Gemeinde in der Verfassung festschreiben.

http://www.welt.de/politik/article2137310/Die_sieben_Mythen_von_der_boesen_Atomkraft.html
deshalb Atomkraft-ja bitte!!
Ja, dieser Artikel ist ja wahnsinnig überzeugend. Z.B. das Kapitel zum Atommüll hat mich also total überzeugt. Ist ja gar kein Problem. Können wir ja im Garten von Nikae52 verbuddeln…
Ich habe gelernt, dass Atommüll problemlos ist, aber wie vergraben wir die erheblich strahlenden Alpen?
Ratet mal wohin ich bald gehe -jetzt muss ich mich davor fürchten!
Nikae52,
was hast Du gegen die Schweizer Volkswirtschaft, dass Du Schweizer Kapital unbedingt einem versagerhaften, französischen Staatskonzern schenken möchtest?
Die Schweiz hat dummerweise keine Uranmienen, keine Atomkonzerne, keine Uranprozessierungsanlagen, keine Anreicherungsanlagen und keine Endlager.
Es gibt zuverlässigere, unabhängigere, sichere, billigere, sauberere, schnellere und vorallem Schweizer Lösungen!
Die Schweiz kann Technologie aber keine Rohstoffe exportieren!
Was da die Grünen erzählen, ist alles Mist, gezielte Panikmache zwecks Legitimation ihrer Daseinsberechtigung. Eine Anmassung und Frechheit sind die Einmischungen des Vorarlberger Landeshauptmanns Saus- oder Schweinegruber. Es geht diesen einen Scheissdreck an, was in unserem Land läuft, er soll besser dafür schauen, dass sein Schweinestall im westlichen Teil Oesterreichs wieder ansehnlicher und sauberer wird. Die Oesterreicher haben sich auch bei den Tschechen angemasst, laufend gegen Temellin Stimmung zu machen. Die Tschechen haben das einzig richtige gemacht. Das AKW Temellin durchgezogen und den Oesterreichern kurz und bündig zur Antwort gegeben, ihr könnt uns am
Arsche lecken.
Dass die Links-Grünen, um auch noch ihre Daseinsberechtigung zu legitimieren, gegen jegliche Art von AKW Panikmache und Angstmacherei veranstalten, ist mehr als klar. Dass aber auch noch der vorarlbergische Mufti namens Sau- oder Schweinegruber meint, sein Maul auch noch aufreissen zu müssen, ist Anmassung pur. Die Oesterreicher haben schon einmal probiert, bei den Tschechen wegen des Baus des AKW’s Temellin dauernd Proteste einzulegen und eine Stillegung zu bewirken. Die Tschechen haben darauf die richtige Antwort gegeben. Mischt Euch nicht in fremde Angelegenheiten ein und haben den Oesterreichern unverblümt den Götz zitiert.
Walti, hast du deine Beruhigungstabletten nicht genommen heute, dass du gleich so unanständig wirst?
Die Österreicher haben sehr wohl ein Recht, sich gegen Atomkraftwerke in ihrer Nähe zu wehren. Vielleicht ist dir der Atomunfall von Tchernobyl nicht bekannt, Atomare Verseuchung kennt keine Landesgrenzen.
Hast Du denn, abgesehen von deinen unflätigen Frechheiten (btw: keine Kinderstube?) auch noch inhaltliche Argumente zur Diskussion?