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Dossier Ozonbelastung

In den Sommermonaten wird der zulässige Grenzwert von Ozon in der Luft sehr häufig massiv überschritten. Wikipedia meint zur Gesundheistgefärdung von Ozon:

Die EU hat schon seit längerer Zeit Richtwerte für die Ozonkonzentration festgelegt. Keine Gefahr für die Gesundheit besteht laut EU-Richtlinie durch Ozon unter einem Gehalt von 110 µg/m³. Ab einem Ein-Stunden-Mittelwert von 180 µg/m³ erfolgt die Unterrichtung der Bevölkerung, da bei dieser Konzentration die Leistungsfähigkeit empfindlicher Menschen bereits beeinträchtigt werden kann. Ab ungefähr 200 µg/m³ Ozon können Symptome wie Tränenreiz, Schleimhautreizungen in Rachen, Hals und Bronchien, Kopfschmerzen, verstärkter Hustenreiz, Verschlechterung der Lungenfunktion auftreten. Ab einem Ein-Stunden-Mittelwert von 360 µg/m³ werden Warnungen ausgesprochen, da ab dieser Konzentration Gefahr für die menschliche Gesundheit bestehen kann.

Die folgenden Artikel sind hier bereits zum Thema Ozon erschienen:

Themen aus dem Diskussionfsorum:

Weiterführende Links:

Dieser Artikel wurde von Sandro am Freitag, 21. Juli 2006 in der Rubrik Dossiers und zu den Stichwörtern , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

24 Kommentare zum Artikel “Dossier Ozonbelastung”

  1. unclej am 27. Juli 2006 um 11:51

    Da seht ihr’s – Kein Mensch interessierts!! Ozon scheint wohl out zu sein :)

    Wo geht ihr eigentlich mehr auf Barrikade; bei Ozon- oder bei Feinstaubbelastung? Schlage vor wir veranlassen hiermit eine Battle! Ozon vs. Feinstaub, wer ist der bösere, wer macht mehr kapput, hat mehr Menschenleben auf dem Gewissen??!

    Meine Damen und Herren, sehr verehrtes Publikum! Nehmen sie bitte jetz das Apparätchen neben Ihrem Sitz zur Hand und stimmen sie ab!

    Wer wird der neue Superstar unter den Öko-Fieslingen??

  2. Moni am 27. Juli 2006 um 12:12

    Bei einer “Battle” gehts aber um entweder/oder und nicht um sowohl als auch. Warum nur gegen das eine Kämpfen?

  3. unclej am 27. Juli 2006 um 13:16

    Weil euch offensichtlich immer nur gerade das aktuelle zu interessieren scheint. Momentan sinds die Gletscher und der Permafrost, die schwinden und euch Bauchschmerzen bereiten. Sowie auch das blöde Ozon. Im Winter spricht kein Mensch mehr davon, weil man nämlich andere Sorgen hat: Feinstaub, das Verdrängen der Wildtiere aus ihrem Lebensraum, und und und.

    Wetten, dass die meisten Leute, die sich im letzten Februar für ein Tempo-80 auf den Autobahnen ausgesprochen haben, heute nich mal mehr genau wissen was den Feinstaub überhaupt ist.

  4. Moni am 27. Juli 2006 um 13:25

    Also mir ist das im Winter nicht egal. Uebrigens, ich kenne dieses Forum erst seit kurzem. Aber ich werde gerne im kommenden Winter darauf hinweisen.

  5. unclej am 27. Juli 2006 um 13:40

    Gut tu das! Warscheinlich bekommst du Kommentare zu hören wie: “Ey, was will die denn jetzt mit Ozon, mitten im Winter. Haben wir nicht andere Probleme. Denk mal an den Feinstaub, du Ignorantin!”

    Sorry, aber so wirds kommen! :)

  6. Moni am 27. Juli 2006 um 13:42

    Schön, dass Du weisst, was in Zukunft passieren wird… Gut beim Menschen ist ja, dass die meisten von Ihnen mit Verstand ausgestattet wurden. Ich glaube nicht, dass ich so was hören würde ausser von den neunmalklugen wie Dir.

  7. unclej am 27. Juli 2006 um 14:23

    Und genau darum gehts: um Verstand, welcher, entgegen deiner Behauptung, nicht bei jedem ausreichend vorhanden ist. Da kommen jeweils ein paar Ökofanatiker und sagen uns was alles schlimmes auf uns zukommen wird, wenn wir dies tun und jenes nicht tun, bla bla bla und die ganze Horde grüner Lemminge plappert fleissig nach und findet per sofort scheisse, was sie gestern selber noch getan haben.

  8. Moni am 27. Juli 2006 um 15:26

    @unclej

    Ich habe ja geschrieben: …dass die meisten von Ihnen mit Verstand ausgestattet wurden.

    Welchem Trottel plapperst Du denn alles nach? Ich zähle mich nicht zu den von Dir erwähnten Lemmingen, ich bin persönlich überzeugt, dass wir jetzt reagieren müssen auf die Gefahr hin, dass es nicht so schlimm kommt wie manche uns warnen. Wenn doch, dann ist es zu spät wenn wir es merken und es wird keine Rückkehr zum heutigen Zustand möglich sein.

  9. unclej am 27. Juli 2006 um 16:14

    Ich plappere eben niemandem etwas nach. Ich setze meinen Verstand ein um mir eine eigene Meinung zu bilden. Und mein Verstand sagt mir eben, dass es die meisten übertreiben mit ihrem Öko-Wahn. Ich bin mir der Tatsache, dass ich oft eine recht radikale Meinung vertrete und mir dadurch nicht überall Freunde mache, durchaus bewusst; Eben gerade dies zeugt von Verstand, Eigenständigkeit und Intelligenz.

    Nein dich persönlich habe ich nicht gemeint. Du hast mir schon mal bewiesen, dass du Verstand hast, überzeugt und konsequent bist (bis auf das mit dem Vegetarier sein. Das zeugt nicht grade von gutem Verstand; und konsequent wäre erst, wenn du Veganerin wärst; die einzige Rechtfertigung hierfür ist, dass man es schlichtweg nicht gern hat(vom Geschmack her) ich wage jedoch mal zu behaupten, dass dies nicht der Grund ist, weshalb du kein Flaisch isst)

  10. Moni am 27. Juli 2006 um 16:43

    Warum zeugt, Vegetarier zu sein nicht von Verstand? Ich habe mein Verzehr von Eiern und Milchprodukten sehr stark reduziert (bes. Eier wegen der extrem tierquälerischen Produktion) und mit pflanzlichen Produkten ersetzt. Die Eier- und Milchprodukte wähle ich sehr sorgfältig aus, unterstütze lokale Produzenten und achte auf biologische oder wenn möglich Demeter-Produkte (da gibt es auch strengere Regeln für die Tierhaltung und Futterbeschaffung). Beim Käse kaufe ich möglichst labfreie Produkte. Keiner merkt den Unterschied wenn man es ihm nicht sagt ausser vielleicht wenn er Käser ist.

    Das Problem von Veganern: Viele von ihnen ernähren sich recht einseitig und so ist eine Mangelernährung vorprogrammiert. Gewisse Vitamine (z.B.Vitamin B12) ist fast ausschliesslich aus tierischen Produkten erhältlich. Ein Mangel davon kann schwerwiegende Schäden anrichten. Das tolle an dem Vitamin, es braucht nicht viel davon. Deswegen bin ich nicht Veganerin. Das ist auch der Grund, warum z.B. frühere Veganer den Kompromiss von einem Ei pro Woche machen.

    Ich weiss aber wo Eier drin sind und lese die Inhaltsstoffe gründlich durch und vermeide Produkte mit Eiern drin – die sind meist aus Boden – oder noch schlimmer ausländischer Käfighaltung (z.B. Teigwaren).

  11. unclej am 27. Juli 2006 um 17:05

    Du weisst wenigstens schon das Veganer recht blöd sind, weil sie den Tieren zuliebe (die übrigens nur geboren werden, um verwertet zu werden; zu was auch immer) auf sein eigenes Wohlbefinden und Gesundheit verzichten. Aber wenigstens ziehen diese es durch; Konsumieren GAR NICHTS tierisches. Du verzichtest also auf Eier, die von geplagten Hühnern stammen, schön. Hast aber bestimmt auch Kleider aus Wolle, Kaschmir, Seide, Angora, etc…..!! Die armen Tierchen!!!! Die Schuhe aus Leder hätt’ ich beinahe vergessen.

    Der Mensch ist ein Fleischfresser! Also meine Vorfahren ernährten sich grösstenteils von Fleisch, trugen Leder und Fell als Kleidung, machten Waffen, Schmuck, etc. aus Knochen und Horn. Wovon ernährten sich deine?
    Ausserdem war dieser Zustand viel trauriger. Die armen Tiere hätten ein Recht auf Leben gehabt. Heute züchtet man diese; ohne uns wären sie also nicht hier, worauf deren Recht auf Leben an deren Eigentümer geht.

  12. Moni am 28. Juli 2006 um 07:28

    @unclej

    Nein, die Tiere werden nur deswegen geboren zum verwertet werden (was für ein widerlicher Begriff) weil der Mensch es so bestimmt hat. Veganer sind nicht grundsätzlich blöd doch die wenigsten sind wirklich in der Lage sich so zu ernähren, dass sie gar keine Mängel davon tragen.

    Weiste, Du würdest staunen wie wenige Schuhe ich habe und die müssen sehr lange herhalten – neue Besohlung ist deshalb angesagt. Bei der Wolle und Co. kommt es ebenfalls auf die Haltung drauf an. Du schaffst es tatsächlich alles ins Lächerliche zu ziehen und qualifizierst Dich gleich selbst.

    Der Mensch ist ein Fleischfresser. Nur war es ursprünglich so, dass viel weniger Fleisch gegessen wurde, d.h. nicht täglich und das wurde vom Mann selber gejagt und nach Hause geschleppt. Deshalb verfetten so viele Männer ja einfach auch und sterben dahin wie die Fliegen an allen möglichen Herzerkrankungen, die z.T. vom massiven Fleischkonsum kommen.

    Diese Tiere wurden aber nicht angebunden in dunklen Ställen gehalten, dann über Stunden durch die ganze Schweiz gekarrt um anschliessend von z.T. schlecht geschulten Schlachtern “erlegt” zu werden. Die Tiere wurden nicht mit Antibiotika und dergleichen aufgepumpt und mit billigen Futtermitteln aus Südamerika (wo deswegen Millionen Menschen hungern und der Regenwald zerstört wird) gemästet, damit Du allerbilligstes Fleisch auf den Grill schmeissen kannst.

    Wenn Du also mit historischen Dingen kommst, dann bitte gleich richtig. Wenn wir heute die Tiere anständig behandeln würden hätte ich wahrscheinlich nie aufgehört, Fleisch zu essen.

  13. Babylon am 28. Juli 2006 um 12:17

    “Der Mensch ist ein Fleischfresser!”

    Das ist Unsinn. Der Verdauungstrakt des Menschen ist keineswegs der eines Carnivoren (Fleischfressers) sondern vielmehr der eines Omnivoren (Allesfressers). Der Unterschied liegt unter anderem in der Länge des Darms oder der Beschaffenheit der Zähne. Gorillas zum Beispiel (gehören zu den nächsten Verwandten des Menschen) sind reine Pflanzenfresser.

  14. Moni am 28. Juli 2006 um 13:36

    @Babylon

    Also sind wir doch auch fürs Fleisch essen eingestellt. Nur auf die Kuhmilch sind wir nicht so gut eingestellt weil es von der Natur her nicht vorgesehen war. Die Fleischverdauung ist aber für uns kein Problem, die der Kuhmilch schon.

  15. Babylon am 28. Juli 2006 um 13:55

    @ Moni

    Ja, eben, darum sag ich ja “Allesfresser”. Wir können auch Fleisch verdauuen, müssen aber nicht. Eine Katze zum Beispiel kann sich nicht nur von Pflanzlichem ernähren, und eine Kuh hätte Mühe, Fleisch zu verwerten. Das mit der Kuhmilch ist auch individuell verschieden.

  16. Moni am 28. Juli 2006 um 14:06

    @Babylon

    Jaja, Du hast ja recht, bist hier einfach auf einem falschen Ausdruck herumgeritten.

    Was die Kuhmilch angeht haben wir, die keine Probleme oder wenig Probleme haben eben das Enzym (Laktase), das zur Verdauung von Kuhmilch nötig ist. Andere haben es nur sehr beschränkt oder gar nicht und reagieren deshalb entsprechend. Neusterdings solls Milch zu kaufen geben, wo das zugesetzt ist, damit es alle konsumieren können.

    Es war von der Natur her so angedacht,dass wir Milch (Muttermilch) nur als Säuglinge zu uns nehmen und die kann i.d.R. problemlos verdaut werden. Die Kuhmilch setzt sich jedoch anders zusammen; bei verarbeiteten Kuhmilchprodukten kanns ich das verandern, sodass sogar Leute, die eine leichte Laktoseintoleranz haben diese Produkte sogar essen können, andere dann aber nicht.

  17. Babylon am 28. Juli 2006 um 14:31

    @ Moni

    Danke für die Info. Ich weiss zwar jetzt nicht ganz, welchen Begriff ich missbräuchlich verwendet haben sollte, aber das spielt auch keine Rolle, da wir offenbar in diesem Thema einer Meinung sind. Wo ist Unclej? :)

  18. Moni am 28. Juli 2006 um 15:02

    @Babylon
    Sorry, wir meinten wohl alle Allesfresser (biologisch korrekt), bezeichneten dies als Fleischfresser.

  19. quadour am 28. Juli 2006 um 21:34

    Der Mensch ist ein Allesfresser. Absolut korrekt. Auch der Hund ist ein Allesfresser. Der Hund ist seit tausenden von Jahren ein treuer Begleiter des Menschen, da sehr ähnlich.

    An alle Fleichfresser: Ich hatte in meinem Gehege vor 3 Wochen 2 “Spiesser”, so nennt man junge männliche Rothirsche, geschossen. Jetzt liegen die bedauernswerten Geschöpfe in meinem Tiefkühler, abgepackt und vakuumiert zu 250g.
    Es gibt Leber, Schnitzel, Geschnetzteltes, Filet, Entercote, Würste, Hackfleisch. Wenn jemand Interesse hat, bitte melden. Tel 079 446 42 44 Ich garantiere absolut biologisch. Ihr könnt meine Hischweide besichtigen kommen.

  20. Rico am 29. Juli 2006 um 14:35

    Zurück zum Thema Ozonbelastung:
    Interessant, wie gestern die Ozonwerte herunter gekommen sind, um rund ein Drittel. Dabei waren gestern nicht weniger Autos unterwegs und langsamer sind sie auch nicht gefahren.

  21. _driv3r_ am 29. Juli 2006 um 18:31

    “Zurück zum Thema Ozonbelastung:
    Interessant, wie gestern die Ozonwerte herunter gekommen sind, um rund ein Drittel. Dabei waren gestern nicht weniger Autos unterwegs und langsamer sind sie auch nicht gefahren.”

    Der grünen Widersprüche gibt es viele..die meisten sehen darin allerdings mehr eine Bestätigung denn eine Gelegenheit, die Ökopropaganda und -dogmen mal in ruhe zu überdenken :-)

  22. Andreas am 30. Juli 2006 um 14:18

    @ driv3r und Rico

    Das sind ja wieder mal saudumme Aussagen von euch beiden. Niemand hat je behauptet, dass für hohe Ozonwerte nicht gewisse Wettervoraussetzungen gegeben sein müssen.

    Aber ihr habt ja schon recht: Statt das Autofahren einzuschränken, könnte man auch dem Wetter endlich verbieten, sonnig und heiss zu sein. Ihr könntet ja mal eine entsprechende Initiative lancieren.

  23. Rico am 30. Juli 2006 um 18:51

    “Niemand hat je behauptet, dass für hohe Ozonwerte nicht gewisse Wettervoraussetzungen gegeben sein müssen.”

    Behauptet nicht, Andreas, aber so getan, als ob nur und ausschliesslich die pöösen Autofahrer daran schuld wären.

  24. quadour am 30. Juli 2006 um 21:48

    Autofahren wird nie verboten werden und das soll es auch nicht. Aber Autofahren wird ganz einfach immer teurer und das ist auch gut so. Nur über den Preis wird mit einer endlichen Ressource wie es das Erdöl ist, haushälterischer umgegangen. Noch nie was von “peak oil” gehört, hä?
    Die letzten 3 Riesenölfelder (Ghawar in Saudi Arabien, Canterell in Mexiko und Burgan in Kuwait )wurden vor über 30 Jahren gefunden. Seitdem sind nur noch marginale Felder entdeckt worden und das trotz immer besserer Technologie. Diese 3 Megafelder haben den Höhepunkt der Förderung aber leider schon überschritten. Die Förderung nimmt ab, obwohl man beispielsweise im Ghawar (the king of the kings) pro Tag über 7 Mio. Barrel Wasser reinpumpt (und das seit Jahren), um den Druck aufrechtzuerhalten. Nun vermischt sich das Wasser mit dem Öl langsam aber sicher. Wenn jetzt nicht sofort endlich grosse Felder gefunden werden, ist das Zeitalter des “cheap energy” definitiv begraben. Zum Glück möchte ich sagen. So einfach mal nach New York zum Christmas shoppin oder eine Woche nach Bali… na ja, dann werden es sich die Leute dreimal überlegen. Zum Glück.

    Links:
    Mexico: http://www.energybulletin.net/18505.html

    Saudi Arabia: http://www.energybulletin.net/18474.html
    Kuwait:
    http://www.energybulletin.net/18646.html

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