Dossier: Feinstaub
Heute sind die Werte wieder an den meisten Messtationen auf Rekordhöhe geklettert. Für Zürich meldet die Messtation des Bundes einen Wert von 186 [µg/m³] anstatt der maximal zulässigen 50 [µg/m³]! Aus diesem Grund haben wir alle bereits erschienenen Artikel und Forumpostings sowie zusätzliche thematische Links auf Internetseiten in diesem Dossier zusammengefasst.
Artikel die im Magazin erschienen sind:
- Dieter Liechti schwärmt im Tagi über Feinstaubschleuder Land Rover Sport
- Feinstaub: Greenpeace verklagt die untätigen Politiker
- Feinstaubgrenzwerte weiter massiv zu hoch
- SVP Kantonsrat Achermann verbrennt illegal Abfall – trotz massiv überhöhter Feinstaubwerte
- Feinstaub – Alarm in der Schweiz, Politik tatenlos
- Keine Ohren für die Feinstaub-Problematik
- Warnung: Autofahren lässt ihre Haut altern
- Gefährliche Feinstaubbelastung in der Schweiz kein Thema
- Alarmierende Konzentration von Feinstaubpartikeln in Schweizer Städten
- Krebsliga der Schweiz warnt vor der “Motion Hutter”
Diskussionen im Forum
- Grenzwerte massiv überschritten
- Feinstaub mit Tabak gewürtzt
- Schweiz: Partikelfilter für Dieselmotoren
- Schweiz: Schlechte Noten für die Klimapolitik
- VCS Fordert Partikelfilter für alle Dieselfahrzeuge
Internetseiten zum Thema
- Bundesamt für Umwelt: Grafiken zur aktuellen Luftbelastung
- Interview zu den Folgen hoher Feinstaubbelastung mit Bernhard Aufdereggen, Mitglied der eidgenössischen Kommission für Lufthygiene und praktizierender Arzt
- Wikipedia Artikel Feinstaub
- Umwelt und Energie Kt. Luzern: Luftbelastung durch Feinstaub
- Buwal Dossier Feinstaub
- Feinstaubdossier der Stadt München
Fernsehsendungen zum Thema Feinstaub
- Kassensturz: Beitrag zum Thema Feinstaubfilter in Öffentlichen Verkehrsmitteln (Real Video)
- 10vor10: Moritz Leuenbergers Aktionsplan gegen Feinstaub (Real Video)

Wo Taten gefragt sind, sind Politiker fern. Es ist schon klar, dass es noch keine gesetzlichen Grundlagen gibt. Es gäbe allerdings die Möglichkeit, Lastwagen, welche die Schweiz nur durchqueren und mit ihren Abgasen tränken, auf die Schiene zu verbannen oder an der Durchfahrt zu hindern. Öffentliche Busse aber sind halt ebenfalls grosse Feinstaublieferanten…
Wenn jetzt auf den Diesel-PW’s herumgehackt wird, ist das unverständlich. Es gibt nicht sehr viele davon.
Hab eben einen Aufruf erhalten, eine Petition zu unterschreiben, die den Stadtrat auffordert, in Sachen Feinstaub unverzüglich zu handeln.
Wurde heute lanciert:
http://www.seebahn.net/stoppfeinstaub
Andreas
Ich finds geil.
Das verleiht Zürich einen Grossstadt-Kredit.
Yeah.
Einatmen, ausatmen. Fein!
Die zukünftigen Altlasten wachsen täglich an;
die Krebsleiden werden die Kosten der Asbestschäden um ein Vielfaches übersteigen. Ganz abgesehen von den mittlerweile weit verbreiteten Atemwegserkrankungen. Hier wird das was die bürgerlichen Politiker im Wahlkampf als grosses Übel herausstreichenden, von den bürgerlichen Politikern selbst getan:
auf die zukünftige Generation werden hohe Kosten überwältzt.
In der BaZ erklärte der Leiter des Lufthygiene-Amtes (BL), dass Massnahmen wie Fahrverbote nicht möglich wären, da dies eine Vorbereitungszeit von einem Jahr bräuchte. Dann schlage ich vor, man könnte das mal in aller Gemütlichkeit anpacken. Vielleicht ist man dann nächstes Jahr soweit.
@Anaximander
Die Idee ist gut. Gemäss Alpeninitiative-Artikel in der Bundesverfassung (Art. 84) müsste der alpenquerende Güterverkehr sowieso auf die Schiene.
@ Georg Meier
Die wirklich hohen kosten haben wir schon mit der verschuldung unseres Staates, und es wird von Jahr zu Jahr mehr. Auch 2005 wurde wieder massiv mehr ausgegeben als eingenommen.
@chevy
massiv mehr? son käse, anstatt dem budgetierten 1.7 milliarden verlust waren es ~100millionen.
http://www.efd.admin.ch/d/dok/medien/medienmitteilungen/?lang=de&id=2707
Wenn 100Mio für dich Taschengeld ist, schön für Dich. Weisst Du was das Kostet wenn man 100Mio verzinsen muss die einem nicht gehören?
Schau mal wiviel schulden die Schweiz hat und was das kostet.
Wenn man 100 Mio daneben liegt ist das massiv, nur weil die verluste anderer Jahre grössen waren werden aus den 100 Mio auch nicht weniger.
@Chevy: 100mio sind für ein Gebilde wie ein Staat nicht viel.
Natürlich, es sind immer noch Schulden, aber nächstes, spätestens übernächstes Jahr will man wieder schwarze Zahlen schreiben.
Da kann man einfach nicht mehr von massiv mehr einnehmen wie ausgeben sprechen.
Das „Feinstaub-Theater“
Tempo 80 auf Autobahmen. Angeordnet von Übereifrigen welche nicht ganz 100 sind ?
Obwohl ab 8.2.06 wieder aufgehoben, hinterlässt diese fragwürdige Anweisung einen schalen Nachgeschmack, scheint sie doch mehr politisch als vernunftsmässig motiviert zu sein.
Erschreckend wie schnell es doch mit Hilfe der einschlägigen ideologisch geprägten Tagespresse sowie Fernsehstationen möglich ist, dem braven Bürger zu suggerieren, dass die gegenwärtige Inversionslage, keine natürliche Ursache hätte, sondern sie sei das Resultat von Autoabgasen ( Kommt immer gut an und gibt vielleicht Wälerstimmen)
Nach dem Waldsterben , Borkenkäfer, Mikrowellenverseuchung, Natel-Todesstrahlen, Vogelgrippe und Bittbullkampagne jetzt FEINSTAUB-ALARM ! Ein Kasperlitheater und eine Volksverdummung erster Güte! Es lebe die Weltuntergangstimmung!
Nun die Veranwortlichen für dieses Schwachsinn scheinen bezüglich Meteokenntnisse bzw. Wetterkunde, über gewisse Wissenslücken zu verfügen. Zur Erinnerung: Luft kommt bekanntlich auf dem ganzen Erdball (!) vor und ist keine typisches Schweizerprodukt welches zwischen Tessin und Genf produziert wird! Auf unserer Hemisphäre rotiert ein Tief bekanntlich im Gegenuhrzeigersinn (Corioliskraft) und eine Wetterfront verschiebt sich pro Tag um ca. 400- 800 Km. Dies bedeutet: Die Luft, welche wir jetzt gerade einatmen, befand sich vor einigen Stunden noch über Spüdspanien , England bzw. bei einer Bisenlage, über Skandinavien.(Alles klar Herr Bundespräsident Leuenberger und Frau Regierungsrätin Fierz ! (?)
Also völliger Irrsinn zu glauben, eine Temporeduktion bringe nur die geringste Entlastung.
Was mich jedoch am meisten erschreckt ist jedoch etwas anderes! Nämlich die Tatsache, dass gewisse einschlägig bekannte Zeitungsredaktionen Ambitionen verspüren in die gleiche Kerbe zu hauen und nicht einmal davon zurückschrecken, der Schweizer-Landesregierung ( angeblich im Namen des Volkes) vorzuschreiben was sie gefälligst zu tun bzw. zu unterlassen hat. ( Dies allein schon ist eine bodenlose Frechheit) Schlimmer noch aber ist die bittere Erkenntnis, dass viele unsere Volksvertreter eingeschüchtert brav kuschen! Eine Spur zu oft, finde ich. Sie vertreten längst nicht mehr die Interessen des Volkes sondern ihre eigenen!
Doch was soll man von solchen grossartigen Polithelden halten, welche einerseits das Rauchen verbieten wollen, ( und somit jede brave Kioskfrau als Drogendealerin abstempeln,) aber ernsthaft anstreben den Haschkonsum zu legalisieren.
Da werde ich doch sehr nachdenklich!
Niemand sagt, die Inversionslage werde durch die Autoabgase verursacht. Aber dank der Inversionslage (schau mal selber nach was das ist) steigt z.B. die Feinstaubkonzentration stark an, da eben im CH-Mitteland kein Luftaustausch stattfindet.
Die spanische Luft, die di da zitierst, weht also an uns vorbei.
Somit ist es im Kessel CH-Mittelland, nördlich begrenzt vom jura, südlich begrenzt von den Alpen, und nach oben abgschlossen von der wärmeren Luftschicht, halt von Nöten, weniger Schadstoffe zu emittieren, bis eine andere Wetterlage die Sch hadstoffe stark verdünnt nach irgendwohin anders verweht.
Der Feinstaub, Silverstone, der Feinstaub ist es, welcher zu einem Drittel von den Autoabgasen produziert wird. Normalerweise wird er weggeblasen (wohin bloss?) doch die Inversionslage verhinderte ebendies.
Dein Posting ist ein netter Versuch mit sinnfreien populistischem Geschrei den Umweltschutz zu diskreditieren.
Tja, Silverstone, und alle Experten irren.
Nur du irrst auch: Die Inversion verhindert den von dir angesprochenen Luftaustausch. Da kann das Hoch rotieren, wie es will:
Inversionslagen über mehrere Tage treten vor allem in den Wintermonaten bei stabilem und eher windschwachem Wetter auf (Hochdrucklagen). Dabei lagert eine wärmere Luftschicht über einer kalten (schwereren) Bodenluft. Bei einer solchen stabilen
Schichtung der Atmosphäre spricht man von Inversion, da die Lufttemperatur mit der Höhe zu- statt abnimmt. An der Grenze zwischen den beiden Luftmassen bildet sich oft eine Nebelschicht.
Als Folge des tiefen Sonnenstands vermag die Sonne die kalte Luft in Bodennähe tagsüber nicht zu erwärmen und die Trennung in schwerere kalte und darüber leichtere wärmere Luft bleibt bestehen. Diese Schichtung wirkt wie ein Deckel und verhindert ein Abführen der Luftschadstoffe, welche unter der Inversionsschicht weiterhin produziert werden. Wegen des erhöhten Heizbedarfs nimmt der Ausstoss sogar noch zu. Die Schadstoffe reichern sich über Tage bis Wochen an und erreichen ein Niveau, welches die durchschnittliche Belastung massiv überschreitet.
Eine Inversion wird erst durch einen Wechsel zu windreicheren Wetterlagen beendet (meist grossräumiger Luftmassenwechsel).
So viel zu diesem. Ferner sind nach wie vor über ein Drittel der Bäume krank, grösserer Schaden konnte abgewendet werden, u.a. durch die rasche Einführung des Kat. Das arktische Eis schmilzt tatsächlich immer schneller, der Golfstrom wurde tatsächlich schon rund 30 Prozent langsamer.
Das sind die Fakten. Vielleicht findest du ja beim TCS ein passendes Blog für den halbinformierten Stuss?
@Sandro
gibts dazu eine Studie das der Feinstaub zu 33% von Autos erzeugt wird?
Ich vernahm bis jetzt immer mengen um die 5%
mfG René
Vollmi, das Problem liegt darin, dass der TCS den Feinstaub nur nach Masse misst. Insofern stimmen die 5 Prozent. Feinstaub ist aber umso gefährlicher, je kleiner er ist. Diese Ultrafeinstäube fallen massenmässig wenig ins Gewicht, machen aber zahlenmässig am meisten aus. Und sie stammen zu einem sehr grossen Teil von Dieselmotoren.
Dazu kommt, dass sie aufgrund ihrer zerklüfteten Oberfläche viele weitere Gitftstoffe aus dem Motor transportieren. Und zwar über die roten Blutkörperchen bis ins Hirn.
Pirelli. Dann wärs doch gut wenn wir wieder zu den altmodischen Maschinen zurückkehren.
Früher als in der Schweiz noch Fabrikschornstein an Fabrikschornstein standen. Und noch keiner was von Filteranlagen erzählte.
Da staubte es richtig und keiner wurde Dumm deswegen.
Komisch eigendlich das seit jeher die Lebenserwartung steigt, zusammen mit der Lebensqualität. Sogar so das nichtmal mehr die Rentenkasse ausreicht. Wo doch die Luft immer schlechter und Giftiger wird.
Dazu noch elektrosmog kommt und die Autos immer grösser und gefährlicher werden.
mfG René