Doris Leuthard unterstützt die Hanflegalisierung
Die bisherige CVP Präsidentin und designierte Bunderätin Doris Leuthard, hat letzte Woche im Interview (RealVideo) mit der Nachrichtensendung 10vor10 bestätigt, dass sie die Entkriminalisierung des Hanfkonsum befürwortet. Schon in früheren Statements hat Sie diesen Standpunkt vertreten:
Und als 23 ihrer Fraktionskollegen im Sommer 2004 ein fortschrittliches Betäubungsmittelgesetz gar nicht erst beraten wollten, da stimmte Leuthard für Eintreten – und steht heute für die Liberalisierung von Cannabis ein.
Sie ist gesellschaftspolitisch progressiv beim Cannabis-Konsum, aber konservativ bei der Fristenregelung, die sie ablehnte.
Es ist zu hoffen, dass der Bundesrat nach der Wahl von Doris Leuthard endlich auf die Bedürfnisse der Bevölkerung hört und die über 500′000 erwachsenen Hanfkonsumenten entkriminalisiert. Aber die Gegner der Legalisierung werden protestieren, so viel ist sicher, denn wer gibt schon gerne ein derart lukratives und steuerfreies Geschäft auf?

Was sie befürwortet oder nicht, wird sie als Bundesrätin kaum qualifizieren. Das entscheidet sich irgendwann vor dem Volk.
Vielleicht zeichnet sie das als Vertreterin einer jüngeren Schweiz aus, unabhängig vom politischen Flügel.
Wer Drogen befürwortet ist als Bundesrat bereits disqualifiziert.
Koffein ist auch eine Droge, geht ihr jetzt auch auf den Kaffee los?
“geht ihr jetzt auch auf den Kaffee los?”
Gute Idee, auf zur Kaffeemaschine! Wer kommt mit?
Ich vernichte diesen Feind durch brühen und trinken wo ich nur kann.
mfG René
AlphaPapaGolf sagte am 23. Mai 2006 um 08:28
Folgendes: Wer Drogen befürwortet ist als Bundesrat bereits disqualifiziert.
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Deshalb sind ja auch alle beim blauen Kreuz, nicht?
Siehe Artikel 20min von heute:
In der Schweiz werden jeden Tag drei bis vier Jugendliche wegen Alkoholvergiftung oder Alkoholabhängigkeit im Spital behandelt.
Und dies ist nur die Spitze des Eisbergs, da nur solche Jugendliche erfasst werden, die auch im Spital behandelt werden.
Falls du dich wirklich für die Problematik interessierst (was ich zwar nicht so glaube):
http://www.sf.tv/sf1/dok/index.php?docid=20060522_2220_SF1
Gähn…schon wider so eine Hanflegalisierung. Gabs da nicht schon letztes Jahr was; und vorletztes Jahr… und vorvorletztes Jahr….??!
tja, mein lieber unclej, höchste zeit, dass mal eine durchkommt, nicht?
… ehrlich gesagt hängt mir diese Thema nach jahrelangem Diskutieren zum Hals raus. Es gibt viele Argumente dafür und genau so viele dagegen – und das, egal von welchem Standpunkt aus man es betrachtet.
Da ich selten kiffe ist es mir gerade noch einmal egal, denn ob legal oder illegal, an meinem Konsumverhalten und dem des Grossteiles wird sich nichts ändern. Lediglich die Umstände werden leicht anders.
dazu gab es mal eine Internetseite und einen 20min Artikel:
“Kritik an CVP-Präsidentin Doris Leuthard (42): Ein CVP-Mitglied wirft ihr im Internet vor, die Debatte über die Cannabis-Legalisierung verunmöglicht zu haben. “Der hat zu viel gekifft”, meint Leuthard dazu.
Wer auf die Internetseite http://www.dorisleuthard.ch geht, staunt nicht schlecht: Es handelt sich dabei nicht etwa um die offizielle Seite der CVP-Präsidentin, sondern um die Seite eines verärgerten CVP-Mitglieds. “Doris Leuthard als verlogene Nationalrätin im Bundeshaus”, heisst es etwa in einer Bildlegende.
Der Gründer der Site, C.G., will damit “die Augen der Bevölkerung öffnen und erreichen, dass solche Leute und Parteien nicht mehr gewählt werden”. Insbesondere wirft C.G. Leuthard vor, an einer Delegiertenversammlung die Debatte über die Revision des Betäubungsmittelgesetzes (BetmG) verunmöglicht zu haben. Er fordert von Leuthard deshalb eine Entschuldigung bei der Bevölkerung und den Familien. “Die Familien sind es doch, welche kiffende Jugendliche zu beklagen haben!”, kritisiert C.G.
“C.G. hat doch zu viel gekifft”, meint Leuthard, die erst seit einigen Tagen von der Site Kenntnis hat. Er erzähle einen Blödsinn, denn sie sei immer für die BetmG-Revision eingestanden. Leuthard will nun prüfen, was sie dagegen unternehmen kann beziehungsweise ob die Site vom Netz verbannt werden kann.” 2005/02/18 – 20 Minuten
[...] Entkriminalisierung der Hanfkonsumenten: Und als 23 ihrer Fraktionskollegen im Sommer 2004 ein fortschrittliches Betäubungsmittelgesetz gar nicht erst beraten wollten, da stimmte Leuthard für Eintreten – und steht heute für die Liberalisierung von Cannabis ein. (Quelle: Tagesanzeiger, Artikel im Politik Forum) [...]