Die Zeit der Scharfmacher ist vorbei!
Das Echo will einfach nicht verhallen. Nach der Niederlage bei den Zürcher Regierungsratswahlen regt sich Widerstand in den eigenen Reihen der SVP. Die Wahlen wurden natürlich von sämtlichen Kantonalparteien beobachtet. Der Tenor ist eindeutig: Mässigung und konstruktuvieves Mitdenken.
Willy Nägeli zum Beispiel, Präsident der Thurgauer Kantonalpartei der SVP meint: ” Die Zürcher SVP hat ihren zweiten Rgierungssitz selber abgeschossen”. Insbesonders kritisiert wurden die Giftpfeilangriffe auf die FDP. Der Aargauer SVP-Ständerat Maximilian Reimann tadelt das Verhalten der Zürcher SVP und meint “es ist kurzsichtig, wenn man jahrelang auf den logischen Bündnispartner einprügelt um später auf seine Hilfe zu hoffen.” Aus Bern vernimmt man eindeutige Worte: “Wir haben kein Monopol auf die Bürgerlichkeit”, so Parteichef der SVP Bern, Weyeneth.
Schweizweit sind kritische Stimmen aus den eigenen Reihen zu hören. Das Problem der Spitze der SVP, ein Zürcher ist ihr Chef. Ueli Maurer folgert machttrunken: “Das kommt nicht von der Basis, sondern von einzelnen Exponenten, die den Journalisten nachplappern.”
Es ist fast schon traurig, dieses Bild anzuschauen. Da ist doch die Resonanz auf den verlorenen Regierungsratssitz in Zürich eindeutig. Doch Polterpapa Ueli ist’s gänzlich egal. Er ist einzig froh, dass er die Rechtesextremen Exponenten Christoph Mörgeli und Ulrich Schlür (Ex-SD-Mann) auf die Öffentlichkeit loslassen kann. Die werden nämlich den Ausländer das fürchten lernen.
Zu diesem Thema äussern sich die Kantonalparteien ebenfalls. Weyeneth: “Der Einfluss der Scharfmacher hat mit der zürcher Niederlage den höhepunkt überschritten, da wird jetzt korrigiert”, ist er überzeugt. Konstruktuvität fordern die Kritiker aus den eigenen Reihen, raten zu Korrekturen der Tonalität und Kurs der nationalen SVP und mahnen, dass die SVP ihrer Rolle als stärkste Bundesratspartei nicht gerecht. Von der Wahl Christph Blochers in den BR sei bisher nichts zu sehen, im Gegenteil, der oppositionelle Flügel gewann seither an Einfluss.
Die Nationale Führung der SVP und mit Ihr der Zürcher Flügel rutschen mit ihrer Haltung gegenüber ihren eigenen Mitglieder ins absolut Lächerliche ab.
Quelle: Tages-Anzeiger

Pipo, melde dich mal beim Parteisekretariat der SVP Zürich. Da du genau weisst was Sache ist, können die dir als Consultant ein Mandat verschaffen. Als Assistent könnte dir Sandro zur Seite stehen.
Wetten, dass ihr nachher alle Wahlen und Abstimmungen gewinnt ?
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Alles nur das nicht! Ich bin froh dass es noch intelligentere Mitglieder der SVP gibt und dass sich diese langsam zu Wort melden (auch wenn dadurch verhindert wird, dass das Volk schneller merkt wie dumm die SVP eigentlich ist).
Wenn diese grosssprecherischen Polemiker (nicht Politiker) ihre Vorschläge noch durchbringen würden müsste ich schnellstmöglichst den Kanton Zürich verlassen….
@papa. Ich lese Zeitung, ziehe meine Schlüsse draus und schreibe darüber. Dieses Sammelsurium an Stimmen aus den eigenen Reihen zeigt doch eindeutig, dass die SVP keineswegs eine klar positionierte Partei ist. Sondern lediglich, dass die SVP Schweiz unter dem Diktat der Zürcher Wadenbeisser-Spitze steht, und dass diese asserdem auch noch so agieren, als wären alle anderen Kantonalparteien eh nur lästigen, ja schon fast linken Balast.
Das Problem ist nur, dass z.B die SVP-Bern mit anderen Parteien zusammen regierungsfähig ist, während die SVP Zürich weit davon entfernt ist. Naja, vielleicht merken Sie's noch. Vielleicht auch nicht.
Hast du nicht auch bemerkt, dass das SVP-Sünneli auf einmal verschwunden ist? Nirgendwo ist's mehr zu sehen. Das ist kein Zufall, denn unlängst ist in der Bevölkerung durch, dass das Sünneli auf Plakaten nur hetzerisch agiert und auf rassistische Scharfmacherpolemik setzt. Jetzt hat auch die SVP gemerkt, und schlägt den Weg durch das Hintertürchen ein… Zum Glück haben die Zürcher Wähler auch diesen Schwindel bemerkt.
[...] ersuch, möglichst viele SPD – Mitglieder weich zu kochen, um sie jetzt mit rüber zur PDS zu nehmen. [Trackback URI] [P [...]