Die SVP Zerstört, was Sie zu retten vorgibt
Der Chefredaktor des ST. Galler Tagblattes in einem Kommentar zur SVP:
Wer der guten alten Zeit vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg am meisten nachtrauert, sie mit ländlichen Inszenierungen, Aktivdienst- und Landi-Geist bei jeder sich bietenden Gelegenheit wieder aufleben lässt, ist die Schweizerische Volkspartei. Wer aber die damaligen politischen Mehrheitsverhältnisse zerstört, die Konkordanz und die ihr innewohnenden Kompromisse konsequent verachtet, ist niemand anderer als diese selbe SVP.
Gepaart wird dieser Widerspruch mit schlechtem Stil, Wadenbeisserei und gezielter Denunzierung der Gegner. Aber die Schweizer sind nicht so dämlich und haben den Bschiss festgestellt und den Trend hin zur SVP umgedreht, wie die letzten Wahlen zeigen. Zukunft haben ehrliche und vorausschauende Parteien. Zum Glück.

Nimmt mich nur wunder, warum Höpli, der Chef-Redaktor vom Tagblatt noch nicht Mitarbeiter von Ignoranz.ch geworden ist. Er würde gut ins Team passen, denn einen überzeugteren SVP-Verächter als ihn, findet man nicht so schnell. Wenn im Redaktoren-Team jemand gesucht wird, etwas Negatives gegen SVP, oder sogar gegen Blocher zu schreiben, hält Höpli bestimmt regelmässig seine Hand hoch.
R.
SOGAR gegen Blocher? Du meinst im Stile von einer Majestätsbeleidigung?
Ansonsten: Lieber auf den Journalisten zielen als die Fakten kontern, wenn die Fakten nicht so gut stehen für deine These, was, Ronald?
Vorausschauend und ehrlich ist aber sicher NICHT:
- wer sozialstaatliche Regelungen verteidigt, die Selbstbedienungsmechanismen auf Kosten anderer bedeuten
- wer Schuldenberge kommenden generationen aufhäuft
- wer das Individuum für unmündig erklärt und nur staatlich bemuttert zum Glück verhelfen will
- für Prestigeobjekte Geld zum Fenster hinaus schmeisst
- Zürich für “gebaut” erklärt
- Roadpricing nur dann will, wenn das Geld in den ÖV geht
- mit Steuererhöhungen gute Steuerzahler vertreibt und damit den Staat schwächt
und andere Beispiele mehr.