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Die Schweiz gibt für Geld die Neutralität preis

Wo bleiben die Stimmen für Neutralität und Unabhängigkeit wenn es um Rüstungsdeals geht? Den Arabischen Emiraten verkaufen wir Panzer, welche danach sofort in den Irak weiterverkauft werden, neue Waffensysteme für die Schweizerarmee beziehen wir von Israel. Beide genannten Staaten befinden sich in einem Kriegszustand. Auf Postulate und Motionen zur Einschränkung des Handels mit diesen beiden Kriegführenden Staaten wird nicht eingetreten / werden abgewiesen (neutral?). Interessant dazu der Artikel von Heinrich Frei: Kriegsmaterialexporte töten Menschen. Schöne neutrale Schweiz.

Dieser Artikel wurde von Sandro am Dienstag, 14. Juni 2005 in der Rubrik Gesellschaft und zu den Stichwörtern , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

2 Kommentare zum Artikel “Die Schweiz gibt für Geld die Neutralität preis”

  1. AlphaPapaGolf am 14. Juni 2005 um 16:10

    Merke : AlphaPapaGolf lehnt alle Verkäufe von Schützenpanzern M113, Panzerhaubitzen M105, Pistolen, Pinzgauern und dgl. ins Ausland komplett ab.
    Zu den Interessenten gehören : Pakistan, Philipinen, VAE und weitere.
    Mehrere Dutzend Pinzgauer wurden bereits in die Cote Ivoire verfrachtet > Geschenk des VBS an die Rebellen.
    Da auch mit den anderen Fahrzeugen kein grosses Geld gemacht werden kann, steckt nicht Geldgier dahinter, sondern schlicht Dummeheit des VBS und dessen Vorstehers.
    Kriegsmaterial (auch Dual-use Güter) in Krisen- und Kriegsgebiete zu exportieren ist schlicht Gesetzteswidrig.
    Das sollten eigentlich die Arroganzen im VBS wissen

  2. Chevy am 23. September 2005 um 08:16

    Ich lehne den Verkauf von Kriegsmaterial ins ausland ab, ausgenommen nichtgepanzerte fahrzeuge, geländefahrzeuge und ähnliches, da seh ich kein problem.
    Aber Waffensysteme und Panzer sollten das land nichtmehr verlassen wenn sie einmal hier sind.
    @AlphaPapaGolf:
    Ich denke nicht das hinter dem Verkauf reine Dummheit stekt wie du das Sagst. Seit dem VBS jahr für jahr die Finanzen zusammengestrichen werden versuchen die überall neue Geldquellen zu finden, und wenn es nur ein paar hundert Franken sind. Wer heute nicht in die Armee will braucht keine Ausreden mehr, auch ich hatte die Anweisung Rekruten die nichtmehr wollen oder sich nicht eignen sofort zu melden das diese aus der Dienstpflicht entlassen werden konnten. Die bezahlen heute alle Militäpflichtersatz und stören niemanden mehr. Dann kahm noch die neuerung mit den Bussen die der Kadi verhängen kann, und jetzt verkauft das VBS die alten Schrottpanzer die eh nichtsmehr taugen ins Ausland, bringt alles Geld wie man sieht.
    Das das VBS das neue Material in Israel bezieht finde ich das kleinere übel als sie es bei den Amis gekauft hätten, abgesehen davon werden die Israelis vor allem von den us-juden gesponsert.
    Am besten wäre es wenn Mowag die Waffensysteme selbst entwickeln würde, dann könnten wir im Innland einkaufen was die heimische wirtschaft immernoch am meisten fördert.

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