Die Schengen-Abstimmung im Bundesrat war also gar nicht knapp…
FDP Bundesrat Hans Rudolf Merz hat gestern via Sonntagspresse sein Stimmverhalten zur Schengen Abstimmung im Bundesrat kundgetan. Die ganze Schweiz weiss nun, dass er dafür war, es also doch nicht so knapp war, wie uns Blocher die SVP weismachen will. War Blocher etwa ganz alleine dagegen?
Mehr dazu im ignoranz.ch Dossier zu Schengen Dublin

Offenbar weiss Merz ganz im Stil der FDP-Wendehälse und Opportunisten nicht so ganz was er will. Lauthals posaunt er hinaus, er sei für den Schengen-Vertrag.
Kaum aber bodigen die tapferen Franzosen die EU-Knebel-und Diktatorenverfassung, schreit er hinaus, er würde das begrüssen.
Dieser Appenzeller-Seppli ist doch völlig von der Rolle. Er sollte zurücktreten und einen Hilfsjob in einer Käserei antreten.
Die SVP würde uns sicher auch alle gerne weiss machen. Im vorliegenden Fall will sie uns aber weismachen.
@AlphaPapaGolf: Warten wir doch auf Schneewittchen, auf dass es unseren 7 Zwergen zeige, wo es langgeht.
[2]Danke für den Hinweis, habs korrigiert.
Ja, war nur unser allerseits geschätzter BR Blocher dagegen? Vielleicht lag ja noch der von den eigenen Leuten vielgeschmähte Sämi Schmid mit auf der Parteilinie? Die anderen waren sicher dafür, die Schengen-Euphorikerin Micheline Calmy-Rey sowieso, der von mir sonst eigentlich geschätzte Moritz Leuenberger wohl auch…
Eigentlich schade, weil es auch gute *linke* Argumente gegen Schengen gibt. Ich möchte nur auf dieses Argumentarium aus grüner Sicht verweisen oder auf meinen Beitrag im DRS3-Forum, in dem ich einige Gedanken zusammengefasst habe.
Leider gingen diese Gedanken in der laufenden Debatte unter der schrillen Tönen der rechts-populistischen Fähnchenschwingern und ihren braven Hinterherläufern von rechts bis links etwas unter, weshalb ich mich auch bei einem eigentlich erhofften “Nein” am 5. Juni nicht ganz glücklich fühlen würde…
Von dem her wünschte ich mir einen links-grünen Bundesrat, welcher meine Sicht der Dinge vertreten würde…