Die Pnos ist…
Antizionistisch, antisemitisch, rassistisch, antiliberal und demokratiefeindlich. Dies habe nicht ich entdeckt, sondern das hat der Pnosblogger in einem Artikel in seinem Weblog ausgeführt. Ich hoffe die Stimmbürger von Günsberg und Langenthal sind sich bewusst, was für Exponenten Sie gewählt haben.
Dieser Artikel wurde von Sandro am
Donnerstag, 29. September 2005 in der Rubrik
Politik und zu den Stichwörtern
antisemitismus,
demokratiefeindlichkeit,
Extremismus,
Pnos,
pnosblog,
Rassismus veröffentlicht.
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ich bin mir sehr sicher, dass die sich bewusst sind. und dies macht mir weitaus mehr angst, als die paar geistig umnachteten, die sich für eine solche wahl wählen lassen. es gibt keine rechtspolitiker ohne die wähler…
um es allgemeiner zu formulieren: es gibt keine extremistischen politiker ohne ihre wähler. das gilt auch auf der linken seite.
Es macht keinen Sinn, dies allgemein zu formulieren. Jeder Extremismus muss separat betrachtet werden. Man läuft dann auch Gefahr, den Rechtsextremismus zu verharmlosen, wie dies Bundesrat Blocher in seinem Extremismusbericht getan hat, indem er den Linksextremismus als «eine grössere Gefahr» bezeichnet. Ich meinerseits erachte die heterosexuell-machistische Lebenseinstellung, die Gefühle unterdrückt und männliche Allmachtsphantasien produziert (unter der Bewunderung ihrer «gefügigen» Frauen), als die Wurzel des Übels. Hier hat auch die Erziehung einen Beitrag zu leisten, indem sie den Kindern früh beibringt, wie man über negative Emotionen spricht und ihnen Ausdruck verleihen kann, ohne den anderen zu verletzen bzw. den Unmut in sich hineinzufressen. Die musische und sportliche Betätigung leistet hier einen unentbehrlichen Beitrag.
Die Wähler der Pnos sollten einen Tag mit Opfern des Rechtsextremismus verbringen, wie z.B. dem 17-Jährigen, der vor 2 Jahren derart brutal zusammengeschlagen und misshandelt wurde, dass er fortan mit einer geistigen Behinderung weiterlebt. (Der Tatbestand der versuchten Tötung wurde als nicht erwiesen betrachtet – ein Beispiel, wie die Verharmlosung durch das politische Klima milde Urteile bewirken kann – dabei hätten gerade die Richter die Aufgabe nicht blindlings dem Zeitgeist zu folgen.) Wenn ein solches Schicksal diese Bürger immer noch kalt lässt, sollen sie in einer staatlich verordneten, selbstfinanzierten Therapie den Umgang mit ihren Mitmenschen wieder neu erlernen.
Gerade die drei Schläger aus Frauenfeld sind ein Paradebeispiel in vielerlei Hinsicht.
Zuerst einmal muss man sie als primitiven Abschaum betrachten, der willkürlich andere Menschen verletzen oder töten will. Von einer politischen Gesinnung kann man nicht reden. Deren Hirnreste sind nicht in der Lage, zusammenhängend zu denken. Das gilt gleichermassen für “Linksextreme” wie für “Rechtsextreme”.
Solches Gesindel gehört hinter Zuchthausmauern. Dabei sind fünfzehn Jahre noch die untere Grenze.
Leider belohnt die heutige Rechtssprechung Gewalttäter mit Minimal- und Pseudostrafen (Fall Frauenfeld) und schickt deren Opfer auf den mühseligen Behördenweg, wo sie ihre zu geringen Rechte einklagen müssen.
Diese abscheuliche Tat an den 17-Jährigen ist eine Schande, somal die Opfer selbst Schweizer waren…
Wenn die Rechten in der Schweiz weiter mit dieser Ideeologie handelt, geht die Schweiz an ihren eigenen Eidgenossen zugrunde.
[5]:”Diese abscheuliche Tat an den 17-Jährigen ist eine Schande, somal die Opfer selbst Schweizer waren…”
@Helva:
Was soll das heissen, wäre es weniger eine Schande wenn die Opfer keine Schweizer gewesen wären?
Es ist jedenfalls einfach erschreckend, dass weiterhin Leute faschistische Ideologien einerseits verharmlosen und ausleben, und andererseits diese als Rechtfertigung für gewalttätige Übergriffe und gesellschaftliche Provokation benutzen, nur weil sie so abgrundtief dumm und gelangweilt sind, dass sie keine andere Möglichkeit sehen ihr trostloses Leben zu gestalten.