Die Ökoterroristen von Trimmis, Graubünden

Die Bündner Gemeinde Trimmis, respektive deren Kehrichtverbrennungsanlage wurde von der Alpen-Initiative mit dem Preis für unsinnige Abfalltransporte, dem “Roten Teufelsstein” ausgezeichnet. Dies unter Anderem wegen derlei unendlich verblödetem Strassenverkehrsunfug:
Seit dem 26. September fahren zwei bis drei Lastwagen pro Werktag aus der Nähe von Stuttgart und anderswo in Süddeutschland mit Abfall nach Trimmis im Kanton Graubünden. Jährlich werden auf der Strasse auf diesem Weg 10`000 Tonnen Kehricht importiert. Angeblich aus „wirtschaftlichen Gründen“ – aber ohne die Umweltkosten einzurechnen: Die Zunahme des Verkehrs bedeutet mehr Lärm und mehr Abgase. Umgekehrt schickt der Kanton Graubünden über 20`000 Tonnen Siedlungsabfälle vom Kanton Graubünden an Trimmis vorbei in die Verbrennungsanlage in Niederurnen GL.
(Aus der Pressemappe der Alpen Initiative, PDF)
Es macht den Anschein, dass Energie und somit die Kosten für derartig unsinnige Strassentransporte noch deutlich zu billig sind. Wie sonst kann man auf solch schwachsinnige Ideen kommen? Es ist dringend nötig und längst an der Zeit, dass der Strassenverkehr für seine externen Kosten aufkommt und die Ökoterroristen dadurch gestoppt werden.
Natürlich ist die Gemeinde Trimmis nicht allein Schuld an der Misere, deshalb schreibt die Alpen-Initiative weiter:
Zusätzlich geht der «Rote Teufelsstein» an folgende Mitverantwortliche: Abfallverband Oberengadin, Abfallverband Surselva, KVA Niederurnen, Zürcher Abfallverbrennungsverbund, Abfallbewirtschaftungs-Verband Mittelbünden, Amt für Natur und Umwelt Graubünden und Buwal.
Ausserdem hält die Alpen-Initiative auch Lösungsansätze bereit:
Verminderung + Koordination + Kostenwahrheit
Die Alpen-Initiave formuliert vier Forderungen:
- Abfall möglichst vermeiden: Weniger Verpackung, mehr Recycling und Kompost, Reparatur statt Neukauf…
- Den nicht vermeidbaren Abfall in der nächstmöglichen Kehrrichtverbrennungsanlage entsorgen. Dazu braucht es eine strikte Koordination durch den Bund.
- Falls der Abfall dennoch transportiert wird, muss für den Transport die Bahn benutzt werden. In die wirtschaftlichen Berechnungen müssen die Umweltkosten einbezogen werden. Die Norm SIA 480 der Schweizer Gesellschaft der Ingenieure und Architekten, 2004 in Kraft getreten, sieht spezifisch die Integration der externen Kosten vor.
- Die Kapazitäten der Verbrennungsanlagen sind auf den Inlandbedarf zu beschränken.
Dem ist nichts hinzuzufügen.

Solange sich mit Gebühren noch so viel Geld verdienen lässt und KVA’s nach Tonnen die sie annehmen bezahlt werden (nicht was sie verbrennen) lohnt sich das noch lange, und wenn dann die Strasse künstlich verteuert wird steigen die Abfallgebühren hald nocheinmal und schon rentiert es sich wieder.
Da die Gebühren Regional schwanken lassen sich so Mio verdienen indem mann den Abfall dorthin bring wo er am Billigsten abgegeben werden kann nachdem mann ihn für so viel Geld wie möglich vom Bürger geholt hat, vor allem über die Grenze rechnet sich das.
Das heisst deine Sackgebühr landet in der Tasche von deinem KVA, und dein Abfall irgendwo Billig auf eine ausländischen Deponie.
Auch die Schweiz Karrt abpfälle seit jahren nach Italien und Frankreich.
Dieser Unfug ist der beste Beweis das Strassenverkehrsabgaben und Staus es nicht verhindern können das gefahren und Transportiert wird, und zwar egal was es kostet. Solche kosten werden dann einfach an den Verbraucher weitergegeben (diesmal sind es hald die Deutschen)der “Organisator” dieser Fahrten wird nach wie vor einen Gewinn einfahren.
Aus dem Tessin, das keine KVA hat (siehe den lang anhalten Krieg um Thermoselect,mit mafiösen Anstrich) karrt den Müll in die Deutschweiz zum verbrennen.
Die KVA-Gewaltigen, die wie Zare ¨ber ein Reich herrschen (oder wie Al-Capone über einen Ditrict) lassen sich die über Zwangsabgabe “Sackgebühr) nicht so leicht nehme.
ich frage mich, wer hier eine Abfallmarke aufgeklebt bekommen soll.
Guten Tag!
Wenn Müll über lange Strecken transportiert wird, dann bitte auf der Bahn. Mit der Containerverladetechnik —-www.mobiler.de—- lohnen sich oft schon Bahntransporte unter 100 km Entfernung.
Und Müll gehört nicht in die Verbrennung. Biologisches gehört in den Biogasreaktor und die Nachrotte, Kunststoffe und Elektronikschrott in die KRYORECYCLING- Anlage. Das Verfahren geht auf Dr. Harry Rosin zurück und wird seit Jahren (in Deutschland) von der Verbrennungslobby blockiert. Mehr dazu: —-www.total-recycling.org—-. Ein rohstoffarmes Land, wie die Schweiz sollte ein großes Interesse haben, diese Technik einzuführen, damit bei steigenden Rohstoffpreisen preiswerte, umweltfreundklich erzeugte hochwertige Sekundärrohstoffe genutzt werden können. Auch die Gefahren für die berge durch den Klimawandel sollten ein Grund mehr sein, daß die Schweizer in einer Initiative KRYORECYCLING einfordern. MfG. Felix Staratschek, ein bewunderer der Abstimmungen und SBB in der Schweiz.
…weniger kaufen >> weniger Müll….war gestern im Hauptbahnhof Zürich und habe den Ladenmix anylysiert. Man könnte, ohne die heutige Konsumgeselsschaft ins Mark zu treffen, die Läden dort alle am Sonntag schliessen un den geplagten Verkäuferinnen ein Freitag gönnen.
27 NOVEMBER NEIN !
die produkte, die dieser müll mal waren, wurden vermutlich 10000x weiter hin und her gekarrt. das ist lediglich das ende einer riesigen unnötigkeit. gemessen an der gesamtsumme des unnötigen rumkarrens sind diese mülltransporte lächerlich klein.
[...] Es wird argumentiert, dass dies (für die Welt) immernoch besser sei, als wenn der Müll in Italien oder sonst wo auf einer Deponie verrottet, denn dabei entstehe Methan, was ja auch nicht erwünscht, respektive massiv klimaschädlich ist. Doch sinnbefreit ist es auf jeden Fall, wenn das Bündner KVA Trimmis Siedlungsabfälle aus Stuttgart verbrennt. Kann ja nicht sein, dass wir zur “Auslastung” der offenbar massiv überdimensionierten Verbrennungsannlage jeden Abfallsack 300 Kilometer oder mehr in der Welt herumkarren, bloss um ihn zu verbrennen. [...]
Hintergrundinfo zur Müllverbrennung und zum Kryo- Recycling in deutsch und englich:
http://www.buendnis-zukunft.de/phpBB2/viewtopic.php?t=165
Eine Petition zum Thema:
http://www.petitiononline.com/noburn08/
Über diese Seite:
http://en.wikipedia.org/wiki/PetitionOnline
[...] über mein Buch zu sprechen. Nach dem ich den Schülern einige Stellen aus dem Buches vorgelesen …Die Ökoterroristen von Trimmis, Graubünden – - Forum Politik -Die Bündner Gemeinde Trimmis, respektive deren Kehrichtverbrennungsanlage wurde von der [...]
Ich habe eine neue Seite zum Kryo- Recycling erstellt. Es wäre schön, wenn Schweizer Direktdemokraten in der Schweiz die Umsetzung einfordern würden. In Deutschland ist die Lobby der Müllverbrennung zu stark und der Energiebedarf für die Neuproduktion der Stoffe, die verbrannt werden, ist ein wichtiger Absatzmarkt für Energiekonzerne und deutlich höher, als die Energieausbeute aus der Müllverbrennung. Das dies der Umwelt und uns allen schadet, interessiert diese Bilanzautisten nicht. Aber die Schweizer könnten das ändern, per Volksentscheid!
http://sites.google.com/site/kryorecycling