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Die lustigen Schäfchen

Der öffentliche Aufschreib blieb bei der diesjährigen SVP-Provokationskampagne aus. Dafür haben sich kreative, insbesondere Westschweizer Kreative, viel Mühe gegeben, die doofen Schäfchenplakate zu “korrigieren”:

Pour plus de diversité

Blocher Raus
Quelle: prodia.ch


Quelle: nonudc


Quelle: politis.ch


Quelle: nonudc


Quelle: nonudc


Quelle: lescommunistes.org

Dieser Artikel wurde von Sandro am Mittwoch, 15. August 2007 in der Rubrik Politik und zu den Stichwörtern , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

16 Kommentare zum Artikel “Die lustigen Schäfchen”

  1. mk am 15. August 2007 um 13:15

    Auch wenn ich die neuen und wesentlich besseren Schäfchenbilder lustig finde bleibt doch ein ungutes Gefühl bei der ganzen Sache:
    Zum ersten hat die SVP mittlerweile praktische Narrenfreiheit für ihre diffamierenden Kampagnen und wird noch immer nicht zur Rechenschaft gezogen. Zum zweiten frage ich mich, ob die kreative Energie wirklich so gut verwendet wurde, wenn so doch nur noch mehr Aufmerksamkeit auf die SVP gelenkt wird…

  2. rlarsson am 15. August 2007 um 13:38

    “Zum ersten hat die SVP mittlerweile praktische Narrenfreiheit für ihre diffamierenden Kampagnen und wird noch immer nicht zur Rechenschaft gezogen.”

    Stimmt nicht, denn es gibt gesetzliche Rahmen und das ARG.

    “Zum zweiten frage ich mich, ob die kreative Energie wirklich so gut verwendet wurde, wenn so doch nur noch mehr Aufmerksamkeit auf die SVP gelenkt wird…”

    Die SVP dankt in deisem Sinne allen hier an dieser Stelle :-)

  3. >driv3r> am 15. August 2007 um 14:16

    Irgendwie dünkt es mich doch recht billig, Ideen von anderen aufzugreifen und zu “verhunzen”. Von Kreativität kann hier wohl eher nicht die Rede sein, eher von Einfallslosigkeit.

    Im übrigen ist die Schäfchen-Aktion der SVP ziemlich gelungen, da so sämtliche Rassismusvorwürfe gekonnt umschifft werden. Fehlt jetzt nur noch, dass die Gutmenschen ein Verbot für Abbildungen von schwarzen Schafen fordern :-)

  4. Pirelli am 15. August 2007 um 15:44

    Ich frag einbfach mal wieder: Wer oder was sind die Gutmenschen? Meinst du, im Gegensatz zu den Bösmenschen von der SVP?

  5. Bünzli am 15. August 2007 um 18:18

    “Irgendwie dünkt es mich doch recht billig, Ideen von anderen aufzugreifen und zu “verhunzen”.
    Da geb ich dir recht fahr3r, ich frage mich auch schon die ganze Zeit, wieso die SVP das macht und andauernd die Ideen der NSDAP verhunzt.

    “Die SVP dankt in deisem Sinne allen hier an dieser Stelle”
    robbi der Sprecher der SVP. Ha,ha!

  6. SVP auf US-Terrorliste? am 15. August 2007 um 20:13

    [...] Es ist wohl anzunehmen, dass SVP-Volksverhetzer und SVP-Staatsfeinde wie Bundespräisident Christoph Blocher, SVP-Parteipräsident Ueli Maurer oder deren Lakaien, SVP-Pittbull Christoph Mörgeli, Dschihad-Kämpfer Ulrich Schlüer, SVP-Macho Tono Bortoluzzi, HipHop-Hasser Thomas Fuchs und alle anderen Sozial- und Umwelt-Terroristen demnächst in Guantamo anzutreffen sind. [...]

  7. quadour1 am 15. August 2007 um 21:29

    Die SVP und deren Wähler mit eurem doofen und pupertären Vergleich gebetsmühlenartig mit der NSDAP gleichzustellen bringt euch grün angehauchten linken Weltverbesserer nicht weiter.

    Das ist einfach nur primitiv und mindestens so unter der Gürtellinie, wie Ihr super Ethiker den “Stil” der SVP moniert.

    Betr. der Wahlen im Herbst könnt Ihr, allerdings nur die Grünen, nur beten, dass die sog. “Klimakatastophe” von den Medien noch artig hochgetrieben wird. Oder vielleicht macht ja Al Gore rechtzeitig nochmals nen neuen Film. Wäre ja mega für die Grünen!

  8. quadour1 am 15. August 2007 um 21:57

    Pirelli fragt, was Gutmenschen sind:

    Diese Frage ist schwierig zu beantworten. Für mich sind “Gutmenschen” die neuen Bünzlis, welche ihre “Gedankengut” vor allem im “political correctness” (PC) sehen. PC heisst vor allem mal, dass nur die Mainstream Mafia recht hat. Individuelle Meinungen oder Lebensformen sind verpönt.

    Es ist und wird ja vieles verboten, zu vieles. Ohne dass wir es wahrhaben wollen, verabschieden wir uns ganz langsam von der individuellen Gesellschaft.

    Die einzige Partei, welche in der Schweiz diverse Verbote bekämpft, ist die SVP. Praktisch alle Verbote kommen von Links/Mitte.

  9. gumbyman am 15. August 2007 um 22:19

    Köstlich diese Plakate, wirklich gelungen! Ich seh’ das positiv dass man die Dummbrüllfraktion der SVP nicht mehr allzu ernst nimmt, sondern einfach als (allerdings böswillige und berechnende) Polit-Clowns wahrnimmt und mit gleichen Methoden zurückgibt.

    Das entspannt irgendwie die Lage und nimmt ihnen auch etwas den Wind aus den Segeln, den sie ja bisher regelmässig mit billigsten Provokationen entfachen konnten.

    Meilleures salutations a nos copains creatifs de la suisse romande!

    g.

  10. Thomas am 15. August 2007 um 23:03

    Die SVP ist eine Partei, die anderen ihre individuelle Meinung und Lebensformen aufzwingen will. Das äussert sich in den Sprachregelungen ihrer Anhänger, mit denen sie ihre eigene politische Korrektheit durchsetzen wollen: Da ist viel von «Gutmenschen», «Verwilderung der Sitten», «den Alt-68ern», «Kuschelpädagogik» oder «Multikulti» die Rede. Indem die SVP die Homosexualität aus den Schulbüchern verbannen will (Freysinger), den Dialog zwischen versch. Rassen & Religionen vergiftet (Minarett-Initiative, Abschaffung des ARG), die Gewaltenteilung missachtet & das Völkerrecht torpediert, das Rasen im Strassenverkehr legalisieren will (Diskussion um Toleranzwerte) oder sich um den Klimaschutz zugunsten künftiger Generationen foutiert, verabschiedet sie sich langsam von der individuellen Gesellschaft.

  11. sirboss am 15. August 2007 um 23:25

    Hört auf immer auf den Pittbulls herum zu hacken!
    Im Gegensatz zu den SVP-Obersturmbannführer muss man sie auf brutalste Art abrichten damit sie beissen! Die Volksverarscher beissen aber seit der Geburt :-)

  12. SVP Wahlvideo mit Ueli Maurer am 17. August 2007 um 18:05

    [...] Das Wahlvideo der SVP, indem Propagandaminister SVP-Parteipräsident Ueli Maurer anlässlich der Wahlen 2007 dem Schweizer Stimmvolk Angst und Panik predigt und gegen alles Linke und Nette hetzt, hat bereits vielerorts grosses Interesse geweckt, nicht zuletzt wegen der Statistik-Manipulationen von Möchtegern-Ständerat Ueli Maurer. [...]

  13. Christoph Blocher gegen Menschenrechte am 17. August 2007 um 18:08

    [...] Kaum hat SVP-Bundesrat Christoph Blocher sein Gespräch mit dem CIA hinter sich, will er auch schon die Menschenrechte aufkündigen. Die Europäische Menschenrechtskonventionen (EMRK), die so praktische Anti-Terror-Methoden wie Folter verbieten, würden gemäss Christoph Blocher die Schweizer Volksrechte beschneiden. [...]

  14. AlphaPapaGolf am 19. August 2007 um 10:24

    Das mit der verhunzung des SVP Wahlplakates ist nicht kreativ.
    Dîe “Wetschweizer” und andere “kreative Typen” machen nichts anderes als reagieren und hinterherhinken.
    Sie sind die eigentlichen SVP-Hinterherseckler.
    Immer wenn ein SVP Plakat erscheint, heulen die kreativen in schrillen Tönen, als hätte man ihnen in die Eier getreten.
    Der Linken fehlt klar die Kreativität, die Originalität – Lenin, Stalin und Honecker haben in den Gehirnen der Linken nachhaltig (!) Schaden geschaffen.

  15. SVP Plakat Ausschaffungsinitiative am 20. August 2007 um 09:37

    [...] Ignoranz.ch Die lustigen Schäfchen Flickr:A mouton, mouton et demi Obwaldner Blog: Todesstrahl Obwaldner Blog: Schönes Land [...]

  16. DER MISANTHROP » Blog Archive » :: Dogma: Darf man mit Terroristen verhandeln? - III/III am 27. August 2007 um 22:10

    [...] antifa: „fascho! berichte aus dem alltag“ daylight atheism: free speech under siege faz: Islamisten und die NPD: Etwas mehr Kopftuch auch für deutsche Mädel ich bin atheist: Nicht tot, nur resigniert ignoranz.ch: Die lustigen Schäfchen ignoranz.ch: Veranstaltungshinweis: “fascho! berichte aus dem alltag”. politblog.net: Hetzjagd – Zum Umgang der Politik mit Neonazis: Verbot statt Aufklärung und Debatte politically incorrect: “Die Welt” kritisiert Israel-Woche im Kaufhof politically incorrect: Jetzt ganz stark sein!!! winkelried.info: UN-glaublich [...]

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