Die Katholische Kirche kritisiert Christoph Blocher scharf

Die Kirche spricht von “einem Krebsgeschwür, das immer neue Metastasen bildet”. Dieser Äusserung macht der Bischof von Basel an der Medienkonferenz der Schweizerischen Bischofskonferenz (SBK). Der Präsident des SBK: “Jeder Christ ist verpflichtet, Menschen in Not zu helfen, auch wenn er in Konflikt mit den Behörden gerät“. Diese Aussagen sind auf die Verschärfungen der Asylpolitik, welche die Handschrift Blochers tragen, gemünzt. Seit dem 1. April 2004 erhalten Asylsuchende mit Nichteintretensentscheid (NEE) keine Sozialhilfe mehr vom Bund. Dazu je nach Kanton kaum Nothilfe. Wie jeder weiss, sind bereits zusätzliche menschenverachtende Abstriche in der Asylpolitik geplant. So bleibt, laut den Bischöfen, oft nur der Ausweg über Delinquenz oder Prostitution. Die Bischofskonferenz stösst mit ihren Ausführungen beim Bund bei Blocher aber auf taube Ohren. “Kein Kommentar” heisst es aus dem EJPD. Langsam müssen wir aufpassen, dass grundlegende Strukturen und Auffangnetze nicht der bürgerlichen Kapputsparpolitik geopfert werden. Quelle: Blick vom 8.2.05

“Jeder Christ ist verpflichtet, Menschen in Not zu helfen, auch wenn er in Konflikt mit den Behörden gerät”. Da bin ich auch dafür…nur sagte nicht Jesus….es werden ihrer zu viele….ob er da auch Assylsuchende, denen es in der Schweiz besser gefällt, gemeint hat?
Meine Erziehung verbietet es mir leider, Ihnen zu wünschen, dass Sie einmal in der Situation sind, in der Sie aus wirtschaftlichen Gründen aus Ihrer Heimat "fliehen" müssen. Aber Ihr Kommentar zeigt gut, wie wirr die rechtsextremen jedes Thema sofort mit "Asylsuchenden" zu verbinden versuchen. Solch einfaches Verzerren wird zum Glück vom Volk erkannt.