Der SVP – ler und Suchtpräventionsgegener im Suff
Manchmal stöbert man ein wenig im Net und stösst auf interessante Tatsachen. Der junge Herr Tuena kämpft an vordester Front, wenn es darum geht die ausserordentlich gute Drogenpolitik der Stadt Zürich anzuprangern. Zum Beispiel so:“…wir fordern den Stadtrat auf, seine ungeeigneten drogenpolitischen Strategien, seine Experimente, zu überdenken und seine verheerenden Ideologien komplett umzukrämpeln.” Verschiedenste solcher Zitate, könnten hier genannt werden. Repression als Lösung, aha. Soweit so gut, eigentlich sind wir uns diese Tonart der SVP Fraktion gewöhnt. Nur sind mir beim durchstöbern von Tuenas Website verschiedenste Fotos aufgefallen.
Offenbar feiert man bei Tuenas besonders feucht! Es scheint, als sei Aklohol ein wichtiger Bestandteil in Tuenas Freizeitprogramm. Der radikale Kiffergegner im Suff. Wir reden von jährlich 6.5 Milliarden Franken Schaden durch Alkoholmissbrauch, wir reden von jährlich 10 Milliarden Franken Schaden durch Tabakkonsum, alles Legal und kein Problem, denn Alkohol und Rauchen hat ja Tradition. Und jetzt kommen wir zu den Zahlen der Illegalen Drogen. Kosten für die Repression jährlich 587 Millionen Franken und für die Prävention 28 Millionen Franken. Die Repression verschlingt also über die Hälfte der gesamten staatlichen Kosten. In die Prävention wird mit mit Abstand am wenigsten investiert.
Meiner Meinung nach, müsste man, wenn man die Augen nicht vor wirklichen Problemen verschliessen möchte, die Prioritäten anderswo setzen als in der Repression bei illegalen Drogen, nämlich beim gesellschaftlich eingebetteten Alkoholkonsum und dem lässigen Tabak rauchen. Aber da geht unser Saubermann Tuena nicht gerade mit gutem Beispiel voran. Möchte er eine Gesetzeskonforme Gesellschaft oder eine gesunde Gesellschaft? Wenn ich mir seine Website anschaue, leider ersteres.
Quellen:


Also diese Story scheint mir jetzt etwas gesucht zu sein. Was soll denn das Herumschnüffeln im Privatleben von SVP-Vertretern? Ich bin zum Beispiel auch der Meinung, dass Alkoholkonsum als Genussmittel in einer geregelten, selbstständigen Lebenssituation keinesfalles verwerflich ist oder gar mit hartem Drogenkonsum verglichen werden kann. Hingegen finde ich die Drogenpolitik der Stadt Zürich, welche eben diese arbeitlosen Drogenjunkies auf Kosten der Allgemeinheit noch aufpäppelt und finanziert, ebenfalls absolut verkehrt und falsch.
Aber eben, Hauptsache man kann auf SVP-Mitgliedern herumhacken, und sei es anhand noch so spitzfindiger Details (Für die Akten: Ich bin nicht bei der SVP!).
@driv3r
Privatleben..herumschnüffeln?
Hast Du den Link angeklickt? Es geht direkt auf die Homepage diese Herren! Hier die ersten Sätze dieser Homepage:
willkommen auf meiner Homepage
Sehr geehrte Besucherin
Sehr geehrter Besucher
Es freut mich sehr, dass Sie meine Homepage besuchen. In ihr finden Sie eine Übersicht über mich und meine Anliegen. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und durchforsten Sie meine Homepage, es lohnt sich auf alle Fälle.
Hauptsache mal schnell dreinschiessen driv3r ??
Schreibt Pipo etwas davon das geregelter Alkoholkonsum verwerflich sei? Ne aber Du unterstellst es Ihm direkt. Logisch?
Und Deine Gedankengänge bezüglich der zürcher Drogenpolitik lässt keine besondere Weitsichtigkeit Deinerseits vermuten.
Ist es Dir den lieber die Drogensüchtigen verursachen Milliarden an Krankenkosten… oder hast Du ev keine Ahnung wie es einem Heroinsüchtigen auf der Strasse geht?
Oder ist es Dir lieber die Drogensüchtigen verursachen Milliarden an Volkswitschaftlichen Schäden, weil sie irgendwie illegal an das Geld für Ihre Drogen kommen müssen (zB. einbrüche?), oder ist es Dir lieber wir müssen noch einige Milliarden Fränkli mehr in die Hände nehmen umm all die Polizeieinsätze zu finanzieren..wegen der Beschaffungskriminalität, wegen den Drogen”leichen” auf den Strassen, wegen noch mehr repression oder denbke mal an all das Geld was so ein Aufenthalt in einem unserer tollen Gefängnisse von 1000enden von Drogensüchtigen so täglich kostet usw. usf da kommen schnell nochmal ein paar milliarden zusammen.
Aber was solls Du bist ja kein SVP’ler, das bedeutet leider nicht gleichzeitig, das man nicht vor dem eigenen Brett vor dem Kopf gewappnet ist.
Jeder vernünftige Mensch der sich mit dem Drogenproblem befasst hat, auch an der Front!!, kann deine Post und die Forderungen Herrn Tuenas absolut nicht verstehen.
Nach dem ganzen erwübrigt sich ein Kommentar auf Deine letzte Bemerkung …..
Wünsche Dir viel Erfolg beim kapf gegen Dein Brett vor dem Kopf (wolgemerkt nicht als SVP anhänger
)
@driv3r: da muss ich leider widersprechen. Erstens: Der Mauro Tuena ist selbst schuld, wenn er diese Bilder auf seiner offiziellen Website publiziert. Zweitens: Er wettert gegen ebendiese Junkies, die weiss Gott kein einfaches Dasein fristen, wirft Cannabis-Geniesser in den selben Topf wie Heroinabhängige. Und unterstellt der Stadt Zürich, die übrigens international höchstes Lob für ihre Drogenpolitik, Resozialisierungsprogramme und ihr Netzwerk von Hilfsstellen für Drogenabhängige erntet, dass Sie in eine völlig falsche Richtung steuere.
Privat aber scheint er den Alkohol zu geniessen. Wie kann man also derart gegen Kiffer hetzen und selber regelmässig feuchtfröhliche Feste feiern. Es geht einfach nicht auf, man kann das drehen wie man will. Es gibt kein Argument Alkohol legal zu lassen, während Cannabis illegal bleibt. Aber das ist eine andere Geschichte.
Um nocheinmal den Punkt Drogenpolitik aufzunehmen. Die Prävention ist und bleibt die günstigste und wichtigste Komponente im Kampf gegen den Missbrauch von Substanzen. Wieso in aller Welt versucht man von der rechten Seite aus immer, gesellschaftliche und soziale Probleme nach dem “Haudrauf-Prinzip” zu lösen? Polizei hier, Polizei da, Kiffer aufschreiben, büssen und die Junkies würde man am liebsten Entschweizern und in Loch stecken. Mir wird ab und zuschlecht bei soviel Kurzsichtigkeit, aber wirklich. Man denke an die Beschaffungskriminalität, man denke z.B an AIDS. Was währe wohl in der Drogenszene los, bekämen sie nicht unentgeldlich saubere Spritzen? Aber daran denkt man eben nicht, wenn man gegen die asozialen Junkies wettert. Zum glück ist der Alkohol ja legal, darum muss sich der Mauro Tuena keine Sorgen machen, seine Falschen illegal zu beschaffen. =)
meine güte ist das fotoalbum peinlich!
fotos von frauenärschen mit tanga etc.
sorry, aber bei einem politiker erwarte ich einbisschen seriösität. die seite vom herr tuena ist ja sowieso schon ein lacher, aber das fotoalbum OH MY GODNESS!!!!!
@ sense
ich habe da ein anderes Bild als Favorit.
http://www.mauro-tuena.ch/fotoalbum/Geburi_Mauro_2005/Images/IMG_0053.jpg
Müssen wir bald diese Bild auf Zürchers Strassen sehen?
@hual: Ok, es mag sein dass dieser Herr T. selbst schuld ist, wenn er derartigen Mist publiziert. Man kanns auch so sehen dass er wenigstens offenlegt was er so alles für Unfug treibt und sich nicht als edle Gestalt ausgibt, welche er gar nicht ist, wie unzählige andere Politiker.
Im weiteren würde ich Dir raten, nicht alle, welche eine andere Meinung als du haben, als Leute “mit Brett vor Kopf” zu betiteln; das wird dich nicht sehr weit bringen denn es gibt eine Menge Leute mit anderer Meinung als du.
@pipo: Ich habe nie gesagt dass das Dasein von Junkies angenehm oder lustig sei. Ich bin auch der Meinung, dass die Gesellschaft Hilfe anbieten sollte. Jedoch bin ich nicht der Meinung, dass dies so wie in der Stadt Zürich zu erfolgen hat. Gegen Abgabe von Spritzen ist selbstverständlich nichts einzuwenden, das ist auch nicht der springende (Kosten)Punkt. Was mich stört ist die Tatsache, dass der Staat tatsächlich Drogen abgibt, meiner Meinung nach ungefähr die dümmste aller Möglichkeiten, da auf diese Weise niemandem geholfen wird und die Szene ewig mehr oder minder offen (wie jetzt) weiter existent bleibt.
Viel schlauer wäre es meiner Meinung nach, man würde den Betroffenen echte Entzugsprogramme anbieten, welche dann aber (nach deren Einverständnis) auch zwingend und radikal durchgezogen werden (ich denke da an gefängnisähnliche Entzugsanstalten). Auch wenn das nicht angenehm sein mag, ist es wohl immer noch besser, als mit staatlichen Drogen vollgepumpt bis zum bitteren Ende irgendwo dezent dahinzuvegetieren ohne realistische Chance, jemals noch irgendetwas nützliches vollbringen zu können.
Noch kurz ein paar Worte zu repressiver Drogenpolitik: Es geht ja auch darum, potentielle Konsumenten mit Signalwirkung abzuschrecken. Natürlich sollte primär erstmal auf Prävention und Aufklärung gesetzt werden, aber das Bewusstsein, dass Besitz, Konsum und Handel von harten Drogen mit hohen Strafen geahndet werden, hat ganz gewiss auch einen Einfluss auf das Verhalten der potentiellen Konsumenten.
Grundsätzlich bin ich als die individuelle Freiheit fördernder Mensch auch der Meinung, dass Cannabis legalisiert werden soll. Ich wundere mich jedoch, warum einerseits das Rauchen von normalen Zigaretten derart bekämpft wird, während auf der anderen Seite die Legalisierung von Cannabis (was ja gesundheitlich sicher noch bedenklicher ist als Tabak) gefordert wird. Irgendwo geht da für mich etwas nicht mehr auf.
Hier wird nur von Harten Drogen gesprochen, aber wieviel kosten die absolut unsinnigen Hanflädeli-Razzien und die tausenden von Gerichtsverfahren wegen wenigen Gramm Hasch oder Gras? Mit dem Geld was der Staat für derlei unsinnige Weichdrogen-Repression aus dem Fenster kickt, könnte man schon ganz viel Hartdrogenprävention machen…
Einverstanden. Das gleiche müsste dann allerdings auch für Bagatellen im Strassenverkehr gelten (z.B. Parkbussen, Geringfügige Geschwindigkeitsübertretungen, Unsinnige Verkehrskontrollen,…).
Ich halte es für verfehlt, die Legalisierung des Hanfkonsum als gesellschaftspolitisch fortschrittlich zu bezeichen.
Mauro Tuena? – maximal eine Zeile wert.
Beim genauen Betrachten der Fotos musste ich feststellen, dass Mauro Tuena und seine Freunde unter Anderem so genannte “Uböötlis” trinken. Wenn ich beim Essen ein Glas Wein trinke oder an einem heissen Sommertag ein kühles Bier geniesse, so hat das was mit Genuss zu tun. Das Trinken eines “Uböötli” hat mit Genuss aber nichts zu tun. Es schmeckt schlicht weg scheusslich und hat lediglich den Zweck, möglichst schnell möglichst viel Alkohol zu sich zu nehmen um möglichst schnell besoffen zu werden. An und für sich sollte jeder Bürger das Recht haben, Rauschtrinker zu sein (wenn er dabei kein Auto lenkt). Wenn so ein Rauschtrinker aber als von den Bürgern gewählter Volksvertreter Dinge erzählt wie: “Das eigentliche Primärziel, nämlich die Abstinenz des Individuums,…”, empfinde ich das als Doppelmoral.
Die staatliche Drogenabgabe ist nur für nicht therapierbare Süchtige vorgesehen. Ich wiederhole: Nicht therapierbar! Das sind also Kranke Menschen, bei denen “Hopfen und Malz” verloren sind. Menschen also, die den “Schmerz des Daseins” nur noch mit “starken Schmerzmitteln” ertragen. Oder anders gefragt: Wer würde einem Krebspatienten im Endstadium das Morphium verweigern?
Es ist auf jeden Fall der billigste und sozial erträglichste Weg, wie wir in Zürich mit untherapierbaren Schwerstabhängigen umgehen.
Falsche Schlussvolgerung. Die Delikte im Strassenverkehr dienen der Sicherheit ANDERER Leute. Wenn du auf dem Trottoir Parkierst muss Mamma mit dem Kinderwagen auf die Strasse, was FÜR SIE gefährlich ist. Wenn du 50 anstatt 30 Fährst gehst du das Risiko ein JEMAND ANDEREN zu töten. Ist der Unterschied so schwer zu verstehen?
Wenn ich mich zukiffe ist dsa nunmal für niemand anderen Gefährlich, nichtmal für mich. Deshalb macht es überhaupt keinen Sinn. Ausser dass die Drogenmafia dann nicht mehr das Hanfmonopol hat, was die SVP Leute offenbar mit aller Kraft zu Verhindern versuchen.
[zitat]Wenn du auf dem Trottoir Parkierst muss Mamma mit dem Kinderwagen auf die Strasse, was FÜR SIE gefährlich ist. Wenn du 50 anstatt 30 Fährst gehst du das Risiko ein JEMAND ANDEREN zu töten. Ist der Unterschied so schwer zu verstehen?[/zitat]
Ich habe noch von keinem fall gehört, wo jemand von einem parkierten fahrzeug angegriffen wurde. Die abzockerei mit den bussen ist unfair und eine schikane der bevölkerung gegenüber. Zum glück scheinen die medien dies langsam aufzugreifen (rundschau gestern abend über den bussen-und gebührenwahnsinn in zürich).
Es ist absolut verlogen, bei der momentanen, offensichtlichen abzockerei noch zu behaupten, es gehe um die verkehrssicherheit. Es geht dabei ausschliesslich um fiskalpolitik einerseits und durchsetzung der fundamentalistischen weltanschauungen gewisser politker und bevölkerungsgruppen andererseits.
“Wenn ich mich zukiffe ist dsa nunmal für niemand anderen Gefährlich, nichtmal für mich.”
Ah ja? Und was, wenn du bekifft Auto fährst?
Soweit ich weiss, soll Kiffen ja die Wahrnehmung beeinträchtigen und unter anderem auch leichter Übermut verursachen, was wiederum dazuführen kann, in ein Auto zu steigen obwohl man nicht dazu im Stande wäre…
Solange das jeder bei sich daheim macht und nicht in der Öffentlichkeit mich damit belästigt, kanns mir egal sein. Das gleiche gilt übrigens für das Verhalten von Herrn Tuena.
Naja, wenn man sich dermassen öffentlich für eine Nulltoleranz und für Abstinenz etc Positioniert, sollte man auch mit gutem Beispiel vorangehen. Aber eben, Wasser predigen, Wein saufen ist schon lang das Motto der SVP…
Heroinabgabe an untherapierbare Schwerstsüchtige, ist ok, – Zwangsentzug wäre möglich aber ist wohl zu teuer. Man müsste dann auch noch Arbeitslager und so weiteres einrichten. Wäre politisch ein bisschen brisant und sicher teuerer.
Hanf legalisieren muss echt nicht sein, diese psychoaktive Droge ist schädlich und macht unambitioniert. Eine halbe Generation von vielversprechenden Jugendlichen hat es in den 90ern in die Hanfpsychose getrieben. Während man Alkohlhaltige Getränke trinken kann, ohne die Absicht betrunken zu werden, ist das Kiffen immer mit der Suche nach einer psychoaktiven Stimulation verbunden.
Für medizinische Zwecke ok, aber dann sicher nicht rauchen…
Wenn all jene Hanflegalisierungsaktivisten ihre Energie für wichtigere Themen wie Umweltpolitk einsetzen würden, dann käme man voran. Aber eben Kiffer bleiben hängen.
> Wenn ich mich zukiffe ist dsa nunmal für
> niemand anderen Gefährlich, nichtmal für mich.
selten so ein schwachsinn gelesen
Kiffen schadet nicht? und ob, ich kenne viele Kiff-Abhängige, die zb. vor dem schlafen gehen einen joint brauchen weil sie sonst nicht einschlafen können.
Solche Leute schaden wiederum der Gesellschaft da ihnen meistens alles scheiss egal ist und wo landen die dann? genau, im RAV
@ Georg Meier
Zwangsentzug wäre möglich… auch für Süchtige von legalen Drogen wie Alkohol und Medikamente? Oder für Nikotinabhängige (ich bin auch so einer)?…
Hanf ist schädlich, klar. Wie alles was mit Genuss zu tun hat (Alkohol, Zigaretten, feines Essen usw…).
Psychoaktive Droge… eine Droge die die Psyche aktiviert? Klingt interessant, in einer Zeit wo die meisten Menschen gedankenlos durchs Leben rennen…
Man kann also alkoholhaltige Getränke trinken, ohne die Absicht zu haben betrunken zu werden. Trotzdem lässt sich wissenschaftlich beweisen (und behaupte hier bitte nicht was anderes), dass bereits ab 0.5 Promille die Fahrtüchtigkeit messbar eingeschränkt ist! Ich kenne niemanden, der zugeben würde, dass er mit diesem Alkoholgehalt betrunken wäre. Trotzdem ist eine Wirkung da! Hier liegt auch die grosse Gefahr von Alkohol: Man merkt ihn erst, wenns schon viel zu spät ist! Kann ich davon ausgehen, dass ein Kiffer weiss was er tut, hingegen ein Trinker ist sich dessen nicht bewusst? Schliesslich sucht der Kiffer ja eine psychoaktive Wirkung, der Trinker andererseits hat ja offenbar nur Durst, welchen er stillen will….?
Ich muss hier wohl wieder mal den schlauen Schweizer zitieren (oder war’s nur ein Secondo, der in der Schweiz auf die Welt gekommen ist?): “Alle Dinge sind Gift und nichts ist ohne Gift. Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist.”
Das Ziel eines Politikers wie Herr Tuena sollte doch sein, die Menschen in diesem Land zu einer gesünderen Lebensweise zu bewegen, um die volkswirtschaftlichen und sozialen Schäden die durch Konsumgifte entstehen, zu reduzieren.
@ Grimsdottîr
Woher hast Du dein Wissen??? Aus einer 40jährigen US-Drogenbroschüre? Oder glaubst du wirklich noch daran, dass ein bekiffter aus dem Fenster springt, weil er denkt er könne fliegen….? Probier doch mal einen Joint. Ich garantiere Dir, du bist danach kein Junkie….
@ sense
Vielleicht können sie ja nicht mehr schlafen, weil sie keine Arbeit finden? Vielleicht ist ihnen alles scheissegal, drum haben sie zu kiffen begonnen? Ursachen haben Wirkungen.
Ich brings noch mal auf den Punkt: Alle Gifte sind schädlich! Warum sind die einen legal und die anderen nicht? Pipo hat es bereits geschrieben: Alkohol und Nikotin (und Medikamente) verursachen die mit RIESENGROSSEN Abstand grössten Schäden!
also: alkohol und zigaretten sind zwar schädlich aber legal. kiffen ist genau so schädlich, aber illegal.
einverstanden?
wenn ja, was wäre dann der grund das kiffen zu legalisieren? müssen wir zweimal denselben fehler machen?
@careless:
nein, es sind vorzugsweise gymischüler oder studenten…
nur weil man keine arbeit hat ist das noch lange kein grund sich die birne zu zukiffen… ich war auch nach der lehre ne weile arbeitslos und hab mich nicht deaswegen in selbstmitleid gesuhlt, im moment weiss ich noch nicht einmal ob es meine stelle ende jahr noch gibt, soll ich jetzt deswegen anfangen selbstmitleid zu haben, allen anderen die schuld geben und mich entweder betrinken und die birne voll zu kiffen?
das kiffen wird nicht gesünder oder weniger süchtig machend nru weil man immer weider sagt wie gefährlich alkohol und zigaretten sind.
btw. nach einem glas bier kann ich immer noch autofahren, nach einem joint kann ich das nicht mehr……
@ sense:
Du sagst: “alkohol und zigaretten sind zwar schädlich aber legal. kiffen ist genau so schädlich, aber illegal.” -> Das ist richtig. Damit bin ich eben NICHT einverstanden.
Bei einer Entkriminalisierung von Hanf würden nicht mehr und nicht weniger giftige Substanzen konsumiert. -> Die Summe aller Laster bleibt sich gleich.
Entkriminalisierung ist nicht das Gleiche wie Legalisierung. Z.B. ist die Abgabe von Alkohol an Minderjährige strafbar.
Ich habe es genossen, wie Du mir ungewollt Recht gegeben hast: Es ist eben so, dass viele Menschen ohne Perspektiven sich zudröhnen. Und es ist ihnen egal ob legal, illegal, alles scheissegal. Einfach mit allem zudröhnen. Nicht alle Menschen haben so einen festen Charakter wie Du. Es wäre doch vernünftiger, deine arbeitslosen, kiffenden Bekannten zu beschäftigen als sie noch zusätzlich zu kriminalisieren.
Autofahren: Genau dass habe ich gemeint. Nach Hanf merkt man, dass man nicht mehr Auto fahren soll. Nach Alkohol merkt man es eben nicht. Es tut mir leid, aber es wurde schon mehrfach wissenschaftlich bewiesen, dass selbst der Alkoholgehalt einer Stange die Reaktionszeit herab setzt. Du darfst zwar vom Gesetz her noch ein Auto lenken, machst du aber einen Unfall, so sind auch 0.4 Promille schon strafrelevant. Selbst wenn Du am Unfall nicht schuld bist, hast du vor dem Richter mit 0.4 Promille ein Problem.
Unsere Gesetze sind nicht in allen Fällen gut. Und “Recht” ist nicht automatisch “gerecht”
Careless, Nomen est Omen
@ Careless
“Woher hast Du dein Wissen??? Aus einer 40jährigen US-Drogenbroschüre? Oder glaubst du wirklich noch daran, dass ein bekiffter aus dem Fenster springt, weil er denkt er könne fliegen….?”
Tut mir leid, aber ja genau!
Ich mag mich z.B. noch sehr genau an unser Klassenlager in Pontresina erinnern, als ein Kollege von mir, nachdem er sich die Birne vollgesifft hat, dachte, er könne aus dem Fenster in unserem Zimmer springen
Wir mussten ihn nicht einfach so mehrmals dranhindern, weil er schon euphorisch auf der Heizung stand…
Aber die Beeinträchtigungen können ja bekanntlich varieren
Und dass man nach einem Joint ein Junkie ist, stammt nicht aus meinem Munde.
So long
Absolut widerlich und geschmacklos, so mit dem politischen Gegner umzugehen. Wenn man sich ach sooooo ethisch hochstehenden Grundsätzen verpflichtet fühlt, wie diese Plattform das im Brustton der Überzeugung hinausposaunt, sollte man eingentlich schon ein wenig mehr Fingerspitzengefühl und einen gaaaaanz kleinen Restbestand an politischem Ver-/Anstand haben. Aber eben: der Zweck heiligt halt die Mittel Soll mir doch niemand mehr weismachen, dass Rote und Grüne bessere Menschen seien; so ein Scheissdreck! Populisten gibt es nicht nur bei den Rechten, die Linken und die Grünen sind kein Dreck besser. Ich bin im übrigen Blocher-Gegner und Nicht-SVP-Wähler. Aber was bei Rot-Grün abläuft, ist halt wirklich gar nicht von der feinen Art. Mir löscht’s ziemlich ab, wenn ich die Radaukampf-Henne Goll höre oder die Gentech-Verteuflerin Sommaruga. Diese Populistinnen kann man per sofort zusammensetzen und mit dem Demagogen Blocher, Schlüer und Mörgel ins gleiche Boot setzen…
Ich finde diesen Artikel über die SVP daneben. Gegen die SVP-Politik gibt es viele gute Argumente. Ich seher aber nicht ein, wieso dieser SVP-Politiker nicht einmal eins über den Durst trinken darf und sogar Föteli über das Event austauschen darf. Die Macher dieser Seite haben keinen guten Stil, schade.
@Poltergeist
ich geb dir sogar zum Teil recht. Es gibt nicht nur Populisten auf der rechten Seite, es gibt sie auch auf der anderen. Nur, ob jemand laut schreit “Ausländer sind scheisse und gehören raus” oder ob jemand schreit: “wir wollen keine gentechnisch veränderte Nahrungsmittel”… also ich sehe hier einen klaren ethischen Unterschied.
Nun zum Wichtigen: Was ich ganz klar zurückweisen muss, ist deine Art den obigen Artikel zu kommentieren. Wir haben hier noch nie sinnlos auf einer Privatperson rumgehackt, wenn ich aber auf der offiziellen Website eines notorischen Schlechtmachers aus dem Hause SVP bin und dann diese Bilder sehe, in Kombination mit den Anti-Drogen Referaten, die aus einem VPM Vortrag hätten stammen können. Also bitte, da darf man doch wohl noch darüber berichten dürfen….
pipo
Ich stehe zu allem, was ich bisher geschrieben habe. Ohne Einschränkung. Die Art und Weise, auf den SVP-Tuena (ich kenn nur den aus den Medien, finde ihn gar nicht toll und mag ihn überhaupt nicht) mit Moralin loszugehen, ist meines Erachtens mindestens genau so widerlich, dumm, einfallslos und höchstens kontraproduktiv, so, wie es seine Spiessgesellen, Brunnen vergiftenden, und Brand stiftenden Biedermänner rund um Schlüer, Mörgeli, Blocher und Fehr mit ihren politischen Gegnern auf der Rot-Grünen Seite machen. Tatsache ist, dass Dreckschmeisser und –schmierer früher oder später ein gehörige Portion davon selber abbekommen. Nur: Wer für sich hochstehende ethische Grundsätze beansprucht, muss es sich gefallen lassen, an seinen verbalen Ausführungen auch verbal gemessen zu werden. Ich bin ein freiheitlich denkender und handelnder Mensch. Darum bin ich in keiner Partei und gehe auch in keine. Wenn mich aber was stört, dann thematisiere ich das. Ob der Adressat eine blaue, grüne, rote, gelbe, braune oder schwarze „Farbe“ hat, ist mir ziemlich egal. Vor Absolutisten, Hexenjägern Scharlatanen, Halbwahrheiten, Heilslehrenverbreitern, Inquisitoren und ähnlichem Schrott sind halt auch die „Beitrags-Lieferanten“ dieser Plattform nicht gefeit. Wenn sie allerdings Hexenjagd betreiben und sofort alles abschiessen, was ihnen vor die ideologisch gefilterte Optik läuft, sind sie halt keinen Dreck besser. Die Reaktionen auf meine Beiträge reichen denn auch von arrogant, beleidigend, bösartig, hinterwäldlerisch, humoristisch, primitiv bis ziemlich dumm und zustimmend. Was mir zeigt, dass Rot-Grüne halt doch nicht die besseren MenschInnen sind. Dafür aber, wenn man sie trifft, halt auch ziemlich rausch laut aufheulen (wie die Gelben, Blauen, Schwarzen, Braunen) und das Austeilen viel besser beherrschen als das Einstecken. Wenn man schon so wunderbar eingerichtet im Ethik-Glashaus hockt und sich so viel darauf einbildet, wäre Denken vor dem Steine schmeissen sehr wohl angebracht. Die Scherben fallen einem nämlich mit Sicherheit ziemlich rasch wieder auf die eigene Birne…
[...] ignoranz.ch schlägt 20min um tage… PAX — [daily business], [politik] Die Blogosphäre schlägt die Printmedien einmal mehr um Längen, ich würde sogar behaupten, in diesem Fall hat 20min schlicht und einfach abgekupfert und eine Idee auf einem Blog abgeguckt… Am 26. Oktober publizierte der wohl meistbesuchte PolitBlog der Schweiz IGNORANZ.CH einen Artikel mit dem Titel "Der SVP – ler und Suchtpräventionsgegener im Suff". Abgebildete waren diverse Photos von Mauro Tuenas privater Homepage, die ihn in feuchtfröhlicher Stimmung zeigen. Heute nun erscheint in 20min ein Bericht über die Homepages von SPV-Parteimitgliedern mit dem Titel "Politiker: Private Photoalben im Web". Nun, ich kann nicht belegen, dass die Redaktoren der Zeitung abgekupfert haben. Aber der Verdacht erhärtet sich bei mir, weil gezielt der Personalityfaktor erhöht wurde, der Politfaktor erniedrigt wurde und das ganze als schon beinahe investigatives Event dargestellt wird (so im Sinne von: schaut mal was unsere Redaktoren nach langem Suchen im Web gefunden haben). Mich erstaunt es nicht, dass die Redaktoren, wenn sie denn die Idee von Ignoranz.ch geklaut haben, genau diesen Artikel rausgepickt haben. Alle anderen würden nämlich politisches Verständnis verlangen, und das vermisse ich seit je in 20min. Was lernen wir daraus? Die Kredibilität der Printmedien wird meines Erachtens massiv überschätzt. Ich halte es da mit dem alten Spruch "Papier ist geduldig und nimmt alles an." « zeitsprung [...]
“20 Minuten” kriegt Haue und reagiert unqualifiziert
Nachdem ich in meinem anderen Blog blogg.ch – CH Internet Szene meine Zweifel an der 20 Minuten Story geäussert habe, Google sei am Montag Opfer einer “Denial of Service” Attacke geworden (Story Teil #1 | Teil #2 | Teil #3), überschlugen sich Komme…
[...] Welch ein Zufall. Heute berichtet die Werbezeitung 20 Minuten über eine Story, welche wir schon am 26. Oktober gebracht haben: Originalartikel: Der SVP – ler und Suchtpräventionsgegener im Suff 20 Minuten Kopie: Politiker: Private Fotoalben im Web Das wollte ich natürlich genauer wissen und habe die entsprechende 20 Minuten Redakteurin Alexandra Roder angefragt, woher sie die Inspiration für den Artikel hatte. Hier die Antwort: Guten Tag Herr Feuillet [...]
Das grosse Web-2.0-Glossar
«Du kannst doch gut mit Computern. Was ist eigentlich Web 2.0?», fragte mich kürzlich meine Grossmutter. «Web 2.0? Keine Ahnung,…