Der bloggende Bundesrat im Interview
Knapp drei Jahre nach dem Start des Politbloggs ignoranz.ch, hat letzten Sommer auch Bundesrat Moritz Leuenberger (SP) ein persönliches Blog eröffnet und seither rund 70 Beiträge geschrieben. Gut 5000 Kommentare hat der bundesrätliche Blogger auf seine Artikel erhalten. Im Rahmen einer Fallstudie der Forschungsstelle für Informationsrecht (universität St. Gallen) zur politischer Kommunikation hat Moritz Leuenberger nun einige Fragen zu seinen Aktivitäten als Blogger beantwortet (Sein Kommentar dazu gibts übrigens hier zu lesen) . Interessant dabei besonders die etwas eifersüchtigen Reaktionen der ehemaligen Information-Doorkeeper aka “Printmedien”:
Die öffentliche Wahrnehmung ist natürlich geprägt von der medialen Berichterstattung über meinen Blog. Da zeigt sich ganz klar, dass viele Journalisten den Blog als Konkurrenz empfinden und dementsprechend verzerrt, meist spöttelnd, teilweise aber auch manipulierend berichten
Schade dass die Schweizer Journis noch nicht so weit sind, die Blogger als Bereicherung zu sehen. Aber in der Schweiz dauert halt vieles etwas länger, das kommt schon noch…

Ich find das toll so Selbstdarstellungs-Selbsthätschelungs-Bla-Bla.
Naja, so toll war das nicht, denn die Fans haben auf der Hinfahrt das staatliche-Euro08-Bierkartell massif unterlaufen. Aber Herr Leuenberger!? Nächstes mal werden Sie es ja dann besser wissen
Für die die es nicht begriffen haben:
Die Fans häben es knapp noch zum Bahnhof geschafft, so besofen waren die, wie hätte man die in diesem Zustand fahren lassen können?
Ein Übel jagd das Andere. Bravo Herr Leuenberger! Ihr Blog ist ein intellektuelles Wunderwerk!
P.s.: Wenn ein Fan “Olé-olé-olé” johlt, dann öffnen sich die höchsten und ehrwürdigsten Schleusen. “Sport muss gefördert werden!” LOL!