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Darf die Frau eines Milieuanwalts Regierungsrätin werden?

In Basel stehen Regierungsratswahlen an. Zur Wahl steht unter anderen die FDP Politikerin Saskia Frei. Pikantes Detail: Ihr Mann, Felix Moppert, hält Verwaltungsratsmandate im Basler Milieu. Unter anderem in einer Firma, welche ein Puff betreibt, dass schon für die Anstellung von illegal anwesenden Tänzerinnen verurteilt wurde. Man stelle sich nun vor, die gute Frau sei Basler Polizeidirektorin und hätte dauernd die interessantesten News und Insiderinformationen für Ihren Mann. Erinnerungen an Bundesrätin Elisabeth Kopp kommen auf, auch Sie hatte einen Ehemann mit zweifelhaften Verwaltungsratsmandaten. Auch Sie hat wahrscheinlich nicht damit gerechnet, über diese Mandate zu stolpern. Frau Frei weisst jedoch jeden Verdacht auf mögliche Interessenskonflikte von sich. Die Direktorin wisse ja nicht über alle Razzien im Voraus bescheid, versucht Sie sich aus der Affäre zu reden. Im Diskussionforum der Basler Zeitung scheint die Sache bereits gegessen, Frau Frei wird unter diesen Umständen es sehr schwer haben dem gemeinen Bürger ihre Unabhängigkeit zu vermitteln. (Via Infamy)

Dieser Artikel wurde von Sandro am Montag, 23. Januar 2006 in der Rubrik Allgemein und zu den Stichwörtern , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

7 Kommentare zum Artikel “Darf die Frau eines Milieuanwalts Regierungsrätin werden?”

  1. gebsn am 23. Januar 2006 um 12:00

    Neben Saskia Frei kandidiert nur noch Agatha Wirth von der nicht sehr einflussreichen Liste gegen Armut und Ausgrenzung (“http://www.liste13.ch/article.php3?id_article=328″), insofern wird es Frau Frei trotz der Tätigkeiten ihres Mannes und ihren üblen Aussagen betr. Zusammenstreichen der Sozialhilfe auf das allernötigste Existenzminimum nach einer gewissen Zeit wohl packen.

    Im Nachbarkanton Baselland gibt es ja eine ähnliche Konstellation mit Regierungsrätin Pegoraro, deren Mann Peter Pegoraro in Bälde in Basel vor Gericht stehen soll. Siehe dazu hier: “http://www.onlinereports.ch/2005/PegoraroPeterStand.htm”.

  2. dongga am 23. Januar 2006 um 12:33

    Für mich ist Frau Frei unwählbar und die Frau Wirth ist nicht gerade der Hit…

    Sie Chef Polizei er im Milieu tätig das geht nicht auf…Frau Kopp lässt grüssen…

    Auf dem Wahlzettel steht nun mein Vater….

  3. AlphaPapaGolf am 23. Januar 2006 um 12:48

    Nicht wählbar in eine Exekutive.

  4. Chevy am 23. Januar 2006 um 12:53

    Für mich erst wälbar nachdem ihr Mann zurückgetreten ist.
    Es gibt jedoch kein Gesetz das ihr dieses Amt verbietet.

  5. Baselblog am 23. Januar 2006 um 18:19

    In anbetracht der Negativ-Schlagzeilen für Saskia Frei, dürfte Agatha Wirth durchaus reale Wahlschancen haben.

  6. AlphaPapaGolf am 23. Januar 2006 um 22:05

    Selten dass die Politwellen aus Basel ans Limmatufer schlagen…was dort in Basel abläuft, muss ein echter Politzunami sein.
    Aber dann haben die Waggise dort wenigstens ein Thema um ihre Fasnachtslaternen anzumalen…ist ja bald soweit….

  7. Thinkabout am 24. Januar 2006 um 10:31

    Vegessen! Diese Verflechtung ist unmöglich. Die Frau ist nicht wählbar, ganz egal, wie und wo ihr Mann zurück tritt.

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