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Danke Zürich!

Vielen Dank an das Stimmvolk aus Zürich, insbesondere den vielen SP-Wählerinnen und Wähler, welche offensichtlich über ihren Schatten gesprungen sind und mit ihrer wichtigen Stimme Verena Diener in den Ständerat gewählt haben. Diener war zwar auch nicht meine Lieblingskandidatin, aber wenigstens trägt sie “Grün” im Parteinamen und nicht nur im Logo.

Der Ausgang dieser Wahl ist für mich ein gutes Zeichen, wurden doch damit gleich zwei rechte Hardliner verhindert. Dass der Kahlkopf mit der besonders schlechten Zahnstellung nicht gewählt wurde freut mich besonders, noch mehr jedoch, dass der ultrarechte Ulrich Schlüer noch weiter auf seinen Sitz im Nationalrat warten muss.

Auch wenn sie das selber gerne anders sieht, ist die SVP zum Glück noch weit weg von einer Mehrheitspartei und wird es mit ihrem rüpelhaften und frechen Stil, der meist auf den Mann spielt statt auf die Sache, noch lange schwer haben, solche Wahlen zu gewinnen. Typisch für die SVP sind auch die Reaktionen von Ueli und Christoph gestern im Zürcher Lokalfernsehen. Sie wurden nicht müde, “den Fehler des Souveräns” und “der FDP Basis” für die Nicht-Wahl verantwortlich zu machen. Wie gehabt, Selbstkritik gibts nicht in dieser Partei.

Grosse Verliererin dieser Wahl ist ja, nicht nur gemäss SVP, auch Doris Fiala. Auch dies freut mich ausserordentlich. Sie steht nämlich hauptsächlich hinter den Attacken auf das Verbandsbeschwerderecht und die Quasi-Fusion der Zürcher FDP mit der SVP. Zu hoffen, dass die FDP nun eine Präsidentin oder einen Präsident kriegt, welcher tatsächlich die Basis vertritt. Wie die tickt, resp. was die von der strategischen Allianz mit der SVP hält war ja gestern prima zu sehen. Ein herzliches “Bye Doris!” von dieser Seite.

Grossen Dank übrigens auch an die Bevölkerung von St. Gallen, welche dort den Brunner Toni erfolgreich verhindert hat.

Dieser Artikel wurde von Sandro am Montag, 26. November 2007 in der Rubrik Zürich und zu den Stichwörtern , , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

7 Kommentare zum Artikel “Danke Zürich!”

  1. trigor am 26. November 2007 um 13:41

    Gern geschehen…

  2. Ständeratswahlen: Ueli Maurer und Toni Brunner nicht gewählt am 26. November 2007 um 14:16

    [...] Reaktionen aus der Blog-Szene: Ueli Maurer kann sich Ständerat abschminken SVP Debakel im Ständerat confirmed Verena Diener oder der Sieg der Vernunft Zürich gewinnt und die ganze Schweiz hat was davon die Opferhaltung der SVP adiö frau fiala Danke Zürich [...]

  3. Jaswicis am 26. November 2007 um 15:55

    bitte bitte ;)

    mag den toni auch nicht :D

  4. Tonis Päckli angekommen | Bürger-Herold am 26. November 2007 um 17:38

    [...] Na ja, so übergrossen Dank möchten wir nicht verteilen, denn schliesslich bleiben uns die nichtgewählten, gerne sein wollenden Ständeräte aus den SVP-Reihen doch noch eine Weile erhalten. Trotzdem, wenn Ignoranz schreibt, […] Grossen Dank übrigens auch an die Bevölkerung von St. Gallen, welche dort den Brunner Toni erfolgreich verhindert hat. […], [...]

  5. Sian am 27. November 2007 um 11:38

    Haben wir gerne gemacht.

  6. agathon am 30. November 2007 um 13:36

    Die Nicht-Wahl der beiden SVP-Grossmäuler hat mich sehr gefreut – doch ich finde, jetzt sollten wir es mit Daniel Vischer halten, der als sein Motto für die nächste Legislatur-Periode angegeben hatte: “Oublier Blocher”, und das könnte doch für die SVP eine Weile lang auch gelten.

    Noch mehr als über den SVP-Schlappe bei den Ständeratswahlen, würde ich mich über die Umsetzung von wichtigen sozialpolitischen und ökologischen Anliegen freuen – unter anderem über weniger sinnlose Benzinschlucker (SUV’s) auf unseren Strassen.

  7. scaevola am 6. Dezember 2007 um 12:16

    der wahlkampf hat mit aller wünschbaren deutlichkeit gezeigt, dass diener mit gutzweiler das heu nicht auf der gleichen bühne hat. daher hat der stand zürich durch die gleichzeitige entsendung eines plus und eines minus sich im ständerat selber neutralisiert. für ausserkantonale wie mich ist das weder ein sieg von rechts noch von links, sondern eine lachnummer.

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