SVP Kantonsrat Achermann verbrennt illegal Abfall – trotz massiv überhöhter Feinstaubwerte
Am 17. 1. 06 kommt Herr Kolb in seiner Wohngemeinde Menzengrüt nach Hause. Er rümpft seine Nase, es stinkt enorm. Woher kommt bloss dieser Gestank? Und da, SVP Kantonsrat Christian Achermann ist grad dabei und verfeuert rund 30 alte Paletten, frisch fröhlich unter freiem Himmel. Kurz darauf kommt Gemeindepolizist Benz hinzu und ertappt den Umweltsünder auf frischer Tat. Für Herrn Kolb ist die Aktion von Achermann absolut unverständlich, so hatte doch jedermann in diesen Tagen in der Presse und im TV Berichte über die aktuelle, enorme Feinstaubbelastung gehört. Offenbar interessiert sich SVP Kantonsrat Achtermann überhaupt nicht für diese besorgniserregende Situation und feuert munter und illegal weiter. Herr Kolb vom Dorfverein Menzengrüt interveniert bei der Polizei und platziert eine Anzeige gegen den SVP-Kantonsrat. Doch nichts passiert. Im Gegenteil. Man versucht Herrn Kolb ruhig zu stellen. Es wird abgewiegelt und mit einer Verleumdungsklage gedroht, seitens der Gemeinde. Und das, obwohl es offiziell verboten ist, Paletten unter freiem Himmel zu verbrennen! Eine Verflechtung von Ungereimtheiten zum Schutz eines SVP-Kantonsrates. Darunter leidet die Nachbarschaft und besonders die Natur.
Ausserdem ist dies nicht das erste Mal, dass man es in Menzengrüt mit den Umweltbestimmungen nicht so genau nimmt. Mehrfacher Total-Herbizideinsatz ist angeblich “nur ein Schönheitsfehler”, Terrainverschiebungen bei vernässtem Boden, Erosion in den Feldern, Verschmutzung der Strassen und befahren von Feldern bei Nässe etc. gehören in dieser Gemeinde zum Alltag. Die Natur kann sich halt nicht wehren!
Wie dieser Fall ausgeht, lesen Sie demnächst hier im Politik Forum.
Bestimmungen private Abfallverbrennung

Ich Verbrenne meine Gartenapfälle auch (nur Holz) und achte immer darauf das ich mir auch jedes mal eine Wurst oder etwas anderes mit dem Feuer mache, damit gilt dies dann als Grillfeuer und ist legal.
Solange mann nicht aorganische Stoffe verbrennt finde ich das auch I.O. Wiso soll ich einem Grünabfuhrheini noch viel Geld in die Hand drücken für das er mein Rohstoff (Holz) haben kann? Damit der das Holz danach weiterverkaufen kann als Holzschnitzel?
Der Natur ist das Egal, ob das CO2 durch das verfaulen des Holzes in die Atmosphäre gelangt oder durch verbrennen. Die Asche verteile ich dann wieder im Garten (unter die Erde mischen) es gibt kein besserer Dünger!
Bei Paletten wüste ich gernge ob es Plastikpalleten, Verleimte oder normale Paletten wahren.
Auf dem Land (Dörfer mit weniger als 500 Einwohnern) verbrennt fast jeder seine Gartenabfälle selbst, oder gibt das Holz weiter an die zuständige Person für das Alljährliche 1.August feuer (Gratis).
@Chevy
So siehts rechtlich aus (Luftreinhalte-Verordnung):
Das Verbrennen von Abfällen im Freien ist in der Schweiz grundsätzlich verboten. Eine Ausnahme bilden einzig trockene, natürliche Abfälle aus Wald, Feld und Garten, sofern dabei nur wenig Rauch entsteht. Diese Feuer sind aber meist unnötig, und ihre Emissionen belasten Mensch und Umwelt. Seit dem 1. März 1998 enthält die Luftreinhalte-Verordnung (LRV) deshalb eine Bestimmung, wonach die Kantone das Verbrennen von Abfällen in dafür ungeeigneten Gebieten auch gänzlich verbieten können.
Bedenke einfach, dass auch Holzfeuer wesentlich zur Feinstaubmenge beitragen. Absolut verboten ist das Verbrennen von behandeltem Holz aller Art, weil durch die bei der Imprägnierung verwendeten Chemikalien oder die Farben bei der Verbrennung eine Vielzahl giftiger Substanzen entstehen.
Es geht hier eindeutig um viele Paletten, die mit verleimten Pressspan-Blöcken versehen sind.
Eine reguläre gesicherte Entsorgung kostet natürlich etwas.
Was alles noch im alten Holz drin steckt, möchte ich lieber nicht wissen. Nicht zu unterschätzen ist aber folgendes: Ch. Achermann ist auch Gemüseproduzent für die Migros und setzt “Pflanzenschutzmittel” wie Herbizide und Pestizide ein. Warum ist die Migros nicht gerade gut bewertet für ihr Gemüsesortiment? (siehe Hinweise in Ignoranz.ch)
@erich Kolb
woher hast Du diese Infos dass die Paletten verleimt wahren und nicht nur aus Holz?
@ erich Kolb
Und auch Verleimt ist nicht gleich Verleimt.
Ich kann mir den Gestank vorstellen der beim Verbrennen von Paletten entsteht, es riecht etwa gleich wie wenn mann eine Finnenkerze anzündet.
Mehrfacher Total-Herbizideinsatz? Wurde eure Gemeinde vom Flugzeug aus besprüht oder wiso besprüht ihr Wohnhäuser?
Terrainverschiebungen bei vernässtem Boden? kommt das von dem Herbizideinsatz? Ich hoffe nicht.
Erosion in den Feldern? oder anderst Gesagt: Terrainverschiebungen
Verschmutzung der Strassen und befahren von Feldern bei Nässe
Ich wusste nich das Bauern nur beim schönen Wetter aufs Feld dürfen, dann wenn es so richtig Feinstaubt. Habt ihr keinen Gemeindearbeiter der die Strassen reinigt?
So wie ich das sehe hast Du einen ganz normalen Tag beschrieben, der in jeder Gemeinde auf dem Land hätte sein können.
Hey, Chevy!
Hast meine rechtlichen Infos gelesen?
Kein Kommentar?
Und wo gibts Paletten aus gänzlich unbehandeltem Holz?
Sind die nicht alle druckimprägniert?
Und sobald irgendetwas drin ist, ist Verbrennen verboten. Punkt.
Die Paletten die zu meiner Zeit in der ADtraz hergestellt wurden waren nicht impregniert, lackiert oder ähnliches. Sie wurden oft nur 1 mal gebraucht.
Auch bei der ABB wurde unimpregniertes Holz verwendet, da es sich meisst nur um einwegverpackungen handelt.
Dieses Hoz wurde von der Belegschaft gernge nachhausegenommen für Grill und Cheminee.
@ Chevy
Wenn die Dinger gänzlich unbehandelt und auch nur einmal verwendet worden sind, das heisst, nicht mit Industrie-Nebenprodukten wie Schwermetallen und Ähnlichem verseucht sind, steht von der Chemie her dem Verbrennen nichts im Weg.
Man darf aber nicht vergessen, dass im Cheminée, im Gartenfeuer oder im herkömmlichen Holzofen nicht 700 Grad Temperatur erreicht werden, sich im Rauch also sehr viele Staubpartikel befinden. Zumindest bei Feinstaub-Hochstand sollte also auf die Verbrennung verzichtet werden.
Hallo Chevy
Leider hat das ganze nicht einfach den Grund zu stänkern!
Sondern wir wollen nur, dass sich auch ein Zürcher SVP Kantonsrat an alle Gesetze und Vorschriften hält. Der Umweltschutz darf nicht ausgeklammert werden.
Auch wenn die SVP immer von Eigenverantwortung redet.
So wie Deine Fragen formuliert sind, ist ein Besuch in Menzengrüt absolut notwendig, um einen Eindruck zu bekommen.
Fact ist: Achermann war beim Feuern anwesend und die Polizei hat die Verleimten Spanklötze gesehen.
Der Gemeinde-Polizist von Wiesendangen, Herr Benz, hat laut Herr Heller von der Umweltpolizei Zürich eine Strafanzeige beim Statthalter in Winterthur gegen Ch. Achermann hinterlegt. Ob das auch wirklich so ist entzieht sich meiner Kenntnis.
Ich habe Fotos von dem verbrannten Rest der Feuerstelle, die übrigens sofort gelöscht werden musste.
Wie Du siehst ist alles belegt.
Die Feuerstelle liegt vor Menzengrüt an der Gundetswilerstrasse.
Ich bin der Ansicht, dass nun nicht um den heissen Brei geredet wird, sondern es müssen nun endlich Taten folgen!
Am Samstag zog eine ca 300 Meter lange schwarze Rauchschwade von schlecht eingestellten und noch nicht bewilligten Heizlüftern von obengenanntem Foliengewächshaus an den Häusern vorbei. Inzischen ist diese Anlage von der selben Instanz die jetzt gegen den Feinstaub “kämpft” im schnellverfahren bewilligt. Wie sich die Hausbesitzer direkt nebenan vorkommen kann sich jeder vorstellen. Wurden doch in den letzten zwei jahren drei moderne co2 neutrale und eine Solarheizung in Betrieb genommen. Wie man sieht, liegen zwischen den Entscheidungen und den schönen Worten dieses Amtes Welten. Für mich ist dies ein Widerspruch sondergleichen. Zumal die Massnahmen die jetzt ergriffen werden ebenfalls mehr als nur Fragen aufwerfen.
Es tönt wie ein Hohn: Baudirektorin und Chefin vom AWEL: Frau Fierz schlägt 80km/h auf der Autobahn vor, das ist ja OK. Aber in Menzengrüt wird gleichzeitig eine absolut umweltfeindliche, lärmende, schwarz rauchende und stinkende Oel-Heizanlage in einem 5m hohen und 7000m2 grossen Foliengewächshaus von Ch. Achermann direkt vor Menzengrüt inbetriebgenommen. Warum wurde sowas vom AWEL innerhalb kürzester Zeit bewilligt?
Das Ganze widerspricht sich komplett mit deren Forderungen nach einer Feinstaubreduktion. Von der Recourcenverschleuderung durch die schlechte Isolation mit nur zwei dünnen Folien ist gar nicht zu reden.
Bitte ans AWEL: Einsatz vollumfänglich zu Gunsten einer sauberen Luft, ohne auf einen SVP Kantonsrat Rücksicht zu nehmen.
Solche negativen Machenschaften eines Kantonsrats, (der als Vorbild gelten soll) aber die Umweltschutzgesetze regelmässig mit Füssen tritt, dürfen absolut nicht toleriert werden.
Eine glaubwürdige Politik kann nicht herbeigeredet werden.
Auf eine saubere Luft freuen sich alle Menzengrüter.
lärmende, schwarz rauchende und stinkende Oel-Heizanlage
Wenn die Anlage lärmt und Raucht ist der Brenner i.A., die Heizung wird sich demnächst von Selbst abschalten. Da sie aber erst bewilligt wurde müsste sie noch neu sein.
Ps: kannst Du mal ein Foto von der Rauchseule schicken, ich habe erst einmal eine schwarz Rauchende Heizung gesehen, danach kostete es eine neue Ölheizung.
Ich habe das gefühl das die schwarze Wolke erst in Ihrem Gehirn ersichtlich wird, da sonst keine Bewilligung erteilt werden dürfte. Besteht die schwarze Wolke aus Dampf?
Geschwindigkeitsreduktionen sind ok und sollten in Massnahmenpaketen gegen Feinstaub und Ozon eingeplant werden.
Das heisst bei hoher Ozon- oder Feinstaubbelastung wird die Geschwindigkeit wie folgt reduziert :
Autobahn : LKW 60 km/h PW + Motorrad 80 km/h
Auserorts : alle 60 km/h
Innerorts : alle 30 km/h
Die Signalisationen sind vorbereitet, es wird gehandelt, BEVOR die Grenzwerte überschritten werden.
Zu der schwarzen qualmenden Rauchschwade die erwähnt wurde, kann ich nur sagen, das glaubt nur der, welcher es gesehen hat. Ich habe es gefilmt und Frau Fierz zugestellt. Das Problem ist, dass diese Anlage ohne Bewilligung in Betrieb genommen wurde.
[...] Quelle: ignoranz.ch [...]
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[...] …mutwillig Feinstaub produziert wird [...]