Christliche Fundis drohen mit Gewalt
Die angekündigte Kampagne der Freidenker-Vereinigung sorgt in christlichen Kreisen offenbar für rauchende Köpfe. Verkehrsbetrieben, welche die Kampagne annehmen sollten, wird gemäss diesem 20min Artikel offen mit Gewalt gedroht. Deswegen haben die Verkehrsbetriebe Luzern nun ihre Einstellung gegenüber dieser Kampagne geändert und wollen die Plakate nun offenbar nicht auf Ihre Farzeuge anbringen. Schöne Sitten und Bräuche herrschen hier in unserer friedlichen Schweiz. Ein umstrittenes Plakat, welche die Existenz von “Gott” in Frage stellt und schon drohen die Fundamentalisten mit Terror und beschimpfen Mitarbeiter der genannten Verkehrsunternehmung. Diese Extremisten respektieren offenbar unser Recht auf freie Meinungsäusserung genau so wie die Taliban; nämlich garnicht. Derselben Meinung sind auch die Verantwortlichen bei der Freidenker-Vereinigung:
Auch bei den Freidenkern gingen seit der Ankündigung der Kampagne diverse Hass-E-Mails von radikalen Christen ein. Doch Reta Caspar, Leiterin der Geschäftsstelle, nimmts gelassen: «Das zeigt nur, dass die Christen gleich radikal sind wie die Muslime, die sie als Extremisten bezeichnen.»
Gefunden bei Andreas

Leider muss ich dem zustimmen. Viele Christen zeigen fundamentalistisches Verhalten. Manche bezeichnen sich als „Soldaten Gottes“. Das dualistische christliche Weltbild kennt nur „Gut“ oder „Böse“. Christen fühlen sich sofort provoziert stellt man ihren Gott in Frage. Warum eigentlich? Wer von seiner Sache überzeugt ist, dem kann das doch am Arsch vorbei gehen ob Jemand es wagt die Existenz seines Gottes in Frage zu stellen.
Der Glaube ist nie ein Problem, solange man ihn für sich behält.
Die Weltgeschichte ist übersäht mit Beispielen, bei denen Menschen, beim Versuch andere von ihrem Glauben zu überzeugen Unheil angerichtet haben.
Dasselbe gilt natürlich auch für den Nicht-Glauben.
“Dasselbe gilt natürlich auch für den Nicht-Glauben.”
Beispiele?
@Bünzli:
Egal ob man nun für einen bestimmten Glauben oder in diesem Fall für den Atheismus (also den Nicht-Glauben) missioniert, spielt keine Rolle.
Das Missionieren an sich stösst bei Andersgläubigen eh immer auf Gegenwehr.
Das war den Initianten der Freidenker-Kampagne wohl bewusst, wenn nicht gar beabsichtigt.
Man könnte somit eigentlich von bewusster Provokation sprechen.
“Man könnte somit eigentlich von bewusster Provokation sprechen.”
Ja, und Gott bewahre, das darf man natürlich gar nicht, wenn es um Religion geht.
@Behemouth
Natürlich darf man.
Fragt sich nur nach dem Sinn der Aktion.
“Fragt sich nur nach dem Sinn der Aktion.”
Evtl.ist der Sinn der Kampagne auch, uner anderem Provokation. Was ich in diesem Falle gut finde. Denn wenn es da wirklich solche Reaktionen von Fundamentalisten gibt, wie 20Minuten schreibt, ist das bedenklich.
Fortsetzung des Beitrags:
Ich weiss,dass der Begriff ein wenig abgeschmackt ist. Aber vielleicht hält dise Kampagne der die Reaktion auf die bloss geplante Kampagne unserer Gesellschaft “den Spiegel vor”. Bei Kunst ist Provokation ja immer noch ein übliche Methode, um aufzurütteln und um nachdenken anzuregen. Warum ist dies hier nicht angebracht?
@Behemouth
Genau, in diesem Falle sollte man auch so lange provozieren, bis keine Reaktion mehr kommt.
(Kann ja nicht sein, dass sich jemand gegen eine Provokation auflehnt. Wo kämen wir denn da hin?) Und dann noch Fundamentalisten! (Wo man doch solche Reaktionen eher von gemässigten Agnostikern erwartet hätte.)
Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Christen wieder zur Raison bringen lassen (mit viel Provokation, versteht sich) und dass sie zukünftig im stillen Kämmerlein dem Untergang ihrer Religion ins Auge sehen.
@Behemouth
Es ist nicht die Provokation die zum Denken anregt, sondern die Entrüstung über die darauffolgenden Reaktionen.
Ein Künstler nimmt die Reaktionen bewusst in Kauf, er sucht sie ja gerade. Nur nutzt er sie dann für Publicity. Man kann sich schliesslich nicht über etwas aufregen, dass man bewusst selber verursacht hat.
“Genau, in diesem Falle sollte man auch so lange provozieren, bis keine Reaktion mehr kommt.
(Kann ja nicht sein, dass sich jemand gegen eine Provokation auflehnt. Wo kämen wir denn da hin?) Und dann noch Fundamentalisten! (Wo man doch solche Reaktionen eher von gemässigten Agnostikern erwartet hätte.)”
Fundamentalisten lassen sich in ihrer kurligen Meinung sicherlich nicht beeindrucken. Aber ich denke dennoch, dass die Aktion sinnvolles feedback ertzeugen könnte. Nämlich indem sich der durchschnittliche Bürger vielleicht anfängt zu fragen, welchen Stellenwert Religion hat und haben soll.
Grundsätzlch glaube ich, dass die Aktion in der Schweiz nicht so gut funktionieren wie in GB kann Dazu fehtl es am passenden Humor.
“und dass sie zukünftig im stillen Kämmerlein dem Untergang ihrer Religion ins Auge sehen.”
Welche Religion? Die in der Intoleranz grossgeschrieben wird?
Ich hatte schon mit wunderbaren gläubigen Menschen zu tun, die v.a. die christlichen Tugenden der Toleranz und Nächstenliebe hochhielten. Und zwar ohne auf Nichgläubige herabzusehen oder sie moralisch zu verdammen.
In der heutigen Zeit Leute über Atheismus aufzuklären ist gegen offene Türen zu treten. Das ist wie alte Leute auf offener Strasse zu veräppeln, jetzt wo der Respekt für unsere Gesellschaftsältesten eh schon nicht mehr vorhanden ist.
Es ist weder innovativ noch reaktionär.
Das Gegenteil wäre in meinen Augen schon mutiger.
“Man kann sich schliesslich nicht über etwas aufregen, dass man bewusst selber verursacht hat.”
Laut 20Minuten-Artikel nehmen es die Initianten der Aktion recht gelasssen.
…deshalb sollten wir das vielleicht auch tun
Welches Gegenteil?
Und ich bezweifle, dass es in unserer Gesellschaft tatsächlich viele Atheisten gibt.
Das grundsätzliche Problem beider Aktion bleibt abe rmmer noch, dass sie hie rnder Schweiz wohl viel zuernst genommen wird. Die funktioniert nur wirklich auf der basissd der britischen Humors.
Welches Gegenteil?
Und ich bezweifle, dass es in unserer Gesellschaft tatsächlich viele Atheisten gibt.
Das grundsätzliche Problem bei der Aktion bleibt abe rmmer noch, dass sie hie rnder Schweiz wohl viel zuernst genommen wird. Die funktioniert nur wirklich auf der basissd der britischen Humors.
http://www.20min.ch/community/stories/story/22025192
Kirchenaustritte sind nun wirklich kein Beweis für Atheismus. Oder warum hast du den Artikel verlinkt?
Naja, ich kenne wenige Leute, die wirklich an Gott glauben und ich denke nicht, dass sich das ändern wird. Ich bin in diesem Punkt nicht Deiner Meinung: Ich denke es gibt in unserer Gesellschaft noch so einige Atheisten und wahrscheinlich haufenweise Agnostiker.
Nochmals: Was soll der verlinkte Artikel aussagen?
“Ich denke es gibt in unserer Gesellschaft noch so einige Atheisten und wahrscheinlich haufenweise Agnostiker.”
Da bin ich fast deiner Meinung. Nur dass es m.E. sehr wenige echte Atheisten gibt.
@useyourbrain
Du unterschätzt meiner Meinung nach die Ungleichbehandlung von Gläubigen und Ungläubigen. Der Rückzieher der Luzerner Verkehrsbetriebe ist ein Beispiel dafür, wie schnell man für das orchestrierte Beleidigtsein von selbsternannten Religionsvertretern über Gebühr Verständnis zeigt.
Ein anderes, vielleicht relevanteres Beispiel: Im neuen Zürcher Friede-Freude-Eierkuchen-Fach “Religion & Kultur”, mit dem die Schüler ohne Abmeldemöglichkeit zu besseren, verständnissvolleren Mitmenschen erzogen werden sollen, bleiben weltliche Sichtweisen gänzlich aussen vor.
Von der in den meisten Kantonen ebenfalls obligatorischen Kirchensteuer für juristische Personen fang ich gar nicht an zu schreiben, sonst werde ich noch richtig grantig.
Nicht-Gläubige provozieren und missionieren? Da steht, es gebe “wahrscheinlich” keinen Gott. Die Aussage ist nicht als absolute Wahrheit formuliert. Ich fühle mich auch nicht sonderlich provoziert, wenn ich an der Bushaltestelle neben einem Plakat “Ich bin die Wahrheit und das Licht” oder so ähnlich warten muss. Die Provokation entsteht hier erst im Auge des Betrachters.
Ich bin tatsächlich der Meinung, dass wir in der Gesellschaft viele Atheisten haben, und zwar, weil der Begriff “Agnostiker” etwas rein Erkenntnistheoretisches meint. Religion äussert sich in einer Praxis. Welcher Agnostiker geht schon in die Kirche, um zu beten? Diese Leute sind de facto Atheisten.
Des weiteren ist zu unterscheiden zwischen einem starken und einem schwachen Atheismus. Der starke Atheist formuliert sein Credo als Bekenntnis: “Ich glaube, dass es keinen Gott gibt.” Der schwache Atheist sagt hingegen: “Ich glaube nicht, dass es einen Gott gibt.” Letzterem kann man keinen Dogmatismus vorwerfen, denn seine Aussage ist kein Credo, sondern die Ablehnung eines Glaubenssatzes.
Die sollte man nach Guantanmo schicken
Offene Gewaltandrohungen seitens christlicher Fundis? Da passt doch etwas nicht ganz zusammen…
Ich finde es recht anmassend, dass die Bibelzitat-Plakate als selbstverstaendlich angesehen werden muessen, auf der anderen Seite aber ein nicht als absolut formuliertes Statement nicht toleriert wird.
[i]Der starke Atheist formuliert sein Credo als Bekenntnis: “Ich glaube, dass es keinen Gott gibt.”[/i]
Ich kenne, mich eingeschlossen, keinen einzigen Atheisten, der so etwas sagt. “Credo” und “Ich glaube” (im Zusammenhang mit Religion) auf der einen und Atrheismus auf der anderen Seite schliessen sich aus. Wenn schon würde ich sagen: “Für mich gibt es keinen Gott” oder “Die Vorstellung eines höheren Wesens oder eines Lebens nach dem Tod finde ich hinderlich, wenn nicht gar schröcklich”. Aber eben: “würde ich sagen”, dass Thema hat schlicht keine Relevanz, und für eine Diskussion mit gläubigen Menschen fehlt jeglicher gemeinsame Grund.
Gut auf den Punkt gebracht hat es Brecht:
Einer fragte Herrn K., ob es einen Gott gäbe.
Herr K. sagte: “Ich rate dir, nachzudenken, ob dein Verhalten je nach der Antwort auf diese Frage sich ändern würde.
Würde es sich nicht ändern, dann können wir die Frage fallen lassen.
Würde es sich ändern, dann kann ich dir wenigstens noch so weit behilflich sein, dass ich dir sage, du hast dich schon entschieden:
Du brauchst einen Gott.”
Als Pastor einer Freikirche bin ich total begeistert von der Buswerbung und der Plakataktion. Auf eindringliche Weise bringt sie Gott wieder ins Gespräch unserer Gesellschaft. Die Kamapagne dient uns momentan als Gesprächsaufhänger und erleichtert unsere missionarischen Bemühungen. Liebe Atheisten: Weiter so! Ihr habt meine vollste Unterstützung und seid auf einem guten Weg!
Viele Grüsse!!!
Das Thema hier war aber die christliche Gewalt gegen Andersfühlende. In diesem Zusammenhang würde doch sehr interessieren, wie die Freikirchen junge Homosexuelle mit Psychoterror (betreffend ‘Heilung’ und ‘Umerziehung’) bedrohen, wobei das bei einigen bis zum Selbstmord führen kann…
Die christlichen Extremisten der EDU und die Gruppe um den SVP-Mann Daniel Regli haben für die Dauer der Europride “Störmanöver” angekündigt. Ich hoffe, die Polizei ist auf alles gefasst. Nach der menschenverachtenden Rhetorik des Psychoterrors der Fundis zu urteilen, könnten ein paar Gestörte zu allem bereit sein…
Mich nerven diese Agentur C Plakate auch. Wenn man mit Gewaltdrohungen Religiöse oder Antireligiöse Werbung los werden kann. Muss man wohl auch als Atheist mit Gewalt drohen, wenn das wirkt!
“Da ist wahrlich ein Gott”
Die Atheisten glauben, ihre Objektivität, Logik und ihren Verstand unter Beweis zu stellen, indem sie nur von dem ausgehen, was sie sehen, hören, berühren, messen usw. Darin meinen sie sich von den Gläubigen zu unterscheiden, die ihrer Ansicht nach derartig durch ihren Glauben benebelt wurden, dass sie zu keiner Klarsicht fähig sind. Nein, mag ein Mensch auch noch so intelligent sein, wenn er die Existenz Gottes, die Wirklichkeit der Seele, die Unsterblichkeit des Geistes nicht akzeptiert, dann wird ihm immer ein wesentliches Element fehlen, um seine Beobachtungen und Beurteilungen zu vervollkommnen. Das Fehlen dieses Elements begrenzt ihn, denn er bleibt bei der Form, der Oberfläche der Existenz stehen.
Ein Atheist kann mit demjenigen verglichen werden, der bei der Betrachtung eines Menschen nur dessen Anatomie sieht. Solange es nur darum geht, die Gliedmaßen, die Organe zu bestimmen und ihr Aussehen zu beschreiben, mag die Anatomie genügen. Aber bei der Anatomie Halt zu machen, bedeutet, sich mit einem Körper zu befassen, ohne dem Leben Rechnung zu tragen, das ihn beseelt. Nur der Glaube an das Leben der Seele und des Geistes, also an die göttliche Welt, wo sie ihren Ursprung haben, kann dem Menschen sowohl die wirkliche Dimension der Wesen und Dinge offenbaren, als auch das Wissen um die Ströme, die in ihnen zirkulieren.
Bestimmte Enthüllungen der Evangelien können als gefährlich angesehen werden, denn der Sinn der Worte Jesu ist nicht immer leicht zu verstehen für diejenigen, die kein wahres initiatisches Wissen besitzen. »Seid vollkommen, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist«, »Ihr seid Götter« oder »Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue und er wird noch größere als diese tun«. Wie kann man Worte verstehen, die ein so erhabenes Bild vom Menschen geben? Seit Jahrhunderten werden diese Enthüllungen geschrieben, kopiert und gedruckt und es wäre die Arbeit der Kirche gewesen, sie zu erklären und somit die Menschen auf diese Bewusstwerdung vorzubereiten. Aber stattdessen hat die Kirche sie beiseite gelassen, denn den Menschen zu erklären, dass sie Götter sind und dass sie die Vollkommenheit ihres Vaters im Himmel erreichen können, würde doch aus ihnen hochmütige Ungeheuer machen!… Es war sehr barmherzig vonseiten der Kirche, die Menschen vor dem Hochmut bewahren zu wollen… als hätten sie nicht andere Möglichkeiten gefunden, hochmütig zu werden!
Weil man ihnen nicht erklärt hat, auf welche Prinzipien sie ihren Glauben gründen sollen und sie schließlich verkünden, sie hätten Gott nicht mehr nötig und sich als Atheisten und Ungläubige ausgeben, wie nennt man das: Demut oder Hochmut?
Omraam Mikhael Aivanhov
“Ihr seid Götter”
“Seit Jahrhunderten wiederholt die Kirche unaufhörlich, der Mensch werde in Sünde empfangen. Aber wenn man diese Idee derartig betont und verbreitet, hindert man die Menschheit bei ihrer Entwicklung; man schmälert ihre Hoffnung und ihren Wunsch dieser Situation zu entgehen. Sicher, es hat schon etwas Wahres an sich: Der Mensch wird in Sünde empfangen, weil die Eltern ihren Kindern eine bereits defekte Erbanlage weitergeben. Auf Grund ihrer Gedanken, ihrer Gefühle, die weder lichtvoll noch rein sind, empfangen sie ihre Kinder in Sünde. Aber dass seit Adam und Eva die Erbsünde zwangsläufig von Generation zu Generation weitergegeben werden soll: Nein! Wenn die Menschen das Licht finden, wenn sie weise, intelligent und rein werden, dann hat es keine Bedeutung, dass Adam und Eva einmal gesündigt haben; alles ist verändert, alles ist umgewandelt. Man sollte den Menschen nicht Ideen beibringen, die sie zu weit unten halten in der Schuld, in der Unvollkommenheit, ohne Hoffnung, sich eines Tages wieder aufzurichten. Man ist sündig, das ist klar, aber man ist nicht verpflichtet, für die Ewigkeit sündig zu bleiben.
Alle Menschen, die nicht wissen, dass sie Söhne Gottes sind, gehen auf dem Weg der Enttäuschung und der Mutlosigkeit. Solange sie nicht ihren wahren Ursprung wieder einsetzen, sind sie Sklaven. Das Schlimmste an dieser Sklaverei ist der Verlust dieses Lichtblickes, dass der Mensch ein Sohn, eine Tochter Gottes ist. Als Jesus kam, um diese große Wahrheit der Menge zu offenbaren, wurde er gekreuzigt, denn diese Wahrheit wurde noch nie dem Volk offenbart, aus Angst, dass es nicht mehr die von den Pharisäern und Sadduzäern auferlegten Regeln befolgt, wenn man ihm seine Größe bewusst macht.
Jesus war der erste Revolutionär unter den Boten Gottes, der erste, der gegen alle alten Gesetze verstieß: Er gab der Menge diese große Wahrheit und büßte auf dem Kreuz die Kühnheit, die er hatte, als er sagte, er sei der Sohn Gottes. Es steht doch im alten Testament geschrieben: ‘Ihr seid Götter.’ Diese Wahrheit wurde absichtlich versteckt und sie wird es auch heute noch. Unsere Lehre füllt also gewisse Lücken aus. Sie gibt das Wissen, durch das die Menschen nach und nach verstehen und fühlen werden, dass sie alle Söhne des gleichen Vaters sind: Gott und der gleichen Mutter: der Natur, der universellen Seele.”
Hier gehts weiter:
http://www.aivanhov.de/theory/das_psychologische_und_spirituel.htm
Botschaft an die Materialisten
« Liebe Brüder und Schwestern, ich bin sehr glücklich, heute ein paar Worte an euch zu richten, in dieser wunderschönen Gegend Frankreichs, wo der Himmel immer blau ist, die Luft gut riecht und immer die Sonne strahlt. Welch eine tiefe Ruhe und was für ein Friede an diesem wundervollen Ort!
Ich bin sicher, dass ihr bereits zu fühlen beginnt, wie ein neuer Tag über der Welt aufgeht. Die Geschichte der Erde und der Menschheit besteht aus aufeinanderfolgenden Epochen, und jede Epoche bringt etwas Neues in das Leben der Menschen. In der Vergangenheit vermochte man durch astrologisches Wissen im Zusammenhang mit der Bewegung von Sternen und Planeten die Ereignisse im Leben der Menschen vorherzusehen. Ohne die Epochen, welche die Erde und mit ihr die ganze Menschheit schon durchlaufen hat im Detail durchzugehen, wozu ich sehr weit ausholen müsste, möchte ich euch nur sagen, dass nun eine alte Epoche, die einer langen, mühsamen und dunklen Nacht gleicht, zu Ende geht. Sie tritt zurück und reiht sich in das Zeitgeschehen ein, um einer neuen Epoche der Sonnenkultur Platz zu machen! Man hört schon die Kinder der Sonne und des Lichtes, wie sie Hymnen der Freude singen und ihre Dankbarkeit über die unerschöpfliche Güte des Herrn. Man bemerkt, wie sich in der Sonne eine Pforte öffnet und die Engel, die unablässigen Diener Gottes, hinabsteigen um in den empfindsamen und mitfühlenden Seelen Ordnung und Harmonie zu schaffen. Ein neuer Himmel und eine neue Erde werden schon lange in den grossen Werkstätten Gottes vorbereitet und gestaltet. Die Kinder des neuen Lebens kennen einen herrlichen Pfad: den Pfad, der zur Sonne führt! Sie haben die köstlichen Früchten der Freude, der Hoffnung und der göttlichen Liebe gekostet, die unter ihren Strahlen heranreifen. Ihren in der Materie etwas eingeschlafenen Brüdern, denen es an Glaube und Hoffnung fehlt, stellen sie nun folgende Frage:
- “Glaubt ihr, dass es auf der Erde noch intelligente Wesen gibt?”
- “Selbstverständlich!”, antworten diese netten Brüder, die materiell über alles erdenkliche verfügen, ohne jemals erkannt zu haben, was die Materie in Wirklichkeit darstellt. “Natürlich glauben wir daran! Wir sind diese intelligenten Geschöpfe!”
- “Oh, es ist grossartig, dass man sich zu den intelligenten und vernünftigen Wesen zählen darf.” antworten die Kinder des neuen Lebens. “Glaubt ihr, dass es auf der Erde gerechte und edle Wesen gibt?”
- “Wie denn?!”, sagen die Brüder, die durch die Materie schwerfällig und unbesonnen geworden sind, “Natürlich, glauben wir das! Diese gerechten und edlen Wesen sind wir! Alle anderen sind unwissend und irren sich!”
- “Oh, das ist wunderbar!”, rufen die Kinder des neuen Lebens, “Es ist wunderbar, in diesem für die Mehrheit der Menschen so traurigen und glanzlosen Leben gerecht und edel zu sein.
Glaubt ihr an die Existenz von guten, schönen und mächtigen Wesen?” verlangen die Kinder des neuen Lebens weiter zu wissen.
- “Hört auf! Wohin auch! Daran gibt es keinen Zweifel!”, antworten die etwas zurückgebliebenen und aufgebrachten Brüder. Einige unter ihnen stellen fest, dass auch sie in ihrem Lebenskampf schon von anderen unterjocht oder übertroffen worden sind. Andere geben zu, selbst schon von Geschöpfen, die darauf spezialisiert sind, verlockt und von ihrem Charme und ihrer Schönheit verführt worden zu sein.
- “Wie sollten sie also nicht an die Existenz von mächtigen und schönen Wesens glauben?”
Darauf sprechen die Kinder der Hoffnung und des neuen Lebens feierlich:
- “So habt ihr uns nun die Argumente geliefert, um euch beweisen und davon überzeugen zu können, dass Schönheit, Intelligenz, Kraft, Gerechtigkeit, Sanftmut, Barmherzigkeit, Liebe, Geduld und alle anderen erhabenen Tugenden Qualitäten, Eigenschaften, oder Teilaspekte einer einzigen Ursache sind und durch Bindeglieder an uns weiter gereicht werden. Diese heilige Quelle versorgt alle Welten und Geschöpfe im unendlichen Raum. Wenn alle diese Qualitäten und Tugenden von euch selbst ausgehen würden, die ihr eurer Meinung nach ja nichts anderes als Materie seid, warum könnt ihr dann nicht willkürlich allmächtig, allwissend oder so schön werden, wie Ihr es wünscht? Diese Qualitäten, welche wir Menschen besitzen, stammen folglich also von einer Quelle, die ausserhalb von uns oder unserer derzeitigen Möglichkeiten liegt. Fasst jetzt mit eurer Vorstellungskraft alle diese Qualitäten und Tugenden in einem einzigen Wesen zusammen, indem ihr sie ins Grenzenlose steigert. Genau dies ist das Wesen, das wir Gott nennen, und das uns alle Fähigkeiten und alle Möglichkeiten schenkt. Dieses einzigartige Wesen ist selbst wirklicher als die Wirklichkeit. An seiner Existenz zu zweifeln, heisst an eurer eigenen Intelligenz, Güte und Kraft zu zweifeln, sowie an der glorreichen Zukunft die ihr haben könnt. Dies ist der grösste Fehler, der sich im Intellekt unserer Brüder eingeschlichen hat, die von der Materie versklavt werden und welche sich misstönend Atheisten, Materialisten, Realisten, Rationalisten, Anarchisten und Abrakadabristen nennen.
Hier gehts weiter:
http://www.aussenpolitikforum.net/viewtopic.php?t=4562
Fanatismus ist die Verneinung der wahren Religion
« Es gibt Personen, die sehen in allem einen Angriff auf das Ansehen des Herrn und bemühen sich ständig, Ihn zu verteidigen. Als ob der Herr so schwach wäre, daß Er es nötig hätte verteidigt zu werden! Aber das glauben sie und zittern um Sein Ansehen und wollen es um jeden Preis verteidigen. Und deshalb verurteilen sie, verfolgen, verbrennen und morden… Warum fragen sie nicht vorher den Herrn um seine Meinung? Sie müßten sich an Ihn wenden und fragen:
- “Oh Herr, hier sind Ungläubige, Ketzer und Gotteslästerer… erlaubst Du, daß man sie bestraft, verbrennt oder sie köpft?”
Aber nein, sie beten und fragen nicht. Sie wollen auch nicht danach fragen, denn sie sind unehrlich. Sie wollen nicht hören, was Gott, der die Liebe selbst ist, ihnen antworten würde:
- “Kümmert euch nicht darum, das ist nicht eure Angelegenheit. Wenn sie wirklich so schlecht sind, werden sie von allein zugrunde gehen, ohne euer Zutun.”
Doch sie halten nichts von der Meinung des Herrn und greifen trotzdem zu den Waffen, unter dem Vorwand, Ihn zu verteidigen! Glaubt ihr denn wirklich, daß sie den Herrn verteidigen ? Nein, sie verteidigen ihr eigenes Geschäft, ihr Prestige, ihren Einfluß und ihre Macht, weiter nichts. Was für eine Heuchelei!
Wem es wirklich darum geht, den Herrn zu verteidigen, der muß wie Er, Geduld und Liebe bekunden. »
Omraam Mikhael Aivanhov