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Chevy Tahoe – Schuss nach hinten

Ein Amerikanischer Geländewagenfabrikant (Chevy) hatte eine besonders lustige Idee. Auf einer Webseite konnte jedermann den Werbespot für das neuste Super Unsinnige Vehikel mit einem eigenen Text versehen und der ganzen Welt zur Verfügung stellen. Die Werbefritze des Amerikanischen Automultis hat allerdings nicht mit den Gegnern der automobilen Grossverbrauchern gerechnet. Diese haben sich nämlich die Aktion zu Herzen genommen und die Warheit auf den Spot “geschrieben”. Da kommt dann zum Beispiel folgendes über den Bildschirm geflackert:

The Chevy Tahoe

16 Miles per gallon
at over 60 a fill up
and over 52 Tanks of gas a year
that’s a lot of petrodollars
to fund radical islamic madrassa schools
that breed terrorist

but hey
just doing our part for
fundamentalist islamic revolution

The new Chevy Jihad. I mean Tahoe.

Tahoe
an american revolution

Selber Anschauen

Culture Jamming nennt sich das neudeutsch und bedeutet nichts anderes, als solche Aktionen mit der Wahrheit zu torpedieren. Und die Werbeaktion zu einer Antiwerbeaktion zu machen. Links auf mehr derartige lustige Werbespots gibts bei Network-Centric Advocacy.

Sie schlagen dort das Vorgehen volgendermassen vor:
Step 1. Lustige Werbespots anschauen
Step 2. Selber einen lustigen Werbespot kreieren
Step 3. Link mitteilen
Step 4. Sich das Datum merken, an dem Chevy aufgibt un die Seite deaktiviert…

Dem ist nichts hinzuzufügen. (Via netzpolitik.org)

Dieser Artikel wurde von Sandro am Mittwoch, 12. April 2006 in der Rubrik Verkehr und zu den Stichwörtern , , , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

9 Kommentare zum Artikel “Chevy Tahoe – Schuss nach hinten”

  1. Pete am 12. April 2006 um 11:04

    Dieser Schuss ging ja wirklich nach hinten los. – Aber diesen Fehler macht Chevrolet bestimmt kein zweites Mal.

    In der Schweiz gibts den Tahoe nicht beim Händler. Nur bei Importeuren. Wer bei uns so ein Auto kauft, der ist wirklich ein Chevy-Fan und lässt sich auch nicht von Autohassern und Kleberaktionen abschrecken.

  2. sense2 am 12. April 2006 um 12:30

    wenns die junggrünen gewesen wären würden die sprüche welche nicht in den kram passen einfach kommentarlos gelöscht, so what?

  3. sebi1742 am 12. April 2006 um 14:22

    haha sehr lustig der witz mit den arabern *grr*

  4. quadour am 12. April 2006 um 21:34

    Sehr spassig. Aber dieses Auto gibt es auch als FFV ohne Aufpreis, was heisst, dieses Fz läuft mit 100% Ethanol oder mit 100% Benzin. Das ist Zukunft. Sagt mir mal: Was macht eigentlich die Schweiz, um das Kyoto Protokoll auch nur ansatzweise zu erfüllen.

  5. Chevy am 13. April 2006 um 08:46

    @quadour

    Zitat:
    Was macht eigentlich die Schweiz, um das Kyoto Protokoll auch nur ansatzweise zu erfüllen

    Zertifikate kaufen, und nicht nur ansatzweise.

  6. driv3r am 21. April 2006 um 02:04

    “Zertifikate kaufen, und nicht nur ansatzweise.”

    Ich darf hinzufügen, dass das die effizienteste und ökonomisch sinnvollste Methode ist, im Gegensatz zu realitätsfremden grünen Anti-Auto Utopien, welche überhaupt nichts bewirken ausser Wirtschaftshemmnisse und somit Verhinderung der gesellschaftlichen Wohlfahrt.

  7. Forum Politik » 42% mehr Landrover - Feinstaubschleudern im Q1 am 27. April 2006 um 10:28

    [...] Entweder hat die Schweiz im ersten Quartal 2006 eine ausserordentlich hohe Zunahme an Förstern und Pferdezüchtern, oder die Autokäufer der Schweiz haben ein Herz für verarmende Ölscheichs und möchten noch mehr Petrodollars nach Arabien schicken. Anders lässt es sich nicht erklären, dass die Feinstaubschleudern von LandRover im Q1 eine Zunahme der Verkäufe von 42,2% verzeichnen konnten. 465 unverantwortliche SchweizerInnen haben sich für den Feinstaub aus dem Auspuff eines Landrover entschieden. Stadtbewohner dürfen sich auf die neuen Fahrzeuge freuen, welche in der Stadt zwischen 13 (Discovery) und 23 Liter (LandRover Sport) Diesel in die Stadt ablassen. Eigentlich unnötig zu erwähnen, dass sich auf der Webseite von LandRover das Wort “Partikelfilter” oder “Feinstaubfilter” nirgends findet… Dazu fällt mir nur noch ein Zitat von Albert Einstein ein, welches sehr gut auf diese 465 Autokäufer passt: Zwei Dinge sind unbegrenzt, das Universum und die menschliche Dummheit. Wobei ich mir beim Universum nicht ganz sicher bin. Abgelegt unter: Umweltschmutz Tags: LandRover, LandRover Sport, LandRover Discovery, RangeRover, SUV, Geländewagen, Offroader, Super-SUV, Verkaufszahlen — Sandro @ 10:21 [...]

  8. Cipher am 11. November 2007 um 21:04

    Ich behalte meinen neuen Tahoe weil es ist nun mal wirklich ein cooles Auto und das lass ich mir von niemandem nehmen.
    Das grösste CO2-Problem sind sowieso nicht die Autos.

  9. Pirelli am 12. November 2007 um 10:57

    “Ich darf hinzufügen, dass das die effizienteste und ökonomisch sinnvollste Methode ist”

    So ein Schwachfug!
    Man vergleiche die Einsparungsmöglichkeiten in der Dritten Welt (wo die meisten Zertifikatsgelder hinfliessen) mit dem CO2-Ausstoss der Industriestaaten – und man merkt schnell, dass das Potential unmöglich ausreichen kann.
    Autogeile Ökonomen verlernen offenbar das Rechnen. Wär auch mal eine Studie wert.

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