Chevy Tahoe – Schuss nach hinten
Ein Amerikanischer Geländewagenfabrikant (Chevy) hatte eine besonders lustige Idee. Auf einer Webseite konnte jedermann den Werbespot für das neuste Super Unsinnige Vehikel mit einem eigenen Text versehen und der ganzen Welt zur Verfügung stellen. Die Werbefritze des Amerikanischen Automultis hat allerdings nicht mit den Gegnern der automobilen Grossverbrauchern gerechnet. Diese haben sich nämlich die Aktion zu Herzen genommen und die Warheit auf den Spot “geschrieben”. Da kommt dann zum Beispiel folgendes über den Bildschirm geflackert:
The Chevy Tahoe
16 Miles per gallon
at over 60 a fill up
and over 52 Tanks of gas a year
that’s a lot of petrodollars
to fund radical islamic madrassa schools
that breed terroristbut hey
just doing our part for
fundamentalist islamic revolutionThe new Chevy Jihad. I mean Tahoe.
Tahoe
an american revolution
Culture Jamming nennt sich das neudeutsch und bedeutet nichts anderes, als solche Aktionen mit der Wahrheit zu torpedieren. Und die Werbeaktion zu einer Antiwerbeaktion zu machen. Links auf mehr derartige lustige Werbespots gibts bei Network-Centric Advocacy.
Sie schlagen dort das Vorgehen volgendermassen vor:
Step 1. Lustige Werbespots anschauen
Step 2. Selber einen lustigen Werbespot kreieren
Step 3. Link mitteilen
Step 4. Sich das Datum merken, an dem Chevy aufgibt un die Seite deaktiviert…
Dem ist nichts hinzuzufügen. (Via netzpolitik.org)

Dieser Schuss ging ja wirklich nach hinten los. – Aber diesen Fehler macht Chevrolet bestimmt kein zweites Mal.
In der Schweiz gibts den Tahoe nicht beim Händler. Nur bei Importeuren. Wer bei uns so ein Auto kauft, der ist wirklich ein Chevy-Fan und lässt sich auch nicht von Autohassern und Kleberaktionen abschrecken.
wenns die junggrünen gewesen wären würden die sprüche welche nicht in den kram passen einfach kommentarlos gelöscht, so what?
haha sehr lustig der witz mit den arabern *grr*
Sehr spassig. Aber dieses Auto gibt es auch als FFV ohne Aufpreis, was heisst, dieses Fz läuft mit 100% Ethanol oder mit 100% Benzin. Das ist Zukunft. Sagt mir mal: Was macht eigentlich die Schweiz, um das Kyoto Protokoll auch nur ansatzweise zu erfüllen.
@quadour
Zitat:
Was macht eigentlich die Schweiz, um das Kyoto Protokoll auch nur ansatzweise zu erfüllen
Zertifikate kaufen, und nicht nur ansatzweise.
“Zertifikate kaufen, und nicht nur ansatzweise.”
Ich darf hinzufügen, dass das die effizienteste und ökonomisch sinnvollste Methode ist, im Gegensatz zu realitätsfremden grünen Anti-Auto Utopien, welche überhaupt nichts bewirken ausser Wirtschaftshemmnisse und somit Verhinderung der gesellschaftlichen Wohlfahrt.
[...] Entweder hat die Schweiz im ersten Quartal 2006 eine ausserordentlich hohe Zunahme an Förstern und Pferdezüchtern, oder die Autokäufer der Schweiz haben ein Herz für verarmende Ölscheichs und möchten noch mehr Petrodollars nach Arabien schicken. Anders lässt es sich nicht erklären, dass die Feinstaubschleudern von LandRover im Q1 eine Zunahme der Verkäufe von 42,2% verzeichnen konnten. 465 unverantwortliche SchweizerInnen haben sich für den Feinstaub aus dem Auspuff eines Landrover entschieden. Stadtbewohner dürfen sich auf die neuen Fahrzeuge freuen, welche in der Stadt zwischen 13 (Discovery) und 23 Liter (LandRover Sport) Diesel in die Stadt ablassen. Eigentlich unnötig zu erwähnen, dass sich auf der Webseite von LandRover das Wort “Partikelfilter” oder “Feinstaubfilter” nirgends findet… Dazu fällt mir nur noch ein Zitat von Albert Einstein ein, welches sehr gut auf diese 465 Autokäufer passt: Zwei Dinge sind unbegrenzt, das Universum und die menschliche Dummheit. Wobei ich mir beim Universum nicht ganz sicher bin. Abgelegt unter: Umweltschmutz Tags: LandRover, LandRover Sport, LandRover Discovery, RangeRover, SUV, Geländewagen, Offroader, Super-SUV, Verkaufszahlen — Sandro @ 10:21 [...]
Ich behalte meinen neuen Tahoe weil es ist nun mal wirklich ein cooles Auto und das lass ich mir von niemandem nehmen.
Das grösste CO2-Problem sind sowieso nicht die Autos.
“Ich darf hinzufügen, dass das die effizienteste und ökonomisch sinnvollste Methode ist”
So ein Schwachfug!
Man vergleiche die Einsparungsmöglichkeiten in der Dritten Welt (wo die meisten Zertifikatsgelder hinfliessen) mit dem CO2-Ausstoss der Industriestaaten – und man merkt schnell, dass das Potential unmöglich ausreichen kann.
Autogeile Ökonomen verlernen offenbar das Rechnen. Wär auch mal eine Studie wert.