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Chantal Galladé zieht sich zurück!

Nach den Querelen um die Doppelkandidatur für den Ständerat von Chantal Galladé und Verena Diener sah alles nach einem Sieg von Ueli Maurer aus.

Nun hat die SP eingelenkt und nach ihrem unüberlegten Vorpreschen die Kandidatur von Chantal Galladé zurückgezogen. Somit geht Verena Diener alleine in den Kampf und wird wohl mit breiter Unterstützung von Links über Grün bis hin ins bürgerliche Lager rechnen können. Auf in den Kampf! Gut gemacht GLP, gut entschieden SP.

Dieser Artikel wurde von pipo am Freitag, 26. Oktober 2007 in der Rubrik Allgemein und zu den Stichwörtern , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

20 Kommentare zum Artikel “Chantal Galladé zieht sich zurück!”

  1. Beat am 26. Oktober 2007 um 15:58

    Mit Diener kann ich leben.

  2. Jaswicis am 26. Oktober 2007 um 16:09

    Alles andere als Maurer ist ein Sieg ;)

  3. Sian am 26. Oktober 2007 um 16:11

    Diener könnte meiner Meinung nach sozialer eingestellt sein, aber dann wäre sie bei der SP. Ich fühle mich mit ihr auf jeden Fall besser vertreten als mit Maurer. Hoffentlich wird sie gewählt!

  4. superstar am 26. Oktober 2007 um 18:30

    hans-jürg fehr hat seinen rücktritt bekannt gegeben.

  5. quadour1 am 26. Oktober 2007 um 20:34

    Schade, die war soooo hübsch. Und einfach niedlich.

  6. Rico am 26. Oktober 2007 um 22:30

    pipo: “Nun hat die SP eingelenkt und nach ihrem unüberlegten Vorpreschen die Kandidatur von Chantal Galladé zurückgezogen.

    … gut entschieden SP.”

    Also nach meine Informationen hat nicht die SP die Kandidatur Galladé zurück gezogen, sondern Galladé hat das allein entschieden, gegen den Willen der SP-Parteileitung. Demzufolge hat die SP nicht gut entschieden. Die ist stur wie eh. Wenn schon, dann ist nur Frau Galladé vernünftig (geworden).

  7. gumbyman am 26. Oktober 2007 um 22:49

    Da muss der arme Ueli von Blochersgnaden nochmals zittern – am Schluss steht er noch ganz ohne Job da, das SVP-Präsidium hat er ja (man munkelt auf “Wunsch” von Blocher) abgegeben.

    Jänu, hoffen wir einfach Diener wird gewählt – das wäre ein weiterer Lichtblick in diesem düsteren Wahljahr.

    g.

  8. pipo am 26. Oktober 2007 um 23:00

    @rico. Recht hast du, definitiv falsch formuliert von mir. Gruss pipo

  9. felixkohl am 27. Oktober 2007 um 02:57

    wenn galladé gegen den parteiwillien entschieden hat, so hat sie mehr format als ich dachte. ihre zeit wird eh noch kommen – es wäre schade, wenn sie im gegenwärtigen sp-desaster den prinzipien zuliebe verheizt würde.

    Ich hätte sie lieber als die diener im ständerat gehabt….
    aber vielleicht hat die allgemeine linke doch etwas aus den wahlen vor vier jahren gelernt, wo ein hochdotierter Ex-Stadtrat J.Estermann, Kenner der grössten Schweizer Stadt, Zürich, mit guten reverenzen, angesichts der vielen linkskandidaten untergehen musste.

  10. brainfuck am 27. Oktober 2007 um 03:31

    blabla…

    chantal galladé’s rückzug zeugt nicht von persönlicher grösse, sondern ist parteipolitisches kalkül. die sp spekulierte mit ihrem arroganten vorpreschen auf einen verzicht seitens verena diener.

    tja, grosskotzig gezockt und verloren…

    somit sah sich die sp gezwungen ihre kandidatin aus dem rennen zunehmen, alles andere hätte der glaubwürdigkeit der sozis noch mehr geschadet…

  11. AlphaPapaGolf am 27. Oktober 2007 um 15:55

    Galladé hat sich auf Druck der SP-Obristen zurückgezogen. Das vorlaute Gör sprach noch in TeleZüri mit einer Selbstverständlichkeit als sei sie bereits Ständerätin.

    Aber unausgereifte Leichtgewichte wie Galladé müssen sich noch ein paar Jahre gedulden.

  12. sirboss am 27. Oktober 2007 um 22:19

    Typisch APG,wenn die Jungen mal das Steuer übernehmen wollen,sind sie gleich vorlaut! Darum wahrscheinlich der Altherrenclub bei der SVP! Der Rest (Brunnr,Hutter und Co) ist eh nur Schreigemüse!

  13. gumbyman am 28. Oktober 2007 um 00:25

    @sirboss
    “Schreigemüse” ist gut, muss ich mir merken ;-)

    g.

  14. cristiano am 28. Oktober 2007 um 06:27

    Für einmal hat die Vernunft gesiegt. Ob allerdings die Wahl Maurers in den SR damit verhindert werden kann ist dennoch eher fraglich.

    Christian Buchs
    cristiano-safado@gmx.net

  15. krokodil am 29. Oktober 2007 um 19:12

    Die Nervosität ist gar nicht nötig – ein längerer Entscheidungskampf der in der Versöhnung gemündet hätte wäre auch in Ordnung gewesen – die mediale Aufmerksamkeit hätte nützen können. Das schlimmste ist eigentlich, dass man sich auf den Tagesanzeiger und die auf die TA-Media (siehe Sonntagszeitung) nicht verlassen kann: so wie der Tagi immer wieder Schlagzeilen setzt, könnte man daraus schliessen, dass er (Hartmeier & Co?) auf die Zersetzung des Linken Lagers hinaus arbeitet – immer öfters dominiert beim Tagi die Marktlogik die politische Berichterstattung, statt das über konkrete Sachthemen gesprochen – ausserhalb des Agenda-Settings von Economiesuisse, Burson-Marsteller und Blochi-Weltwoche.

  16. greg am 5. November 2007 um 20:50

    @krokodil
    Hardmeier muss nichts tun, um mittelinks zu spalten. Das macht bäumle schon alleine, zum wohlgefallen der svp, zu der er sich seltsam hinzugezogen fühlt.

    Ich hoffe nur, dass nach der wahl von maurer rotgrün endlich merkt, was passiert, wenn sie nach bäumles pfeife tanzen. die cvp wirds auch noch merken, wie arrogant er ist, wenn sie ihn tatsächlich in die fraktion aufnimmt. der wird auch dort knatsch kriegen mit den leuten. aber vielleicht schmeissen ihn ja die grünliberalen selbst bald raus. mit den übriggebliebenen kann man vielleicht sogar zusammenarbeiten (diener nicht eingeschlossen).

  17. greg am 5. November 2007 um 20:56

    @jaswicis
    Alles andere als Maurer ist ein Sieg

    danke, nein. meine mindestanforderungen erfüllt diener nicht. punkt. nur, weil maurer noch eine grosse portion übler ist, hat diener kein bisschen mehr qualität. ich schreib gallade auf meinen zettel. weil ich mir nicht irgendeine blasse bürgerliche als ‘eigene’ kandidatin andrehen lasse.

  18. Thomas am 6. November 2007 um 01:10

    @krokodil: Das ist mir auch schon aufgefallen, und es gibt einige Anzeichen, dass Hartmeier mit neoliberalen Gedanken sympathisiert (u.a. wollte er den Kulturbund im TA durch einen Informatikbund ersetzen). Sein Kommentar zu den Wahlen hat mich zu einem Leserbrief veranlasst, der nicht abgedruckt wurde:

    Peter Hartmeier rät der SP in seinem Kommentar zu den Wahlen ihre Wirtschafts- und Ausländerpolitik zu überdenken. Zugleich schreibt er ihre Stimmverluste der Abwanderung ins grüne Lager zu. Wo bleibt da die Logik? Die Wirtschafts- und Ausländerpolitik im grünen Lager unterscheidet sich im Grossen und Ganzen nicht wesentlich von derjenigen der SP. Des weiteren erklärt sich Hartmeier den Wahlsieg der SVP durch den Einsatz ihrer Mitglieder, das Marketing und die Geldmittel. Dann muss man aber auch die tatkräftige Mithilfe der vierten Gewalt, der Medien, erwähnen. Die Medienpräsenz der SVP in den letzten Wochen war gerade in den – von SVP-Sympathisanten irrtümlicherweise so genannten – «linken Medien», dem Schweizer Fernsehen, dem Tagi, dem Blick und den vielen Gratiszeitungen, erschlagend: Jede Verschwörungstheorie musste kommentiert werden. Und hier täte auch der Tagi gut daran umzudenken.

  19. Jaswicis am 13. November 2007 um 11:26

    @ Greg
    danke, nein. meine mindestanforderungen erfüllt diener nicht. punkt. nur, weil maurer noch eine grosse portion übler ist, hat diener kein bisschen mehr qualität. ich schreib gallade auf meinen zettel. weil ich mir nicht irgendeine blasse bürgerliche als ‘eigene’ kandidatin andrehen lasse.

    Ich denke man fängt sich lieber ne grippe ein als die Pest. oder?

  20. gumbyman am 14. November 2007 um 01:23

    Wer *nicht* Diener wählt, unterstützt damit indirekt Maurer (und Schlüer…brrr!), muss man einfach wissen.

    Wenn Du das willst und/oder verantworten kannst, dann “wähle” halt Galladé – selber schuld. Aber dann nicht jammern wenn hauchdünn Maurer durchkommt, gell!

    g.

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