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Brunner Toni kann nicht zählen

Brunner Toni, derzeit Parteipräsident der St. Galler SVP und designierter Nachfolger von SVP-Schweiz Präsident Ueli Maurer, ist ein grober Schnitzer unterlaufen. Er hat es nicht geschafft, auf 8000 zu zählen. Zumindest muss man dies annehmen wenn man die aktuelle Schlagzeile aus St. Gallen liest:

Die Initiative «5 statt 7», mit der die SVP St. Gallen die Kantonsregierung verkleinern wollte, ist gescheitert: Die Partei hatte nicht genügend Unterschriften eingereicht. Statt der nötigen 8000 Unterschriften waren es bloss deren 7502 – wovon 561 ungültig waren.

Auch wenn er nicht grad der schlauste ist, er ist wenigstens … ähm, hm, naja, halt ein SVPler.

Dieser Artikel wurde von Sandro am Mittwoch, 16. Januar 2008 in der Rubrik Schweiz und zu den Stichwörtern , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

6 Kommentare zum Artikel “Brunner Toni kann nicht zählen”

  1. hanu am 16. Januar 2008 um 18:19

    Da ist er doch wirklich im richtigen politischen Umfeld, in dieser Partei glauben ja alle oder geben vor zu glauben 29 sei mehr als 50.
    Vielleicht war sogar der Titel der Initiative falsch und hätte heissen sollen «9 statt 7» 7 Bisherige und neu 2 SVP

  2. Walti am 16. Januar 2008 um 19:40

    Einen derart strohdummen Titeltext “Brunner Toni kann nicht zählen” kann man selten bewundern. Es wird wohl nur der Schreiberling dieses Titeltextes glauben, dass der Toni selbst gezählt oder dabei mitgewirkt hat. Aber derartige Schlagzeilen passen wunderbar zum allgemeinen Niveau dieses Politforums, das viel tiefer ohnehin nicht mehr sinken kann.

  3. gumbyman am 16. Januar 2008 um 21:31

    Scheinbar haben auch Journalisten so ihre Mühe mit Zahlen – in der Südostschweiz ist die Rede von 8209 eingereichten Unterschriften, wovon 1268 ungültig waren.

    Wie auch immer, die SVP hat auch hier schmerzlich erfahren müssen, dass nicht “das Volk” hinter ihren dumpfbackigen Initiativen steht, sondern hauptsächlich ihre Führungsriege und eine *Minderheit* des Volks.

    Und angesichts der vielen ungültigen Stimmen muss man davon ausgehen, dass entweder die Sammler oder die Unterzeichner unseriös oder nicht so helle waren – oder alles zusammen.

    g.

  4. garfield am 16. Januar 2008 um 22:40

    Die Geschichte ist peinlich, aber das war es dann auch schon. Da hat/haben einfach der/die Zuständige(n) die ungültigen Unterschriften nicht bemerkt oder gehofft, dass es ausser ihnen keiner merkt.

    Bei manchen hier scheint das Suchen nach neuen SVP-Peinlichkeiten geradezu zwanghaft zu sein…

  5. ppt01 am 18. Januar 2008 um 15:14

    bin mal gespannt. heut lässt die penetrationspartei ja die katze aus dem sack und teilt mit was sie sich unter opposition vorstellt. man darf gespannt sein, denn ein grosses oppositions-thema sei das thema bildung…

  6. gumbyman am 19. Januar 2008 um 01:49

    Ach – die SVP hat was aus’m Sack gelassen? Meinst Du vielleicht die inhaltslose Enthüllung der “Opposition”? Oder Blochers revolutionäre Idee “wir machen weiter wie bisher?”
    Also langsam verleidet es sogar mir, noch irgendwie von dieser SVP Notiz zu nehmen, da fühlt man sich ja nicht mal mehr richtig provoziert ;-)

    g.

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