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BR Doris Leuthard: Bildung statt Armee sowie Hanflegalisierung

Doris Leuthard wurde gestern in den Bundesrat gewählt. Die Mitte-Rechts Politikerin der CVP hat in ihrem Solowahlkampf viele Versprechen gemacht:

Bildung statt Panzer:

Sie wolle den Rahmenkredit im Bereich Bildung, Forschung und Technologieentwicklung um 6 Prozent erhöhen. Um das zu finanzieren, müssten andere ihre Ausgaben kürzen. «Da braucht es Prioritäten», sagt Leuthard. Nur das habe sie sagen wollen. «Ich möchte nicht vor die Leute hinstehen und sagen, wir kaufen neue Panzer oder rüsten diese auf, darum könnten wir jetzt nicht mehr in die Bildung investieren.»

(Quelle: espace.ch)

Entkriminalisierung der Hanfkonsumenten:

Und als 23 ihrer Fraktionskollegen im Sommer 2004 ein fortschrittliches Betäubungsmittelgesetz gar nicht erst beraten wollten, da stimmte Leuthard für Eintreten – und steht heute für die Liberalisierung von Cannabis ein.

(Quelle: Tagesanzeiger, Artikel im Politik Forum)

Gegen Atomkraftwerke, für CO2 Abgabe:

[..] die CVP-Präsidentin habe versprochen, gegen den Bau eines neuen Atomkraftwerks und für eine CO2-Abgabe zu kämpfen.

(Quelle: Blick)

Für Partikelfilter und Frauenquoten:

Zudem äusserte sie sich im Moment klar [..] für Partikelfilter für LKWs [..] für verbindliche Frauenquoten in den Verwaltungsräten von Unternehmen.

(Quelle: Communique der SP)

Wollen wir mal sehen, was von diesen Versprechen noch übrigbleibt und was die “junge” Frau im Bundesrat sonst zustande kriegt.

Dieser Artikel wurde von Sandro am Donnerstag, 15. Juni 2006 in der Rubrik Politik und zu den Stichwörtern , , , , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

14 Kommentare zum Artikel “BR Doris Leuthard: Bildung statt Armee sowie Hanflegalisierung”

  1. _driv3r_ am 15. Juni 2006 um 12:15

    “[..] die CVP-Präsidentin habe versprochen, gegen den Bau eines neuen Atomkraftwerks und für eine CO2-Abgabe zu kämpfen.”

    Gratuliere. Wieder so eine Pfeiffe. Warum haben die Grünen eigentlich keine Freude an der?

  2. fragenspeck am 15. Juni 2006 um 12:30

    Sie ist gegen neue, aber für den Ersatz der bestehenden. Das ist richtig so. Leider wird das hier ignoriert.

  3. Squirrel am 15. Juni 2006 um 13:12

    @fragenspeck: genau! hier werden absichtlich informationen hinterschlagen oder abgeändert! manipulation heisst das!

    und wenn ihr diesen kommentar löscht, dann ist das ein symbol für die richtigkeit meiner these!

  4. Roger515 am 15. Juni 2006 um 13:22

    “…verbindliche Frauenquoten in den Verwaltungsräten von Unternehmen.”

    Hallo???? Wenn dies den Grossunternehmen aufgezwungen wird, reisen sie demnächst aus der Schweiz ab. Sonst noch ein super Vorschlag von unserer Doris?

  5. Squirrel am 15. Juni 2006 um 13:26

    lol, politik kann so beschissen sein! der job soll der(die) kriegen, der(die) sich am besten für den job eignet! fertig!

  6. Sandro am 15. Juni 2006 um 13:35


    hier werden absichtlich informationen hinterschlagen oder abgeändert!

    Beweise bitte. Was genau wurde abgeändert? Ausserdem hiesse es “unterschlagen”…

    und wenn ihr diesen kommentar löscht, dann ist das ein symbol für die richtigkeit meiner these!

    Ok. (Aber umgekehrt auch, gell…)

  7. erdnanu am 15. Juni 2006 um 13:56

    Wieso versucht ihr aus der neuen Bundesräting eine linke und grüne Politikerin zu machen?

    Ihr wisst doch genau, dass dies nicht zutrifft und gaukelt nur was vor.

    Aus einer Unmenge von Presseartikeln zusammenhangslos alle linke und grüne statements von Leuthard herauszukopieren, finde ich sehr fragwürdig.

  8. _driv3r_ am 15. Juni 2006 um 14:44

    Erdnanu, ist sie denn nun für eine CO2-Abgabe oder nicht?

  9. Sandro am 15. Juni 2006 um 16:04


    Ihr wisst doch genau, dass dies nicht zutrifft und gaukelt nur was vor.

    Also dann hat sie die obigen Zitate nur aus Opportunismus rausgelassen? Dann gaukelt Sie aber was vor…

  10. fragenspeck am 15. Juni 2006 um 17:09

    Es ist schon befremdlich (und vor allem ziemlich schädlich für die Blogosphäre), wenn aus einem SP-Communiqué zitiert wird, was denn die neue Bundesrätin für eine Haltung einnimmt.
    Um diesbezüglich etwas aussagen zu können braucht es O-Töne der Gewählten, und nicht Zitate aus dem Wunschkatalog der Hinterwäldler.

  11. quadour am 15. Juni 2006 um 20:58

    Politik ist Geschäft. Doris Leuthard ist ein typisch schweizerischer Wischiwaschi Politiker (pardon, habe vergessen zu sagen Politikerin).

    Doris Leuthard wollte schon immer BR werden. Was macht man dann, wenn man dieses Ziel vor Augen hat?

    - man darf niemanden vor den Kopf stossen, denn dann wählen die einen nicht.
    - man soll vor der Wahl Sachen sagen, die die meisten Bürger resp. Parlamentarier hören wollen: Also Bildung und Forschung rauf, Frauen- und Familienförderung (wer ist da schon dagegen?)
    - Neue AKW’s NEIN, aber Ersatz JA
    - unbedingt sich mit der Ringier Presse gut verstehen. Da gibts Gratiswerbung ohne Ende.

    - UND INSBESONDERE: NIEMALS KONKRET WERDEN. Denn da könnte man Interessenlobbies verärgern.

    Sie macht das so perfekt, unglaublich!!!

    Und dann ist man auch noch Frau, sieht passabel aus (O-ton Leutard), und ist halt einfach typisch schweizerisch “gmögig”.

    D. Leuthard hat noch einen anderen, äusserst wichtigen Punkt auf ihrer Seite (dafür kann sie nichts): Sie verkörpert DIE typische schweizer Frau.

  12. erdnanu am 15. Juni 2006 um 22:27

    @_driv3r_:

    Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, ob sie für eine CO2-Abgabe ist. Hast du einen entsprechenden Hinweis oder Artikel?

    Wäre weit spannender als die zusammenhangslosen Zitate.

  13. ghandi am 18. September 2006 um 20:33

    Ja quador
    Du hast schon recht!
    Der Herbert Mäder hat mir das auch schon klargemacht!
    Man wird für das gewählt was man erzählt und nicht für das was man tut!

    Wer also besser schleimscheissen kann oder sich besser einheucheln kann wird gewählt!
    Wieso wundern wir uns überhaupt über das Resultat ,wenn wir dies schon wissen?

    Dieser Zustand ist allgemein bekannt und doch berücksichtigt ihn niemand:

    Da erwarte ihr noch Glaube an die Regierung?
    Wenn ja, schaut in den Spiegel und betrachtet einmal in ruhe die Arroganz!

  14. razzar am 8. März 2007 um 20:08

    Jo quadour
    …und das Geschäft läuft so gut dass es an uns vorbei laufen könnte und wir an diesem vorbei diskutieren könnten.

    Und der Glaube daran?
    Denken wir die Regierungsmitglieder & Co schaffen sich Kleinwagen an?
    Denken wir die Regierungsmitglieder & Co haben fleissig wie das Volk mit Geldeinbussen, keine Lohnerhöhungen mehr, abgesehen von fehlenden Teuerungsausgleichen und ausfallende 13. Monatslöhne die letzten paar Jahre die Staatskasse wieder beruhigt?
    Denken wir DIE richten das schon?

    Ich denke wir müssen das denken

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