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Blocher zieht den Schwanz ein

Wie die NZZ herausgefunden hat, hat Ex- Bundesrat Dr. Christoph Blocher seine Homepage von unbelegbaren Behauptungen bereinigt:

Wie erwartet hat Alt-Bundesrat Christoph Blocher seine Homepage wieder aktiviert und als ersten neuen Beitrag, ebenfalls wenig überraschend, seine jüngste Albisgütli-Rede ins Internet gestellt. Allerdings sah er sich veranlasst, den Inhalt der Site in einem Punkt zu entrümpeln: Sein am 14. April 2003 im «Tages-Anzeiger» erschienener Beitrag mit dem Titel «Mitenand gaats schlächter» wurde in den letzten Tagen entfernt.

…und entlarvt damit seine Lüge gleich selber. Hätte er Beweise für die darin erhobenen ungeheuerlichen Behauptungen, wäre der Artikel logischerweise immer noch online und Blochi würde mit Freuden vor den Richter ziehen. Da die Vorwürfe aber offensichtlich erstunken und erlogen sind hat Blocher nun den Schwanz eingezogen. Es ist eine wahre Freude zu sehen wie Dr. Christoph Blocher ohne Immunitäts-Schutzschild nun, wie alle anderen aufrechten Schweizer und Ausländer, der Ehrlichkeit verpflichtet ist.

Dieser Artikel wurde von Sandro am Mittwoch, 23. Januar 2008 in der Rubrik Allgemein und zu den Stichwörtern , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

12 Kommentare zum Artikel “Blocher zieht den Schwanz ein”

  1. kyri am 23. Januar 2008 um 15:08

    Jean-Jacques Bertschi kommentierte die Entfernung der Verleumdungsversuchs gegen ihn genüsslich: “damit finde Blocher wenigstens ansatzweise zu schweizerischen Werten wie Aufrichtigkeit zurück.”

    Allerdings hat der blochersche Entscheid wohl weniger mit Anstand als mit Angst vor der Justiz zu tun, wurde der umstrittene Artikel doch (so die NZZ) «wegen unterschiedlicher rechtlicher Beurteilung» gekippt.

  2. hanu am 23. Januar 2008 um 22:26

    “Blocher zieht den Schwanz ein”

    Aber nicht doch!
    Etwas mitgenommen wirkt er zwar schon der Herr Blocher. Ihm wird doch hoffentlich während der letzten zwei Monate nichts ernsthaftes zugestossen sein

  3. Anti-SVP Blog » Blog Archive » Christoph Blochers Lügenmärchen offline am 23. Januar 2008 um 22:34

    [...] via Ignoranz.ch Dieses Thema im Forum diskutieren. Ähnliche Artikel: [...]

  4. bluefox am 24. Januar 2008 um 00:48

    Offensichtlich ist ein text mit einer behauptung dann eine lüge, wenn man ihn nach 5 jahren löscht, ohne der öffentlichkeit hieb- und stichfeste beweise geliefert zu haben.

    Ich bin schon sehr gespannt auf die beweise für all die behauptungen auf Ignoranz.ch.
    Zum beispiel, dass blocher keine beweise hat, die vorwürfe erstunken und erlogen sind, Toni Brunner nicht zählen kann… ihr wisst schon.
    Muss ein ganz schönes dilemma sein, entweder behautungen alle beweisen, oder als lügner dastehen, spätestens beim löschen. Gerade für moderatoren nicht einfach. Oder gilt das etwa nur, wenn der autor blocher heisst?

    Seit November bis heute haben 86% der Blog-Leitartikel mit der SVP zu tun. Ziemlich öde…

  5. hanu am 24. Januar 2008 um 01:00

    @bluefox

    Seit November bis heute haben 86% der …

    Sag mal Du hast das nachgezählt?

  6. Pirelli am 24. Januar 2008 um 09:13

    Blocher konnte den hässlichen Vorwurf, mit dem er einen politischen Gegner in den Ruch der Korruption rückte, in der Folge jedoch nie belegen. Bertschi war es umgekehrt verwehrt, sich trotz seiner vom Bezirksgericht Zürich zugelassenen Ehrverletzungsklage juristisch gegen die Verunglimpfung zur Wehr zu setzen. Blocher, mittlerweile Bundesrat, verschanzte sich hinter der Immunität, und die Landesregierung schützte ihn.
    Den Sachverhalt hat im März 2004 die Zürcher Bildungsdirektion geklärt, als sie nach Durchforstung ihrer Buchhaltung klipp und klar mitteilte, Bertschi habe in der fraglichen Zeit von ihr keinen Auftrag erhalten. Die Zürcher SVP reagierte darauf mit einem ganzseitigen Inserat im «Tages-Anzeiger» und erneuerte die Behauptung, Blochers Aussagen zu Bertschi träfen zu. Doch auch die Partei blieb den Nachweis schuldig. Jetzt, nach dem Verlust seiner Immunität, hält Blocher die Auseinandersetzung für unnötig.”

    Bluefox, auch die NZZ publizierte die Umstände.

    Blocher und seine Partei haben falsche Behauptungen aufgestellt und hielten auch daran fest, nachdem die Zürcher Bildungsdirektion den Nachweis der Falschheit erbracht hatte.

    Also haben sie nicht nur gelogen, Blocher ist auch zu feig, ein jetzt drohendes Gerichtsverfahren durchzustehen – und das von ihm, der er doch immer den Anstand für sich pachtete.

    Dass er des Öfteren lügt, zeigte sich auch bei den “kriminellen Albanern” im Albisgüetli, wo der vor dem Ständerat an der Lüge festhielt, obwohl er wissen musste, dass die Rede von Dutzenden Kameras aufgezeichnet worden war.

    Weisch, das sind Fakten. Zumindest Fakten sollten den Heiligenschein eures Abgottes etwas ankratzen können, meinst nicht? Eure Verehrung ist schon absurd. Un gefährlich: Wenn nicht einmal unstrittige Fakten mehr als solche betrachtet werden, erinnert das bös an die geschichtsverdrehenden Aktivitäten in diktatorischen Regimes.

  7. hanu am 24. Januar 2008 um 11:27

    @Pirelli

    “Weisch, das sind Fakten. Zumindest Fakten sollten den Heiligenschein eures Abgottes etwas ankratzen können, meinst nicht? …”

    Du hast zwar recht. Aber Deine Hoffnung dass sich bei denen was ändert ist völlig verfehlt. Sie erklären sich ja alle als parteilos. Da gibt es nun 2 Möglichkeiten: Entweder sie lügen oder die SVP ist keine Partei. Zum Glück findet die Albisgüetlitagung nicht jeden Tag statt, die gegenseitige Aufgeilung in diesem Blog – oder wars schon Massenhysterie – liesse sich nicht ertragen.

  8. bluefox am 24. Januar 2008 um 22:48
  9. garfield am 24. Januar 2008 um 23:52

    AN den Schreiber des Artikels:
    “Schwanz einziehen” ist ein paar Schubladen zu tief. Vielleicht ist der Mann einfach nur vernünftig geworden.

    @bluefox
    Seit wann ist Mörgeli glaubwürdig?

  10. Pirelli am 25. Januar 2008 um 12:35

    Äh. Wie viel bezahlt der Kanton dem Mörgeli schon wieder für seinen Job?

  11. gumbyman am 26. Januar 2008 um 02:38

    “Wie viel bezahlt der Kanton dem Mörgeli”
    Meinst Du jetzt den Job als Chef-Demagoge der SVP, oder diese völlig sinnfreie Position (“Job” bedeutet ja Arbeit, “Position” ist neutraler…) die er an der Uni innehat?

    g.

  12. hanu am 26. Januar 2008 um 11:55

    @gumbyman

    “völlig sinnfreie Position”

    Damit hast Du’s getroffen, die Hochschulen würden da allerdings lieber von wertfreier Forschung sprechen.
    Da gibts in München allerdings ein Unikum den grossen Nationalökonomie-Professor Hans-Werner Sinn, der produziert nichts sinnfreies aber den absoluten Unsinn, den die selbsternannten Wirschaftsfachleute dann so gern in Blogs nachbeten.

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