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Beim Halten Motor abschalten

Ein altes Thema – und mit so wenig Aufwand verbunden. Aber die meisten Automobilisten sind nicht einmal zu diesem minimalen Entgegenkommen bereit, obwohl sie dabei noch Geld sparen würden.

Heute sieht man wieder oft Lenker, die bei laufendem Motor irgendwo warten. Und dass in der Kolonne vor der Ampel jemand den Schlüssel dreht, kommt erst recht selten vor. Dabei wären Lenker vom Gesetz her zum Abschalten verpflichtet, bei längerem Halt sowieso, aber auch bei kürzeren Stopps. Offenbar wissen viele dies nicht oder haben gemerkt, dass Polizisten nur bei schweren Verstössen den Bussenblock zücken.

Sinnvoll schon bei Kurzstopps

Der Streit, ob Motorabschalten bei Kurzstopps sinnvoll ist, hatte früher Züge eines Glaubenskriegs. Mittlerweile besteht kein Zweifel mehr. In Japan haben Testfahrten eindeutige Ergebnisse geliefert. Während 21 Tagen fuhren im August 2002 drei Autolenker die Insel ab – 3700 Kilometer. Einer liess den Motor bei Stopps im Verkehr laufen. Die zwei andern schalteten jeweils ab, einer manuell, einer automatisch. Diese beiden sparten im Vergleich zum andern deutlich Treibstoff, in Städten 13,4 Prozent, auf Überlandstrecken 3,4 Prozent. Im Schnitt waren es 5,8 Prozent.
Die Statistik lässt erahnen, wie gross der Spareffekt in der Schweiz wäre: Die gut fünf Millionen Motorfahrzeuge verbrauchten 2005 insgesamt 4,826 Millionen Liter Benzin und 2,067 Millionen Liter Diesel. Konsequentes Abschalten würde gemäss den japanischen Test rund 280 000 Liter Benzin und 120’000 Liter Diesel sparen. Etwa 970 Tonnen CO2 würden weniger in die Atmosphäre gelangen.

Gemessen wurde auch, ab wann das Abschalten mehr Treibstoff spart, als das Anlassen verbraucht: Spätestens nach 20 Sekunden lohnt es sich, bei gewissen Motoren schon nach Bruchteilen von Sekunden. Der TCS empfiehlt daher nach wie vor: beim Halten konsequent abschalten, beim Anlassen kein Gas geben. Sinnlos ist laut Wyrsch das Aufwärmen im Leerlauf. Der Motor erreiche die optimale Temperatur viel schneller, wenn man sofort losfahre.

Das man beim Halten den Motor abschalten muss, ist auch bei den Lernfahrern aus dem Bewusstsein verschwunden. «Möglicherweise haben Neueinsteiger andere Vorbilder als vor zehn Jahren», glaubt Werner Waldmeier, Geschäftsführer des Schweizerischen Fahrlehrerverbands. «Dabei sollte es ab dem dritten Fahrzeug selbstverständlich sein. Es lohnt sich in der Regel ab 7 bis 8 Sekunden.» Die Fahrlehrer wiesen Neueinsteiger darauf hin. Umweltschonendes, verbrauchsarmes Fahren ist nämlich heute Prüfungsstoff. In der entsprechenden Verordnung werden die Regeln ausdrücklich genannt: «Verwenden des höchstmöglichen Ganges, frühzeitiges Hochschalten, Motor wo immer möglich abschalten, vor allem vor Bahnschranken und Ampeln.»

Ernst Reinhardt, Stellvertretender Geschäftsführer der Quality Alliance Eco-Drive, die Kurse für sparsames Fahren anbietet, kann nur den Kopf schütteln. Auch er hat festgestellt, dass Abschalten vor Ampeln, am Taxistand oder beim Warten aus der Mode ist. Ihm ist auch aufgefallen, dass wieder dieselben Ammenmärchen und Ausflüchte aufgetischt werden wie früher. Dass der Motor warm laufen müsse, dass die Klimaanlage oder die Heizung laufen müsse, dass die Zündung schneller kaputt gehe oder dass der Start viel zu lange dauere. Schlüsselfiguren sind für ihn die Prüfungsexperten in den Strassenverkehrsämtern. Sie müssten nachlässige Prüflinge durchfallen lassen. Im Alltag auf der Strasse liege es an der Polizei, den Regeln wieder Nachachtung zu verschaffen.

Quelle

Dieser Artikel wurde von Pirelli am Montag, 15. Januar 2007 in der Rubrik Verkehr und zu den Stichwörtern , , , , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

69 Kommentare zum Artikel “Beim Halten Motor abschalten”

  1. thunderbird am 15. Januar 2007 um 13:03

    Wenn der Motor noch kalt ist, sollte man ihn tatsächlich nicht abstellen. Sonst muss er zwei statt nur einem Kaltstart verkraften, was auf Dauer das Material verschleisst.

    Die Klimaanlage geht mit dem Motor aus, das ist korrekt. Das ist dann halt ein Abwägen zwischen Komfort und Kosten/Umweltverschmutzung.

  2. Dreckfilter am 15. Januar 2007 um 14:12

    Das Abstellen “kalter” Verbrennungsmotoren und wieder neue Starten führt, nebst dem höheren Verschleiss (vor allem bei älteren Fahrzeugen) auch zu übermässigem Schadstoffausstoss, da der noch kalte Katalysator einen deutlich schlechteren Wirkungsgrad hat. Alle anderen Ausflüchte vermögen ein Abschalten des Motors in meinen Augen nicht zu rechtfertigen.

    Festzuhalten ist aber, dass der teilweise sehr kurze Grünintervall an einzelnen Kreuzungen auch nicht wirklich zum Abschalten des Motors motiviert…

    Ein anderes Uebel ist, dass nach wie vor sehr viele autofahrende Personen zu spät hochschalten bzw. zu früh oder unnötig herunterschalten.

  3. sense2 am 15. Januar 2007 um 16:20

    vor bahnschranken mach ich den motor immer aus.
    vor ampeln nur an baustellen oder wo ich weiss das es lange dauert.
    die normalen rot-phasen sind so kurz das es sich kaum lohnt abzuschalten, man ist ja nur selten schon an der ampel wenn sie auf rot umschaltet…

  4. Sandro am 15. Januar 2007 um 16:56
  5. Dreckfilter am 15. Januar 2007 um 18:42

    Wow, cooles Nachdoppeln mit dem Rest aus demselben Beitrag! Sagt allerdings überhaupt nichts zur Kaltstartproblematik, welche m. E. als einziger Grund für das Nichtabschalten des Motors stehen gelassen werden kann.

    Früher gab es mal entsprechende Kampagnen (ich glaube, die jungen Grünen hielten denjenigen Autofahrern, welche den Motor nicht abschalteten, ein Löschblatt an den Auspuff, diejenigen, welche abschalteten, erhielten eine Rose [blieb selbst bei mir in positiver Erinnerung, auch bei meiner Frau ;-) ]). Doch mit der Zeit geht deren Wirkung wieder verloren. Aber das wär doch mal wieder ein sinnvoller Ansatz, ohne gleich Aversionen zu produzieren wie bei der Kleberaktion, nicht?

  6. vollmi am 16. Januar 2007 um 09:16

    Also ich schalt ja den Motor meistens ab. Hab ja ne Standheizung welche den Motor vorm Abfahren vorwärmt.

    Für Standheizungen sollte man eigendlich Unterstützung vom Staat bekommen, immerhin sparts sprit und schont die Umwelt.

    mfG René

  7. leuthold am 16. Januar 2007 um 17:37

    Im Winter schalte ich den Motor nicht ab, weil ich nicht frieren möchte. Ausnahme: Zürichseefähre, dort friere ich wohl oder übel… :-(

    Nützlich wäre allerdings eine Tabelle, die zeigt, ab wann sich für welches Fahrzeugmodell das kurze Abschalten lohnt.

  8. lexli am 16. Januar 2007 um 17:50

    Motor ausschalten bei roten Ampeln ?? Das können von mir aus Leute machen die einen Polo haben. Für leistungsstarke Fahrzeuge, insbesondere mit Turbo, ist ein sofortiges ausschalten sehr schädlich. Wenn der Motor nicht leuft zirkuliert kein Öl im Kreislauf! Das kann zu teuren Schäden führen. Und sorry wenn ich das jetzt sage für das ist mir mein Auto zu viel wert. Besonders in einer Stadt wie Zürich alle 10 Meter eine Ampel Motor an und gleich wider aus, 10 Sekunden später erneut an und gleich nochmal aus. Das kann nicht gut sein für den Motor, den Anlasser und die Batterie.

  9. sense2 am 16. Januar 2007 um 17:52

    wegem frieren: noch nie was von ner jacke/pullover gehört?
    wegem motor: alles neuere das ein elektronisches motormanagement hat lohnt sich.

  10. leuthold am 16. Januar 2007 um 17:58

    @sense2: Jacke und Pullover sind mir bekannt. Ich halte es aber nicht für realistisch, dass ich jedes Mal, wenn ich mangels Motor auf die Heizung verzichten soll, die Kleider zu wechseln… die Lösung wäre wie schon in der Diskussion erwähnt eine Standheizung, hoffentlich dann im nächsten Auto (und im Sommer eine Klimaanlage, die ebenfalls ohne Motor läuft).

  11. lexli am 16. Januar 2007 um 18:01

    Ja vom Spritt her mag das sein aber es schadet den Turbos!! Das wird dir jede seriöse Werkstadt bestätigen. Es ist kein geheimnis das nicht zirkulierendes Öl in den Turbos verkokelt wenn der Moror heiss hatt. Gerade im Stadtverkehr, weil geringe Geschwindigkeit=weniger Kühlluft=höhere Öltemperatur!

  12. Dreckfilter am 16. Januar 2007 um 18:26

    @ lexli
    Das Problem mit dem Turbo besteht nur, wenn er noch eine hohe Tourenzahl hat im Moment, in dem der Motor abgestellt wird. Dies ist primär nach scharfer Bergfahrt oder anderen starken Beschleunigungen der Fall (Autobahnauffahrt etc.). Im Stadtverkehr kommt dies dagegen nur sehr selten vor (ob solche Extrembeschleunigungen überhaupt verantwortbar sind, muss sowieso jeder selber wissen), daher kann der Motor bedenkenlos abgestellt werden.

    Ich fahre seit mehr als zehn Jahren Turbomotorfahrzeuge und hatte noch nie Probleme (teilweise mit Wagen aus den 80′ern). Zur Sicherheit empfiehlt sich ein Leichtlaufoelzusatz wie beispielsweise Lubegard oder ähnliches. Der verringert die Reibung auch beim Kaltstart ganz erheblich und verhindert das “Verkokeln” (was ich allerdings bei regelmässigem Oelwechsel in der heutigen Zeit eh für einen Mythos halte. Seit Beginn der 90er Jahre hat die Schmieroelindustrie dieses Problem im Griff). Für weitere Details geben versierte Garagisten gerne Auskunft…

  13. lexli am 16. Januar 2007 um 19:23

    Trotz allem, mag sein dass es hald ein subjektives Empfinden ist mir ist es wohler wenn ich den Motor nicht ständig an und auschalte. Ich behandle mein Auto eben mit mehr vorsicht als dies andere tun. Und ums mal frech und trotzig zu formulieren es ist mein Benzin das ich da verbrenne!

  14. thermite am 16. Januar 2007 um 20:37

    Mir ist es irgendwie auch wohler wenn ich den Zug ganz alleine benutzen kann und niemand sonst drinnen sitzt…

  15. leuthold am 16. Januar 2007 um 20:43

    @thermite: Ja, mir auch. Je weniger andere Passagiere im öffentlichen Verkehr, desto besser, denn so hat man mehr Platz, weniger Immissionen von anderen Personen und die Verspätungen sind kleiner.

  16. Sandro am 17. Januar 2007 um 10:14


    Und ums mal frech und trotzig zu formulieren es ist mein Benzin das ich da verbrenne!

    Wenn es deine eigene Luft wäre die du verpestest, ok, aber leider ist es auch meine.

  17. lexli am 17. Januar 2007 um 10:34

    @sandro

    Ich fahre zwar ein starkes aber auch sehr modernes Auto. Da kommt nicht so ein haufen Dreck raus! Und wegen den paar sekunden ?? Sorry aber das macht den CO2 Braten auch nicht mehr fett!

  18. leuthold am 17. Januar 2007 um 10:39

    @lexli: Ist der CO2-Glauben mittlerweile eigentlich als Religion anerkannt? Früher versuchte man den Teufel auszutreiben, heute CO2, der Erfolg dürfte in etwa gleich “gross” sein!

  19. lexli am 17. Januar 2007 um 10:49

    @leuthold

    Wem sagst du das ? Ich bin auch für Umweltschutz aber bitte mit Verstand! Ich finds recht blöd wegen ein bischen Motorleerlauf gleich so einen Aufstand zu machen wie es gewisse Leute tun.

    Ach und noch was der grösste Teil der Polizeiautos die ich sehe steht auch mit laufendem Motor vor der Ampel.

  20. leuthold am 17. Januar 2007 um 10:56

    Natürlich, die Frage ist nicht, Umweltschutz ja oder nein. Wieso sollten wir uns die eigene Lebensqualität zerstören? Anstatt aber Dämonen wie CO2 auszutreiben bin ich dafür, dass wir konkrete Probleme anpacken, beispielsweise die ständige Verlärmung durch Verkehr auf Schiene, Strasse und in der Luft…

  21. Sandro am 17. Januar 2007 um 11:01


    Ich bin auch für Umweltschutz aber bitte mit Verstand!

    Ich bin auch für Umweltschutz, aber nur wenns mich nicht betrifft, nichts gibt was noch schlimmer ist, und gleichzeitig kein Mensch auf der Welt an der Massnahme zweifelt.

    Solche “Ich bin auch für Umweltschutz”-Aussagen sind doch nur gut fürs Ego, aber nicht für die Natur.

  22. Chevy am 17. Januar 2007 um 12:06

    Bei Radarkontrollen stehen die Zivilen Polizeiautos hie und da mit Laufendem Motor am Strassenrand (vor allem jetzt im Winter), hier könnte die Polizei gleich bei sich selber beginnen.
    Bei Grosskontrollen steht oft ein Auto aus “Strategischen Gründen” mit laufendem Motor ein bischen abseites.
    Auch ÖV Busse schalten den Motor nie ab an lichtsignalen, nichtmal an den Haltestellen wo sie 20 bis 30 Sekunden verbringen.
    An den Bahnhöfen warten die Busse oft schon mit laufenenden Motoren auf die Kundschaft.
    Pöstler fahren von Briefkasten zu Birefkasten ohne den Motor abzustellen (bei Einfamilinehäuser verstehe ich das noch, aber bei Mehrfamilienhäuser ist auch er Pöstler sicher 20 bis 30 sek. vor Ort)
    Der Heimlieferdienst der Migros läst den Motor des Lieferwagens auch immer laufen während Er die Taschen zur Haustüre bringt(bis 5 min).

    Aber hauptsache man kann wieder gegen den MIV wettern, gell Pirelli

  23. Andreas am 17. Januar 2007 um 13:50

    Da sind ja schon alle diese billigen Ausreden:
    - Das schadet meinem Auto
    - Ich bin nicht schuld, die anderen auch
    - Das nützt doch nichts

    Es wäre ja noch zu verstehen, wenn an Ampeln, die nicht so lange rot sind, der Motor nicht abgestellt würde (das macht sowieso praktisch niemand). Es ist aber so, dass, verglichen mit vor einigen Jahren, heute viele nicht mal vor Bahnübergängen den Motor abstellen. Weiter trifft man Automobilisten, die minutenlang auf jemanden warten oder so – mit laufendem Motor natürlich. Dann sind da, ebenfalls schon erwähnt, die Lieferwagenfahrer oder die Kioskkunden oder oder.. die ihre Karre sogar verlassen, ohne den Motor auszuschalten (was ja grobfahrlässig ist – eine direkte Klau-Einladung!). Das wäre alles nicht nötig, ebensowenig wie die ÖV-Busse, die nicht mal an der Endhaltestelle den Motor ausschalten, lieber Chevy, nur ändert das nichts an der Tatsache, dass auch die Automobilisten ihren Motor nicht immer laufen lassen sollten.

    Insgesamt macht die verbratene Treibstoffmenge und das ausgestossene CO2 schon etwas aus. Auch ein kleiner Beitrag jedes einzelnen gibt im Ganzen eine erhebliche Summe. Offensichtlich ist der Treibstoff so billig, dass man ihn auch sinnlos verschleudern kann. Problematisch ist es dort, wo der Most auf Firmenrechnung geht (öV, Lieferwagen..), da hat ja der Chauffeur gar keinen Anreiz, sparsam damit umzugehen.

    P.S: Kann mir einer der Anti-Abstell-Fraktion mal erklären, weshalb man es sich überhaupt antut, einen Wagen bei laufendem Motor zu verlassen (Gang rausnehmen und Handbremse ziehen ist doch umständlicher als Schlüssel drehen), oder fahren da alle Automat?

  24. Chevy am 17. Januar 2007 um 14:46

    @Andi

    bei Banübergängen oder Lichtsignalen die ich kenne Stelle ich den Motor natürlich auch ab.
    Meine Grosseltern haben sich in Frankreich vor x jahren ein Ferienhaus im Burgund gekauft.
    Dort ist es heute noch üblich das (vor allem ältere Semester) den Motor sogar laufen lassen wenn sie in die Beiz gehen um schnell ein glass Wein mit dem Wirt zu trinken. Ich traute meinen Augen nicht, aber die rund 5-7 anderen Gäste schien das nicht zu kümmern. Franzosen fahren mit dem Auto auch mitten durch den Wald (keine Waldwege), um dann das Picknick aus dem Kofferaum zu starten, da kann dann auch mal der Motor laufen um Musik zu hören.
    Ein älteres ehepaar habe ich mal beim Pilzesammeln mit dem Traktor beobachtet (Im Französischen Jura).
    Wie man sieht sind die Schweizer den Franzosen schon weit voraus!

  25. lexli am 17. Januar 2007 um 23:19

    @sandro

    Ich bin tatsächlich für Umweltschutz! Sofort würde ich beispielsweise Wärmepumpen befürworten! Das hätte eine grosses Potential!

    Aber ich sags jetzt mal extra deutlich! Es geht mir sowas von am Arsch vorbei wenn an der Ampel mein Motor leuft, das glaubst du gar nicht!

    Und ich finde es langsam recht krank von gewissen Personen immer die Autofahrer für alles verantwortlich zu machen. Es gibt bereits genug Einschränkungen, Vorschriften und Schikanen die man zu ertragen hatt!

  26. gumbyman am 18. Januar 2007 um 00:46

    …und die pragmatischen Lösungen zum Thema reichen von “Start-Stopp-Automatik” (ca. 10-20% Einsparung) bis zum “Voll-Hybrid” (ca. 30-40% Einsparung). Wenn’s das Auto von sich aus richtig macht, und erst noch mit Rücksicht auf Wärmehaushalt, Verschleiss usw. optimiert, dann stellt sich das Problem “Abschalten oder nicht” erst gar nicht mehr. Wir werden’s relativ bald erleben, dass diese Techniken immer mehr Einzug halten.

    Bis dahin kann man nur an die Leute appellieren, Vernunft walten zu lassen und den Empfehlungen der Experten zu folgen.

    g.

  27. swattie am 18. Januar 2007 um 08:43

    Jetzt muss ich aber auch mal meine Meinung vom Stapel lassen. Also Du scheinst ja der wahre Segen der Menschheit zu sein. Mit Dir würde man die Probleme dieser Welt ganz sicher in den Griff kriegen. Ein Auto ist für Dich persönlich wohl schlimmer als Hitler ;) Was kann man deinem Blog für Unsinn entnehmen? Fangen wir mal an…

    “Tempo 80 auf Autobahnen”

    Das ist ja wohl ein großer Bullshit. Eine Autobahn dient dem schnellen vorwärts kommen.. Ich komme zwar aus Deutschland und habe weitläufig den Genuß der freien Fahrt aber muss sagen das gerade im Berufsverkehr ein Tempo von 120-140km/h BESTENS zum fahren ausreicht.. Auf einer freien Streck mit wenig Verkehr wird natürlich auch wesentlich schneller gefahren. Warum soll man den Autoverkehr ausbremsen? Erzähl mir doch nicht wenn die ganze Schweiz nur noch 80km/h fährt würde sich wesentlich was am Klima ändern.. lol.

    “SUV in der Stadt verbieten”
    “Autos an Ampeln abstellen”

    Also mein Freund.. wenn ich mir so einen Kampfhund aus Zuffenhausen kaufe (pöser pöser Cayenne) dann ist das wohl ganz meine Entscheidung. Dieser Wagen wird mit Benzin betrieben für das ich beim Kauf eine Menge Steuern bezahlt habe. Dann habe ich ja wohl auch das Recht dieses Benzin so zu verbrauchen wie ich das möchte. Und wenn mein Auto 36l in der Stadt schluckt wen stört das? In aller erster Linie mich oder meinen Geldbeutel. Aber wohl kaum die Allgemeinheit. Vielleicht hast Du noch nicht bemerkt das die Leute vermehrt auf SUV statt Limo setzen.. Gönn doch den Leuten ihren Spass. Das ist denen ihr Geld das sie für dieses Vergnügen ausgeben. Die Leute haben das Geld selbst erarbeitet und können es ja wohl ausgeben wie sie möchten. Vor 20 Jahren haben die Autos mehr Benzin verbraucht, keinen KAT besessen und Diesel haben dermaßen die Umwelt verpestet das man diese Fahrzeuge neuerdings in Deutschland aus den Städten verbannen will. Und erzähl mir was? Ist die Luft heutzutage besser? Nö. Es stinkt genauso wie vor Jahrzehnten. Vielleicht kannst Du es dir ja nicht vorstellen aber viele arbeitende Menschen sind auf das Auto angewiesen. Wer in einer Firma viel Verantwortung trägt ist oftmals an ein prestigeträchtiges Auto gebunden das “schädlich” ist. Wer wenig verdient kann sich kein neues umweltfreundliches Auto leisten. Ich fahr gerne ein Umweltfreundliches Auto das 3l Benzin oder Diesel verbraucht, kaufe nur noch Fairtrade und Ökoprodukte und halte mich auf jeder Demo auf. Die Vorraussetzung ist lediglich das DU mir das bezahlst. Ich kann es mir nicht leisten. Sollt ich mir es leisten können würde ich mir eher Spassmobile kaufen ;) So long..

  28. Sandro am 18. Januar 2007 um 14:35

    Lexli,

    Ich bin tatsächlich für Umweltschutz!

    passt ja wirklich sehr gut zu

    Es geht mir sowas von am Arsch vorbei wenn an der Ampel mein Motor leuft

    willst du diskutieren oder Frust ablassen? Fürs zweite bist du hier falsch…

  29. Sandro am 18. Januar 2007 um 15:00


    Also Du scheinst ja der wahre Segen der Menschheit zu sein. Mit Dir würde man die Probleme dieser Welt ganz sicher in den Griff kriegen.

    Im Gegensatz zu dir, würde ich die Probleme wenigstens angehen.

    Ein Auto ist für Dich persönlich wohl schlimmer als Hitler

    Son einen dämlichen Vergleich hätte ich nie angestellt. Aber es stimmt, ich halte den MIV für einen “Pain in the ass”. (Insbesondere die absolut unnötigen 60% Spass- und Freizeitfahrten)

    “Tempo 80 auf Autobahnen”
    Das ist ja wohl ein großer Bullshit.

    Naja, als Massnahme gegen erhöhten Feinstaub in der Luft tut es seinen Zweck. Was anderes habe ich nicht gefordert.

    Erzähl mir doch nicht wenn die ganze Schweiz nur noch 80km/h fährt würde sich wesentlich was am Klima ändern.. lol.

    Nein, aber wesentlich was am Feinstaubgehalt in der Luft…

    “SUV in der Stadt verbieten”
    “Autos an Ampeln abstellen”

    Also mein Freund.. wenn ich mir so einen Kampfhund aus Zuffenhausen kaufe (pöser pöser Cayenne) dann ist das wohl ganz meine Entscheidung.

    Die Kaufentscheidung liegt bei dir. Die Konsequenzen draus trag aber ich. Indem du mich bei einer Kollision ÜBERfährst statt anfährst, indem du MEINE LUFT unnötig verdreckst uvm.

    Dieser Wagen wird mit Benzin betrieben für das ich beim Kauf eine Menge Steuern bezahlt habe. Dann habe ich ja wohl auch das Recht dieses Benzin so zu verbrauchen wie ich das möchte. Und wenn mein Auto 36l in der Stadt schluckt wen stört das?

    Siehst du, genau wegen solchen Typen müssen Gesetze her. Vernunft ist nicht jedem gegeben. (Und JA, mich stören verdreckte Luft und Gefährliche Autos…) Merkst du, dass du eine Freiheit forderst, welche meine Freiheit (gute Luft zu atmen) einschränkt?

    In aller erster Linie mich oder meinen Geldbeutel.

    Schau doch mal über deinen Tellerrand. Es geht nicht alles nur ums Geld.

    Aber wohl kaum die Allgemeinheit.

    Siehst du, hier machst du den Fehler. Die Allgemeinheit trägt die Kosten welche du verursachst mit. (Siehe ungedeckte Kosten des Strassenverkehrs)

    Vielleicht hast Du noch nicht bemerkt das die Leute vermehrt auf SUV statt Limo setzen..

    Doch, hab ich, unter anderem deshalb bin ich politisch aktiv geworden. Vielleicht hast DU das noch nicht gemerkt. (wobei, dann wärst du wohl kaum auf meiner Webseite gelandet…)

    Gönn doch den Leuten ihren Spass. Das ist denen ihr Geld das sie für dieses Vergnügen ausgeben. Die Leute haben das Geld selbst erarbeitet und können es ja wohl ausgeben wie sie möchten.

    Für dich ist Geld alles, was? Was anderes zählt nicht. Schau mal, ich gönne jedem seinen Spass, so lange dieser Spass nicht meine Freiheit tangiert. Dort hörts auf.

    Vor 20 Jahren haben die Autos mehr Benzin verbraucht, keinen KAT besessen und Diesel haben dermaßen die Umwelt verpestet das man diese Fahrzeuge neuerdings in Deutschland aus den Städten verbannen will. Und erzähl mir was? Ist die Luft heutzutage besser?

    Ähm, mann will (in Zukunft) was tun und dein Argument dagegen ist, dass die Luft HEUTE noch nicht besser ist?? *lol*

    viele arbeitende Menschen sind auf das Auto angewiesen. Wer in einer Firma viel Verantwortung trägt ist oftmals an ein prestigeträchtiges Auto gebunden das “schädlich” ist.

    Und das geht nur mit einem 36l/100km Gefährt? Erzähl mir doch kein Unsinn…

    Wer wenig verdient kann sich kein neues umweltfreundliches Auto leisten. Ich fahr gerne ein Umweltfreundliches Auto das 3l Benzin oder Diesel verbraucht, kaufe nur noch Fairtrade und Ökoprodukte und halte mich auf jeder Demo auf. Die Vorraussetzung ist lediglich das DU mir das bezahlst. Ich kann es mir nicht leisten.

    Ok, leuchtet ein. Verbrauchen wir also lieber jetzt schon die Ressourcen die eigentlich unseren Kindern zustehen. Die können Sich dann bestimmt leisten deine Scheisse auszulöffeln.

    Sollt ich mir es leisten können würde ich mir eher Spassmobile kaufen ;) So long..

    Dieser Satz sagt viel über dich aus…

  30. lexli am 18. Januar 2007 um 15:19

    Ach Sandro am liebsten hättest du doch alles rosarot, Autos aus Schaumgummi die Seifenblasen spucken.

    Sorry aber mit so grünen Weltverbesserern kann man nicht Diskutieren! Immer auf die Autos ich kanns nicht mehr hören!!!!

    Was hast du eigentlich das Gefühl wer du bist?? Anderen vorschreiben zu wollen mit welchem Auto, zu welcher Zeit, für was sie ihr Fahrzeug zu benutzen haben ?? Glaubst du wirklich das du die Welt damit besser machst ?

    Wie wärs wenn du mal zu meiner Idde mit den Wärmepumpen stellung nehmen würdest?? Dort wäre ein riesiger Haufen CO2 den mann einsparren könnte! Ein x-faches mehr als beim Motorabschalten oder SUV und andere Autos verbieten die gewissen Leuten nicht in den Kram passen.

  31. Chevy am 18. Januar 2007 um 15:41

    Ich bin dafür, das alle in der Schweiz lebenden Personen ab 2008 in einem Minergiestandardhaus Leben und Arbeitesn sollen.
    Wer das nicht macht soll es übers Portemonnaie lernen, und für jeden Tag den er “Altmodisch” Wohnt eine saftige Umweltabgfabe bezahlen (50.-/Person/Tag). Das Geld fliesst zusammen mit dem Klimarappen in eine Kasse. Mit dem Geld werden dann öffentliche Gebäude auf Minergiestandard gebracht, den rest gespart für die nächste Generation. Gleichzeitig wird Heizen mit öl oder Strom Verboten.

    Kein Grüner dürfte hier dagegen sein.

  32. Sandro am 18. Januar 2007 um 16:05

    Schau mal Lexli, gibt immer noch “was anderes, was viel effizienter ist”. Zur Diskussion trägt das jedoch nichts bei, weil immer jemand wieder was hat “was noch viel besser wäre”.

    Übrigens:
    Was hast du eigentlich das Gefühl wer du bist?? Anderen vorschreiben zu wollen was für Luft, zu welcher Zeit sie mit welchem Dreck drin zu atmen haben ?? Glaubst du wirklich das du die Welt damit besser machst ?

    Aber es stimmt, mit euch Weltverschlechterern und -verpestern lohnt es sich nicht zu diskutieren…

  33. Pirelli am 18. Januar 2007 um 16:13

    Chevy, wie üblich gut überlegt. Hast du bedacht, wie viel Energie es verschlingen würde und wie sinnlos viel Ressourcen verschleudert würden, müsste man funktionierenden jetzigen Wohnraum abreissen und ersetzen?

    Weisst, auch vermeintlich ironische Vergleiche funktionieren nur, wenn man die Realität zumindest partiell miteinbezieht.

    Und eine Begegnung mit der Realität wäre dir wirklich zu wünschen.

  34. lexli am 18. Januar 2007 um 16:29

    Ich spreche davon dass zum Beispiel Bewilligungen für Bohrungen von Wärmesonden vereinfacht werden. Ich bin nunmal kein Fan von Verboten und Zwang man soll Anreize schaffen. Bei Sanierungen könnte man auf moderne, effiziente Systeme umstellen. Wie wärs mit Mehrwertsteuer erleichterung oder keine MwSt. auf solche Technik.

  35. lexli am 18. Januar 2007 um 16:43

    Ach und Sandro es schreibt dir niemand vor schlechte Luft zu atmen es ist deine freie Entscheidung wo du wohnst! Auf dem Land ists ja besser. Nur was sagt wohl der Bauer wenn du gegen seinen alten, mit nichtversteuertem Heizöl, betriebenen Traktor wetterst? Und im übrigen trägst auch du massgeblich zur Luftverschmutzung bei oder was dachtest du mit was wird wohl dein Essen das du in der Migros kaufst angeliefert? Wohl nicht mit der Schubkarre!?!

  36. Pirelli am 18. Januar 2007 um 16:54

    lexli, du solltest dich erst informieren, bevor du den Mund so weit aufreisst.
    Beispiel Wärmepumpen: Dir ist nicht bekannt, dass die Behizung eines Einfamilienhauses mittels Wärmepumpen Strom im Wert von über 1000 Franken bedingt pro Saison, gell?

    Beispiel Luftverschmutzung: Wieso gehst du davon aus, dass die Luft auf dem Land so viel besser ist? Meinst du wirklich, es handle sich um schlichtes lokales Phänomen? Sogar auf dem Jungfraujoch werden Ozon-Rekordwerte gemessen! Und wieso sollte dein Recht auf eine völlig übermotorisierte Dreckschleuder so viel mehr wert sein als das Recht auf freie Wohnsitzwahl?

  37. lexli am 18. Januar 2007 um 17:21

    @Pirelli

    Da irrst du dich aber gewaltig wenn du glaubst das wüsste ich nicht! Nun Fakt ist jedoch das grosse Anlagen dieser art mit tief genug versenkten Sonden allemal rentieren. Und ich rede nicht von einem einzelnen Haus sondern von einer Siedlung. Ob es sich für ein einzelnes Haus rechnet, im vergleich zu Öl oder Gas kann nicht Pauschal beantwortet werden, da es von vielen Faktoren abhängt.(Strom für solche Anlagen wird von den EWs nicht immer gleich verrechnet) Und selbst du musst mir rechtgeben dass der Ansatz grundsätzlich sicherlich gut ist?

    Ach ja warum ich das Recht habe eine übermotorisierte Dreckschleuder zu fahren ist ganz einfach. Ich kann es bezahlen! Schliesslich arbeite ich auch dafür und dann gönnt man sich auch mal etwas.

  38. spargeltarzan am 18. Januar 2007 um 20:55

    “Ach ja warum ich das Recht habe eine übermotorisierte Dreckschleuder zu fahren ist ganz einfach. Ich kann es bezahlen! Schliesslich arbeite ich auch dafür und dann gönnt man sich auch mal etwas.”

    Das Totschlagargument. Danke.

  39. gumbyman am 19. Januar 2007 um 01:32

    Nun, in einem Punkt muss ich den Auto-Fans recht geben: Energie/Umwelt/CO2 schonen ist in manchen Bereichen (gerade Heizung/Warmwasser) tatsächlich viel günstiger und effizienter zu erreichen als bei Fahrzeugen. Dazu muss auch nicht abgerissen, sondern nur saniert werden. Bloss schade, dass dieselben Leute auch da wieder blocken, sobald konkret Anreize geschaffen werden sollen – Manche denken wirklich nicht über den Portemonnaie-Rand hinaus.

    Zum Thema Motor abstellen / übermotorisierte Fahrzeuge vermeiden gibt’s ein einfaches Heilmittel: 1 Liter Sprit = 5 Fr., dann regelt das der Markt von selber. Diejenigen welche sich dann immer noch eine 500PS / 3t / 35L Schleuder für den Stadt-Stau leisten können und wollen, denen wird’s noch nicht mal verboten – alles super, oder?

    g.

  40. Dreckfilter am 19. Januar 2007 um 09:30

    @ gumbyman
    Dieser Vorschlag wird allerdings nur dazu führen, dass “gutbetuchte” Personen ihren Reichtum noch mehr als faktische Waffe einsetzen werden (im Sinne: schau her, trotz der staatlichen Volksverarschung kann ich mir eine solche Karre immer noch leisten). Das Gefühl des zunehmenden Reichtumsgefälls wird sich noch mehr akzentuieren, ganz zu schweigen von der Tatsache, dass dann wohl vermehrt ganz andere Brennstoffe in die Tanks gekippt werden (um das Benzin zu “strecken”), was kaum zu einer Verbesserung der Luftqualität beitragen dürfte (am Schluss kommen dann wieder die aus dem II. Weltkrieg bekannten Holzvergaserfahrzeuge, absoluter Bärendienst für die Luftqualität). Somit halte ich die Spritpreisanhebung nur für ein dummes Drohen mit einer primitiven Holzkeule (und entsprechend schätze ich auch die hinter einer solchen Forderung stehenden Personen ein, was mich eigentlich bei gumbyman erstaunt). Die Menschen wollen überzeugt, nicht gezwungen werden!

  41. Pirelli am 19. Januar 2007 um 17:05

    Nun findet sich aber in diesem Forum eine Unmenge an schlagenden Argumenten. Trotzdem sind egomanische Autodödel wie Lexli in keiner Weise zu beeindrucken und posten weiterhin im Brustton der Überzeugung ihren dummdreisten Stuss. Wie also soll das Überzeugen von der Notwendigkeit des Umweltschutzes vonstatten gehen?
    Die Menschen müssen gezwungen werden, der mit dem Überzeugen klappt nicht.

  42. Dreckfilter am 19. Januar 2007 um 17:14

    Der mit dem Zwang klappt noch weniger, sondern provoziert nur Aufstände. Soviel habe ich in der Geschichte noch gelernt…

  43. gumbyman am 20. Januar 2007 um 02:44

    @Dreckfilter
    Am besten überzeugt man immer noch mittels Portemonnaie ;-) In der Hinsicht hänge ich ganz der Lehrmeinung über den Homo Oeconomicus an und halte wenig von gutgemeinten Appellen.

    Bei einem normalen Auto machen die Spritkosten etwa 20% der Gesamtkosten aus. Wenn dieser Anteil nun auf z.B. 50% steigt, führt das dazu dass ich beim nächsten Auto stärker auf Grösse, Gewicht, Benzinverbrauch usw. achte – eine einschneidende Einschränkung hingegen muss ich nicht hinnehmen.

    Das Argument mit dem arm – reich Gefälle ist m.E. völlig haltlos: über den Typ Fahrzeug (exklusives Fahrzeug mit Kaufpreis > 1 Mio.) hebst Du Dich sehr viel stärker vom ordinären Volk ab als durch eines mit hohem Spritverbrauch.

    Sprit mit “irgendwas” verdünnen? Bei den heutigen computergeregelten Motoren? Abgaskontrollen? Kaputter Kat? Das Risiko würd’ ich jedenfalls nicht eingehen.

    g.

  44. Dreckfilter am 22. Januar 2007 um 09:28

    Die Fahrzeuge mit Kaufpreis über einer Million saufen aber nicht zufälligerweise gleichviel wie die “klassischen SUV”, oder benötige ich eine neue Brille? Je hochpreisiger desto durstiger gilt aus meiner Sicht durchs Band weg (Bsp: Bugatti Veyron).

    Ich würde das Risiko mit “Alternativtreibstoffen” wohl auch nicht eingehen, aber vielen älteren Fahrzeugen schadet dies kaum etwas. Dummerweise werden gerade die älteren Fahrzeuge vielfach durch nicht sehr kaufkräftige Personen gefahren, welche ein hoher Spritpreis ein vielfaches schwerer trifft. Aber die können ja den ÖV nehmen, oder wie? Leider sind dazu schlechter verdienende Personen häufig nicht in der Lage wegen wechselnder Arbeitsorte und unregelmässiger Arbeitszeiten. Fazit: Spritpreisüberhöhungen strafen die sozial schwachen und bremsen unsere Wirtschaft (unnötig) aus. Mittelfristig können Personen wie “lexli” überzeugt werden, durch konsequentes und vorbildliches Handeln (auch von Öko-Velofahrern!). Alles andere ist Zwängerei unter Missachtung unserer Gesellschafts- und Staatskultur.

  45. gumbyman am 23. Januar 2007 um 01:09

    @Dreckfilter
    Bin nicht so überzeugt, dass Rolls, Bentley, Aston Martin und Co. nicht mit 35l/100km auskommen. Jedenfalls brauchen sie längst nicht proportional mehr Sprit, wie sie mehr kosten, sonst müssten sie ja einige hundert Liter saufen. Selbst’n Schweizer Armeepanzer braucht aber nicht viel mehr als 100L/100km ;-)

    Aber der eigentliche Punkt scheint Dir entgangen zu sein: die realen Kosten eines “normalen” Autos steigen bei Benzinpreis 5.- von aktuell etwa 70Rp./km auf etwa 85Rp./km. Nicht alle Welt, oder? Wer wirklich aufs Geld schauen muss, nimmt halt den etwas kleineren Motor im selben Auto und fährt wieder gleich teuer – also ein reines Luxusproblem. Die behaupteten Negativ-Effekte sind nicht vorhanden oder sehr gering.

    Dass finanzschwache Automobilisten mit spritfressenden Riesen-Schwarten rumkurven mag wohl so sein – muss aber nicht ewig so bleiben.

    g.

  46. >driv3r> am 23. Januar 2007 um 04:40

    Da haben wir ja wiedermal ein Problem gefunden. *seufz*

    Es ist schlichtweg unrealistisch, in einer Stadt wie Zürich bei jedem Rotlicht den Motor abzustellen.

    Wenn man ehrlich wäre und etwas für die Ressourcenschonung tun wollte, würde man Verkersführungen bauen, die den Verkehr verflüssigen und optimieren, statt Staus und Stop’n'Go-Verkehr zu provozieren. Ich würde sagen dass da locker 40-50% des innerstädtischen Benzinverbrauchs gespart werden könnte.

    Aber die rotgrünen haben leider immer noch das Gefühl, das Problem würde sich mit permanenten Schikanierungen und Belästigungen der Automobilisten lösen, was offensichtlich nicht der Fall ist. Das führt nur zu mehr Aggressivität auf der Strasse und wirtschaftlichen Einbussen, welche schlussendlich auch wieder den Staat treffen.

    “Wie also soll das Überzeugen von der Notwendigkeit des Umweltschutzes vonstatten gehen?
    Die Menschen müssen gezwungen werden, der mit dem Überzeugen klappt nicht.”

    Das ist genau die Einstellung, die ich nicht akzeptabel und absolut fatal finde. “Die Menschen müssen zur Überzeugung gewzungen werden”, man muss sich mal überlegen wie es um das Weltbild eines Autors solcher Forumlierungen steht. Da läufts mir wirklich kalt den Rücken runter wenn ich bedenke, dass es sich dabei um einen sog. Mitbürger handelt.

    Es ist eine Armutserklärung sondergleichen. Das ist für mich dieselbe Stufe wie wenn Herr Bush findet, die Menschen im Irak müssten mit Krieg zur “Freiheit” gezwungen werden; da scheint es nur noch ein kleiner Schritt zum Griff an die Waffe, um seine Überzeugungen bei den “ungläubigen” durchzusetzen. So etwas habe ich wirklich nicht mal von einem ziemlich fundamentalistisch eingestellten “Mitbürger” erwartet.

  47. Dreckfilter am 23. Januar 2007 um 09:35

    @ gumbyman
    Nein, ich bin und bleibe kein Anhänger künstlicher Regulierungen, auch nicht über den Spritpreis.

    Dass Superluxusschlitten nicht proportional zum Kaufpreis durstig sind ist zufolge technischer Limiten schon richtig; ich habe aber auch nur behauptet, dass sie etwa gleich viel wie die “klassischen SUV” saufen würden. Unter dem Strich werden mit solchen Wagen aber selten mehr Personen als mit einem normalen PW transportiert. Der Anteil an Armeepanzern im Strassenverkehr ist übrigens (je länger desto mehr) vernachlässigbar…

    Deine Ausführungen hinsichtlich Kostenaufschlag und Kilometerpreis treffen unter Berücksichtigung ziemlich hoher Abschreibungen zwar prima vista zu. Personen, welche aber faktisch bereits abgeschriebene Wagen (sprich ältere Fahrzeuge) kaufen, werden durch die überhöhten Spritkosten überproportional pro Km belastet, was deine Pauschaldurchschnittsberechnung naturgemäss nicht berücksichtigt. Aeltere Fahrzeuge, welche trotz erfolgter Abschreibung noch eine gewisse Laufleistungsperspektive haben, verfügen aber häufig über etwas durstigere Motoren, was die Sache noch verschlimmert. Und genau die solche Wagen nutzende Personenschicht wird durch die Spritpreisanhebung voll getroffen. Häufig sind das aber gerade diejenigen, welche unter allen Umständen beruflich auf das Fahrzeug angewiesen sind. Dass es wohlhabende Menschen nicht so sehr belastet (welche zumeist noch leicht auf den ÖV umsteigen könnten), trifft schon zu, aber Autofahren soll aus meiner Sicht nicht ein faktisch staatlich “verordnetes” Privileg reicher Bevölkerungsschichten werden. Ich sehe keinen Grund, weshalb man das ohnehin schon zunehmende Wertgefälle in unserer Gesellschaft noch staatlich zementieren sollte.

    Von den zusätzlichen Fahrten bei der Suche nach möglichst günstigem Sprit (oder willst du das Tankstellennetz auch noch gleich mitverstaatlichen?), allenfalls noch deswegen erfolgender Fahrten ins Ausland, und den damit verbundenen Umweltimmissionen möchte ich gar nicht reden. Das Problem mit dem Verbrauch von “Alternativtreibstoffen” blendest du auch nach wie vor aus (billiger Schnaps kostet weniger als Fr. 5.– pro Liter, zumindest in grösseren Fässern vor der Flaschenabfüllung).

  48. Rico am 23. Januar 2007 um 10:29

    Am meisten Treibstoff würde eingespart, wenn der Verkehr verflüssigt wird, der Transitverkehr um die Städte und Dörfer herum geführt wird und innerhalb von Ortschaften Schikanen beseitigt statt aufgebaut werden. Das dauernde Bremsen und wieder Beschleunigen braucht viel Treibstoff – und Nerven übrigens auch. Dasselbe gilt für Staus, die oft Folge einer gewollten, künstlichen “Verlangsamung” sind.

    Fussgänger danken für klare und übersichtliche Verhältnisse und klare Verkehrsregelungen.

  49. Pirelli am 23. Januar 2007 um 11:05

    Driv3r, hast du wirklich das Gefühl, die regelmässigen Staus in Zürich seien auf die “rot-grünen Schikanen” zurückzuführen, und nicht etwa darauf, dass sich viel zu viele von euch auf den Strassen tummeln?
    Wenn ich in Betracht ziehe, wie lang ich als Fussgänger jeweils warten muss, bis ich über die Strasse darf, sehe ich nicht so grossen rot-grünen Einfluss.
    Eure schiere Masse fördert die Aggressivität. Eure wie meine. Mit den paar Schwellen hat das nichts zu tun.

    Und natürlich müssen die Leute “zur Überzeugung gezwungen” werden. Gäbe es keinen stattlichen Zwang, hätten wir immer noch bleihaltiges Benzin und keinen Kat. Freiwillig hätte das nie geklappt. Jede Ampel ist staatlicher Zwang. Meinst du, der Verkehr funktionierte ohne Regulierung? Schon mal bei Stromausfall in einer Stadt zu fahren versucht? Gibt es Diesler etwa nur noch mit DeNox-Kat und Partikelfilter, jetzt da wir noch kein Gebot haben? Und gerade du in deiner Unverbesserlichkeit (“Ich habe ein Recht darauf, eine noch so grosse Kiste zu fahren, und jeder, der den sinnlosen Rohstoffverschleiss nicht in Ordnung findet, ist bloss ein Neidhammel!” [Sinngemäss]) willst im Ernst behaupten, an deinem atavistischen Verhalten würde sich ohne Verordnung irgendetwas ändern?
    Wie kannst du von einem Armutszeugnis sprechen, wenn ich nach Regulierung verlange, wenn du das lebende Beispiel dafür bist – und es auch jederzeit hier so postest -, dass Freiwilligkeit nicht klappt, weil du zu keinerlei Einsicht bereit bist? Wann hast du dein Verhalten zum letzten Mal freiwillig so modifiziert, dass du Rücksicht auf die Bedürfnisse der Umwelt und der Nichtautomobilisten genommen hättest?

    Das nenne ich ein Armutszeugnis.

  50. lexli am 23. Januar 2007 um 22:05

    @ Pirelli

    Danke für den “egomanischen Autodödel” ich hab mich mit ein paar Kollegen herzhaft über dich amüsiert.

    Hast was gegen Autos und nennst dich wie ein Reifenhersteller ;) wirklich sehr intelligent!!

    Und noch was Pirelli geh in die Politik arbeite dich hoch, so hoch, das du was zu melden hast!

    Dann kannst du ganz nach deinem Gutdünken probieren den Leuten Beschränkungen und Zwänge aufzuerlegen. Doch bis es so weit ist, ich gehe davon aus es dauert mal wider etwas länger, fahr ich mit meiner 400PS Karre zum nächsten Kiosk und kauf mir ein Snikers ;)

    Wenn man was verbieten will dann die militanten Umweltschützer :)

  51. gumbyman am 24. Januar 2007 um 00:45

    @Rico
    Das mit dem Verkehr verflüssigen wurde andernorts schon zur Genüge versucht – ausnahmslos erfolglos. Wenn sich eine zu grosse Anzahl Fahrzeuge pro Zeit über eine Strasse quetschen will, dann staut’s einfach. Die einzige Lösung ist in der Tat das Ausdünnen des Verkehrs (frag’ z.B. mal in London wie sowas geht).

    @Dreckfilter
    Für Leute die kein Geld haben und trotzdem unbedingt ein Auto brauchen, ist es zumutbar dieses streng nach wirtschaftlichen Kriterien auszuwählen. Mit einem gebrauchten Kleinwagen sind die Kilometerkosten hitverdächtig gering, das teurere Benzin ist kein Problem. Bin insofern einverstanden, dass diese Klientel am stärksten betroffen ist, meiner Meinung nach aber immer noch im zumutbaren Rahmen.

    @Autofans aller Couleur:
    Wer sich einen tollen/teuren/schnellen/starken/grossen… Schlitten leistet, der sollte auch bereit sein, für den Sprit einen fairen Preis zu zahlen, nicht nur einen symbolischen. Immerhin ist er die Haupt-Zutat der automobilen Freiheit und sollte dementsprechend gewürdigt werden und auch etwas kosten dürfen. Mit dem schönen Effekt dass dann (gemäss freier Marktwirtschaft) sorgsamer damit umgegangen wird, so dass z.B. längerer Leerlauf des Motors, unnötige Fahrten usw. freiwillig verringert werden.

    g.

  52. lexli am 24. Januar 2007 um 01:12

    @ gumbyman

    Von mir aus mach den Sprit ruhig teurer! Es kratzt mich herzlich wenig. Im gegenteil wenn alle Most spaaren bleibt mehr für mich ;) tolle Idee!

  53. Pirelli am 24. Januar 2007 um 01:22

    lexli – und du meinst im Ernst, du seist kein egomanischer Autodödel? Danke für die Bestätigung!

  54. lexli am 24. Januar 2007 um 01:53

    @ Pirelli

    Dann bin ich eben ein egomanischer Autodödel na und? Who cares ?

    1. Die Sonne geht morgen trotzdem auf.
    2. Ich werde diese Nacht trotzdem gut schlafen.
    3. Es macht dich, und deine Namenswahl, nicht intelligenter. Blöd aber auch was!

  55. gumbyman am 24. Januar 2007 um 02:24

    @lexli
    Das hab’ ich todernst gemeint: wer ernsthaft viel Sprit verbrauchen will und auch dafür bezahlt – nun, soll er.

    Was mit dem teuren Sprit mit Sicherheit erreicht würde: er wird nicht mehr einfach so gedankenlos verschwendet, weil er ja billig ist. Das ist der Punkt.

    g.

  56. >driv3r> am 24. Januar 2007 um 02:34

    “Driv3r, hast du wirklich das Gefühl, die regelmässigen Staus in Zürich seien auf die “rot-grünen Schikanen” zurückzuführen, und nicht etwa darauf, dass sich viel zu viele von euch auf den Strassen tummeln?”

    Ja, davon bin ich überzeugt. Die Strassenverkehrskapazität in und um Zürich ist chronisch zu klein gehalten, um der Nachfrage gerecht werden zu können, und die schon so zu kleinen Kapazitäten werden noch künstlich unbrauchbar gemacht und zurückgebaut.

    Weil sich der Bürger in der Wahl des Verkehrsmittels aber zurecht nicht bevormunden lassen kann oder will stehen halt einfach alle im Stau, was schlussendlich nur alle ärgert und wirtschaftliche Kosten verursacht. Der ÖV wird keinen Millimeter besser oder attraktiver, indem der Strassenverkehr mit viel Aufwand schlechtgemacht wird, das sollte sich den rotgrünen Verkehrsplanern und Politikern endlich mal im Gehirn festsetzen (falls solches überhaupt vorhanden ist).

    “Wenn ich in Betracht ziehe, wie lang ich als Fussgänger jeweils warten muss, bis ich über die Strasse darf, sehe ich nicht so grossen rot-grünen Einfluss. Eure schiere Masse fördert die Aggressivität. Eure wie meine. Mit den paar Schwellen hat das nichts zu tun.”

    Das ist einfach nicht wahr. Ich könnte mich ja genausogut über die schiere Masse der Fussgänger aufregen, das wäre etwa ein äquivalent dämlicher Vergleich. Wer ein Problem mit dem stetigen Wachstum und der steten Beschleunigung (dazu gehört auch der Verkehr) in unserer Welt hat sollte vielleicht überlegen, ob das Problem nicht vielmehr bei ihm selbst liegen könnte.

    Die Aggressivität wird genau dadurch provoziert, dass der Staat ein natürlicherweise sehr effizientes Verkehrssystem künstlich schlechtmacht, was prinzipiell jenseits von aller Vernunft und rationalen Überlegungen steht.

    Die Automobilisten haben es satt, als Sündenböcke für alles und jeden zu fungieren und systematisch behindert und schikaniert zu werden.

    Es wird die Zeit kommen wo wir zurückschlagen und organisiert mit allen Mitteln gegen die überbordende, wirtschafts-, individualitäts- und zukunftsfeindliche Politik von Verkehrsphobikern, opportunistischen Behörden und grünen Fundamentalisten kämpfen werden.

  57. Pirelli am 24. Januar 2007 um 03:55

    - Driv3r, in Kürze:

    Durch Busspuren und die verbesserte Traminfrastruktur wurden wohl die Autospuren reduziert, aber der ÖV wurde – entgegen deiner wenig durchdachten Behauptung – tatsächlich wesentlich besser und effizienter.

    - Was soll am MIV effizient sein? Bei der ungeheuren Fläche, die jeder einzelne für seine Kiste in Anspruch nimmt, und der absurden Menge an Energie, die verschleisst wird, weil jeder für seine 80 Kilo 2 Tonnen Blech bewegen zu müssen meint? Was würdest du von einem Unternehmen halten, das so viel unnötige Masse mitschleppt – und Maschinen hat, die nur eine Stunde am Tag in Gang gesetzt werden? Also mit Effizienz musst du beim MIV nicht kommen. Und was die Kapazität angeht: Gäbe es in Zürich so viele Infrastruktur, wie ihr sie brauchtet, gäbe es wohl ausser Strassen und Parkplätzen nicht mehr viel. Nur würden dann auch nicht mehr so viele Leute in die Stadt kommen wollen.
    Das weisst du auch. Und könnte der MIV sich noch weiter ausbreiten, würde der sofort zunehmende Verkehr jede Kapazitätssteigerung sofort zunichte machen.

    Apropos Effizienz: Ein Tram befördert auf der Fläche von 10, 12 Autos bis zu 300 Personen. Das ist Effizienz! Weswegen ausgerechnet Paris jetzt massiv in modernste Strassenbahnen investiert, Auto- zugunsten von Busspuren aufhebt und die Metro komplett modernisiert. Bereits jetzt, da das Projekt erst angelaufen ist, wurde der MIV laut MTW bis jetzt um fast 20 Prozent reduziert. Und obwohl die Busspuren nur 5 Prozent der Strassenfläche ausmachen, werden darauf über 30 Prozent der Personen transportiert.
    Noch einmal: DAS ist Effizienz.

    Du könntest dich natürlich über die schiere Masse der Fussgänger aufregen – wärst du nicht selber einer, sobald du deine Kiste verlassen hast. Der Vergleich ist aber auch wegen des ungleichen Gefahrenpotenzials und des dutzendfach höheren Platzanspruchs, wegen des Lärms und der Umweltbelastung des MIV nicht statthaft.
    Auch das weisst du.

    Die Autofahrer werden nicht “für alles und jeden” zu Sündenböcken gemacht. Aber für die Gefährdung, den Platzbedarf, den Lärm, die Verminderung der Lebensqualität, die Luftverschmutzung mit ihren gesundheitlichen, wirtschaftlichen und umweltbezogenen Folgen sowie ihren Anteil an Klimawandel und allgemeiner Ressourcenverschleuderung. Das sind alles Fakten, die wohl kein Mensch bei klarem Verstand in Abrede stellen kann. (Ausser lexli, aber ob der wirklich bei klarem Verstand ist?)

  58. Dreckfilter am 24. Januar 2007 um 09:28

    @ gumbyman
    Gebrauchte Kleinwagen sind auf den ersten Blick wirtschaftlich interessant, bei näherer Betrachtung jedoch häufig sehr unterhaltsbedürftig. Zudem wird schon durch den “Kleinwagen” das Wertgefälle akzentuiert, was wieder andere Spannungen nach sich ziehen wird. Aber eben, Zusammenhänge sehen wollen ist manchmal schwierig (mit deinem letzten Absatz untermauerst du nur noch deine Befürwortung einer Zweiklassengesellschaft, zumindest im Verkehr). Wer es sich nicht leisten kann, soll gefälligst Zwangsumweltschutz betreiben…

    Bei einem Spritpreis von Fr. 5.– würde ich sofort eine Gasanlage einbauen lassen, was sich übrigens bei vielgefahrenen älteren Wagen teilweise bereits heute rechnet. Soviel zum Thema Ersatztreibstoffe…

    Allenfalls würde ich mir einen SUV mit Elektroantrieb anschaffen (wird bis dann wohl erhältlich sein), um die militanten Öko-Fundis ein wenig zu nerven (obwohl ich solche Wagen hasse). Zum Thema Strassennetz und Verkehrsbehinderungen ist anzumerken, dass sich die Ausbremser damit abfinden müssen, dass dereinst ökologische Fahrzeuge auf unseren Strassen verkehren werden. Dann ist endgültig AUS mit Schikanen etc.

  59. Andreas am 24. Januar 2007 um 14:24

    @Dreckfilter

    Du sitzt hier einigen Irrtümern auf. Denn dummerweise brauchen auch elektro- oder sonstwie emissionsfrei betriebene Autos genau gleich viel Platz (und benötigen gleich hohe Investitionen in die Strasseninfrastruktur) wie die heutigen Benzinkarren. Es wird deshalb – neue Antriebssysteme hin oder her – kaum dazu kommen, dass das Strassennetz unbegrenzt erweitert wird. Wenn du also (wie der leicht paranoide driv3r) bereits den Verzicht auf einen masslosen Strassenausbau als Schikane auffassen solltest, wirst du mit den Schikanen leben müssen.

    Abgesehen glaube ich angesichts der rasanten Steigerung der weltweiten Energie-Nachfrage kaum, dass auch nur irgendeine Energie in Zukunft derart im Überfluss vorhanden sein wird, dass sie gedankenlos verschwendet werden soll.

    Noch ein letztes: Es ist ziemlich egal, ob ein Kind von einem elektro- oder einem benzingetriebenen SUV totgefahren wird.

  60. Dreckfilter am 24. Januar 2007 um 14:38

    @ Andreas
    Da wird die Welt doch schon wieder klarer (schön, dass die Reaktion so rasch erfolgte ;-) ): unter dem Deckmantel Ökologie will man die individuelle Mobilität einschränken. Eine unbeschränkte Erweiterung des Strassennetzes wäre wohl nicht sinnvoll, aber das Schaffen künstlicher Hindernisse, um Autofahrern das Leben zu vemiesen, wäre dann absolut überflüssig und reine Schikane. Wohlgemerkt: ich spreche hier nicht vom Aufheben von Tempo 30 in Wohnzonen, sondern vom Aufheben künstlicher Engpässe beispielsweise bei Lichtsignalsteuerungen, bewusstem Schaffen von Kapazitätsengpässen mittels Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Hochleistungsstrassen und dergleichen. Evtl. werden Elektroautos übrigens sogar grösser sein als solche mit Verbrennungsmotoren, vielleicht sogar noch bei geringerer Nutzlast. Fest steht bei deinem Statement aber einzig, dass du aus was für Gründen auch immer jeglichen mobilen Individualverkehr einschränken willst. Investitionen, auch in Verkehrsinfrastruktur, sind übrigens auch aus wirtschaftspolitischer Sicht durchaus kein Nachteil. Somit frage ich dich: wo sind, nüchtern betrachtet ohne die individuelle Verkehrsbehindererbrille, die Irrtümer?

    Die Auffassung, dass jegliche Mobilität nur gedankenlose Verschwendung von Energie ist, vermag ich überdies auch nicht zu teilen. Ich begebe mich nur an andere Örtlichkeiten, wenn dies unbedingt notwendig ist. Oder meinst du tatsächlich, es gäbe, abgesehen von einigen “Bekloppten”, tatsächlich einen 1 % übersteigenen Anteil an Fahrzeugführern, welche nur zum Spass rumfahren würden?

    Kinder, welche immer wieder als nettes Tränendrüsenbeispiel vorgebracht werden, können übrigens auch durch Busse, Trams und Eisenbahnen überfahren werden; sie können aber auch durch Unfälle etc. sterben. Das Leben ist und bleibt lebensgefährlich…

  61. Pirelli am 24. Januar 2007 um 14:52

    Dreckfilter: Fest steht glaubs nur, dass du ideologisch so festgefahren bist, dass du Andreas’ Posting nicht prozessieren konntest. Sonst würdest du nicht derart viel Falsches darin lesen.
    Übrigens besteht liegt der Anteil der Spassfahrten bei über 60 Prozent. So viel zu deiner Kompetenz.

    Es sterben minedestens zwanzigmal mehr Kinder durch den MIV. Abgeshen von den Abgasen bleiben auch bei Elektrofahrzeugen sämtliche Belastungen bestehen, das ist es, was Andreas sagt – und es ist faktisch und hat nichts mit ideologischer Borniertheit zu tun. Im Gegensatz zu deiner Replik.

    Was die grösseren Fahrzeuge angeht: Geringere Nutzlast, trotz der Batterien? Träumst du? Und weshalb müssen die Wagen so gross sein, wenn doch in der Regel nur eine einzelne Person damit transportiert wird?
    Und bedenke: Im Luzerner Bahnhofparking müssen 20 Parkplätze aufgehoben werden, weil die einzelnen Stellplätze aufgrund der steigenden Fahrzeuggrösse vergrössert werden müssen. Also noch grösserer Platzbedarf. Wenn nun viele, die jetzt das Auto nur eingeschränkt verwenden und oft den ÖV benutzen wegen vermeintlich ökologischer Antriebe (wie Andreas schrieb: Auch der Strom muss irgendwo herkommen!), dann werden die Strassen noch mehr zugeschissen. Zumindest in der Stadt werden dann “Schikanen” (scho die Wortwahl legt Zeugnis ab von deinen Scheuklappen) tatsächlich obsolet sein: Wie bereits heute zu Stosszeiten: Stauen tut ihr euch selbst, weil ihr so viele seid.

  62. Dreckfilter am 24. Januar 2007 um 16:03

    @ Pirelli
    Woher stammen die Spassfahrtenzahlen denn? Die Quelle fehlt mal wieder. Oder selber frisch aus den Findern gesaugt?

    Falsch auch bezüglich Emissionen: der Lärm wird dramatisch reduziert werden, faktisch auf das Reifenabrollgeräusch. Wie war das gleich nochmals mit der ideologischen Borniertheit?

    Grössere elektrische Fahrzeuge: trotz grösseren Aussenabmessungen muss mit kleinerer Nutzlast gerechnet werden aus meiner Sicht. Ich habe den Eindruck, dass du etwas schnell gelesen hast, oder? Einpersonenfahrzeuge werden dazu führen, dass viele Menschen zwei Fahrzeuge beschaffen werden, womit unter dem Strich wohl nur noch mehr graue Energie “verbraten” wird. Fahrzeuge können übrigens nicht nur in der Grundfläche, sondern auch in der dritten Dimension, genannt Höhe, ausgedehnt werden. Irgendwo werden die Stromspeicher untergebracht werden müssen. Deine Argumentation hinsichtlich Parkplatzfläche scheint wohl ebenfalls auf ungenaues Lesen zurückzuführen sein (man könnte aber langsam auch Böswilligkeit unterstellen).

    Zum Schluss: ich habe gleichwohl den Eindruck, dass du meine Kernaussage zu erfassen beginnst: der Verkehr wird in Zukunft zunehmen, nach Verfügbarkeit von ökologischen Wagen insbesondere der individuelle (gratuliere; Andreas hat das eben nicht geschafft, deshalb auch meine Reaktion)! Schikanen im weiteren Sinne (tatsächliche oder nur künstlich geschaffene) sind aber nicht die Problemlösung, sondern vielmehr Zentrumsumfahrungen und Verkehrsverflüssigungsmassnahmen. Daher braucht es neue Verkehrsinfrastruktur mit entsprechenden Schwerpunkten!

  63. Pirelli am 24. Januar 2007 um 16:55
  64. Dreckfilter am 24. Januar 2007 um 17:36

    @ Pirelli
    Sorry, aber eine Freizeitfahrt ist noch lange keine Spassfahrt, sondern kann sehr wohl einen Zweck, wenn auch nicht erwerblicher Natur haben (Verwandtenbesuch etc.). Ich erwartete, dass du diese Unterscheidung mal wieder nicht vornimmst mit der dir eigenen Sichtweise….

    Bei der Verkehrsfläche werden ÖV miterfasst, weshalb dieser Wert für deine Argumentation auch nicht taugt (Güterbahnhöfe, Personenbahnhöfe mit grossen Weichenfeldern, Busspuren etc. sind enorme Flächenfresser). Bei den Parkplätzen müsste man noch wissen, ob Tiefgaragenplätze mitgerechnet werden. Oder hast du schon mal einen mehrstöckigen Güterbahnhof à la Limmattal ausser auf Modelleisenbahnen gesehen?

    Den Strom nähme ich logischerweise vorübergehend von einigen neuen, CO2-neutralen Atomkraftwerken modernster Bauart, welche später zu ersetzen sind durch Fusionskraftwerke (wird in ca. 40 Jahren verfügbar sein, bei Mangel an Erdöl wird sich dies sicher noch früher).

    SUV sind übrigens üblicherweise höher als klassische Limousinen, Vans auch, aber du verdrängst Realitäten gerne mit selber sortierten Statistiken…

    Zu den Immissionen: erlauchten Dank, dass du meine Lärmeinwendung anerkennst. Das Reifengeräusch lässt sich, wie du richtig festhälst, durch schmalere Reifen deutlich vermindern und ist zudem geschwindigkeitsabhängig. Kannst du dir nur eine Wohnung an der Autobahn leisten (sorry, falls ich deine Neidgefühle mit etwas Zynismus nun noch geschürt habe)? Beim Ethanol gebe ich dir recht, aber unter anderem aus diesem Grund befürworte ich Ethanol nicht (und habe von Elektrofahrzeugen gesprochen, LESEN!). Zudem würde mit Umfahrungsrouten auch dein Problem wohl etwas entschärft werden…

    Dass wir die Freizeitfahrtendiskussion nicht aufzuwärmen brauchen, teile ich mit dir (habe aber extra eine ganze Packung Ginseng dafür futtern müssen ;-) ). Dies führt aber noch längst nicht zur Identität von Spass- und Freizeitfahrten! Als obere Grenze von Spassfahrten betrachte ich das Holen des Snickers um die Ecke mit der Karre (à la lexli, schadet übrigens auch dem Wagen bei kaltem Motor), alles, was einem höheren Zweck (als solchen akzeptiere ich auch eine verhältnismässige Zeiteinsparung gegenüber der ÖV-Nutzung) dient, gilt aus meiner Sicht nur noch als unbedenkliche Freizeitfahrt. Oder hast du den Eindruck, dass ich in der Freizeit kraft staatlicher Indoktrination zum Stubenhocker werden möchte? Dein Verbotswahnsinn scheint mir auch allmählich zur Gesellschaftsbelastung zu verkommen…

  65. >driv3r> am 24. Januar 2007 um 17:47

    “Oder hast du den Eindruck, dass ich in der Freizeit kraft staatlicher Indoktrination zum Stubenhocker werden möchte? Dein Verbotswahnsinn scheint mir auch allmählich zur Gesellschaftsbelastung zu verkommen…”

    Schön gesagt.

  66. Pirelli am 24. Januar 2007 um 18:29

    - Ich habe immer von Freizeitfahrten gesprochen.

    - SUVs und Vans gibts schon lang, sie sind höher. Noch höher werden sie nicht werden, aus genanntem Grund. Du hast von der Gegenfahrt in die Zukunft gewiesen, als du von der zunehmenden Höhe schriebst, das habe ich entkräftet.

    - Die Arealstatistik ist frei zugänglich, lies selber nach. DANN widerspreche.

    - Ich habe keine Neidgefühle. Wenn ich den Gefühlen einen Namen geben soll, treffen Hass und Verachtung für den puren, unreflektierten Egoismus die Sache wesentlich genauer. Mein Haus stand schon hier, als die Strasse noch ein Eselweg war. Nicht es ist fehl am Platz, sondern die Strasse.

    - Wie in diesem Forum wiederholt nachgewiesen wurde, sind AKW mitnichten CO2-neutral. Lies nach – das Argument belegt deine Faktenresistenz. Ferner geht – bei der jetzt geplanten Wachstumsrate – das Uran um 2030 aus. Neue AKW sind also nicht mehr rentabel zu betreiben. Und wie willst du die (aus der Luft gegriffenen) 40 jahre überbrücken?

    - Ich habe dir nie unterstellt, du redetest dem Ethanol das Wort. Aber ich habe die von dir postulierte Marktdominanz der Elektrofahrzeuge kurz an der Realität gemessen. Lies genauer.

    - Wo habe ich Verbote gefordert (Driv3r, liess immerhin alles – oder schweige)? Im Gegenteil, ich habe anhand des Beispiels Paris belegt, dass wesentliche Einsparungen allein schon mit Verbesserungen im ÖV zu machen sind.

    - Und lies hier:
    Interessant in diesem Zusammenhang ist allerdings, dass auch 30 Prozent der Autofahrten nicht länger als 3 Kilometer sind. Jede zehnte Autofahrt endet sogar schon nach 1 Kilometer. Das Auto steht damit nicht nur in Konkurrenz zur Schiene, sondern auch zu den langsamen Verkehrsmitteln. Der Gestaltung attraktiver und sicherer Fuss- und Velowege kommt deshalb vor allem im lokalen Bereich eine zunehmend wichtige Bedeutung zu.

    Wenn das keine Spassfahrten sind!

    http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/verkehr_und_nachrichtenwesen/verk_infra/blank/medienmitteilungen.Document.22929.html

    Und jetzt sage mir ganz prinzipiell: Wieso sollte es nicht absurd sein, für 70, 80 Kilo Mensch 2 Tonnen Blech zu bewegen? Weshalb bin ich, der ich mich pragmatisch äussere, ein Fanatiker? Bringt nicht eher ihr durch eure vollständige Verleugnung der leicht möglichen Verbesserungen und der inhärenten Absurdität einen extremen Fundamentalismus zum Ausdruck?

    Ich raffs echt nicht.

    PS: Ich bringe immer Quellen. Vielleicht seh ich von dir auch mal eine – so zur Abwechslung?

  67. Dreckfilter am 24. Januar 2007 um 18:47

    @ Pirelli
    Du irrst dich schon wieder, in Post Nr. 61 sprichst du wortwörtlich von Spassfahrten. Wer braucht hier nun Ginseng? Erinnert mich nun irgendwie an die Geschichte von Bill Clinton mit Monica Lewinsky: “Ich hatte zu keinem Zeitpunkt….”

    Welchen Grund hast du bezüglich Fahrzeughöhe denn genannt?

    Kernspaltung kann auch mit anderen Materialien als Uran betrieben werden. Zudem könnte letzteres wiederaufbereitet werden.

    Woraus du aus dem Communiqué des BFS auf Spassfahrten schliessen willst, ist mir schleierhaft. Aber bei dir ist wohl jede Autonutzung per se eine Spassfahrt…

    Man kann übrigens auch über eine kurze Distanz einen schweren Gegenstand mit einem Auto befördern, die Fahrdistanz sagt rein gar nichts über Sinn und Zweck der Fahrt aus.

    Mit Verbesserungen des ÖV sind Reduktionen des MIV möglich und realisierbar, was ich aber nie bestritten habe. Ich sage nur, dass der MIV, insbesondere bei ökologischeren Fahrzeugen, trotzdem zunehmen wird und dementsprechende Infrastruktur zu schaffen ist.

    Ich habe die Arealstatistik gelesen und nichts wirklich konkreteres zu meiner Aussage gefunden. Aber vielleicht siehst du mehr (gehe dann Ginseng kaufen)?

    Ich kann dir schon alle deine Verkehrsverbots- und Lenkungsforderungen (nur mit Verboten realisierbar) deinerseits aufzeigen, habe aber Bedenken wegen dem Server und möchte nicht den ganzen Ginseng-Vorrat der Schweiz essen müssen.

    Da ich mich nicht auf zitierbare Statistiken stütze (sondern selber zu denken versuche), erübrigen sich Quellen (zumal solche wie Statistiken, die man immer gut manipulieren kann; oder gar solche, die offensichtlich nicht wirklich objektiv sind). Zur AKW-Frage muss ich mich an dieser Stelle auch nicht weiter äussern, das erfolgte andernorts bereits zur Genüge.

    Die wenigsten Fahrzeuge wiegen 2t und ich halte es für sinnvoll, solche nicht für Einpersonenfahrten einzusetzen. Dies bedingt aber für viele Menschen in der Schweiz Zweitkleinwagen, was mit einer Benzinpreisverteuerung wohl kaum gefördert wird.

  68. >driv3r> am 24. Januar 2007 um 23:21

    “Da ich mich nicht auf zitierbare Statistiken stütze (sondern selber zu denken versuche)”

    Selberdenken ist hier nicht besonders erwünscht, genau wie alles andere, was irgendwie mit Individualismus zu tun hat ;)

    Gut und heilig sind einzig die Pamphlete von ideologisch verfärbten Bundesämtern oder VCS-hörigen “Verkehrs”planungsbüros, die das Exklusivrecht auf die Verkündung der von Gott gegebenen, einzigen und absoluten Wahrheit geniessen.

  69. Andreas am 25. Januar 2007 um 09:52

    Ach driv3r, merkst du nicht, wie dein Niveau sinkt und sinkt – bald siehts hier aus wie im SVP-Forum: Polemische Schlagworte, die gebetsmühlenartig wiederholt werden, beleidigte Leberwürste (selberdenken ist wohl nicht erwünscht, buhuu), aneinandervorbeireden, statt mal auf Argumente sachlich zu antworten.

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