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Basel: über 150’000 Tonnen Chemiemüll

Die ersten “verifizierten und öffentlichen Zahlen” zum wild deponierten Chemiemüll in Basel lassen erschrecken. Bisher war man von etwas mehr als 22’000 Tonnen ausgegangen, den neuen Studien zufolge sollen es jedoch über 150’000 Tonnen sein:

[..] in der Deponie (Hirschacker, Anm. d. Red lagern nicht gut 3000 Tonnen Chemiemüll, wie man bisher geschätzt hat, sondern 36-mal mehr (fast 110000 Tonnen). «Nur» um das Dreifache verschätzt hat man sich bei den drei Muttenzer Deponien Feldreben, Margelacker und Rothausstrasse. Laut den Zahlen der IGDRB befinden sich in den drei Deponien nicht 15000 Tonnen, sondern fast 42000. Einigermassen genau lagen die Schätzungen dafür bei den Elsässer Deponien Le Letten und Roemisloch [..] Somit liegen laut diesen neuesten Zahlen allein in den acht genannten Deponien insgesamt 158063 Tonnen Chemiemüll – statt 22200 Tonnen. Da diese Liste aber nicht komplett ist – die IGDRB geht von elf belasteten Standorten aus (siehe Karte), Umweltorganisationen von 26 -, wird die Summe des Chemiemülls weiter steigen.

(Quelle: BAZ vom 20.03.2007)

Was für faule Ausreden hindern eigentlich die Verantwortlichen Basler Chemiefirmen am sofortigen Aufräumen? Die sollen ihren Dreck wegputzen, aber subito!

Gefunden bei Infamy, mehr dazu bei totalsanieren.ch

Dieser Artikel wurde von Sandro am Dienstag, 20. März 2007 in der Rubrik Allgemein und zu den Stichwörtern , , , , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

3 Kommentare zum Artikel “Basel: über 150’000 Tonnen Chemiemüll”

  1. Georg Meier am 23. März 2007 um 14:08

    Sieht so aus, dass die Basler Chemie ihre Rückstellungen mal locker machen sollte, damit mit der Totalsanierung zu begonnen werden kann. Aus den gewonnenen Erfahrungen durch die Sanierung der Sondermüll-Deponie Kölliken http://www.smdk.ch wird man dabei profitieren können.

  2. Bünzli am 10. August 2007 um 17:25

    [url=http://www.baz.ch/news/index.cfm?ObjectID=4E8ACEE0-1422-0CEF-703BD3CE12D55377]Die grösste Umweltsünde der Schweiz wird beseitigt[/url]

    Was heisst hier die grösste Umweltsünde der Schweiz?

    [img]http://www.baz.ch/_images/SondermuelldeponieKoelliken.jpg[/img]
    Nach Abdichtung der Halle werden Arbeiter in Raumanzügen die Deponie schichtweise abtragen.

    Das Lager war auch einmal für die Ewigkeit gedacht.
    Selbstverständlich haben die Produzenten Rücklagen gemacht und bezahlen heute die Entsorgung zu hundert Prozent – oder doch vielleicht nicht?
    [url=http://www.espace.ch/artikel_382189.html]Auf Kosten der Steuerzahler[/url]
    [i] Für durchschnittlich 35 Franken pro Kubikmeter konnte die Industrie zwischen 1978 und 1985 ihre Abfälle einlagern. 2340 Franken – knapp das Siebzigfache – dürfte die Sanierung kosten. Berappen müssen dies zu mehr als 90 Prozent die Steuerzahler, denn das Verursacherprinzip wurde erst 1985 eingeführt.[/i]

    Mal sehen wie dann die Schlagzeile lautet, wenn dann die Atomendlager wieder ausgegraben werden müssen.

  3. Hagenthal-le-Bas : informations, photos, carte, vue satellite am 24. Dezember 2009 um 19:28

    [...] 28 janvier 2007 10:00:00 – - – - . technorati tags : bordeaux, bloggers, blogs, chazallet.com,Basel: über 150′000 Tonnen Chemiemüll – - Forum Politik -März 2007 in der Rubrik Allgemeines und zu den Stichwörtern Basel, Chemie, Deponie, Grenzach, [...]

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