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Auto: Ineffizienter gehts nicht

Hanspeter Guggenbühl hat in diesem Woz Artikel interessante Zahlen zum ineffizientesten Verkehrsmittel gesammelt respektive berechnet:

Widersprüchliches hat er beim Schweizerischen Parlament gefunden:

Wenn Erdgas in einem Schweizer Gaskombi-Kraftwerk eingesetzt wird, um mit einem Wirkungsgrad von immerhin 58 Prozent Strom zu erzeugen, so gilt das als schmutzig und klimaschädlich. Wird hingegen das gleiche Erdgas verwendet, um Automotoren mit einem Wirkungsgrad von 15 Prozent anzutreiben, wandelt sich Erdgas zu einem sauberen, umwelt- und klimafreundlichen Energie­träger.

Daraus folgt:

Wer das Klima und die Natur als Ganzes wirkungsvoll schützen will, muss also nicht den Ener­gieträger wechseln, sondern das Auto abschaffen.

Es geht noch weiter:

Von der eingesetzten Primärenergie in Form von Erdöl (oder Erdgas) wandelt ein Automotor bei voller Beschleunigung 35 Prozent, bei durchschnittlicher Fahrt aber nur 15 Prozent in Antriebskraft um

Velofahrer sind somit die wahren Klimahelden:

Ausserdem braucht ein Mensch auf dem Fahrrad für die gleiche Stre-cke dreissig- bis fünfzigmal weniger – körpereigene – Energie, als ein Auto in Form von CO2-emittierendem Erdöl oder Erdgas verbrennt. Wer vom Velo aufs Auto umsteigt, vermindert also seine mobile Effizienz um das Dreissig- bis Fünfzigfache.

Alle Zahlen, Fakten und Argumente sprechen eigentlich gegen das Auto. Es ist schlichtweg das ineffizienteste aller Verkehrsmittel. Das sieht auch Guggenbühl so. Dass diese uralte und enorm ineffiziente Technik nicht längst abgeschafft ist, hat jedoch andere Gründe:

[..] das Auto ist kein Verkehrsmittel, sondern ein Suchtmittel. Besitzer und Lenkerinnen stillen damit ihre Reizsucht, Geltungssucht, Sehnsucht, Selbstsucht und – zumindest kurzfristig – ihre Lust auf Geschwindigkeitsrausch.

Mit dem MIV werden also primär Süchte der FahrerInnen befriedigt. Dies notabene auf (externe) Kosten der umweltbewussten. Ich hätte ein schlechtes Gewissen als Autofahrer.

Dieser Artikel wurde von Sandro am Donnerstag, 26. Juli 2007 in der Rubrik Verkehr und zu den Stichwörtern , , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

22 Kommentare zum Artikel “Auto: Ineffizienter gehts nicht”

  1. Chevy am 26. Juli 2007 um 12:41

    Alle Zahlen, Fakten und Argumente sprechen eigentlich gegen das Auto. Es ist schlichtweg das ineffizienteste aller Verkehrsmittel.

    Stimmt so nicht.

  2. bluefox am 26. Juli 2007 um 12:58

    Ich habe auch ein schlechtes umweltgewissen als autofahrer. Aber Autos abzuschaffen ist leider nicht möglich. Auch für dich nicht, nur wenn du selber kein auto hast, ein bisschen weiterdenken musst du schon. Oder wie dachtest du, ist die milch in die käserei gekommen, per tram? Der weizen in die bäckerei, per velo? die backsteine für dein haus, mit dem bus angeliefert? deine möbel hat der zug gebracht?

    Es ärgert mich, wenn gewisse leute einfach was von “sucht” faseln, denkt der depp von WOZ-autor wirklich wir fahren aus geltungssucht auto? so aus selbstsucht ein bisschen im kreis? hach ist das so furchbar bequem, aus dem weichen sessel heraus zu kritisieren, und dabei trotzdem alle vorzüge zu haben. Oder wie kommt der kaffee wohl in seine tasse? Die arroganz und ignoranz solcher typen ärgert mich. Wenigstens etwas hat er halbwegs begriffen “Die Abschaffung des automobilen Leerlaufs würde also eine ökonomische Krise auslösen.”
    Leider nicht ganz, denn ohne autos und lastwagen würde es die schöne bequeme schweiz und die WoZ gar nicht geben. Und er könnte nicht die dumm-simple gleichung auto=ineffizient=abschaffen in die welt setzen, mit dem wohligen selbstbetrugsgefühl “etwas getan” zu haben, obwohl er selber weiss dass es so einfach nicht ist. Falls er das überhaupt realisiert hat.

  3. Babylon am 26. Juli 2007 um 13:03

    Ein passendes Interview heut auf Spiegel online:

    http://www.spiegel.de/auto/fahrkultur/0,1518,487939,00.html

  4. Sandro am 26. Juli 2007 um 13:48

    Bluefox, 60% der privaten Autofahrten sind “Spassfahrten” auf die man ohne ökonomische Nachteile verzichten kann. Würde der Wirtschaft auch helfen, da der Gipfelibäcker seine Waren ohne Stau ausliefern könnte…

  5. bluefox am 26. Juli 2007 um 14:19

    Das ist was anderes, Sandro. Ich gebe dir recht, das auto wird manchmal benützt wenn es nicht nötig wäre, wobei ich die definition mit den 60% schon mal genauer wissen möchte, ich kann mir das mit dem „spass“ nicht so recht vorstellen. Wenn ich für einen besuch das auto nehme, damit ich nicht um 23uhr auf den letzten zug muss mag das eine spassfahrt sein, für mich aber meist trotzdem ein grund halt schnell das auto zu nehmen.

    Wie auch immer, was mich ärgert ist, wie in dem bericht absolut absurde zahlenkonstruktionen gemacht werden, zum beispiel wird der „zeitliche nutzungsgrad“ locker mit dem wirkungsrad verwurstet. „Seine Gesamtwirkung im 24-Stunden-Tag sinkt somit auf weniger als 1 Prozent.“ Aaarhrg! Fahren wir also 24h im kreis, damit die „gesammtwirkung“ raufgeht. Und das wird dann wieder mit einer Industrie-maschine verglichen. In der argumentation wäre ein rennvelo das nur am wochenende gebraucht wird eine koplette fehlinvestition weil ineffizient. Und diese absurde, blöde, beleidigende these, auto würde nur „aus sucht“ gefahren. „das Auto ist kein Verkehrsmittel, sondern ein Suchtmittel“. Mir kommt bei fast jedem satz dieses geschreibsels die galle hoch.
    Wenn schon ginge es darum die effizienz und effektivität des autos zu steigern oder bessere alternativen zu fördern, aber dieses stupide „auto böse, fahrer süchtig, auto abschaffen“ bringt uns nun wirklich nicht weiter. Dass so ein müll in der WoZ abgedruckt wird, spricht nicht gerade für deren qualität.
    Vielleicht müsste man sich auch mal überlegen wer wirklich etwas für die umwelt tut, ein ingenieur, der den wirkungsgrad eines motors erhöht gehört für mich weit mehr dazu als dieser schreiberling.

  6. SVP Ausschaffungsinitiative am 26. Juli 2007 um 21:12

    [...] Wirklich offensichtlich werden die unehrlichen Motive der SVP in Anbetracht davon, dass die “Endlösung Ausländerkriminalität” nur gegen Ausländer gerichtet sind. Wenn also SVP-Partisan Karl Güntzel seinen kriminellen Sohn vor Gericht verteidigt und die Presse mundtot machen will anstatt seinen Bengel zu erziehen oder wenn Ueli Maurer’s Junge in seinem Garten Gras anpflanzt, dann ist das natürlich ok, es sind ja keine Ausländer. [...]

  7. sirboss am 26. Juli 2007 um 21:28

    Babylon

    Dein Superkomiker redet wohl von Deutschen Männern? Wahrscheinlich von denen die mit ihrem Auto zu seinen Vorstellungen kommen,über sich selbst lachen und dann mit 200 über die Autobahn brettern! Geh mal in die einschlägigen Foren wie motor-talk und Du siehst wie der Deutsche am liebsten fährt.Für mich sind Fahrten in der Schweiz die reinste Erholung!Ich war vor wenigen Tagen in Hamburg.Auf dem Rückweg hab ich noch den einen oder anderen Pflichtbesuch gemacht.Ich kann mit Schaudern berichten wie es da auf der Bahn zugeht.Wehe du fährst angepasst,schon klebt dir einer am Ar…! Im übrigen steht meine Freundin auf meinen Gemütlichen Fahrstil und auf mein “kleines Monster”! Hört mir bloss mit diesem Lehrmeister-Getue der Deutschen auf!

  8. Bünzli am 27. Juli 2007 um 00:03

    Man stelle sich vor:
    Fahrrad fahren würde tödlich giftige Gase in rauhen Mengen emmitieren und Lärm im Bereichen von über 100 db und jedes jahr hunderte Tote verschulden, für Farradwege würden jährlich von Bund und Gemeinden Millarden von Steuerfranken verbaut und nochmals bei der Wirtschaft Milliardenverluste durch Staus verursachen.
    – es wäre schon lange verboten.

  9. gumbyman am 27. Juli 2007 um 00:42

    Man muss da etwas differenzieren: wahr ist, dass die archaische Auslegung des Antriebsstrangs zwangsläufig zu einer niedrigen Energieeffizienz führt. Ein Verbrennungsmotor ist im Niedrigstlastbereich (sprich bis 50km/h konstant oder gar Stop-and-Go) sehr ineffizient, das lässt sich prinzipbedingt nicht ändern. Abhilfe schafft da nur eine Hybridisierung. Auch wahr ist, dass das Auto (leider) meist für den selten auftretenden Maximalfall gekauft wird (sprich 7-Plätzer mit genügend Stauraum, falls man mal mit Kindern und viel Gepäck in die Ferien fährt) und dann doch im Alltag nur eine Person transportiert; auch das ist sehr ineffizient. Ein sehr viel leichteres und genügsameres Fahrzeug würde im Alltag meist genügen. Ebenfalls leider wahr ist, dass viele Autos bezogen auf ihre Transportfunktion hoffnungslos übermotorisiert und übergewichtig sind, was die Effizienz weiter verschlechtert. Dass da weniger Vernunft als vielmehr Prestigedenken im Spiel ist, liegt auf der Hand.

    Etwas übertrieben scheint mir das “Problem” dass die meisten Autos meistens stehen. Im Gegensatz zu Arbeitsmaschinen sind Autos für eine relativ geringe Anzahl Betriebsstunden ausgelegt (etwa 4’000), sodass der Zeitpunkt des Verschleisses, Wegrostens und Veraltens etwa zusammenpassen.

    Alles in allem hat der Autor m.E. in einem Punkt völlig recht: ein Auto ist mit Abstand die energie-ineffizienteste Methode, um 70kg Mensch durch die Stadt zu bewegen. Ausserhalb sieht’s etwas besser aus, aber immer noch schlecht. Lässt man des gravierende Problem der Energie-Effizienz beiseite, hat der MIV durchaus auch seine guten Seiten.

    Aber nochmals: der MIV kann und muss um Faktoren energiesparender werden, was hoffentlich durch die steigenden Energiepreise bald angeschoben wird.

    g.

  10. Chevy am 27. Juli 2007 um 08:24

    @sirboss

    Zitat:
    Ich kann mit Schaudern berichten wie es da auf der Bahn zugeht.Wehe du fährst angepasst,schon klebt dir einer am Ar…!

    Wiso fährst Du nicht einfach ganz Rechts? Musstest Du Polizist Spielen?

  11. Chevy am 27. Juli 2007 um 08:25

    @sirboss

    Zitat:
    Ich kann mit Schaudern berichten wie es da auf der Bahn zugeht.Wehe du fährst angepasst,schon klebt dir einer am Ar…!

    Wiso fährst Du nicht einfach ganz Rechts? Musstest Du Polizist Spielen?

  12. bluefox am 27. Juli 2007 um 12:49

    Gumby: “wahr ist, dass die archaische Auslegung des Antriebsstrangs zwangsläufig zu einer niedrigen Energieeffizienz führt.”
    Der Ottomotor ist inzwischen einiges optimiert, trotzdem gibt es leider meines wissens noch keinen effizienteren verbrennungsmotor.

    “Auch wahr ist, dass das Auto (leider) meist für den selten auftretenden Maximalfall gekauft wird (sprich 7-Plätzer mit genügend Stauraum, falls man mal mit Kindern und viel Gepäck in die Ferien fährt)”
    7Plätzer sind sicher nicht der normalfall. Das meistverkaufte auto ist noch immer der Golf. Das argument “Ein sehr viel leichteres und genügsameres Fahrzeug würde im Alltag meist genügen.” zieht nicht. “sehr viel leichter” ist allenfalls ein smart, aber wenn du eine vierköpfige familie hast kannst du das vergessen. Oder willst du jedesmal, wenn du die kinder mitnehmen willst ein auto dazumieten? Oder gleich zwei autos kaufen?

    “Aber nochmals: der MIV kann und muss um Faktoren energiesparender werden, was hoffentlich durch die steigenden Energiepreise bald angeschoben wird.” Ah, das alte lied über den preis. Was genau wird denn passieren? Ein golf wiegt 1360kg und braucht 6.4liter. Am motor liegen keine quantensprünge mehr drinn. Bleibt das gewicht. Willst du ABS, ESP, Airbags rausnehmen? kaum. Viellicht könnte man ja die klimaanlage rausschrauben und die elektrischen fensterheber. Aber dann? Ich würde gern mal wissen, wie das ganz konkret gemacht werden soll. Du sagtest dass man das kann. Um Faktoren. Ich bin gespannt.

  13. gumbyman am 27. Juli 2007 um 23:23

    “Der Ottomotor ist inzwischen einiges optimiert, trotzdem gibt es leider meines wissens noch keinen effizienteren verbrennungsmotor”
    Bluefox: lesen! Ich sag’ ja genau dass der Verbrennungsmotor grundsätzlich nicht für einen weiten Lastbereich geeignet ist (im Gegensatz z.B. zum Elektromotor).

    “sehr viel leichter ist allenfalls ein smart, aber wenn du eine vierköpfige familie hast kannst du das vergessen.” Ich sag’ nicht ich hab’ die Patentlösung, ich sage nur da liegt ein Problem. Und manchmal wär ein Zweitwagen/Mietwagen/Share-Wagen tatsächlich die günstigere Lösung.

    “Ein golf wiegt 1360kg und braucht 6.4liter” das ist keine Naturkonstante. Es gibt 2-Personenfahrzeuge. Es gibt moderne Materialien. Es gibt hybride Antriebsstränge. Für leichte Fahrzeuge genügen schwächere Motoren. usw.

    Nur so als Beispiel (und nochmals: es geht hier um Gedanken, Ausblicke, Visionen, nicht darum ob es im heutigen Mainstream eine Auswahl an idealen Autos gibt) http://www.loremo.com/
    Da hast Du die Faktoren.

    g.

  14. vital-Genuss.de am 28. Juli 2007 um 00:13

    Auto unser

    PKW sind bequem, sind dreckig, sind Potenzmittel, sind einfach nicht aus unserem mobilen Leben wegzudenken. Autos wird es in wenigen Jahren (Jahrzehnten) in der jetzigen Form nicht mehr geben – dem Versiegen des Erdöls sei dank. Und bis dahin? Bis…

  15. Auto unser - vital-Genuss.de - Das Genuss-Blog für alle Sinne am 28. Juli 2007 um 00:13

    [...] (via Ignoranz.ch) // [...]

  16. sirboss am 29. Juli 2007 um 00:31

    @ chevy
    Lies richtig, ich habe geschrieben: angepasst¨Heisst soviel wie Geschwindigkeitsbegrenzung,zäher Verkehr usw. Ich fahre wenn immer möglich rechts,ausser ich überhole (soll es geben)! Lässt man diese Drängler vorbei,ist einfach der Nächste dran.Zu nahe auffahren ist übrigens in Deutschland ein Riesenproblem!

  17. krokodil am 21. Juni 2008 um 12:23

    [b] Polizeiauto fährt Fussgänger um [/b]
    Ein Polizist hat mit seinem zivilen Dienstwagen in Wald einen Fussgänger erfasst. Der Fussgänger wurde dabei verletzt. [b] Der Polizist war unterwegs zu einem Unfall, bei dem eine Fussgängerin schwer verletzt wurde. [/b]
    http://www.20min.ch/news/zuerich/

  18. krokodil am 21. Juni 2008 um 12:23

    [b] Polizeiauto fährt Fussgänger um [/b]
    Ein Polizist hat mit seinem zivilen Dienstwagen in Wald einen Fussgänger erfasst. Der Fussgänger wurde dabei verletzt. [b] Der Polizist war unterwegs zu einem Unfall, bei dem eine Fussgängerin schwer verletzt wurde. [/b]
    http://www.20min.ch/news/zuerich/

  19. autolos am 16. Oktober 2008 um 16:17

    super Beitrag, danke für den Hinweis auf den WoZ Artikel. Unser Posting zum Thema Etikettenschwindel bei der Energieettikette http://blog.autolos.com/stories/31879

  20. pommel am 17. Oktober 2008 um 13:02

    ich muss ehrlich schon ein wenig schmunzeln!

    “Daraus folgt:

    Wer das Klima und die Natur als Ganzes wirkungsvoll schützen will, muss also nicht den Ener­gieträger wechseln, sondern das Auto abschaffen.”

    Das Auto ist nun mal aus der heutigen Welt nicht wegzudenken. Klar, optimieren kann man es immer, Elektroauto usw.. usw.. da wird ja auch immer etwas gemacht. Jeder Autohersteller investiert Millionen in Zukunftstechnologien die es erlauben mit weniger Treibstoff oder alternativen Antriebsmethoden auszukommen.

    Ich finde es schon fast lächerlich wie naiv und voreingenommen die Autolosen Mitbürger und Bürgeinnen hier argumentieren.

    Nehmt nur mal einen Vertreter oder Kundenberater als Beispiel:

    1. Viele Leute wollen persönliche Beratung
    2. viele Leute haben nicht immer die Möglichkeit einen Berater selbst aufzusuchen da sie z.B. Alleinerziehend sind usw. usw.
    3. Oft ist es zwingend dass ein Versicherungsberater z.b. vor Ort kommt

    usw..

    Dann: Macht er das mit dem Zug / Bus und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln kann er pro Tag wahrscheinlich 3 Leute besuchen weil die Zeit die er mit den öffentlichen Verkehrsmitteln benötigt um ein mehrfaches grösser ist als diejenige die er mit dem Auto braucht. = effizienteres Zeitmanagement.

    Und kommt jetzt nicht mit solchen unrealistischen Sprüchen wie: Dann soll er sich halt pro Ort und Tag die Kunden einteilen.

    Das ist nicht realistisch, das nur so vorweg.

    Das einfach als kleines Beispiel: Mag sein dass ein Auto mehr Energie verbaucht als ein Velo oder umweltschädlicher ist als ein Velo, klar. Aber es gibt nun mal Situationen wo uns heute noch kein anderes Mittel zur Verfügung steht. Also bringt Vorschläge wie man das lösen kann. (Auto weg ist keine Lösung!!!)

    Es gibt schon Erdgas, “Bio-Autos”, Elektroautos usw.. aber die brauchen halt auch ihre Entwicklungszeit.

  21. pommel am 17. Oktober 2008 um 13:03

    noch kurz:

    ganz klar wird das Auto oft auch genutzt wenn es wirklich nicht zwingend notwendig ist. Das ist sicherlich so, aber daraus wieder ein Pauschalurteil für alle Autofahrer zu ziehen finde ich eben auch wieder falsch.

  22. Schweizer am 21. Oktober 2008 um 12:06

    Bio Gas Autos hätten eine Zukunft. Aber es soll ja keiner glauben es handle sich dann um eine romantisch perfekte Lösung.

    Auch sind Autos nicht das grösste Problem, es sind ja auch alte Gebäude deren Beheizung verschwenderisch ist.

    Auch die Hallenbäder verschleudern wertvolle Energie. Nicht vergessen sollte man die Produkte die mit so viel Energieaufwand hergestelt wurden und die Umwelt schwer belastete dass ein Ökofreak die nicht kaufen würde.
    Nagefangen bei der Rose für die Freundin, bis zur Bootsfahrt auf dem See. Die Grösse der Familie spielt bei der Ökobilanz auch eine rolle, usw.

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