Auflageneinbruch bei der SVP Parteizeitschrift “Weltwoche”
Seit die Jean Frey AG und damit die altehrwürdige “Weltwoche” neuen Besitzern gehört, wurde sie konsequent zum rechtsbürgerlichen SVP Parteiblatt umgebaut. Eine Erklärung dafür ist unter Anderem der Chef der Jean Frey AG, Filippo Leutenegger (SVPFDP) Welcher die Orientierung in Richtung SVP auch in seiner persönlichen Politik konsequent umsetzt. Dieser inhaltliche Rechtsrutsch hat sich negativ auf die Leserzahlen ausgewirkt. Der Auflageneinbruch beträgt über 12′000 Exemplare, wie die NZZ berichtet. Auch nachdem Abgang des radikalen Chefredaktors Roger Köppel, wird sich dies nicht verändern, wie die NZZ schreibt: “Der innenpolitische Teil der «Weltwoche» hat sich in seiner Ausrichtung seit Köppels Abgang nur um Nuancen verändert. Eine Reihe von Redaktoren gebärdet sich nach wie vor als Blochers publizistische Prätorianergarde.”

"Der Kurs der «Weltwoche» sei unter ihm nicht nach parteipolitischen Kriterien bestimmt worden."
"SVP-Parteiblatt" – absoluter Unsinn.
Ist doch immer wieder erfrischend mal eine andere Meinung zu lesen, als in dem ganzen medialen Einheitsbrei. Die Weltwoche kuscht nicht vor der political correctness. Oder will ich überall dasselbe lesen? In der Weltwoche hat es immer wieder Gewerkschafter und SP'ler (z.B. Peter Bodenmann), die zu Wort kommen.
Wems nicht gefällt, kann immer noch die WOZ lesen. Aber offenbar gibt es gewisse Leute, die gleich "Zensur" schreien, wenn eine Zeitschrift mal etwas liberaler und bürgerlicher schreibt.
Ich bin selber begeisterter Weltwoche-Leser. Sie ist eine der wenigen Zeitschriften in unserer heutigen Medienlandschaft, die gegen den Strom schwimmt und auch mal Artikel bringt, die für die meisten anderen Blätter tabu sind. Ich würde die Zeitung eher als rechts-liberal als ein SVP-Blatt einstufen. Es ist aber wirklich amüsant, wie ihr hier auf eurer Seite aus jedem/r Menschen/Organisation jenseits der politischen Mitte einen Rechtsextremen macht. Zum Glück werden aber alle Leute mit einem einigermassen gesunden Menschenverstand diese Hetztiraden einzuschätzen wissen.
Auch dieser dieser Wikipedia Artikel beschreibt die Annäherung der Weltwoche an die SVP unter R. Köppel. SVP-Parteiblatt also doch nicht solch blanker Unsinn?
@aenuberomuenster
"Gegen den Strom Schwimmt?" ist ja zum lachen. Wie viele Redaktionen nehmen die menschenverachtenden Plakate der SVP in den redaktionellen Teil ihrer Zeitungen/Zeitschriften und bieten der SVP damit kostenlose Aufmerksamkeit? Alle die mit der Weltwoche "im Strom schwimmen" und das sind leider nicht wenige…
Aber wie du schreibst wird gesunder Menschenverstand (hoffentlich) siegen und solch niederschwellige und billige Propaganda irgendwann mit Hilfe von unabhängigen Medien wie ignoranz.ch durchschaut und damit Wirkungslos.
Nachdem die SRG Monopolisten (Radio+Fernsehen) seit jahrzenten einen penetranten Linkskurs fahren, im Stile der alten Agitprop Schergen im Sowjetreich, ist es umso wichtiger, dass ein Medium ein Gegengewciht aufbaut.
Gelingt dies gut – schreit der linke Medienverbund laut auf !
Aber wir leben hier in einem Land wo die Meinungsvielfalt zählt, und das lassen wir uns von den Schreibtischtätern der WOZ oder der gleichgeschalteten SRG-Meinungsmafia nicht nehmen.
[4] Zum Glück gibt es noch die Vernünftigen staatlich regulierten Medien. Man Schaue nur mal die Deutschen Privatsender an um zu sehen was für Qualität Kommerzielles Quotenfernsehen hat.
Und die SVP welche von den Millionärs-Meinungsmafia finanziert wird (welche natürlich ausschliesslich das wohlergehen des kleinen Bürgers und der Bauern im Sinn haben… *lool*) hat ja keine Probleme, Permanent millionenteuren Wahlkampf zu betreiben.
Von was für einem "Linken-Medienverbund" redest du? und wo schreit der auf?