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Auch die FDP will bei den Schwächsten sparen

Verliererpartei FDP möchte, gemäss Recherchen des Tagesanzeigers, mit folgenden Sparvorschlägen das Bundesbudget ausgleichen.

  • Kürzungen bei den Prämienverbilligungen der Krankenkassen (Motto: Arme Menschen haben keine Lobby)
  • Kürzungen beim Umweltamt (Motto: Natur hat keine Lobby)
  • Kürzungen bei den Beiträgen an Internationale Institutionen wie Unicef etc. (Motto: Entwicklungsländer haben keine Lobby)
  • Kürzungen beim Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann
  • Kürzungen beim Büro für die Behindertengleichstellung (Motto: Behinderte haben keine Lobby)

Gratulation an die Kapputsparpolitiker der FDP: Markus Hutter, Marianne Kleiner, Filippo Leutenegger und Rudolf Steiner. Da habt Ihr schön ermittelt, wo man sparen kann, ohne auf den Widerstand einer grossen Lobby zu stossen. Schön zu wissen für wen die FDP politisiert. Für das Volk wohl kaum. Kein Wunder zeigen derzeit alle Zeichen bei der FDP auf Sinkflug…

Dieser Artikel wurde von Sandro am Freitag, 4. März 2005 in der Rubrik Allgemein und zu den Stichwörtern , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

6 Kommentare zum Artikel “Auch die FDP will bei den Schwächsten sparen”

  1. AlphaPapaGolf am 4. März 2005 um 16:03

    Natur : Die Natur hat eine überstarke Lobby. Die Umweltverbände mit Ihrem Verbandsbeschwerderecht blockieren und verhindern alles. Mit ihrer Nein-Sager-Politik stellen sie soger die SVP in den Schatten.

    Die diversen Gleichstellungsbüros gehören sofort abgeschafft. Frauen, Männer sind gleichbrechtigt. Steht so in der Verfassung. Diese Büros sind ähnlich dem Wächterrat in den fundamentlistisch islamisch ausgerichteten "Gottesstaaten" im arabischen Raum.
    Wir brauchen solche Zuchtrutenschwinger hier nicht, auch wenn sie sich als "Büro" tarnen.

  2. Sandro am 4. März 2005 um 16:17

    [1] Im Unterschied zur SVP kriegen die Umweltverbände vor Gericht regelmässig Recht. D.h. sie vertreten DAS GESETZ, welches von der Wirtschaft nur eingehalten werden müsste… Die FDP sollte lieber die Ursachen bekämfen, nicht die Symptome

    Frauen und Männer sind gleichebrechtigt…loool, der Witz war super, bist du Komiker?

  3. gebsn am 4. März 2005 um 16:48

    Kann mich Sandro da nur anschliessen, ich hoffe Señor AlphaPapaGolf spielt hier nur den Advocatus Diaboli. Denn was ist das für eine Argumentation, Frauen seien gleichberechtigt, weil's in der Verfasssung steht. Da können wir auch die Polizei abschaffen, denn es steht ja im Gesetz: Diebstahl, Mord, freihändig Velofahren etc. ist verboten.

  4. erdnanu am 28. November 2005 um 10:24

    Wo wollt ihr den sonst sparen?
    Die Staatsausgaben explodieren, die FDP ist immerhin genug vernünftig, um diese Entwicklung zu stoppen.
    Ein Gleichstellungsbüro war vor 10 Jahren wohl erforderlich. Jetzt ist dies aber in genügend Köpfen drinnen, da braucht es nicht extra noch eine Gleichstellungsstelle. Würde ich sofort abschaffen.

  5. Rudolf am 1. März 2006 um 13:52

    Ich finde alle Kürzungen in Ordnung. In der Verwaltung liesse sich nach industriellen Massstäben gut und gerne 50% der Lohempfänger streichen. Die Industrie hat sich in den letzten Jahrzenten dauernd den Markt-Bedürfnissen angepasst, der Staat aber tut sich sehr schwer mit Reformen. Es wird Zeit, auch beim Staat jede Stelle auf Notwendigkei zu überprüfen. Nicht umsonst sagt man im Volksmund, dass ein Franken beim Staat nur halbsoviel wert sei. Steuersenkungen sind das anscheinend einzige Mittel, die überbordende Bürokratie zu bremsen.
    Rudolf

  6. Aelpler am 29. Oktober 2006 um 14:20

    Die FDP vertreten nur die Abzocker und der
    Wirtschaftfilz. Sie Glauben das die paar
    Hochtechnologie Stellen für Inder Wohlstand
    Schaffen den sie anschliessend verteilen
    würden. Die stehen nur für Bildung wenn
    der Staat sie Finanziert und Steuern wollen
    sie auch nicht Zahlen Arbeitsplätze schaffen
    sie auch nicht. Das sind nur Armutsverbreiter!

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