Atomstrom ist nicht CO2-neutral!
Lange wurde der menschliche Einfluss aufs Klima insbesondere von der Rechten Ratshälfte bestritten. Jetzt, da die Fakten auf dem Tisch liegen (IPCC/Uno-Klimabericht), muss der CO2-Ausstoss und damit der menschgemachte Klimawandel plötzlich als Hauptargument für den Bau von Atomkraftwerken herhalten. Oft hört man, letzte Woche im Blick zum Beispiel von Franz Steinegger oder im Sie+Er von Ueli Maurer, dass die Energie aus Atomkraftwerken CO2-neutral sei. Sogar mit einem Atomlobby-Röhrenblick der nur die Schweiz betrachtet, ist dies nachweislich falsch:
Internationale Studien der letzten Jahre kommen zwar auf unterschiedliche CO2-Werte der Atomenergie. Eines aber haben sie gemeinsam: CO2-frei ist der Atomstrom nie.
- Auf einen Mittelwert von 60 Gramm CO2 pro Kilowattstunde (KWh) Strom kommt eine Studie der Universität Sydney in Australien (2006). Die Spannweite der Werte: 10 bis 130 Gramm pro KWh.
- Das deutsche Öko-Institut errechnete 1997 CO2-Werte zwischen 34 und 160 Gramm pro KWh.
- Der holländische Wissenschaftler Jan Willem Storm van Leeuwen bezifferte 2005 den CO2-Ausstoss auf 90 bis 140 Gramm pro KWh.
Das Problem beim Atom: Vor allem der aufwändige Abbau des Urans verbraucht viel elektrische Energie, fossile Treibstoffe, Chemikalien, usw. Je geringer der Urangehalt des Gesteins, desto mehr. Die reinsten Erze enthalten 20% Uran, sind aber selten geworden.
(Quelle: Blick)
So wie ich es verstehe wurden hier die CO2-Emissionen für den Bau und den Betrieb der Atommüll-Endlager sowie den Rückbau der Kraftwerke noch gar nicht eingerechnet! Pirelli hat in diesem Kommentar übrigens auch noch einige Argumente gegen den Bau neuer Atomkraftwerke einfliessen lassen.
Ebenfalls aus dem Blick ist diese Übersicht:
- Solar-, Wasser- und Windenergie: 10-40 g CO2/kWh
- Wärme-Kraft-Kopplungsanlage im eigenen Keller: 220-250 g CO2/kWh
- Geplante Schweizer Gaskombikraftwerke: 330-360 g CO2/kWh
- Neue Braunkohlekraftwerke in Deutschland: 1000-1100 g CO2/kWh
- Atomstrom: zwischen 10 und 160 g CO2/kWh findet man alle Werte. Eine Studie der Universität Sydney kommt auf einen Mittelwert von 60 g CO2/kWh, also mindestens 50% mehr als die nachhaltigsten Stromproduktionsformen.
Das Argument des CO2 ausstosses bezüglich der Kernkraft will ich also nicht mehr hören. Hier sollte noch erwähnt werden, wer für die derzeitige massive Pro-AKW Kampagne auf allen Kanälen verantwortlich ist, unter anderen Burson-Marsteller:
Die Lobbyorganisation der Atomwirtschaft, das Nuklearforum Schweiz, arbeitet deshalb mit PR-Aktionen an der Akzeptanz für neue Atomkraftwerke unter den Schweizern. Sie hat dazu die berüchtigte PR-Agentur Burson-Marsteller (B-M) engagiert, die im Frühjahr 2006 die Geschäftstelle des Nuklearforums übernahm. Die Geschäftsleitung übernahm ein Mitarbeiter der PR-Firma, der bereits Erfahrungen in der Akzeptanzförderung zur Gentechnik in der Schweiz gesammelt hat.
(Quelle: LobbyControl.de)
So erstaunt es auch nicht, dass die oben genannten Fakten zum CO2-Ausstoss von Atomenergie in der Energiedebatte nicht zur Sprache kommen. In Anbetracht des zusätzlichen enormen Abfallproblems dass wir “unserer Zukunft” überlassen, sollten eigentlich alle Absichten der AKW Befürworter auf den Tisch kommen, nicht nur falsche Argumente!
Via spinlock.ch

Ich sage dezidiert NEIN zu neuen AKW. Dies nicht nur wegen der Entsorgung, sondern auch viel mehr auch wegen der Unwahrheit der CO2-Freiheit. Atomkraftwerke sind alle Andere als CO2-frei oder gar Umeltfreundlich. Es gilt nicht die isolierte Betrachtungsweise allein innerhalb der Schweizergrenzen in die CO2-Bilanz aufzunehmen, sondern die umfassens Betrachtung, von den Uran Bergbauwerken mit ihren katastrophalen Umweltzurstörungen für Mensch und Natur bis hin zur ungelösten Entsorgung. Und da kommt man dann bald zu anderen Ansichten und Fakten, wie oben richtig beschrieben ist
Die Menge an Energie, die aus 1 kg Natururan mit der natürlich vorhandenen Isotopen-Zusammensetzung gewonnen werden kann, hat im Wesentlichen einen festen Wert. Die Energie, die gebraucht wird, um das Uran aus dem Gestein zu isolieren, wächst mit sinkendem Urangehalt des Wirtsgesteins. Ab einem bestimmten Minimalgehalt ist der Energieaufwand gleich gross wie der Energiegewinn. Sinkt der durchschnittliche Gehalt unter 0,2 g Uranium pro Kilo Uranerz, dann liefert das Nuklearsystem netto keine Energie. Das heisst nun, dass der Energieaufwand, ausnahmslos an fossiler Energie, der Uran-Gewinnung und Produktion der einsatzfertigen Uran-Brennelemente gleichgross ist wie die Netto-Energieproduktion dieser Brennelemente in den AKW. Dieser Zusammenhang zwischen Netto-Energieproduktion und Gehalt des Uranerzes ergibt die so genannte Energieklippe. Diese wird von den AKW-Befürwortern nirgends thematisiert – totgeschwiegen.
Der Urangehlt der Geteine variiert stark. Zur Zeit ist der weltweite Mittelwert bei etwa 1 g U/kg Urangestein. Aber bereits werden auch solche mit einem Gehalt von 0,1 U/kg ausgebeutet, also mit einer bereits negativen energetischen Gesamtbilanz.
Quelle: Studie von Jean Willem Storm van Leeuwen & Philip Smizhh: “Nuclear Power – the Energy Balance; August 2005. “www.Stormshmith.nl”
Das Märchen: CO2-neutral
Allen Politikern sollte man buchstäblich über den Mund fahren, wenn sie den Begriff “CO2-neutral” verwenden. Sie verdecken eine wichtige Erkenntnis.Ein falscher Begriff
Die Schweiz debattiert auf politischer Ebene heftig darüber, ob es in Zukun…
Je nach Urangehalt des Gesteins variiert der CO2 – Ausstoss zwischen 10 und 130 Gramm/kWh. Ob die 10 bis 11 Gramm, die der Axpo-Chef nennt, stimmen, wissen wir alle nicht.
Aber wenn die maximalen Angaben bei 130 bis 140 Gramm liegen, bei Gaskraftwerken aber bei 390, also 3x höher, dann sind KKWs zwar nicht CO2-neutral, aber CO2-mässig jedenfalls viiiel besser.
Bislang liefern AKW 16 Prozent der weltweit produzierten Elektrizität – und 2 Prozent der Energie. Ich sags gern noch mal: Wollte man irgendeine Klimawirksamkeit des Nuklearstroms erreichen, müsste die Zahl der Werke jetzt mindestens verdreifacht werden. Auch die OECD geht davon aus, dass der Vorrat an wirtschaftlich ausbeutbarem Uran bei gleich bleibendem Verbrauch 70 Jahre reicht, verdreifacht man die Werke, werden daraus 20 bis 30 Jahre. Keines der neu gebauten Werke könnte dann überhaupt noch wirtschaftlich funktionieren, zu kurz wär die Betriebsdauer.
Und wir haben von den Abfällen und den Risiken noch nicht mal gesprochen – und auch nicht von der Umweltzerstörung beim Abbau.
Weshalb man sich jetzt so auf Gaskombikraftwerke versteift, will mir auch nicht ganz einleuchten, da in Kürze mit Oxyfuel und FutureGen, die beide Kohle fast emissionsfrei vergasen, neue Technologien zur Verfügung stehen werden. In Anbetracht der inhärenten Risiken der Atomkraft stellen neue AKW aber keine valable Alternative dar.
Allerdings weisen Gaskombiwerke durch die Fernwärme eine bessere CO2-Bilanz auf, als die nackten Zahlen vermuten liessen – und wir haben von Carbon Capture und anderen neuen Technologien noch nicht mal gesprochen.
Nun, mit jedem neuen Werk steigt das Risiko eines Störfalls – sollte irgendwo auf der Welt sich in den nächsten 15 Jahren ein GAU ereignen, ist das Thema AKW hierzulande vom Tisch.
Ein nicht sehr gewinnversprechendes Pferd, auf das die Lobbyisten da setzen.
Und deren gibt es viele, wie “10vor10″ gestern zeigte.
Beschämend viele, die keinen Hehl daraus machen, wer ihr Brot schmiert. Wie üblich bei FDP, CVP und SVP.
Auch sehr interessant:
- Windkraftwerke: etwa 10-20g CO2 / kWh, Gestehungskosten für Grossanlagen bereits im heute üblichen Bereich und damit konkurrenzfähig
- Solarstrom: etwa 20-100g CO2 / kWh, Gestehungskosten im grossen Massstab etwa das doppelte des aktuellen Preises ab Steckdose (der allerdings noch weitere Kosten enthält)
Hier noch einige Fakten zu den wirklichen Kosten von Atomstrom: die sind – ehrlich gerechnet – bereits höher als diejenigen moderner, grosser Windkraftwerke.
http://www.rechsteiner-basel.ch/pub/38/gruen%5Fteil2%5Fatomenergie.pdf
g.
Danke, Gumby, für den Link. Imposantes, fundiertes Material, gerade auch über die Wirtschaftlichkeit der hiesigen Werke. Manchen Lobbyisten müsste man es intravenös verabreichen können.
Ich hätte gedacht, es merkt’s jemand. Aber da sagt sogar der Pirelli:
“Ich sags gern noch mal: Wollte man irgendeine Klimawirksamkeit des Nuklearstroms erreichen, müsste die Zahl der Werke jetzt mindestens verdreifacht werden.”
Die Aussage, die jetzige Anzahl AKWs sei nicht klimawirksam, müsste doch auffallen. Nicht klimawirksam heisst auch, nicht negativ wirksam. Erst wenn es drei mal mehr AKW gibt, ist also – immer gemäss Pirelli – überhaupt eine Klimawirksamkeit bemerkbar.
Was soll dann also das Gschtürm um den (indirekten) CO2-Ausstoss? Zum Vergessen.
Schlau überlegt, Rico, und doch so falsch. Das kommt vom Schwarzweissdenken.
Zum einen ging es darum, schlüssig nachzuweisen, dass die CO2-Freiheit des Nuklearstroms ein Märchen ist. Das ist geschehen und wird hier auch von niemandem mehr bestritten. Zum anderen bestreite ich nicht, dass AKW bis und mit Meiler (von der Endlagerung wissen wir noch nichts, weil die aktuell fast 300’000 Tonnen hochradioaktiven Abfalls bis heute nirgends endgelagert sind) wesentlich weniger CO2 produzieren als herkömmliche Kohlekraftwerke – immer noch der meistgebaute Kraftwerkstyp. Und auch das stimmt nur, solange reiches Uranerz leicht zu finden ist. Sobald man auf Armerz umzusteigen gezwungen ist, sieht die Rechnung wieder ganz anders aus. Und je mehr AKW es gibt, desto schneller ist dieser Punkt erreicht. Sagte gestern im WDR übrigens auch ein Kernfusionsforscher, der selber gänzlich gegen den Ausbau der konventionellen AKW ist – aus obgenanntem und aus Sicherheitsgründen.
Und selbst wenn man hypothetisch von der CO2-Freiheit ausgeht, stimmt die Rechnung immer noch – wie der erste Satz in meinem Posting sagt, den du zu zitieren tunlichst unterlassen hast.
Integral verstehe ich deinen Einwand also nicht.
Lies Rechsteiners Buch, das gumbyman verlinkte. Ein tatsächlich sehr sorgfältig geschriebenes Werk, das auch für mich noch mit zahlreichen Überraschungen aufwartete. Und der sehr umfangreiche Quellenapparat lässt darauf schliessen, dass die Zahlen gut geprüft wurden. Insbesondere auch der Teil über die “Wirtschaftlichkeit” der AKW könnte dich interessieren.
Die Probleme mit dem schwindenden Uranerz und bis zu einem gewissen Mass auch mit der Endlagerung könnte man mit Brutreaktoren lösen. Momentan lohnt sich das aber wohl wirtschaftlich noch nicht.
Ich kann nicht verstehen, was hierzulande für ein Aufruhr in Bezug auf den CO2-Ausstoss veranstaltet wird; Wenn man den Energiehunger der Zukunft stillen möchte, mutet es doch ziemlich lächerlich an, gleichzeitig ein Gäschen mit der Goldwaage bemessen zu wollen.
[...] Ich persönlich bin für die Abschaffung der Atomkraftwerke. ich finde es lächerlich, dass bei all den Fortschritten tatsächich noch einige die Atomenergie unterstützen. Es scheinen manchen Menschen die Konvention und die günstige Finanzierung(wobei das heutzutage nicht mehr nur auf Atomenergie zutrifft) wichtiger zu sein als die Langhaltigkeit, Effizienz und Gesundheit. Viele denken auch tatsächlich, dass Atomstrom kein CO2 verursachen würde.(mehr dazu..) ich möchte nochmals daran erinnern, dass wir genug Alternativen haben und die Atomenergie überflüssig ist. [...]
Da ist nun noch ein weiteres beliebtes Argument der Atom-Befürworter negiert!
Wenn sich nun noch jemand für die Atomenergie einsetzt, kann es sich dabei ja nur um Hintergedanken bez. der Finanzen handeln. Alles andere wird dabei ausgeblendet, was katastrophale Folgen hat…
Wir müssen alles mögliche tun, um unsere Umwelt zu schützen. Wir haben genug Alternativen, um die Atomenergiegewinnung schon vor 2015 zu stoppen.
Mit diesem Beweis (CO2) wird den Atom-Befürwortern ein weiteres mal die argumentative Berechtigung genommen weiter für Atomenergie zu plädieren.
Bunte Grüße,
Anna
Hoi Anna
Das ist ja ein ganz löblicher Gedanke… nur hast Du Dich noch nie gefragt, warum – wenn das so eine tolle Technik ist – noch kein einziges Fusionskraftwerk in Betrieb gegangen ist; weltweit? Vielleicht weil wir technisch einfach noch nicht soweit sind und noch ein paar Jahrzehntchen Forschung vor uns liegen?
Wenn Wind & Sonnenenergie das Nonplusultra der zukünftigen Energiegewinnung sind, warum hat man die Anlagen nicht längst realisiert? Vielleicht weil die Leistung vorwärts und rückwärts nirgendwohin reicht?
Sehen wir den Tatsachen ins Auge: So schön die Vorstellung einer nachhaltigen und umweltfreundlichen Gesamtenergieversorgung ist, so ist sie – noch – genauso unrealistisch. Der Energiehunger ist stetig am Wachsen, den Luxus einer erhöhten Besteuerung können wir uns volkswirtschaftlich nur bis zu einem gewissen Grad leisten und solange ich mein Haus beleuchte und Du Deins beheizst und jeder seine Ernährung nicht auf Selbstversorgung umstellt, wird sich daran nichts ändern. Also entweder irgendwie Energie her oder zurück in die Höhle.
Und ganz unter uns; der CO2-Hype ist reine Politik.
Ach so, und @Thunderbird: Vor allem sind Brüter ziemlich gefährliche Kandidaten…
Guts Nächtle…
hey klabautermann!
Ich geb dir natürlich Recht, dass die Atomenergie nicht von einem Tag auf den anderen verschwinden kann. Es braucht natürlich Zeit bis die regenerative Energie einen richtig stabilen stand hat.
Aber die Grundidee ist da und muss, meiner Meinung nach, mit Gewissenhaftigkeit und Motivation verfolgt werden, anstatt dass man das Unterfangen direkt für eine Utopie erklärt.
Zudem gibt es schon zahlreiche Projekte, die den Fortschritt der Wasserstoffenergiegewinnung zeigen. Da wäre z.B. das cryoplane(mit flüssigem Wasserstoff betriebenes Flugzeug) zu nennen und das sich verbreitete Interesse der Autoindustrie.
Und diese Beispiele waren ja vor Jahren auch skeptisch betrachtet, während sie jetzt relisierbar wurden.
Lg,:)
Anna
Sali Anna
Ja.. äh.. nein – natürlich ‘sollte’ man sich der Entwicklung regenerativer Energien widmen; dieser Prozess läuft aber ohnehin; unaufhaltbar.
Das bringt uns aber nicht zur Lösung der gegenwärtigen Diskussion – die Energiebilanz steht. Auch bei Verwendung von Wasserstoff muss für dessen Produktion irgendwoher die Energie genommen werden. Ghupft wie gesprungen, fossile Energieträger werden uns noch eine Weile begleiten, ob im direkten Verbrauch oder “hinter den Kulissen”.
Einzig interessant zu beobachten, dass durch die CO2-Mär Kernkraftwerke plötzlich wieder salonfähig sind… vor 10 Jahren wäre man mit so einer Idee standrechtlich erschossen worden…
Griessli, Patrick
hey patrick,
Duc hast schon ercht, um die fossilen Energieträger kommen wir momentan nicht drum herum.
Mal ganz davon abgesehen, dass es die Hochleistungs-Elektrolyseur- Methode gibt, bei der Wasserstoff durch Solar-, Wind- und Wasserenergie gewonnen wird…müssen wir uns raudf einstellen, dass die fossilen Quellen uns noch länger begleiten werden. Zum einen aufgrund des Noch- Vorhandeseins, zum anderen weil, bevor eine neue Energiequelle den höchsten Teil der Stromversorgung übernimmt, diese auf genauste erforscht werden muss, damit keine schwerwiegenden Konsequenzen auf einmal auftreten.
Aber ich seh schon, wir stehen eigentlich auf der gleichen Seite.
Wahrscheinlich bist du nur realistischer und ich idealistischer
Schönen Gruß,
Anna
@Klabautermann
“Und ganz unter uns; der CO2-Hype ist reine Politik.”
“die CO2-Mär”
Genau. Und die Welt ist eine Scheibe.
Die Kernkraftwerke sind übrigens eben nicht so salonfähig geworden wie du glaubst, auch (aber natürlich nur am Rande) unter dem CO2-Gesichtspunkt.
Sali Anna
Ja die Realisten… Spielverderber
Um die Verträglichkeit der ‘neuen Energie’ mache ich mir keine Sorgen (obwohl ich nicht scharf auf einen Windpropeller im Vorgarten bin…). Aber die Sache mit den Elekrolyseuren hat mich ein bisschen zum Rechnen animiert:
In der Schweiz werden ca. 228 pJ oder 63’300’000 mWh Energie auf den Strassen verblasen; Ersetzen wir den Verbrennungsmotor durch Brennstoffzellenantrieb und nehmen gleichzeitig an, dass dieselbe Menge Energie benötigt wird (Wirkungsgrad kontra Schwund, Umwandlungsverlust, Betrieb der ‘Komfortpakete’). Für den Ersatz der fossilen Brennstoffe bräuchten wir dann:
- 8 mal ein KKW Gösgen
oder
- 633’055 Windpropeller
oder
- 6’330 km2 Solarzellen (ungeachtet der ‘grauen’ Energie)
Nicht zu vergessen, dass eine 50l Wasserstoff-Druckflasche ca. 100’000 kJ Energie enthält – das sind etwa 2,5l Benzin.
Ich hoffe, mich nicht verrechnet zu haben; mir scheint aber, es gibt noch viel zu tun
Griessli
Patrick
Hoi Babylon
Yep, betrachtet man die Argumentation in der CO2-Sache, so ist die Erde tatsächlich eine Scheibe:
Die dogmatische Aufstellung der ‘Experten’ lässt von vorneherein keine andere wissenschaftliche Erkenntnis und leicht überprüfbare Messergebnisse zu. Schliesslich will man seine sorgfältig aufgebauten Modelle und Theorien nicht durch anderslautende Fakten gefährden. Jede Form von Querdenken wird verspottet und die Protagonisten diskreditiert, als von der Ölindustrie geschmiert verschrien. Die Politik wählt den einfachen Weg und ‘tut einfach irgendwas’, anstatt den Mut und die Ausdauer für eine objektive Auseinandersetzung aufzubringen. Und die Medien können die Geschichte gut verkaufen. Es hat sich in den letzten 500 Jahren nichts geändert. Die ‘unumstösslichen Beweise’ der damaligen ‘Experten’ machten die Erde zur Scheibe. Die Gründe sind immer dieselben. Es geht um Ideologie, Macht und – letztenendes – um Geld.
[...] Doch leider scheint der gute Mann nicht auf dem neusten Stand zu sein. Hätte er diesen Artikel gelesen, würde er nicht solchen Müll verzapfen. Doch wie man weiss, versucht uns eine grosse Lobby von Atomkraftbefürwortern ein neues AKW anzudrehen. Ob Rudolf Walser ein Teil dieser Lobby ist? Abgelegt unter: Propaganda Tags: Rudolf Walser, Economiesuisse, Atomkraft, CO2 — Sandro @ 14:03 [...]
[...] (*2 ) http://www.ignoranz.ch/item/atomstrom-ist-nicht-CO2-neutral/ [...]
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