Atomarer Zwischenfall in der Schweiz nicht ausgeschlossen
Deshalb werden nochmehr Jodpillen verteilt. Diesmal sind Betriebe und Schulen dran. Und diese Pillen sind umstritten. Mögen sie das Restrisiko bei einem AKW-Unfall senken, Fakt
bleibt aber, dass austretende radioaktive Strahlen bei Menschen nicht nur tödlichen Schilddrüsenkrebs, sondern ebenso tödliche Leukämie, Magenkrebs oder Lymphome auslösen kann. Das hat Tschernobyl 1986 brutal gezeigt. Da nützt auch alles herunterspielen nichts. Letztes Jahr hat es ja bloss sieben Zwischenfälle in Schweizer AKW gegeben… Wer da neue AKW fordert hat einen äusserst schwarzen Humor.

[...] Also die haben keine Ahnung was das Problem ist, “aber sicher nichts schlimmes”… Wenn es nicht so ernst wäre, würde ich über so einen Spruch lachen. Dem Kernkraftwerk wurde die Bewilligung zum Wiederaufnehmen des Betriebs nach dem Schaden im März ja nur unter der Auflage erteilt, die Betriebsvorschriften künftig besser einzuhalten. Ist nur zu hoffen, dass Mister Burns keine Angestellten wie Homer Simpson hat. Ansonsten könnten die bereits verteilten Jodtabletten irgendwann doch noch zum Einsatz kommen… Abgelegt unter: Ökoterror Tags: AKW, KKW, Zwischenfall, Leibstadt, Reaktor — Sandro @ 16:21 [...]
[...] Zwar verteilt der Staat in regelmässigen Abständen Jodpillen, damit die Bevölkerung bei einem allfälligen atomaren Zwischenfall “etwas in der Hand” hat. Auch melden die bestehenden Atomkraftwerke beispielsweise für das Jahr 2004 sieben klassierte Zwischenfälle. Auch der Generator des Atomkraftwerks Leibstadt ist bis im Herbst ausser Betrieb, weil ein Konstruktions- oder Produktionsfehler vorliegt. (Ja natürlich, das macht überhauptnix, ist ja bloss der Generator, der hat gaaar nix mit dem Reaktor zu tun…) Auch die Ensorgung des strahlenden Atommülls ist seit bestehen der Atomkraftwerke in der Schweiz eine zentrale aber ungelöste Frage. Jeder potentielle Standort stösst bei der lokalen Bevölkerung logischerweise auf extremen Widerstand. Nichts desto Trotz plant die Energiefirma Axpo bereits das nächste AKW. Zwar hat Energieminister Moritz Leuenberger letzten Dezember klargemacht, dass vor der Planung der nächsten Atomkraftwerke eine Lösung für den Aufgestauten Atommüll gefunden werden müsse. Diese Tatsachen hat jedoch auch die Spitzen der Bürgerlichen Politiker in der Schweiz nicht daran gehindert, sich für den Bau neuer AKW’s auszusprechen. Wenn die Sache so einfach wie nötig ist, wieso offerieren Die Herren Politiker nicht Ihr Heimatdorf als Atommüllager? Oder wie wärs wenn man sich mal die Vorschläge der Jungen Grünen zu Herzen nehmen würde? Anstatt beim (Häuser-) Bauen sparen die AKW sparen! Abgelegt unter: Umweltschmutz Tags: AKW, Atommüll, Wirtschaft, Greenpeace — Sandro @ 09:23 [...]