Hier Werben?

Atel AKW: Die Pro-Atomkraft PR Walze läuft an

Nach rund zwei Jahren Vorarbeit ist nun die Pro-Atomkraft PR-Walze angelaufen. Mit vereinten Kräften versuchen die Atomkraftprofiteure von Atel den Schweizer Bürgern die Notwendigkeit einer längst überholten Technik schmackhaft zu machen. Dies nachdem sogar Zürich die Abkehr von dieser gefährlichen Technik beschlossen hat und auch die Entsorgungsfrage der radioaktiven Abfälle immer noch ungelöst ist. Jetz muss verhindert werden, dass wir unseren Nachkommen noch mehr dieses Mülls hinterlassen.

Anfangen kann jeder Atomkraftgegner im Kleinen mit seiner Stimme gegen die Atomkraft:

Infos:

Ich möchte an dieser Stelle noch “Gris-Gris” zitieren:

Die “Vordenker” sind – mit Verlaub gesagt – eben wirtschaftsfeindlich. Insbesondere KMU-feindlich, Forschungsstandort-Schweiz-feindlich… Sie wollen keine (qualifizierten) neuen Arbeitsplätze im Bereich alternative Energie-Technologien (zig-tausende Arbeitsplätze) – sie wollen die Lastwägeler weiter beschäftigen mit Müll- und Öltransport und die Bewachungsfirmen und die Stacheldraht-Zaunhersteller.

Word!

Dieser Artikel wurde von Sandro am Donnerstag, 12. Juni 2008 in der Rubrik Energie, Schweiz und zu den Stichwörtern , , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

65 Kommentare zum Artikel “Atel AKW: Die Pro-Atomkraft PR Walze läuft an”

  1. Jaswicis am 17. Juni 2008 um 11:28

    Jetzt heisst es mit vereinten Kräften dagegen kämpfen.

  2. Walti am 17. Juni 2008 um 16:41

    Jetzt heisst es, möglichst zügig neue AKW’s zu planen, zu bauen und in Betrieb zu nehmen. Alles andere Gesülze ist Angstmacherei von Angsthasen, Hosenpissern, Utopisten, Chaoten, Stänkerern und unverbesserlichen Wahrheitsverdrehern, welche die Tassen nicht mehr im Schrank haben und besser als Fabelwesen ihr Dasein fristen würden.

  3. erdnanu am 17. Juni 2008 um 22:29

    “Jetzt heisst es mit vereinten Kräften dagegen kämpfen.”

    … und weiterhin
    munter Strom von ausländischen AKWs mit schlechterer Technik importieren

    …und weiterhin
    den Stromverbrauch nicht drosseln,

    sonst wären wir ja konsequent.

  4. globi1 am 17. Juni 2008 um 23:12

    Walti,

    Hau doch ab nach Frankreich, wenn Du die Schweizer Volkswirtschaft derart hasst.

    Die Schweiz hat keine Uranmienen, keine Atomkonzerne, keine Uranprozessierungsanlagen, keine Anreicherungsanlagen und keine Endlager. Es ist völlig absurd zum Schutz von Oligopolen und ideologischen Gründen ineffiziente, teure, ausländische Atomkonzerne zu fördern, nur um letztlich die Anzahl Klumpenrisiken und unsere Abhängigkeit von begrenzten ausländischen Rohstoffen erhöhen zu können.

    Es gibt zuverlässigere, unabhängigere, sichere, billigere, sauberere, schnellere und vorallem Schweizer Lösungen!

    Die Schweiz kann Technologie aber keine Rohstoffe exportieren!

  5. globi1 am 17. Juni 2008 um 23:12

    Walti,

    Hau doch ab nach Frankreich, wenn Du die Schweizer Volkswirtschaft derart hasst.

    Die Schweiz hat keine Uranmienen, keine Atomkonzerne, keine Uranprozessierungsanlagen, keine Anreicherungsanlagen und keine Endlager. Es ist völlig absurd zum Schutz von Oligopolen und ideologischen Gründen ineffiziente, teure, ausländische Atomkonzerne zu fördern, nur um letztlich die Anzahl Klumpenrisiken und unsere Abhängigkeit von begrenzten ausländischen Rohstoffen erhöhen zu können.

    Es gibt zuverlässigere, unabhängigere, sichere, billigere, sauberere, schnellere und vorallem Schweizer Lösungen!

    Die Schweiz kann Technologie aber keine Rohstoffe exportieren!

    Fakten zur Atomenergie:
    atomenergie.googlepages.com

  6. Rico am 18. Juni 2008 um 10:13

    Globi1: “Es gibt zuverlässigere, unabhängigere, sichere, billigere, sauberere, schnellere und vorallem Schweizer Lösungen!”

    Ja, globi, das stimmt zwar. Aber sag das denen, die dann auch beim Ausbau der Wasserkraft Einsprache erheben und jammern, weil irgend ein Vögeli seinen Nistplatz verlöre oder ein seltenes Blümelein im kristallklaren Stausee ersäuft würde. Es sind dieselben Leute, die auch gegen (saubere) Atomkraft sind.

  7. globi1 am 18. Juni 2008 um 11:17

    Rico,

    Dezentrale Kleinwasserkraftwerke sind aus ökologischen Gesichtspunkten kaum bedenklich.
    Vor knapp hundert Jahren wurden in der Schweiz nahezu 10′000 Kleinwasserkraftanlagen (

  8. globi1 am 18. Juni 2008 um 11:19

    Rico,

    Dezentrale Kleinwasserkraftwerke sind aus ökologischen Gesichtspunkten kaum bedenklich.
    Vor knapp hundert Jahren wurden in der Schweiz nahezu 10′000 Kleinwasserkraftanlagen (Kleiner als 10 MW) betrieben.
    Inzwischen sind es nur noch etwa 1000. Das Potential der grossen Wasserkraftwerke mag in der Schweiz ausgeschöpft sein, das Potential von kleinen dezentralen Wasserkraftwerken ist demgegenüber bei weitem nicht ausgeschöpft:
    http://www.kleinwasserkraft.ch/web/deutsch/kwkch/index.html

  9. rlarsson am 18. Juni 2008 um 11:49

    “Ja, globi, das stimmt zwar. Aber sag das denen, die dann auch beim Ausbau der Wasserkraft Einsprache erheben und jammern, weil irgend ein Vögeli seinen Nistplatz verlöre oder ein seltenes Blümelein im kristallklaren Stausee ersäuft würde.”

    Bestes Beispiel ist die Erhöhung der Grimselsee Staumauer. Grüne und Naturschützer blockieren eine vernünftige und nachhaltige Energiepolitik unter dem Deckmantel des Umweltschutzes. Kein Stein, kein Münggu, keine Bergdohle, kein Grimsel-Hospiz Besucher oder Alpenrosen suchender Wanderer stört ein zwanzig Meter höherer Wasserstand.

    Eine idiotisch ideologische Blockade! Warum soviel Aktionismus gegen saubere Wasserkraftwerk Projekte?

  10. Chevy am 18. Juni 2008 um 12:56

    rlarsson

    die Grünen wollen nicht das man im Grimsel Energie zwischenlagern kann, auch nicht Wind oder Sonnenenergie. (Schon gar nicht böser Atomstrom.)
    Da ist es dann auch Egal das Wasserkraft Grün ist.

  11. globi1 am 18. Juni 2008 um 13:57

    Lars, Chevy und Rico,

    Tatsächlich ist insbesondere die Atomlobby in den Landschaftsschutz-Gremien vertreten und jammert über die Vögelchen, welche allenfalls mit den Windturbinen zusammenstossen könnten. Das aber eine einzelne Hauskatze, welche keine 1000 Haushalte mit Strom versorgen kann wesentlich mehr Vögel killt, ist dabei völlig egal.
    Eine idiotisch ideologische Blockade! Warum soviel Aktionismus gegen saubere Windkraft Projekte?

    Übrigens: In dem man eine Staumauer erhöht, kann man nicht mehr Energie generieren, sondern nur mehr Energie speichern. Mit dezentralen Kleinwasserkraftwerken generiert man tatsächlich mehr Energie.

  12. rlarsson am 18. Juni 2008 um 14:23

    @globi1
    “Tatsächlich ist insbesondere die Atomlobby in den Landschaftsschutz-Gremien vertreten und jammert über die Vögelchen, welche allenfalls mit den Windturbinen zusammenstossen könnten.”

    Hast du eine verlässliche Quelle, die deine Aussage auch belegt?

    Der Trumpf von effizienter und zielgerichteter Energieversorgung in unserem Land ist, dass gespeicherte Energie eben dann verstromt wird, wenn man sie benötigt. Etwas besseres als einen Speicher kenne ich nicht.

    Dezentrale Kleinwasserkraftwerke werden von Naturschützern und Grünen genau dort bekämpft, wo die Wasserstände in Flüssen und Bächen im Sommer tief sind. Der Glaube an viele neue dezentrale Kleinwasserkraftwerke ist somit utopisch.

  13. globi1 am 18. Juni 2008 um 15:49

    Dezentrale Kleinwasserkraftwerke werden von Naturschützern und Grünen genau dort bekämpft, wo die Wasserstände in Flüssen und Bächen im Sommer tief sind.

    Hast Du eine Quelle oder ist das Dein Wunschtraum, so dass Du noch mehr ausländische AKWs anbeten und Dich über die Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen erfreuen und gleichzeitig die Verantwortung dafür anderen in die Schuhe schieben kannst?

    Schau Dir übrigens mal die Mitglieder im Vorstand der Stiftung Landsschaftsschutz an und vergleiche sie mit dem was sie zur Atomenergie zu sagen haben.

    Und auch wenn Du es nicht wahrhaben willst: Stromkonzerne haben überhaupt kein Interesse an dezentralen Kraftwerken, weil so ihr Umsatz reduziert wird und deshalb bekämpfen sie sie mit massiver PR und Lobbying.
    http://www.wind-energie.de/fileadmin/dokumente/Kurzinfos/BWE-Flyer_Mythen%2BFakten_web.pdf
    Hast Du Dir schon mal überlegt, weshalb die lächerlichen Schweizer Einspeisevergütungen ab nächstem Jahr mit maximal 0.6 Rappen pro kWh finanziert werden? Waren das auch die pöhsen Grünen?

    Die Schweiz kann übrigens Technologie aber keine Rohstoffe exportieren, aber das wirst Du vor lauter Atomverblendung nie begreifen können.

  14. Bünzli am 18. Juni 2008 um 17:54

    Globi, dass du noch nicht aufgegeben hast…

    Wind- und Solarenergie tönt nach “grün” und “links” und wird deshalb grundsätzlich abgelehnt.
    Für einige hier reicht, dass die Grünen dagegen sind, um für die Kernkraft zu stimmen.

  15. Jaswicis am 18. Juni 2008 um 20:26

    @ Erdnau
    _____________Quote____________________
    … und weiterhin
    munter Strom von ausländischen AKWs mit schlechterer Technik importieren

    …und weiterhin
    den Stromverbrauch nicht drosseln,

    sonst wären wir ja konsequent.
    ______________________________________

    Woran liegt denn der Hohe Stromverbrauch? Riiiichtisch er ist verdammtnochmal zu billig. Teurer = Alternativen (Energiesparlampen) / Off und nicht standby / Richtiges lüften nicht schräggestellte fenster = Niedrieger Stromverbrauch.

    Einen niedrigeren Stromverbrauch schafft die Schweiz auch ohne AKW’s zu decken.

    Aber lieber ein bischen bequem und neue AKW’s Sondermüll ist ja schliesslich nicht unser Problem, oder?

  16. erdnanu am 18. Juni 2008 um 22:24

    Wieso wird schon wieder die Atomenergie gegen die saubere Sonnen- und Windenergie ausgespielt? Ich brauche jedenfalls mit meinem Verhalten (fahre viel Zug, habe elektronische Geräte und einen luxuriösen Lebensstil) beide Energieformen. Hoffentlich setzt sich die saubere Form durch. Aber solange wir derart viel Strohm brauchen/verschwenden, können wir auf die AKW’s nicht verzichten.

  17. globi1 am 18. Juni 2008 um 22:38

    erdanu,

    Es geht hier nicht um Verzicht auf Atomenergie sondern um den Bau von neuen AKWs.
    Gösgen und Leibstadt liefern etwa 30% des Schweizer Strombedarfs und werden erst um 2040 vom Netz genommen. 30% Uranstromabhängigkeit reicht auch für die Zukunft.

    Die Schweiz hat keine Uranmienen, keine Atomkonzerne, keine Uranprozessierungsanlagen, keine Anreicherungsanlagen und keine Endlager. Es ist völlig absurd zum Schutz von Oligopolen und ideologischen Gründen ineffiziente, teure, ausländische Atomkonzerne mit neuen AKWs und veralteter Technologie zu fördern, nur um letztlich die Anzahl Klumpenrisiken und unsere Abhängigkeit von begrenzten ausländischen Rohstoffen erhöhen zu können.

    Die Schweiz kann Technologie aber keine Rohstoffe exportieren!

  18. rlarsson am 19. Juni 2008 um 08:29

    @Bünzli
    “Wind- und Solarenergie tönt nach “grün” und “links” und wird deshalb grundsätzlich abgelehnt.”

    Das mag für dich so sein, doch du irrst. Das Problem liegt an einem anderen Ort. Ihr (ich spreche von den grünen Idealisten) wollt die idiotische und utopische 2000 Watt Gesellschaft und die Einschränkung per Gesetz auf Energiekonsum, für Mann, Frau und Kind und den Werkplatz Schweiz. Ihr wollt die Schwächung der Wirtschaft, entgegen dem Grundsatz, dass der Zustrom von Ausländern genau das Gegenteil auslöst und so auch der Energiehunger (ein Nebeneffekt) bei steigernder Gesamtbevölkerungszahl steigt. Um glaubwürdig zu bleiben müssten die Grünen eigentlich unisono einen Einwanderungsstopp verlangen.

    Niemand verbietet in unserem Land Solarenergie. Nimm das doch vielleicht endlich einmal zur Kenntnis. Wer in diese alternative Energiegewinnung Geld investieren will, der kann das seit Jahren auch machen. Er muss nur Geld aufwenden und ein paar behördliche und technische Auflagen erfüllen.

    Die Sonnenenergie ist (leider) vor allem dann ergiebig, wenn du sie nicht brauchst. Und nun speziell für Bünzli, damit auch er es versteht: Entweder hat es massig Solarstrom auf dem Markt (die Sonne brennt), aber es wird nicht soviel gebraucht, da es EBEN, z.Bsp. draussen warm ist, kein Licht gebraucht wird und die Menschen draussen sind und Computer und Fernseher ausgeschaltet sind. Oder es ist genau das GEGENTEIL, z.Bsp. schlechtes Wetter WIE VOR EIN PAAR TAGEN (weniger Solarstrom), Heizen, drinnen sitzen und viel Strom verbrauchen. Sehr schwer verständlich, gell?

    Anders gesagt, es würde somit in Zukunft für alle Menschen im Land und für die Wirtschaft eine meteorologische Tagesabhängigkeit geben, was man darf und was nicht. Leider genau noch entgegen dem was man eigentlich will. In der Not und mit der Einwilligung der Grünen dann vielleicht doch ausländischen Atomstrom einkaufen? Oder einfach der 2000 Watt Gesellschaft willens an den Ranzen frieren? Vielleicht noch per Dekret der Grünen erlassen ein gesetzliches schweizweites “zuhause bleiben”, da die Betriebe heute und die nächsten paar Schlechtwettertage leider wegen Energiemangels geschlossen sind? Sag dazu mal etwas anstatt immer nur zu stampfen.

    Ich persönlich habe lieber in der Schweiz ein sicheres Atomkraftwerk, als in Russland oder in Slowenien ein unsicheres.

  19. Sandro am 19. Juni 2008 um 08:57

    Larsson, schön hast du dein Sprüchli aufgesagt. Kriegst du diesen Stumpfsinn eigentlich von Axpo/Atel direkt geliefert oder musst du das noch selber tippen?

    Wenns ganz heiss ist im Sommer braucht niemand Strom gell, keine Klimaanlage, keine Kühlschränke, läuft alles von allein, gell… :-)

    Ach wie schön wärs ohne die Atom-Lobbyisten.

  20. Bünzli am 19. Juni 2008 um 09:29

    “Ihr wollt die Schwächung der Wirtschaft, entgegen dem Grundsatz, dass der Zustrom von Ausländern genau das Gegenteil auslöst ”
    Warum wollt “ihr” denn den Zustrom von Ausländern verhindern, wenn er laut dir die Wirtschaft stäkt?

    “Die Sonnenenergie ist (leider) vor allem dann ergiebig, wenn du sie nicht brauchst. Und nun speziell für Bünzli, damit auch er es versteht: Entweder hat es massig Solarstrom auf dem Markt (die Sonne brennt), aber es wird nicht soviel gebraucht, da es EBEN, z.Bsp. draussen warm ist, kein Licht gebraucht wird und die Menschen draussen sind und Computer und Fernseher ausgeschaltet sind. Oder es ist genau das GEGENTEIL, z.Bsp. schlechtes Wetter WIE VOR EIN PAAR TAGEN (weniger Solarstrom), Heizen, drinnen sitzen und viel Strom verbrauchen. Sehr schwer verständlich, gell?”
    Speicherkraftwerke?
    Am Tag wird also weniger Strom gebraucht als Nachts, weil du kein Licht machen musst?
    Hast du nicht mal erzählt, dass du mit Holz heizt?

    Siehst du Globi, bei Gewissen nutzt alle Aufklärung null Komma Nichts.

  21. rlarsson am 19. Juni 2008 um 09:43

    @Sandro
    Warum fühlst du dich überhaupt von einem Lobbyisten (lol) angesprochen?

    Ich kann dich insofern beruhigen, dass ich persönlich weder eine stromfressende Klimaanlage besitze noch dringend benötige. Wir haben ja nicht amerikanische Zustände, mein Lieber. Es stellt sich aber aus meiner Sicht schon die Frage, ob sich diese bei den sich durch die Klimaerwärmung erhöhenden Temperaturen im Sommer mehren werden. Sicher benötigen auch Kühlschränke unter dieser Voraussetzung mehr Strom, wenn sie mehr kühlen müssen. Und sollten wir desswegen mehr trinken müssen (medizinisch sinnvoll), dann benötigen wir auch grössere und vor allem mehr Kühlschränke. Auch die wachsende Bevölkerung in unserem Land steigert dies tatsachenbedingt.

    Sag mal, reist du als ZVV-Nutzer liebend gerne in SBB-Wagen ohne Klimaanlage? Oopps, gibt ja fast gar keine mehr. Welch böser technischer Fortschritt, und welch schlechte Ökobilanz der SBB.

    Es geht nicht darum, das eine gegen das andere auszupielen. Atom- wie auch Sonnenenergie haben ihre Berechtigung. Ich kann mir schlicht weg nicht vorstellen, dass Grüne wie du die Verantwortung eines Black-Outs durch Überlastung übernehmen werden, wenn eure Windrädchen und Solarzellen nicht genug Energie liefern. Am Schluss schreit ihr dann am lautesten, welch gravierende Fehler die anderen gemachtt haben.

  22. rlarsson am 19. Juni 2008 um 09:46

    @Bänzli
    Ich weiss wohl noch was ich erzählt habe! Ich heize mit einer Wärmepumpe mit Erdsonde.

  23. Bünzli am 19. Juni 2008 um 10:03

    “Ich weiss wohl noch was ich erzählt habe! Ich heize mit einer Wärmepumpe mit Erdsonde.”
    Keine Stromheizung auf jeden Fall.

    Wiedermal zur Auffrischung:
    http://rstreaming.zdf.de/zdf/300/070612_blackout.ram

  24. Bünzli am 19. Juni 2008 um 10:03

    “Ich weiss wohl noch was ich erzählt habe! Ich heize mit einer Wärmepumpe mit Erdsonde.”
    Keine Stromheizung auf jeden Fall.

    Wiedermal zur Auffrischung:
    http://rstreaming.zdf.de/zdf/300/070612_blackout.ram

  25. globi1 am 19. Juni 2008 um 17:06

    Lars,

    Nur weil Du noch mehr ausländische AKWs von steuerzahlerabhängigen Staatskonzernen anbeten willst und Dich über die Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen erfreuen kannst, ist das noch lange kein Grund zu Lügen.

    Die Schweizer Speicherkraftwerke können übrigens die Schweiz während 3 Monaten mit Strom versorgen sollte solange die Sonne nicht mehr scheinen, was noch nie geschehen ist. Leibstadt liefert übrigens 20% des Schweizer Strombedarfs und ist während 6 Monaten ausgefallen und es war offensichtlich kein Problem.
    Solarkollektoren produzieren auch bei bewölktem Himmel Wärme und Wärmespeicher können problemlos ein Haus über mehrere Monate mit Wärme versorgen.
    Die AKWs, welche die Schweizer Atomlobby momentan plant decken zusammen mit Gösgen und Leibstadt zu 100% den jetzigen Strombedarf, was angesichts unserer Wasserkraftwerke, welche bereits über 50% unseres Strombedarfs decken komplett absurd ist.
    Mit dem Programm der Atomlobby hat Effizienz und erneuerbare Energie in der Schweiz absolut keine Zukunft und wenn sich die Schweiz aus diesen wachstumsstarken Märkten wegen Atomverliebten wie Dir absichtlich raushält, wird das der Schweiz letztlich einen enormen volkswirtschaftlichen Schaden zuführen.
    Kein vernünftiger Investor setzt auf ausländische Märkte, welche wie Atomstrom trotz massiver staatlicher Subventionen weltweit Marktanteile verliert.

    Wenn schon gefördert werden soll, dann wenigstens Schweizer Unternehmen, welche unsere Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen reduzieren, Arbeitsplätze schaffen und Steuern in der Schweiz zahlen.
    Zur Erinnerung:
    Solarthermische Kollektoren werden in der Schweiz produziert Atomreaktoren nicht.
    Kleine Wasserkraftanlagen werden in der Schweiz entwickelt und produziert, Atomreaktoren nicht.
    Wärmekraftkopplungsanlagen werden in der Schweiz entwickelt und produziert, Atomreaktoren nicht.
    Effiziente Beleuchtungssystem werden in der Schweiz entwickelt und produziert, Atomreaktoren nicht.
    Holzkraftwerke werden in der Schweiz entwickelt und produziert, Atomreaktoren nicht.
    Biogasanlagen werden in der Schweiz entwickelt und produziert, Atomreaktoren nicht.
    Wärmepumpenboiler zum Ersatz von verschwenderischen Heizwendel Boilern werden in der Schweiz entwickelt und produziert, Atomreaktoren nicht.
    Effiziente Gleichstromübertragungsleitungen für erneuerbare Energie werden in der Schweiz entwickelt und produziert, Atomreaktoren nicht.
    Wärmespeicher für Solaranlagen, welche ein Gebäude während des ganzen Winters mit warmen Wasser versorgen können werden in der Schweiz produziert, Uranmienen nicht.
    Photovoltaik wird in der Schweiz entwickelt und produziert Wiederaufbereitungsanlagen nicht.
    Isolationen werden in der Schweiz entwickelt und produziert, Anreicherungsanlagen für Uran nicht.

    Effizienz und erneuerbare Energie gewinnt Marktanteile, massiv subventionierte Atomenergie nicht.

    Nur weil Du eine der teuersten, faktenresistenten, staatsabhängigen Sekten der Welt ihre Lügen nachplapperst, ist das noch lange kein Grund der Schweizer Volkswirtschaft Schaden zuzuführen.
    Die SBB benötigt übrigens weniger als 5% des Schweizer Strombedarfs und kann mit teuren Monster AKWs nur schon deshalb wenig anfangen, weil ihre Züge insbesondere am Tag unterwegs sind und nicht während der Nacht. Ein AKW lässt sich aber nicht regeln sondern läuft die ganze Nacht volle Pulle und ist deshalb zwingend jede Nacht auf Pumpspeicherkraftwerke angewiesen.

  26. Jaswicis am 20. Juni 2008 um 14:13

    zum Thema Sonnenenergie: Tagsüber ist der Stromverbruach um einiges grösses als in der Nacht. Firmen haben in der Nacht fast keine Rechner und/oder Maschinen die an laufen sind.

    Das Argument von wegen Strom braucht man in der Nacht zählt wohl weniger…

  27. gumbyman am 21. Juni 2008 um 23:46

    Das Argument von wegen Strom braucht man in der Nacht zählt wohl weniger.

    Richtig, aber noch mehr: vollkommen irrelevant. Denn gerade die Schweiz mit ihren vielen Stauwerken und sogar Pumpspeicherwerken kann sehr grosse Schwankungen in Produktion und Nachfrage sehr gut ausgleichen – was natürlich auch den Bandenergie-Lieferanten wie z.B. AKW’s zugute kommt.

    Anyway: jede Form von dezentraler Energie-Erzeugung, egal wie gut oder schlecht an den Momentanverbrauch angepasst, kann die Stromversorgung der Schweiz sichern, wenn nur die geerntete Energie-Menge gross genug ist. Eine wahrlich komfortable Situation, um die unsäglichen Atom-Meiler endlich auszurangieren.

    g.

  28. Anton am 22. Juni 2008 um 11:31

    Ah, hat da wieder jemand dank “Minergie”- Subventionen seine Hütte auf Kosten der Steuerzahler gebaut?

  29. globi1 am 22. Juni 2008 um 11:50

    Nein Anton, es hat jemand auf Kosten von Stromkonsumenten und Steuerzahlern AKWs von ausländischen Konzernen gebaut und einen haufen Atommüll produziert.
    http://atomenergie.googlepages.com/analyse-hans-jud.pdf

    Und nun will die verantwortungslose Atomlobby noch mehr Schweizer Kapital dem Ausland schenken, die Schweiz noch abhängiger vom Ausland machen und noch mehr Atommüll ohne Endlager produzieren.

    Die Schweiz hat dummerweise keine Uranmienen, keine Atomkonzerne, keine Uranprozessierungsanlagen, keine Anreicherungsanlagen und keine Endlager. Es ist völlig absurd zum Schutz von Oligopolen und ideologischen Gründen ineffiziente, teure, ausländische Atomkonzerne zu fördern, nur um letztlich die Anzahl Klumpenrisiken und unsere Abhängigkeit von begrenzten ausländischen Rohstoffen erhöhen zu können.

    Es gibt zuverlässigere, unabhängigere, sichere, billigere, sauberere, schnellere und vorallem Schweizer Lösungen!

    Die Schweiz kann Technologie aber keine Rohstoffe exportieren!

    Was hast Du eigentlich gegen Schweizer Unternehmen, Schweizer Exportindustrie, Schweizer Arbeitsplätze, Schweizer Steuerzahler und Reduktion der Schweizer Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen?

  30. Anton am 22. Juni 2008 um 12:20

    Globi1,

    welche “schweizer Lösungen”?

    Sprichst Du von den offenen, und noch mehr versteckten, massiven Forschungssubventionen an unsere angeblich privaten Grosskonzerne?

    Also das beste wäre doch ein gutes altes Kohlekraftwerk, oder noch besser: Alle werden Beamte, denn um unter dem Tisch zu “arbeiten” braucht es bekanntlich überhaupt keinen Strom.

  31. Anton am 22. Juni 2008 um 12:31

    Und was “nein Anton”? Der Strom wird, sofern dies in den Kram staatlichen E-Werke (Hauptaktionaere) passt, und nicht schon wieder der Preisüberwacher kommen muss, nach den Regeln des ehrlichen, legalen, und freien Merktes gahandelt.

    Minergie-Subventionen aber gehen voll zu Lasten der Steuerzahler der Working-Poor-Mittelschicht, und zu Gunsten beamtennaher hüslibauender guter Schafe.

  32. globi1 am 22. Juni 2008 um 14:05

    Nein Anton, die Rückbaukosten, die Endlagerkosten, die Versicherungskosten, die Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen, die Kosten des Kapitalflusses ins Ausland, die Kosten der Verhinderung von KMUs in der Schweiz werden nicht über den freien Markt gehandelt sondern von den Steuerzahlern bezahlt.
    http://atomenergie.googlepages.com/analyse-hans-jud.pdf

    Und die Forschungs- und Beamtensubventionen gehen übrigens insbesondere an die Atomenergie. Selbst Österreich ohne AKWs ist gezwungen jährlich Millionen an die Euratom und IAEA zu schieben. 1974 bis 2002 flossen 60% der OECD-Forschungssubventionen in die Atomforschung und nur 8% in Solar, Wind, Biomasse, Gezeiten, Wellen, Wasserkraft und Geothermie zusammen und trotzdem wird 6mal mehr erneuerbare Energie als Atomenergie produziert.
    http://www.ren21.net/pdf/RE2007_Global_Status_Report.pdf

    Schweizer Firmen schaffen Arbeitsplätze, zahlen Steuern und bauen:
    Wärmekraftkopplungsanlagen:
    turbomach.com/marcos.htm
    Wärmepumpenboiler:
    satagthermotechnik.ch
    Biogasanlagen:
    alphaut.ch/de/
    pyroforce.ch/
    Holzverstromungsanlagen:
    ctu.ch
    Photovoltaikfabriken:
    oerlikon.com/solar/
    Wechselrichter:
    solarmax.com/
    Solarsysteme:
    3-s.ch/
    Solarzellen-Produktionsanlagen:
    meyerburger.ch
    Frequenzumwandler für Windturbinen:
    abb.ch
    Solarwärmekollektoren:
    amk-solac.com/
    Isolationsmaterial:
    swisspor.ch/wcms/index.php
    Windanlagen und Komponenten für Windturbinen:
    aventa.ch
    gurit.com/
    enflo-windtec.ch/
    Kleinwasserkraftanlagen:
    mueller-turbinen.ch/

    Wenn Du mit hartverdientem Schweizer Kapital französische Staatskonzerne fördern willst, nur um letztlich die Anzahl Klumpenrisiken und unsere Abhängigkeit von begrenzten ausländischen Rohstoffen erhöhen zu können, dann entpuppst Du Dich letztlich als nichts anderes als ein Landesverräter.

  33. globi1 am 22. Juni 2008 um 14:09

    Windkraft macht übrigens Strom billiger:
    http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/;art271,2147183

    Tatsächlich zahlen die Stromkunden bei einem um 7,60 Euro niedrigeren Börsenpreis 3,8 Milliarden Euro weniger – ein eindeutiges Plusgeschäft im Vergleich zu den 1,2 Milliarden Euro, die der Windstrom laut EEG kostet. “Diese Erkenntnis will Eon wohl für sich behalten”, sagt Hochstätter.

  34. Anton am 22. Juni 2008 um 16:57

    Genau Globi,

    die Firmen die Du aufzählst sind die grössten Subventionsbezieher (vielfarbig, breitgefächert, und auch häuffig gut getarnt) der Schweiz, und dies auf Kosten der Steuerzahler; Natürlich eng gefolgt von eurer ganzen Minergie-Subventionsmaffia.
    Und was die privten Industriebetriebe mit Staat als Hauptaktionär dem Steuerzahler neben der Stromrechnung sonst noch alles durch den Steuereintreiber aus der Tasche ziehen…. LOL… das ist nicht das ausländische Grosskapital schuld.

  35. Anton am 22. Juni 2008 um 17:15

    Was sagst Du da? Landes-Verräter? Ich würde mich eher als Vettlis-Subventions-Denunziant klassifizieren… aber wenn das für Dich Landesverrat ist…LOL

  36. Bünzli am 22. Juni 2008 um 18:07

    Der Anton schlägt ja sogar noch sein auch dauerLOLenden Kollegen in Sachen Faktenresistenz.

    Globi, dein Effort ist reine Energieverschwendung.

  37. globi1 am 22. Juni 2008 um 19:24

    Atomgottanbeter Anton,

    Niemand zu Hause? Diese gelisteten Schweizer Unternehmen beziehen keine Subventionen. Lies mal endlich die Fakten: http://atomenergie.googlepages.com/analyse-hans-jud.pdf

    Die Forschungs- und Beamtensubventionen gehen insbesondere an die Atomenergie. Selbst Österreich ohne AKWs ist gezwungen jährlich Millionen an die Euratom und IAEA zu schieben. 1974 bis 2002 flossen 60% der OECD-Forschungssubventionen in die Atomforschung und nur 8% in Solar, Wind, Biomasse, Gezeiten, Wellen, Wasserkraft und Geothermie zusammen und trotzdem wird 6mal mehr erneuerbare Energie als Atomenergie produziert.
    http://www.ren21.net/pdf/RE2007_Global_Status_Report.pdf

    Die Initianten des AKWs in Graben (BE) haben den Bund wegen Nichterteilung einer Rahmenbewilligung verklagt und sind anschliessend mit ganzen 227 Millionen Franken Steuergeldern abgespiesen worden.
    Wohlgemerkt In Graben (BE) ist absolut nichts gebaut worden – es sind nicht einmal Bagger vorgefahren. Angenommen man rechnet pro Arbeitsplatz mit ganzen 200′000 Franken und man stellt 100 topverdienende Ingenieure an, dann können diese Ingenieure während nahezu 12 Jahren rumplanen. 100 Ingenieure während 12 Jahren vollzeitlich am Rumplanen, für ein Objekt welches zudem von zahlreichen Firmen kommerziell angeboten wird!

    Wieviele Subventionen möchtest Du eigentlich diesen faulen Atomversagern noch hinterherwerfen? Wenn Du die Schweizer Volkswirtschaft und mit ihr Schweizer Unternehmen derart hasst, warum haust Du nicht ab nach Frankreich und küsst dem französischen Staatskonzern die Füsse?

    Die Schweiz hat keine Uranmienen, keine Atomkonzerne, keine Uranprozessierungsanlagen, keine Anreicherungsanlagen und keine Endlager. Es ist völlig absurd zum Schutz von Oligopolen und ideologischen Gründen ineffiziente, teure, ausländische Atomkonzerne zu fördern, nur um letztlich die Anzahl Klumpenrisiken und unsere Abhängigkeit von begrenzten ausländischen Rohstoffen erhöhen zu können.

    Die Schweiz kann Technologie aber keine Rohstoffe exportieren, aber das wird der Anton nie begreifen können, deshalb will er ausländische Atomkonzerne weiterhin mit Schweizer Steuergeld subventionieren und als offensichtlicher Schweizhasser freut er sich darüber, wenn die Schweiz abhängiger vom Ausland wird und seine Wettbewerbsfähigkeit verliert.

  38. globi1 am 22. Juni 2008 um 19:45

    Vermutlich heisst der Anton,
    Brunner zum Nachnamen und freut sich zusätzlich darüber, dass er die Schweizer Steuerzahler mittels seiner ineffizienten Landschaftspflege ebenfalls abzocken kann.

  39. Anton am 22. Juni 2008 um 22:08

    Globi, ja-ja-ja Solaranlagen und Windanlagen waren nie subventioniert, und Folglich auch nicht deren Lieferanten, nie einen Rappen, ja ich weiss, ich bin somit Faktenrestitent.
    Ich bin nicht gegen Alternatifenergien, ich bin gegen Subventioenli-Lobbyisten und Subventioen, selbt für AKW’s.

    Alternatifenergien sind von der Minergie- und anderen Stadtwerke-und-Beamten-Vetterli derart massiv infiltriert, dass ich den ganzen Energiezweig nicht ernst nehmen kann, Sorry.

  40. globi1 am 22. Juni 2008 um 22:52

    Anton,
    wenn Du wirklich gegen jegliche Subventionen bist, dann setze Dich wenigstens gegen die Subventionen an die Atomindustrie ein, weil die erhalten mit weitem Abstand am Meisten und das obwohl es sich hierbei um ausländische Firmen handelt.

    Wie gesagt: Die Forschungs- und Beamtensubventionen gehen insbesondere an die Atomenergie. Selbst Österreich ohne AKWs ist gezwungen jährlich Millionen an die Euratom und IAEA zu schieben. 1974 bis 2002 flossen 60% der OECD-Forschungssubventionen in die Atomforschung und nur 8% in Solar, Wind, Biomasse, Gezeiten, Wellen, Wasserkraft und Geothermie zusammen und trotzdem wird 6mal mehr erneuerbare Energie als Atomenergie produziert.
    http://www.ren21.net/pdf/RE2007_Global_Status_Report.pdf

    Die Initianten des AKWs in Graben (BE) haben den Bund wegen Nichterteilung einer Rahmenbewilligung verklagt und sind anschliessend mit ganzen 227 Millionen Franken Steuergeldern abgespiesen worden. Wohlgemerkt In Graben (BE) ist absolut nichts gebaut worden – es sind nicht einmal Bagger vorgefahren.

    Die Schweiz hat keine Uranmienen, keine Atomkonzerne, keine Uranprozessierungsanlagen, keine Anreicherungsanlagen und keine Endlager. Es ist völlig absurd zum Schutz von Oligopolen und ideologischen Gründen ineffiziente, teure, ausländische Atomkonzerne zu fördern, nur um letztlich die Anzahl Klumpenrisiken und unsere Abhängigkeit von begrenzten ausländischen Rohstoffen erhöhen zu können.

    Die Schweiz kann Technologie aber keine Rohstoffe exportieren!

  41. gumbyman am 22. Juni 2008 um 23:30

    Der Anton hat sich seinen Titel als Foren-Troll redlich verdient. Null Argumente, nur Flaming, öde und indiskutabel. Womöglich ein bezahlter Lobbyist der AKW-Mafia oder ein Wannabe derselben.

    Zeigt aber zumindest auf, wie verloren der Posten der AKW’s objektiv gesehen ist – das Bessere ist der Feind des Guten (und auch weniger Guten ;-) darum Alternativen ahoi, Atomkraft ade!

    Auf dass wir nachhaltig, sicher und bezahlbar unsere Energie aus eigener Kraft produzieren und dabei noch die Binnen-Wirtschaft ankurbeln – eine echte Win-Win-Situation!

    g.

  42. Anton am 26. Juni 2008 um 19:32

    Gumbyman, Deine Argumente habe ich leider immer noch gesehen… ;)

    Naja, hast Du jedenfalls schon einmal die Energie berechnet, welche von der Sonne auf den Erdball strahlt? Nicht? Dann rechne mal ob das langt nur schon das des Stromnetz (lastfrei) in Gang zu bringen, Danke.

    (Zu Deiner Hilfe: Sonneneinstrahlung = Biomasse + Wind, + Solarzellenspeisung)

  43. gumbyman am 27. Juni 2008 um 00:21

    Vielen Dank für die Steilvorlage, ahnungsloser Anton! So ein schönes Eigentor hat noch selten einer geschossen :)

    Du willst also wissen, wieviel die Sonne auf die Erde einstrahlt? Nun das ist einfach: ziemlich genau 1kW/m2. Das macht dann bei einem Erdradius von 6′371′000 m eine Projektionsfläche von etwa 32 x 10^12 m2, also eine Leistung von etwa 32′000 Terawatt oder 32 Millionen AKW’s – und, märksch öppis?

    Zu Deiner Hilfe: Sonneneinstrahlung ist eine eigene Energieform, Biomasse, Wind und Photovoltaik entstehen durch *Umwandlung* derselben. Wenn real nur 1 Tausendstel davon geerntet wird (sprich ein Hundertstel der Erdoberfläche mit Solarzellen zugepflastert wird) ergibt das immer noch das Äquivalent von 32′000 AKW’s – noch Fragen?

    Wenn man keine Ahnung hat (so wie Du), sollte man am besten ganz laut schweigen :)

    g.

    P.S.: AKW’s sind in jeder Hinsicht überholt, sogar wirtschaftlich. Nur haben das die Ewiggestrigen noch nicht gemerkt.

  44. bluefox am 27. Juni 2008 um 00:59

    “P.S.: AKW’s sind in jeder Hinsicht überholt, sogar wirtschaftlich. Nur haben das die Ewiggestrigen noch nicht gemerkt.”

    Dann bring doch endlich einer ein konkretes “alternativ-kraftwerk” als gegenvorschlag zum AKW. Wenn es nur vorteile hat und wirtschaftlicher ist wird es sich ja auch realisieren lassen und politisch durchsetzbar sein. Danke.

  45. Bünzli am 27. Juni 2008 um 09:47

    bluefox, du denkst da an ein Grosskraftwerk.

    Der Grundgedanke ist aber eben genau das Gegenteil.

    Kleinvieh macht eben auch Mist und anstatt einen Riesenberg davon an einem Ort zu Produzieren und ihn dann in ganz Europa zu verteilen, ist es intelligenter diesen auch schon lokal zu produzieren und den Transport zu sparen.

    Natürlich haben da die Monopolisten keine grosse Freude daran.
    Und weshalb das politisch nicht sehr einfach durchzusetzten ist, merkst du wenn du dir die Verwaltungsratssitze vieler Politiker ansiehst.

    Trotzdem, “alternativ-kraftwerk(e)” werden längst gänzlich unsubventioniert von vielen Privaten errichte mit einer Wachstumsrate, die die Atomkraft alt aussehen lässt.
    Die links dazu sind zur genüge in diesem Forum publiziert.

  46. Jacko am 27. Juni 2008 um 18:19

    Die Atomspaltung müsste längst abgeschafft sein. Es gibt keinen einzigen Pluspunkt in der Kernspaltung.
    Also ein klares NEIN zu neuen Atomkraftwerken!

    Hier noch ein Artikel den ich Euch nicht vorenthalten will:
    „Nur Leute, die nie dabei waren, wenn eine Mißgeburt ins Dasein trat, nie ihr Wimmern hörten, nie Zeugen des Entsetzens der armen Mutter waren, Leute, die kein Herz haben, vermögen den Wahnsinn der Atomspaltung zu befürworten.“ALBERT SCHWEITZER

    Lest auch den ganzen Artikel auf:
    http://www.humanshope.ch/3401/index.html

    Gruss Jacko

  47. gumbyman am 27. Juni 2008 um 19:34

    Bluefox, Bänzli hat es schon angetönt: Es ist äusserst eindimensional und nicht zielführend, ein AKW abschalten und durch ein “alternatives Kraftwerk” ersetzen zu wollen. Von diesem Gedanken muss man sich als erstes lösen. Als zweites (noch vor weiteren Kraftwerken!) müssen Energieverschwender wie z.B. Elektroheizungen, Elektroboiler, Luft-Luft-Wärmepumpen usw. eliminiert werden, und der Verbrauch der restlichen Anlagen optimiert werden (sprich Hütte isolieren ergibt halbe Heizleistung, geregelte Strassenbeleuchtung braucht die Hälfte, Standby-loser TV braucht die Hälfte usw.) Und als drittes müssen mit Windkraft, Photovoltaik, Wärme-Kraft-Kopplung, Kleinwasserkraftwerken usw. neue Quellen erschlossen werden. In dieser Reihenfolge. Das Ganze muss auch nicht von heute auf morgen passieren, und auch nicht in der Schweiz allein, sondern im europäischen Verbund. Und es geht, problemlos. Das zeigen alle Modellrechnungen.

    g.

  48. bluefox am 28. Juni 2008 um 00:53

    Gumby, sagen wir es mal so, ein grosskraftwerk wäre am einfachsten mit einem AKW zu vergleichen. Ein “alternativ-kraftwerk” kann von mir aus auch dezentral sein.

    Trotzdem. Stell dir vor, der könig der schweiz macht sich sorgen um die stromversorgung der zukunft.
    Ein älterer herr in anzug und krawatte tritt auf, und sagt: ich baue dir bis zum zeitpunkt x ein kraftwerk, das für y dukaten während mindestens J jahren z megawatt strom liefert. “Das ist ein konkretes angebot”, denkt sich der könig.

    Da betritt ein jüngerer herr im modischen pulli den raum und sagt den ewiggestrigen….. ja eben, was denn?

    Schön, wenn bünzli von privaten spricht, die einen teil ihres stromverbrauchs selber decken. Schöner plan von dir, die energie ganz einfach einzusparen. Aber wie? Würden hauseigentümer gesetzlich verpflichtet solarzellen zu montieren? Wer bezahlt die, und wem gehören sie? Oder ganz konkret, wie werden “Elektroheizungen, Elektroboiler, Luft-Luft-Wärmepumpen usw.” eliminiert? durch was ersetzt? wer bezahlt das? Zwingt mich der staat einen standby-losen TV zu kaufen? Werden die TV namhafter hersteller mit stand-by dann verboten?
    Und schliesslich, wie müssen denn nun “Windkraft, Photovoltaik, Wärme-Kraft-Kopplung, Kleinwasserkraftwerke usw” konkret erschlossen werden”?

    Ich formuliere die forderung etwas anders:
    Dann bring doch endlich einer ein konkretes Projekt, das sicherstellt, dass bis zum zeitpunkt x für y dukaten etwas erstellt wird, das während mindestens J jahren z megawatt strom liefert oder einspart.

    Begriffe wie “subventionieren”, “auf alternativen setzten”, “neue technologien fördern” etc. sind zu allgemein. Gibt es eine konkrete alternative für den könig der schweiz, ja oder nein.

  49. Bünzli am 28. Juni 2008 um 11:57

    “Schön, wenn bünzli von privaten spricht, die einen teil ihres stromverbrauchs selber decken.”
    Nein, nein! sie investieren in Anlagen um Geld zu verdienen (nachdem sie vielleicht ihr eigenes Haus auf alternative Energiequellen umgestellt haben.)

    zB. Es wird verboten Fernseher mit Standby zu VERkaufen, Elektroboiler NEU einzubauen, die Dämmwerte von Maueren und Fenstern neu festgelegt usw. ——- so, dassnächste Mal wenn du dir einen Fernseher kaufst er ohne Standby ausgerüstet ist, der Sanitär keinen Elektroboiler mehr im Angebot hat und die neu gebauten Häuser selbstverständlich den neu gültigen Werten entsprechen (und vom Architekten schon Warmwasserkollektoren mit grossen Speichern, Fotovoltaikanlagen, Erdsonden, Heliostaten usw. so selbstverständlich eingeplant werden wie Luftschutzbunker.)

    Bezahlt wird das über die normalen Rückstellungen für Werterhalt und die Einsparungen der Energiekosten.

    Leider gibt es immer noch Gemeinden die es verbieten Kollektoren aufs Dach zu montieren und Monopolisten die mit Millionenaufwand Falschinformationen verbreiten.

  50. globi1 am 29. Juni 2008 um 16:06

    Dann bring doch endlich einer ein konkretes “alternativ-kraftwerk” als gegenvorschlag zum AKW. Wenn es nur vorteile hat und wirtschaftlicher ist wird es sich ja auch realisieren lassen und politisch durchsetzbar sein. Danke.

    bluefox,

    mach ich ja die ganze Zeit, aber Du bist vor lauter Atomsektengläubigkeit leider enorm faktenresistent:
    http://atomenergie.googlepages.com

    Die AKW-Betreiber erhalten von allen Stromerzeugungsoptionen am Meisten Subventionen. Solange die AKWs am Meisten Subventionen erhalten, werden es die anderen Optionen schwer haben, nicht zuletzt deshalb, weil sie gegenüber der mächtigen Atomlobby, welche Jahrzehnte lang gefördert wurde, keine massiven PR-Kampagnen finanzieren und Lobbying betreiben können.

    Beznau I, II und Mühleberg liefern zusammen etwa 1085 MW und lediglich 14% des Schweizer Strombedarfs.
    Ein neues, ausländischen, sauteures, klumpenrisikohaftes AKW generiert aber mit 1600 MW weit mehr Leistung als die 3 Alten zusammen. Das heisst ein neues AKW ist nur eine Option, wenn wir konsequent auf Effizienz und erneuerbare Energie verzichten. Das ist aber absurd, weil erneuerbare Energie und Effizienz Marktanteile gewinnen und ausländische Atomenergie trotz massiver Subvention weltweit Markanteile verliert (selbst Österreich ohne AKWs ist gezwungen jedes Jahr Millionen von Steuergeldern an die Euratom und die IAEA zu schieben).
    Wärmekraftkopplungsanlagen decken über 50% des Dänischen Strombedarfs und sind im Gegensatz zu ausländischen AKWs schnell amortisiert und produzieren keinen radioaktiven Abfall und keine Klumpenrisiken. Zudem können sie genau dann im Schweizer Winter Strom und Wärme produzieren, wenn der Strom- und Wärmebedarf auch aum höchsten ist. Ein ineffizientes, inflexibles, ausländisches AKW lässt sich demgegenüber nicht regeln und muss deshalb viel Energie in Pumpspeicher und Heizwendeln verschwenden.
    Eine WKK ist innerhalb von weniger als 6 Monaten installiert. Wenn jede Gemeinde nur schon eine WKK in den nächsten 12 Jahren installiert kann der Stromausfall der 3 alten AKWs problemlos gedeckt, zudem Wärme produziert und das Stromnetz entlastet werden.

    Schweizer Firmen schaffen Schweizer Arbeitsplätze, zahlen Steuern in der Schweiz entwickeln, produzieren, exportieren und bauen:
    Effiziente WKKs:
    iwk.ch
    turbomach.com
    Effiziente Wärmepumpenboiler zum Ersatz von verschwenderischen Heizwendelboilern:
    satagthermotechnik.ch
    Biogasanlagen:
    alphaut.ch/de/
    pyroforce.ch/
    Holzverstromungsanlagen:
    ctu.ch
    Photovoltaikfabriken:
    oerlikon.com/solar/
    Wechselrichter:
    solarmax.com/
    Solarsysteme:
    3-s.ch/
    Solarzellen-Produktionsanlagen:
    meyerburger.ch
    Frequenzumwandler für Windturbinen:
    abb.ch
    Solarwärmekollektoren:
    amk-solac.com/
    Isolationsmaterial:
    swisspor.ch/wcms/index.php
    Windanlagen und Komponenten für Windturbinen:
    aventa.ch
    gurit.com/
    enflo-windtec.ch/
    Kleinwasserkraftanlagen:
    kleinwasserkraft.ch/web/deutsch/
    entegra.ch
    mueller-turbinen.ch/

    Die Schweiz hat keine Uranmienen, keine Atomkonzerne, keine Uranprozessierungsanlagen, keine Anreicherungsanlagen und keine Endlager. Es ist völlig absurd zum Schutz von Oligopolen und ideologischen Gründen ineffiziente, teure, ausländische, steuerzahlerabhängige Atomkonzerne zu fördern, nur um letztlich die Anzahl Klumpenrisiken und unsere Abhängigkeit von begrenzten ausländischen Rohstoffen erhöhen zu können.

    Die Schweiz kann Technologie aber keine Rohstoffe exportieren!

  51. globi1 am 29. Juni 2008 um 16:21

    Deutschland hat übrigens letztes Jahr 1300 MW Photovoltaik installiert (in einem einzigen Jahr!) und absolut Niemand wurde gezwungen! Alles war freiwillig!
    1300 MW ist übrigens mehr als Beznau I,II und Mühleberg zusammen.

    Wir können uns also beispielsweise für ausländische, abhängigmachende, klumpenrisikohafte AKWs von subventionierten Staatskonzernen oder
    Schweizer Photoltaikmodule von einer Schweizer Photovoltaikfabrik entscheiden:
    http://www.oerlikon.com/solar/

  52. gumbyman am 30. Juni 2008 um 01:31

    Wobei die deutsche PhotoVoltaik mit Subventionen gefördert wird. Die Atomkraft aber auch. Fragt sich eigentlich zuerst einmal, was ist langfristig volkswirtschaftlich sinnvoller: AKW’s fördern, oder Alternativen wie PV? Ich glaube die Antwort zu kennen…

    g.

  53. globi1 am 30. Juni 2008 um 16:07

    Wobei die Photovoltaik in Deutschland tatsächlich nur dann vergütet wird, wenn sie auch Strom liefert. Das heisst das Investitions-Risiko liegt beim PV-Anlagen-Betreiber.

    Die Atomenergie erhält häufig Vergütungen unabhängig davon ob jemals Strom produziert wird bzw. wurde oder nicht.
    So sind viele Reaktoren gebaut worden, welche gar keinen oder so wenig Strom produziert haben, dass die kWh einen Fünfliber gekostet hätte.
    Oder der Bund musste Millionenbeträge bezahlen, wegen nicht Erteilung eines Rahmenbewilligungsgesuchs.
    Oder so hat Florida ein Gesetz erlassen, dass die neuen Reaktoren im voraus von den Stromkonsumenten vorfinanziert werden müssen.
    Oder so muss die verseuchte Fläche in Hanford (durch den Betrieb von Anreicherungsanlagen), welche grösser als der Kt. Aargau ist, von dem Department of Energy gesäubert und somit finanziert werden.

    Auch müssen im Gegensatz zur PV die Versicherungskosten und Folgekosten bei den AKWs kaum gedeckt werden.

  54. Anton am 30. Juni 2008 um 22:08

    Gumbymann, Globy,

    1 KW / m2 ? !!!!
    Hast Du Dich da etwa um 2 Dekaden vertan?
    Aber lobbyiert nur… ;)

  55. gumbyman am 30. Juni 2008 um 22:34

    Anton, hast Du Dich noch nicht genügend blamiert? Musst Du noch einen draufsetzen? Ist manchmal echt kaum zu fassen, man könnte meinen Du brauchst das ;-)
    http://en.wikipedia.org/wiki/Sun_radiation
    Aber blamier Dich ruhig weiter…

    Ist doch schön zu wissen, dass ein winziger Bruchteil der auf die Erde eingestrahlten Sonnenenergie unseren gesamten Energiebedarf decken würde – wir müssen bloss ernten :)

    g.

  56. bluefox am 30. Juni 2008 um 23:42

    Globi, mit dir werde ich nie auf einen grünen zweig kommen, du kannst oder willst mich nicht verstehen.
    “mach ich ja die ganze Zeit, aber Du bist vor lauter Atomsektengläubigkeit leider enorm faktenresistent:”

    Eben nicht. Ich will kein AKW. Fast niemand will ein AKW. Aber was man will ist eine konkrete alternative. Jemand muss mir (oder dem rest der schweiz) zeigen, wie denn nun genau die alternative aussieht. Globi, du erzählst mir gebetsmühlenartig was für ein scheiss AKW’s seien. dabei gehts darum nicht.
    Alle erzählen immer, dass man eben “auf alternativenergien setzen müsse”. Das würde ich gern, und ganz ganz viele andere auch. Und man kriegt immer gesagt wie unglaublich super das alles sei. Du hast ganz herzig ganz viele links aufgelistet, die technische details enthalten die mich nicht interessieren. Du bist so in deinem kleinkrieg, dass du längst die übersicht verloren hast. Gumbyman traue ich hingegen zu, dass er versteht worum es mir geht.

    Jemand sollte einen vorschlag machen, ein konkretes projekt für die Schweiz. Man will es sich vorstellen können. Es muss kosten enthalten. oder gesetze. Ich meine nicht jemand aus dem forum. Ich rede von einem grossen aufwand, den namhafte ingenieure betreiben. Etwas, über das man an der urne abstimmen kann.
    Offenbar gibt es so etwas nicht. Dabei wäre das vielleicht der schlüssel zum erfolg.

  57. globi1 am 30. Juni 2008 um 23:49

    Anton,

    mal ganz abgesehen von Deiner peinlichen Ignoranz.

    Diese Schweizer Solarwärmekollektoren,
    http://www.amk-solac.com/ welche problemlos verschwenderische Heizwendeln ersetzen können und weltweit exportiert werden, haben einen Wirkungsgrad von über 80%.

    Und dieses Haus wird zu 100% durch die solare Einstrahlung geheizt und mit warmen Wasser versorgt:
    http://www.jenni.ch/picture/AktuellesBild/Baustelle49a.jpg

    Mit 1kW/m2 kann man eben einiges anfangen.

  58. globi1 am 30. Juni 2008 um 23:53

    Anton,

    mal ganz abgesehen von Deiner peinlichen Ignoranz.

    Diese Schweizer Solarwärmekollektoren,
    http://www.amk-solac.com/ welche problemlos verschwenderische Heizwendeln ersetzen können und weltweit exportiert werden, haben einen Wirkungsgrad von über 80%.

    Und dieses Haus wird zu 100% durch die solare Einstrahlung geheizt und mit warmen Wasser versorgt:
    http://www.jenni.ch/picture/AktuellesBild/Baustelle49a.jpg

    Mit 1kW/m2 kann man eben einiges anfangen.

    Aber lobbyier nur weiter für ausländische Staatskonzerne und für die Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen. Die steuerzahlabhängige, teure, internationale Atomlobby ist Dir sicherlich dankbar.

  59. globi1 am 1. Juli 2008 um 00:16

    Aber was man will ist eine konkrete alternative. Jemand muss mir (oder dem rest der schweiz) zeigen, wie denn nun genau die alternative aussieht.

    bluefox,

    Ich habe Dir bereits dutzende KONKRETE Alternativen geliefert.

    Aber wenn Du auf biegen und brechen nur eine einzige Alternative ertragen kannst, dann nimmst Du halt nur die Wärmekraftkopplungsanlagen. Es gibt ja auch Leute die können jeden Tag nur Bratwurst essen und andere bevorzugen halt etwas Abwechslung.

    Nur eine einzige Alternative:
    Keine Effizienz nur Wärmekraftkopplungsanlagen.

    Nur eine einzige Alternative:
    Keine Kleinwasserkraftanlagen nur Wärmekraftkopplungsanlagen.

    Nur eine einzige Alternative:
    Keine Photovoltaik nur Wärmekraftkopplungsanlagen.

    Nur eine einzige Alternative:
    Keine Solarwärmekollektoren nur Wärmekraftkopplungsanlagen.

    Nur eine einzige Alternative:
    Keine Windkraftanlagen nur Wärmekraftkopplungsanlagen.

    Nur eine einzige Alternative:
    Keine Geothermieanlagen nur Wärmekraftkopplungsanlagen.

    Nur eine einzige Alternative:
    Keine Kehrichtverbrennungsanlagen nur Wärmekraftkopplungsanlagen.

    Beznau I, II und Mühleberg liefern zusammen etwa 1085 MW und lediglich 14% des Schweizer Strombedarfs.
    Ein neues, ausländischen, sauteures, klumpenrisikohaftes AKW generiert aber mit 1600 MW weit mehr Leistung als die 3 Alten zusammen. Das heisst ein neues AKW ist nur eine Option, wenn wir konsequent auf Effizienz und erneuerbare Energie verzichten. Das ist aber absurd, weil erneuerbare Energie und Effizienz Marktanteile gewinnen und ausländische Atomenergie trotz massiver Subvention weltweit Markanteile verliert (selbst Österreich ohne AKWs ist gezwungen jedes Jahr Millionen von Steuergeldern an die Euratom und die IAEA zu schieben).

    Und JETZT ganz GENAU LESEN bluefox,
    BITTE GANZ GENAU LESEN:

    Wärmekraftkopplungsanlagen decken über 50% des Dänischen Strombedarfs und sind im Gegensatz zu ausländischen AKWs schnell amortisiert und produzieren keinen radioaktiven Abfall und keine Klumpenrisiken. Zudem können sie genau dann im Schweizer Winter Strom und Wärme produzieren, wenn der Strom- und Wärmebedarf auch am höchsten ist.

    Also nochmals Wärmekraftkopplungsanlagen decken über 50% des Dänischen Strombedarfs und können somit auch problemlos 14% des Schweizer Strombedarfs decken.

    Zur Sicherheit: Wärmekraftkopplungsanlagen decken über 50% des Dänischen Strombedarfs und können somit auch problemlos 14% des Schweizer Strombedarfs decken.

    Ein ineffizientes, inflexibles, ausländisches AKW lässt sich demgegenüber nicht regeln und muss deshalb viel Energie in Pumpspeicher und Heizwendeln verschwenden.
    Eine WKK ist innerhalb von weniger als 6 Monaten installiert. Wenn jede Gemeinde nur schon eine WKK in den nächsten 12 Jahren installiert kann der Stromausfall der 3 alten AKWs problemlos gedeckt, zudem Wärme produziert und das Stromnetz entlastet werden.

    Schweizer Firmen schaffen Schweizer Arbeitsplätze, zahlen Steuern in der Schweiz entwickeln, produzieren, exportieren und bauen:
    Effiziente WKKs:
    iwk.ch
    turbomach.com
    Effiziente Wärmepumpenboiler zum Ersatz von verschwenderischen Heizwendelboilern:
    satagthermotechnik.ch
    Biogasanlagen:
    alphaut.ch/de/
    pyroforce.ch/
    Holzverstromungsanlagen:
    ctu.ch
    Photovoltaikfabriken:
    oerlikon.com/solar/
    Wechselrichter:
    solarmax.com/
    Solarsysteme:
    3-s.ch/
    Solarzellen-Produktionsanlagen:
    meyerburger.ch
    Frequenzumwandler für Windturbinen:
    abb.ch
    Solarwärmekollektoren:
    amk-solac.com/
    Isolationsmaterial:
    swisspor.ch/wcms/index.php
    Windanlagen und Komponenten für Windturbinen:
    aventa.ch
    gurit.com/
    enflo-windtec.ch/
    Kleinwasserkraftanlagen:
    kleinwasserkraft.ch/web/deutsch/
    entegra.ch
    mueller-turbinen.ch/

  60. globi1 am 1. Juli 2008 um 00:21

    Offenbar gibt es so etwas nicht. Dabei wäre das vielleicht der schlüssel zum erfolg.

    Nochmals: Der Schlüssel zum Erfolg heisst Einpeisevergütungen:

    Deutschland hat letztes Jahr 1300 MW Photovoltaik installiert (in einem einzigen Jahr!) und absolut Niemand wurde gezwungen! Alles war freiwillig!
    1300 MW ist übrigens mehr als Beznau I,II und Mühleberg zusammen.

    Wir können uns also beispielsweise für ausländische, abhängigmachende, klumpenrisikohafte AKWs von subventionierten Staatskonzernen oder
    Schweizer Photoltaikmodule von einer Schweizer Photovoltaikfabrik entscheiden:
    http://www.oerlikon.com/solar/

  61. Jacko am 1. Juli 2008 um 01:16

    Ihr habt hier ja eine super Diskussion, stelle ich fest! Eigentlich müsste ich diese auf unsere Page einbinden…solch ein Vortrag oder Artikel fehlt uns noch…vielleicht hätte jemand Lust etwas auf http://www.humanshope.ch zu setzen? Wir gehen in die Gegenoffensive. Dazu werden wir eine spezielle Seite eröffnen.
    Es werden KEINE neuen AKWs mehr gebaut in der Schweiz!
    humans_hope@bluewin.ch
    Grüsst Euch und Danke auch für die interessanten Links…Jacko

  62. bluefox am 1. Juli 2008 um 01:26

    Gaaaanz ruhig globi.
    Ich wusste, du wirst es nicht verstehen. Lern lesen, nicht wiederholen.

  63. globi1 am 1. Juli 2008 um 07:28

    bluefox,

    Ich wusste, du wirst es nie verstehen wollen und immer die gleichen Bemerkungen wiederholen. Lern endlich lesen.

    Die Einspeisevergütungen wurden übrigens in Deutschland bereits 1991 erfolgreich eingeführt:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare-Energien-Gesetz
    Und inzwischen exportiert Deutschland nahezu 80% seiner Windturbinen.

    In der Schweiz werden die Einspeisevergütungen nächstes Jahr auch eingeführt (wenn Du in den letzten paar Jahren eine Zeitung geöffnet hast, dann wirst darüber auch gelesen haben, aber eben lesen müsste man können). Dummerweise sind sie von der Atomlobby im Parlament begrenzt worden, weil die Atomlobby den Strommarkt natürlich nicht mit Erneuerbaren teilen möchte.
    Wenn unsere Atomlobby ihre selbst prophezeite Stromlücke ernst nehmen würde, würden sie alles daran setzen, dass die lächerliche Beschränkung von 0.6 Rappen pro kWh für bzw. gegen erneuerbaren Strom aufgehoben würde. Wohlgemerkt 0.6 Rappen pro kWh entsprechen lediglich Mehrbelastungen von 2 Rappen bis 11.5 Rappen pro Haushalt und Tag. Der Durchschnittshaushalt gibt alleine mindestens 3 Franken im Tag für Zigaretten aus.

  64. bluefox am 2. Juli 2008 um 00:49

    Globi, Ich weiss nicht was du gelesen hast.
    Gefragt war ein konkretes Projekt, das eine Alternative zu einem AKW in der Schweiz darstellt, mit Kosten.

    Das hätte dann etwa so ausgesehen:

    Die Firma Fox-Electric hat letztes Jahr ein Projekt eines dezentralen Kraftwerks vorgestellt, das die gleiche Leistung wie ein AKW erzeugt, aber deutlich umweltfreundlicher ist. Eingesetzt werden dabei gleich mehrere Technologien:
    46% der Energie wird mit Wärmekraftkopplungsanlagen erzeugt, wie sie bereits in Dänemark eingesetzt werden. Dänische Ingenieure führten dazu eine Machbarkeitsstudie in der Schweiz durch, und kamen zum Schluss, dass die geforderten Leistungen auch in der Schweiz erzielt werden können.

    Weitere 28% der Leistung würden durch Windkraftwerke geliefert, Anlagen würden im hinteren Lauental, dem Eggholztal und entlang des Alpenvorkamms realisiert.

    Die restlichen 26% könnten aus Photovoltaikanlagen gewonnen werden. Der grösste Teil würde dabei im Vertragsverhältnis von privaten Hausbesitzern geliefert. Die Kollektoren (übrigens aus Schweizer Produktion) blieben dabei Eigentum der Sunlux-ag, dem strategischen Partner in diesem Bereich. Sunlux würde auch die Installation übernehmen. Die Einspeisevergütungen würden über einen 10-Jahresvertrag geregelt. Im Weiteren ist eine 1200m2 grosse Solaranlage in der Dällwiler Ebene geplant. Gegen dieses Vorhaben hat die Pro Natura allerdings bereits Widerstand angekündigt, da es sich um eine wertvolle Moorlandschaft handle, und niemand wissen könne, wie sich die Kollektoren darauf auswirkten.

    Wie ein Sprecher von Fox-Electric erklärte, könnte das Projekt bis im Jahr 2015 in Zusammenarbeit mit 6 auf Alternativenergie spezialisierten Firmen realisiert werden, sofern bis dann die gesetzlichen Grundlagen angepasst würden. Die Erstellungskosten würden sich auf 56Mio belaufen, dies seien deutlich weniger als die Kosten eines AKW, zudem sei der Betrieb kostengünstiger.

    Alles klar jetzt?

  65. globi1 am 2. Juli 2008 um 09:40

    bluefox,

    es geht viel einfacher:
    Die Subventionen an die Atomlobby müssen gestoppt werden und der Markt regelt den Rest.

    Der Dänische Staat hat sich auch nicht um jede WKK und Windturbine gekümmert. Er hat auch nicht den prozentualen Anteil jeder Energieerzeugungsoption bestimmt, sondern er hat lediglich die Rahmenbedingungen gesetzt, so dass der Rest durch den Markt geregelt wird.

    Wir brauchen was die WKKs betrifft übrigens auch keine Dänischen Ingenieure sondern haben bereits Schweizer Ingenieure:
    http://www.iwk.ch
    http://www.turbomach.com

    Wir brauchen und wollen keine Planwirtschaft im Energiebereich.

Kommentar verfassen

Sie müssen eingeloggt sein um Artikel zu kommentieren.

Twitter Beiträge

Ähnliche Artikel

Rubriken

Stichwörter

20min Abstimmung AKW Asylgesetz Atomkraft Blocher Bundesrat Christoph Blocher CO2 Diskriminierung Energie Extremismus FDP Feinstaub Geländewagen Gleichschaltung Greenpeace Initiative Kantonsrat Klima Klimaerwärmung Klimawandel Nationalrat Offroader Ozon Personenfreizügigkeit Polizei Referendum Regierungsrat Schengen Schlamassel Schweiz Service Public Sparwut SUV SVP Ueli Maurer Ulrich Schlüer Umwelt Verkehr Vorsicht Kunde Wahlen Wahlkampf Zürich Zivilcourage

Das Politik Forum ist CO2 neutral

Neuste Kommentare

Archiv

Diskutiert im Forum

Werbung